Freitag, 3. Mai 2013
Heute schreibe ich mal über verschiedene Kurs-Angebote, die sich vorrangig an Mamas mit ihren Babys, teilweise aber auch an Väter, richten:
- Rückbildungsgymnastik: Diese Kurse sind für die Mamas nach der Entbindung, um den Beckenboden wieder zu stabilisieren und wieder etwas für die Muskeln zu tun unabhängig vom Tragen der Babys. :-) Die Teilnahme an 10 aufeinander folgenden Trainingstagen wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Dafür wird eine Teilnahmeliste geführt. Im Flyer vom Klinikum Leverkusen sind genauere Informationen zu finden. Der Kurs findet mittwochs statt, entweder um 17 Uhr oder um 18.15 Uhr und wird von 2 Hebammen im Wechsel geleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- der Stilltreff im Klinikum Leverkusen: Hier wird unterschieden für den Mittwochs-Treff (Babys bis etwa 4 Monate) und den Donnerstags-Treff (5 -- 12 Monate), jeweils von 10 - 12 Uhr. In den Donnerstags-Treff geht man etwa dann, wenn man anfängt, zuzufüttern. Vor Ort sind eine Hebamme und eine Stillberaterin für die Beantwortung von Fragen, die Babys können dort gewogen werden und es gibt Frühstück für die Mamas gegen eine Frühstückspauschale von 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich auch nicht um einen festen Kurs, zu dem man jede Woche da sein muss, sondern wirklich um einen offenen Treff.
- Babymassage: Ebenfalls im Klinikum Leverkusen wird Babymassage angeboten. Zu diesem Kurs ist eine Anmeldung erforderlich bei Mandy Riemer. Nähere Infos sind hier im Flyer zu finden. Dieser Kurs ist dann sinnvoll, wenn die Babys noch nicht so beweglich sind und eher ruhig liegen, aber schon häufiger aufmerksam und wach sind. Das hat den Vorteil, dass sie die Massage zwar genießen, sich aber noch nicht wegdrehen können, was es für die Mamas leichter macht. Der Kurs dauert 5 Wochen und wird von Stunde zu Stunde aufgebaut, das heißt in der letzten Stunde ist man dann bei der Ganzkörpermassage angekommen. Besonders hilfreich fand ich die Fußreflexzonenmassage, da sie bei uns wirklich jedes Mal wirkt. Gerade bei Bauchschmerzen oder Verstopfung ist es wichtig, die richtigen Punkte unter dem Fuß zu massieren. Aber auch für später, wenn die Zähnchen wachsen oder eine Erkältung anfliegt haben wir gute Tipps bekommen, welche Punkte dann massiert werden sollten. Sehr empfehlenswert.
- Babyschwimmen: Babyschwimmkurse werden in Leverkusen an verschiedenen Wochentagen von Aquavital angeboten. Hier findet Ihr nähere Infos dazu. Unser Kurs fängt in 2 Wochen an, daher kann ich dazu noch nicht viel sagen. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich aber, da die Kurse sehr schnell ausgebucht sind. Unter diesem Link sind die Kontaktdaten zu finden. Wir haben sehr schnell eine Antwort bekommen und unkompliziert einen passenden Kurs für uns gefunden.
- Pekip: Für diese Kurse gibt es viele Anbieter. Es handelt sich um ein altersgerechtes Programm, bei dem man Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten lernt, um die Kinder spielerisch zu fördern. Meistens sind die Kinder dabei komplett ausgezogen, damit sie totale Bewegungsfreiheit haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Babys sehr gut gefällt, sich so frei zu bewegen. Sie lachen, glucksen, strampeln und schauen aufmerksam zu, was geschieht. Der Vorteil daran ist, dass die Kurse bei vielen Anbietern länger dauern als die anderen o. g. Kurse und sich manchmal sogar bis zu einem Jahr ziehen. Wir haben im April angefangen und der letzte Termin ist im Dezember. Es werden also erste Kontakte zwischen Eltern und Kindern geknüpft, die oft auch später noch weiter ausgebaut werden können, wenn der Kurs vorbei ist. Wir haben uns für den Pekip-Kurs beim Familienseminar der AWO entschieden. Hier wird sehr darauf geachtet, dass die Kinder ein Alter haben, die gemeinsam in einem Kurs sind. Es gibt nahezu für die jeweiligen Geburtsmonate einen eigenen Kurs. Es werden auch weitere Kurse für (werdende) Eltern angeboten. Hier ist der Link zur Übersichtsseite.
Auch die Hebammenpraxis Opladen bietet die Kurse Pekip, Babyschwimmen, Babymassage, usw. an. Hier stelle ich den Link zur Verfügung. Inhaltlich und terminlich habe ich mich damit nicht beschäftigt, weil ich bereits die Anmeldung bei anderen Anbietern abgeschickt hatte, als ich diese gefunden habe.
Im Flyer des Klinikums sind auch Pekip-Kurse zu finden, die aber über einen kürzeren Zeitraum gehen.
Grundsätzlich werden in den meisten Kursen oft die Mamas angesprochen, was ich nicht gut finde. Außer Rückbildungsgymnastik und Stillcafé sollte meiner Meinung nach alle Kurse neutral formuliert werden und auch Väter willkommen geheißen werden. Denn es ist nicht mehr üblich aus meiner Sicht, dass immer die Mamas mit den Kindern zu Hause sind. Die Väter haben genauso die Möglichkeit der Elternzeit und können mit den Babys zu den Kursen gehen. Diese Möglichkeit sollte ihnen nicht schon bei der Kursbeschreibung genommen werden.
Ich hoffe, dass ich damit einen kleinen Überblick geben konnte. Wenn Ihr spezielle Fragen habt, oder etwas fehlt, dann hinterlasst gerne einen Kommentar, den ich dann schnellstmöglich beantworte.
Sonntag, 7. April 2013
Im Geburtsvorbereitungskurs wurden wir informiert über das Tragen von Babys mit Tragetüchern und Tragehilfen.
Und wir wissen es jetzt wirklich zu schätzen, dieses Erlernte anzuwenden. Für das Baby gibt es nichts Schöneres, als getragen zu werden. Es erinnert sich an die Enge im Mutterleib und es wird eben getragen und liegt nicht im Bettchen oder Stubenwagen. Es ist sowohl für die Entwicklung des Kindes gut, getragen zu werden als auch für das Gefühl der Nähe und Geborgenheit. Und die Eltern können trotz dass sie das Kind tragen vieles erledigen. Ich habe mit der Kleinen im Tuch schon Staub gesaugt, gekocht, gegessen, am Computer gesessen, usw. Aber auch spazieren gehen oder zum Einschlafen bringen funktioniert sehr gut im Tragetuch oder der Tragehilfe.
Das Binden des Tragetuches ist am Anfang gewöhnungsbedürftig und dauert etwas länger, aber inzwischen habe ich es gut raus und brauche maximal 2 Minuten. Bei Hoppediz bekommt man alles rund um´s Tragen.
Um die Vorteile des Tragens und auch die Bindetechniken werdenden Eltern, Großeltern und allen Interessierten näher zu bringen, werden nun im Klinikum Leverkusen spezielle Trageabende angeboten. Hier findet Ihr den Flyer mit Informationen und Terminen der Trageabende zum Download.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare zu Euren Erfahrungen.
Donnerstag, 14. März 2013
Wenn ein Kind geboren wird, gibt es viel Schriftverkehr zu erledigen.
Hier ist der Link zum Kindergeldantrag. Für uns ist die Familienkasse Bergisch Gladbach zuständig. Vom Antrag bis zur Auszahlung des Kindergeldes hat es eine Woche gedauert. Der Antrag wird elektronisch über Internet an die Familienkasse übermittelt. So entfällt für sie die Erfassung der Daten. Zusätzlich dazu wird der Antrag ausgedruckt und dorthin geschickt, damit sie auch ein unterschriebenes Exemplar haben.
Wenn alles so schnell gehen würde wie die Bearbeitung des Kindergeldes wäre das super.
Sobald ein Kind geboren ist, füllt die Klinik eine Geburtsanzeige aus, in der Name, Geburtsdatum und -zeit des Kindes vermerkt wird.
Anschließend gehen dann die Eltern (oder einer von beiden) zum Standesamt mit dem Familienstammbuch und den Personalausweisen beider Elternteile. Das gilt für den Fall, dass die Eltern verheiratet sind. Wenn die Eltern unverheiratet sind, muss der Vater noch die Vaterschaft anerkennen. Im Klinikum Leverkusen gibt es im Patientenmanagement eine Außenstelle des Standesamtes Leverkusen, sodass man ziemlich schnell die Geburtsurkunden beantragen kann. Per Kurier werden dann die Geburtsanzeige der Klinik, der Antrag für die Geburtsurkunden und das Familienstammbuch zum Standesamt im Rathaus Leverkusen geschickt. Bei Abgabe der Unterlagen in der Außenstelle im Klinikum wird einem ein ungefährer Zeitraum benannt, wann man mit dem Anruf der Standesamtmitarbeiter rechnen kann, dass die Geburtsurkunden fertig sind. Bei uns wurden zwei Wochen genannt. Es wurde uns jedoch auch gesagt, dass wir ja mal anrufen können und fragen, wenn ein paar Tage vergangen sind. Als ich das gemacht habe, wurde mir als Erstes gesagt, dass die Unterlagen ja am Weiberfastnacht angekommen seien. (Meine Gedanken: na und? Das ist doch ein ganz normaler Werktag. . .) Anschließend merkte sie an, dass uns doch gesagt wurde, dass es etwa zwei Wochen dauert und falls wir es schneller brauchen, sollten wir vorbeikommen mit beiden Ausweisen und dann würden die Geburtsurkunden in unserem Beisein erstellt. Direkt hinterher kam der Hinweis, dass sie das nicht so gerne hätten.Und außerdem können wir froh sein, dass wir nicht in Bergisch Gladbach wohnen, da soll es laut ihrer Aussage 6 Wochen dauern.
Da ohne Geburtsurkunden keine Anträge abgegeben werden können (Elterngeld, Krankenkasse, Kindergeld, Finanzamt), ist Patrick hingefahren trotz dass sie es nicht so gerne haben. Er bekam dann die gleichen Sätze zu hören, die mir am Telefon auch schon gesagt wurden. Dennoch bearbeitete sie dann den Antrag und innerhalb von 10 Minuten war der Vorgang beendet: Patrick hatte die Unterlagen und sie die Gebühr. Allerdings war das für sie schon ein sehr großer Aufwand, wie sie nochmals betonte durch ihren Abschiedsgruß "Der Bürger muss mal merken, dass überall gespart wird". Klar wird überall gespart, aber sie musste sich jetzt offensichtlich noch nicht so sehr abhetzen um die Unterlagen zu erstellen, dass sie außer Atem war, um nicht mehr reden zu können. :-) Und bei zurückgehender Geburtenrate können wohl auch nicht so viele Fälle auf ihrem Schreibtisch liegen, dass sie nicht mehr weiß, wo sie anfangen soll. Obwohl, dazu hatte sie auch eine Erklärung: "Dazu kommen ja noch die Sterbefälle". Ja, das ist richtig, aber auch dieser Vorgang dauert wahrscheinlich nicht länger als eine Anmeldung eines Kindes.
Man erhält vom Standesamt folgende Unterlagen:
- Bescheinigung für die Elterngeldstelle
- Bescheinigung für die Krankenkasse
- Bescheinigung für religiöse Zwecke
- 2 Geburtsurkunden (eine wird im Stammbuch abgeheftet und eine als Dokument)
- das Familienstammbuch zurück
- eine Quittung über die Gebühren.
Die erste Geburtsurkunde kostet 10 Euro und jede weitere 5 Euro. Im Normalfall kommt man mit den o. g. Unterlagen aus, da bei allen Anträgen eine Kopie der Geburtsurkunde ausreichend ist. Das Original kann man also behalten. Spätestens wenn das Kind heiratet, braucht es diese nämlich. Also gut aufbewahren. . .
Dienstag, 26. Februar 2013
Vieles wird einem vor der Mutterschutz- und Elterngeldzeit nicht gesagt, wenn man nicht danach fragt.
Hier stelle ich die Informationen mal zusammen:
Während der Mutterschutzzeit ist man kostenlos krankenversichert - das ist die gute Nachricht.
Für die Zeit danach, während man Elterngeld bezieht, gibt es
verschiedene Konstellationen. Es wird immer davon ausgegangen, dass die
Frau zu Hause bleibt und neben Elterngeld kein eigenes Einkommen hat.
1. Ehemann und Ehefrau sind gesetzlich pflichtversichert - in der gleichen gesetzlichen Krankenkasse:
Die Ehefrau und auch das Kind sind dann ab dem Beginn der
Elterngeldzahlungen bzw. das Kind auch schon ab Geburt
familienversichert in der Krankenversicherung des Mannes - ohne Zahlung
zusätzlicher Beiträge. Dafür muss dann nur bei der Krankenkasse ein
Antrag auf Familienversicherung gestellt werden.
2. Ehemann und Ehefrau sind gesetzlich pflichtversichert - in verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen:
Auch hier sind dann Ehefrau und Kind ab dem Beginn der
Elterngeldzahlung bzw. das Kind auch schon ab Geburt familienversichert
in der Krankenversicherung des Mannes. Beiträge müssen für die Beiden
nicht gezahlt werden. Bei der Krankenkasse des Ehemannes muss der Antrag
auf Familienversicherung gestellt werden.
3. Ehemann und Ehefrau sind freiwillig versichert in der gesetzlichen
Krankenversicherung, egal ob gleiche oder verschiedene Krankenkassen:
Hier gilt auch wieder das Gleiche wie bei Pflichtversicherung. Frau
und Kind sind familienversichert in der Krankenkasse des Ehemannes,
indem ein Antrag auf Familienversicherung gestellt wird.
4. Ehemann ist privat krankenversichert, die Ehefrau freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung:
Nun wird es komplizierter. Während der Mutterschutzzeit ist die
Ehefrau kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Das Kind
ist ebenfalls kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bis
zum Ende der Mutterschutzzeit. Nach der Mutterschutzzeit müssen für das
Kind Beiträge gezahlt werden, weil in diesem Fall keine
Familienversicherung möglich ist. Für die Berechnung des Beitrages der
Ehefrau wird das Gehalt des Ehemannes zugrundegelegt, da dies das
Familieneinkommen ist. Dass die Ehefrau "nur" Elterngeld bekommt, bleibt
dabei unberücksichtigt. Da der Mann privat versichert ist, liegt sein
Gehalt offensichtlich über der Beitragsbemessungsgrenze. Also wird der
Höchstsatz an die Krankenkasse fällig für die Ehefrau. Da die
Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr neu festgelegt wird, ist auch der
Höchstsatz an die Krankenkasse jedes Jahr etwas unterschiedlich, höher
als im Vorjahr. Es sind ungefähr 350 Euro, die als Beitrag an die
Krankenkasse für die freiwillige Krankenversicherung der Ehefrau fällig
werden - dazu kommt dann noch der Beitrag für das Kind. Da das Kind kein
eigenes Einkommen hat, wird für das Kind ein festgelegter
Mindestbeitrag fällig, der bei etwa 150 Euro liegt. Also kostet die
Krankenversicherung für Frau und Kind 500 Euro, wenn die Frau zu Hause
bleibt und Elterngeld bezieht. Wenn man diese 500 Euro nun vom
Elterngeld abzieht (selbst wenn es als Elterngeld den Höchstsatz von
1800 Euro gibt), ist schon fast ein Drittel davon weg. Zumindest den
Beitrag für die Ehefrau kann man umgehen, indem die Ehefrau nach der
Mutterschutzzeit Teilzeit arbeiten geht und somit ein eigenes Einkommen
hat, von dem dann der Krankenkassenbeitrag berechnet wird. Zwar wird das
Einkommen dann auf das Elterngeld angerechnet, aber dennoch spart man
dann den Beitrag der Ehefrau an die Krankenkasse, für den das Gehalt des
Mannes zugrunde gelegt wird. Stattdessen ist sie wieder
pflichtversichert und ihr Beitrag wird vom Gehalt durch den Arbeitgeber
einbehalten und direkt an die Krankenkasse überwiesen. Den
Krankenkassenbeitrag des Kindes kann man in dieser Konstellation
trotzdem nicht umgehen. Pauschal kann mn sagen, dass von dem Gehalt, das
man dann verdient, 33,33 % übrig bleiben - um die verbleibenden 66,67 %
wird des Gehaltes wird das Elterngeld reduziert.
Beispiel:
Die Ehefrau hat aufgrund ihres Einkommens Anspruch auf den
Höchstsatz Elterngeld in Höhe von 1800 Euro. Um den hohen
Krankenkassenbeitrag zu umgehen, arbeitet sie Teilzeit und erhält ein
Nettogehalt von etwa 900 Euro. Dann erhält sie ein Elterngeld von 1200
Euro. Somit bekommt sie zwar 600 Euro weniger Elterngeld, aber unter dem
Strich hat sie im Monat 300 Euro mehr, als wenn sie nicht arbeiten
gehen würde. Und wenn man nun den Krankenkassenbeitrag von 350 Euro
berücksichtigt, dann hat sie 650 Euro mehr, als wenn sie nicht arbeiten
gehen würde, denn die 350 Euro würden ja vom Elterngeld noch abgezogen.
Zu
berücksichtigen ist, dass es zwar einen gesetzlichen Anspruch auf
Elternteilzeit gibt, dieser gilt jedoch erst ab 40 % Teilzeittätigkeit.
Unter 40 % Teilzeittätigkeit muss der Arbeitgeber nicht zustimmen. Es
ist also genau zu überlegen, ob es einem das Wert ist, das Kind 2 Tage
pro Woche in Betreuung zu geben, um diese Ersparnis zu haben. Wenn nicht
gerade Großeltern des Kindes in der Nähe wohnen, die die Betreuung
übernehmen, muss ja auch bedacht werden, dass die Betreuung ebenfalls zu
bezahlen ist. Hier muss also genau kalkuliert werden, welche
Variante für jeden persönlich die günstigste ist und ob es nicht
trotzdem etwas gibt, das hochwertiger ist als die Euros. Die Zeit mit
dem Kind kann einem keiner zurückgeben und diese vergeht wirklich sehr
schnell. Daher ist jeder Tag kostbar, weil die Zeit wirklich schnell
vergeht.
Samstag, 16. Februar 2013
Die 9 Monate der Schwangerschaft vergingen ziemlich schnell. Es gab viel zu tun und auch die Vorfreude auf das neue Leben, das in mir wächst, hat Patrick und mir eine wunderschöne Zeit beschert. Manchmal war es so unglaublich, dass wir uns beide gar nicht richtig vorstellen konnten, schon bald ein Baby im Arm zu halten.
Wir haben klassisch einen Geburtsvorbereitungskurs für Paare an 8 Abenden besucht, wo wir sowohl Informationen zur Geburt als auch zum Umgang mit dem Baby bekommen haben. Ein Abend hat allein mit dem Tragen in Tragetüchern und Tragehilfen gefüllt.
Während der Schwangerschaft hat der Gynäkologe Uwe Laqua das Kind und mich regelmäßig untersucht - per Ultraschall auch in 3D. Es ist faszinierend, was man schon ziemlich früh alles auf dem Bild erkennen kann. Herr Laqua überzeugt mit seiner Gelassenheit und Erfahrung. Bei ihm waren wir in guten Händen und neben den kompetenten Untersuchungen haben wir auch regelmäßig nette und konstruktive Gespräche mit ihm geführt.
Seit Januar hatte ich dann Mutterschutz und ich habe diese Zeit genutzt, um die Tasche für den Klinikaufenthalt und den Kreißsaal zu packen und auch zu Hause alles vorzubereiten. Je näher der Termin kam, umso nervöser wurde ich aber umso mehr habe ich auch erledigt.Weiterhin bin ich seit Beginn der Mutterschutzzeit einmal wöchentlich zur Akupunktur bei meiner Hebamme Tanja Welling gegangen. Die Akupunktur ist dafür hilfreich, damit die Eröffnungsphase des Muttermundes schneller geht. Außerdem habe ich regelmäßig Himbeerblättertee getrunken (ebenfalls ein Hebammentipp).
Am 5. Februar war ich dann das letzte Mal bei Herrn Laqua, der feststellte, dass Fruchtwasser abging. Demnach hat er mich in die Klinik geschickt, da die Geburt eingeleitet werden sollte. Wenn Fruchtwasser abgeht, können Keime zum Kind gelangen. Deshalb wird die Geburt dann eingeleitet, wenn der Geburtstermin nicht mehr so lange hin is, um das Kind zu schützen.
Im Klinikum Leverkusen angekommen standen dann erstmal Ultraschalluntersuchungen und CTGs an, bevor ich nach 4 Stunden auf mein Zimmer kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits die Testdosis der Tabletten für die Geburtseinleitung erhalten. In der Nacht bekam ich dann die erste "richtige" Tablette und es folgten weitere CTGs, um regelmäßig die Herztöne des Kindes und die Wehen zu überprüfen.
Am 6. Februar 2013 um 12:44 Uhr erblickte unsere Tochter Franziska das Licht der Welt mit einer Größe von 50 cm und einem Geburtsgewicht von 2895 Gramm. Patrick war der Geburt dabei und es war für uns beide ein unglaubliches Erlebnis.
Das Gewicht wurde von Herrn Laqua auf etwa 2900 Gramm geschätzt. Er hat immer gesagt, es kann so 10 % in beide Richtungen abweichen. Aber er hat ja ziemlich gut gelegen.
Es gibt nichts Schöneres als das Kind direkt nach der Geburt zum ersten Mal im Arm zu halten. Dann haben wir noch auf den Kinderarzt gewartet, der die erste Untersuchung des Kindes durchführte. Die Hebamme hat einen Fußabdruck von der Kleinen erstellt, den wir zusammen mit einer Karte und einem Päckchen von Bayer 04 mit einem Schmusetuch und einer kostenlosen Mitgliedschaft für Franziska im Löwenclub geschenkt bekommen haben.
Auch war es eine sehr gute Entscheidung, dass wir ein Familienzimmer im Klinikum genommen haben. Patrick und ich konnten so die ersten Tage mit der kleinen Franziska ganz in Ruhe genießen und uns gegenseitig unterstützen. Man ist doch am Anfang noch ziemlich unsicher, ob man das alles so richtig macht. Die Hebammen und Schwestern der Station in der Klinik waren immer hilfsbereit und haben uns viele gute Tipps gegeben. Wir haben uns rundum gut betreut gefühlt im Klinikum Leverkusen. Hier merkt man wirklich die Erfahrung, die sie haben. Sie haben zur richtigen Zeit die richtigen Empfehlungen gegeben und wir hatten immer das Gefühl, dass sie genau wissen, was sie tun und sagen. Sowohl das Kreißsaal-Team als auch die Schwestern und Hebammen auf der Station waren vertrauenserweckend und haben uns gut geholfen.
Alles in allem lief sowohl Schwangerschaft als auch die Geburt sehr problemlos - nicht zuletzt dank der Hilfe, die wir von allen Beteiligten erfahren durften.
Seit Sonntag sind wir nun zu Hause und gewöhnen uns aneinander. Auch hier zu Hause ist Franziska ein pflegeleichtes Kind. Sie schläft viel, trinkt gut und bereitet uns viel Freude. Es ist unglaublich, wie sich die Prioritäten durch so ein kleines Wesen komplett verschieben.
Als Namenspatron haben wir Franz von Assisi ausgesucht. Namenstag hat sie dann am 4. Oktober. Hier findet Ihr nähere Informationen über den Namenspatron.
Samstag, 2. Februar 2013
Im Dezember hat in Leverkusen-Schlebusch ein neues italienisches Restaurant mit dem Namen "Tempi Moderni" neu eröffnet. Zu finden ist es in der Bergischen Landstraße 44 in Schlebusch´s Fußgängerzone.
Leider lassen sich im Internet die Kontaktdaten nicht finden, daher schreibe ich die Telefonnummer hier mal auf für Tischreservierungen: Tel. 0214/73 48 72 11.
Der Inhaber Luigi Falzone hat vorher viele Jahre im Restaurant "La Veccia Osteria" gearbeitet und nun sein eigenes Restaurant eröffnet.Vorher war in der Bergischen Landstraße 44 auch ein italienisches Restaurant, das jedoch nun vor der Neueröffnung und Umbenennung in "Tempi Moderni" renoviert wurde. So sind mehr Gemütlichkeit und Atmosphäre entstanden. Die Speisekarte ist zwar nicht riesengroß, aber es ist für jeden Geschmack etwas zu finden und die Menüs sind hochwertig und sehr lecker! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.
Öffnungszeitten sind mittags von 12 - 14.30 Uhr und abends von 18 - 22.30 Uhr. Dienstags ist Ruhetag.
Wir können es guten Gewissens weiterempfehlen und gehen immer wieder gerne dorthin.
Sonntag, 20. Januar 2013
Durch die Firmvorbereitung in Leverkusen Steinbüchel´s Gemeinden, u. a. St. Franziskus Leverkusen, bei der ich als Katechetin ehrenamtlich Jugendliche mit begleiten darf auf dem Weg zu ihrer Firmung, war ich am 19. Januar mit im Kölner Dom zu "Night fever".
Die Jugendlichen hatten die Wahl zwischen verschiedenen Projekten, von denen sie mindestens eins aussuchen mussten, an dem sie neben den Pflichttreffen der Firmvorbereitung teilnehmen. Hier stand entweder Soziales auf der Auswahlliste wie ein Besuch bei Ordensschwestern in Köln zu einem Gespräch, um mehr darüber zu erfahren, was eine junge Frau antreibt, dem Orden beizutreten oder Gespräche mit Obdachlosen in Leverkusen, um zu erfahren, welche Rolle Gott und der Heilige Geist in ihrem Leben spielt. Weiterhin gab es Projekte zum Erleben, wie z. B. das Taizégebet, über das ich hier berichtet habe oder eben Night Fever, das in diesem Artikel beleuchtet wird.
Dieser Abend im Kölner Dom, der speziell von Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, besonders für Jugendliche gestaltet wird, sorgt für eine ganz spezielle Atmosphäre, die man sonst im Kölner Dom nicht erleben kann. Ich habe den Kölner Dom immer mit viel Trubel und wenig Ruhe in Erinnerung, weil täglich viele Touristen vor Ort sind zur Besichtigung. An diesem Abend des Night Fevers stehen Jugendliche vor der Kirche und laden vorbeikommende Fußgänger an, dabei zu sein, hereinzukommen, eine Kerze anzuzünden, der Musik zu lauschen und die Ruhe zu erleben. Der Kölner Dom ist dann geschmückt mit vielen Kerzen, die Reliquien der Heiligen Drei Könige sind im Altarraum zu sehen und die Monstranz mit dem Leib Christi ist zur Anbetung ausgestellt. Es singt eine kleine Gruppe oder auch eine Sängerin allein wunderschöne Lieder, die zum Beten und Nachdenken einladen. Die Kerze, die man vor der Kirche erhalten hat, kann man auf den Stufen anzünden in Verbindung mit einem Gebet oder auch einfach so. Es liegen überall Zettel aus, auf denen man seine Gebete niederschreiben kann. Diese können dann in eine Box geworfen werden und diese Gebete werden dann durch Ordensschwestern vor Gott gebracht. Man braucht natürlich keinen Namen auf den Zettel schreiben, weil Gott uns kennt und natürlich weiß, wer mit welchen Bitten kommt. Außerdem findet man Zettel mit Anregungen zum Nachdenken oder auch zum Beichten. Außerdem gibt es Zettel mit Bibelstellen auf Deutsch und Englisch, die man sich mitnehmen kann. Diese Zitate aus der Bibel sind ganz unterschiedlich und doch kann ich sagen, dass die, die ich gezogen habe, zu mir ganz individuell passen. Es stehen Pfarrer zur Beichte oder auch zu Gesprächen zur Verfügung. Jeder darf so lange bleiben, wie er möchte - 10 Minuten oder 100 Minuten, solange die Stille angenehm ist.
Für mich war es ein sehr interessantes Erlebnis, an dem ich jederzeit wieder teilnehmen würde. Die Termine zu Night Fever finden einmal pro Monat statt und können auf dieser Internetseite gefunden werden sowie auch weitere Informationen zu Night Fever.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Nun ist es soweit - heute beginnt meine Mutterschutzzeit.
Diese beginnt laut Mutterschutzgesetz 6 Wochen vor der Geburt und endet 8 Wochen nach der Geburt. Bei Frühchen oder Mehrlingen verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt um weitere 4 Wochen. Wenn das Kind vor dem errechneten Termin zur Welt kommt, wird die Anzahl der Tage, die es zu früh kam, an die 8 Wochen nach der Geburt angehängt. Das heißt, dass immer für mindestens 14 Wochen Mutterschaftsgeld gezahlt wird. Wenn das Kind nach dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt kommt, dann bleibt der Zeitraum nach der Geburt trotzdem bei 8 Wochen - auch wenn es dann vor der Geburt mehr als 6 Wochen sind.
Das Mutterschutzgeld kann frühestens 7 Wochen vor der Geburt bei der Krankenkasse beantragt werden. Der Gynäkologe stellt dann eine Bescheinigung aus, aus der der errechnete Entbindungstermin zu erkennen ist. In meinem Fall musste ich die Rückseite der Bescheinigung ausfüllen mit der Anschrift meines Arbeitgebers und meiner Bankverbindung ergänzen und bestätigen, dass ich nicht von anderen Versicherungen Leistungen für die Mutterschutzzeit zu erwarten habe. Von der Krankenkasse werden 13 Euro pro Tag gezahlt. Die Krankenkasse schreibt dann den Arbeitgeber an, damit auch dieser über die Zahlung des Mutterschutzgeldes informiert ist. Vom Arbeitgeber wird dann die Differenz zum Nettogehalt an die Arbeitnehmerin überwiesen zum Termin der normalen Gehaltszahlung. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschutzgeld für den Zeitraum vor der Geburt in einer Summe.Nach der Geburt muss man dann die Geburtsurkunde für die Krankenkasse, die vom Standesamt ausgestellt wird, bei der Krankenkasse einreichen und erhält anschließend die Zahlung des Mutterschutzgeldes für den Zeitraum nach der Geburt von der Krankenkasse.
Bei Wikipedia könnt Ihr Genaueres zur Regelung der Mutterschutzzeit nachlesen unter diesem Link.
Montag, 31. Dezember 2012
Dieses Mal keine lange Litanei, sondern ganz kurz und schmerzlos: Feiert gut und friedlich Silvester, kommt gut ins neue Jahr und möge es ein erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr für Euch sein!
Für uns wird 2013 ein ganz besonderes Jahr, denn unser Kind wird das Licht der Welt erblicken, worauf ich mich sehr freue! Daher wird diese Silvesterfeier für uns heute ganz besinnlich und gemütlich - das letzte Mal für sehr lange Zeit zu zweit!
Allen treuen Lesern danke ich für die zahlreichen Besuche und Kommentare. Und allen, denen ich begegnet bin und die dafür gesorgt haben, dass die Artikel mehr oder weniger sinnvollen Inhalt erhalten haben, danke ich auch.
Freitag, 9. November 2012
Am 4. November hatte ich die Gelegenheit, an der Großen Nacht der Lichter teilzunehmen. Hier ist der Link zur Beschreibung.
Es war eine so tolle Erfahrung, mit so vielen Menschen zu singen in verschiedenen Sprachen, zu beten, zu schweigen, das Kreuz zu verehren und das Ganze in einer Kirche ohne Bänke, in der wir auf dem Boden saßen und die Atmosphäre der vielen schönen Beleuchtungen durch Kerzen zu genießen. Das Highlight war, dass jeder eine Kerze hatte und das Licht von vorne nach hinten weitergegeben wurde. Sehr interessant, wie schnell so etwas geht, dass jeder mit dem Licht versorgt ist. Einmalig.
Es ist wirklich sehr besonders und schwierig zu beschreiben. Jedes Jahr findet diese Nacht der Lichter einmal statt. Es lohnt sich, dabei zu sein.
Neben uns ist nun schon seit mehreren Monaten Baustelle. Und vor unserem Haus ist eine Sperrfläche, die besagt, dass man dort nicht parken darf. Immer wieder parken dort Autos, teilweise nur ganz kurz, um in Schlebusch etwas zu kaufen - was ja noch irgendwie zu tolerieren ist.
Die Firma Ludwig Krämer aus Bergisch Gladbach ist eine der Firmen, die täglich vor Ort sind. Am Bauzaun hatte ich mit Zustimmung des Bauträgers Höller Wohnungsbau ein Schild angebracht, das auf Büroservice Terlisten hinweist. Darauf habe ich auch dei Mitarbeiter von der Firma Ludwig Krämer hingewiesen, als sie die Baustelle eröffnet haben. Vor einigen Wochen, als es so windig war, war mein Plakat auf einmal verschwunden. Ich dachte zuerst, dass es gestohlen wurde, aber wer will das schon haben. Bei näherem Hinsehen lagen unten die zerschnittenen Kabelbinder - also habe ich versucht, telefonisch etwas zu klären. Am nächsten Tag bin ich dann persönlich zu den Bauarbeitern gegangen und habe gefragt. Patzige Antwort war, dass der Zaun fast umgefallen wäre, wegen den Plakaten. Nach weiterem Nachfragen, wo mein Plakat denn sei, stellte sich heraus, dass sie es in ihren Bulli geworfen haben. Es wurde zugesagt, es am nächsten Tag wieder aufzuhängen. Das geschah auch - jedenfalls so verschmutzt, dass es nichts mehr mit ordentlich zu tun hat. Scheinbar wurde es erst in den Dreck geworfen und dann aufgehängt. Es wurde auch nicht wieder mit Kabelbinder, sondern mit einfachem Draht befestigt, dazu noch nicht einmal gerade. Ich habe es dann mühevoll gesäubert, befestigt und Firma Krämer angeschrieben und gebeten, mich beim nächsten Mal zu informieren, wenn sie es abhängen. Daraufhin erhielt ich eine Antwort vom Chef der Firma Krämer, dass er nichts davon wusste, dass es genehmigt war und er seine Leute angewiesen hat, es abzuhängen. Weiterhin empfiehlt er mir, das Plakat abzunehmen, da bald ein neuer Bauzaun aufgestellt wird durch die Firma Peters Bau. Was ich nicht verstehe ist erstens, warum jede Firma ihren eigenen Bauzaun aufstellen muss und nicht der eine solange stehen bleibt bis die Baustelle fertig ist und Firma Nr. 1 dann zurückkommt und ihn abbaut. Was mich allerdings noch mehr ärgert, ist, dass ich den Herrn Krämer dann gefragt habe, ob er mir freundlicherweise Bescheid geben kann, wenn der neue Bauzaun steht. Hierauf erhielt ich keine Antwort.
Wenige Tage später stand ein Anhänger sowie immer wieder der Bulli von Firma Krämer auf der Sperrfläche vor unserem Haus - auch über mehrere Tage hintereinander. Ich habe also noch einmal Herrn Krämer angeschrieben, mit der Bitte, den Bulli und den Anhänger auf die Baustellenfläche zu ziehen, da uns durch die Fahrzeuge die Sicht auf Straße und Gegenverkehr versperrt wird, wenn wir aus unserer Ausfahrt herausfahren möchten. Deshalb ist die Sperrfläche dort wohl eingerichtet worden. Weiterhin habe ich ihn freundlich gefragt, ob er mich bitte informiert, wenn der Zaun getauscht ist, damit ich mein Plakat wieder aufhängen darf. Auch nach zwei weiteren E-Mails, später auch mit Lesebestätigung, erhielt ich keine Antwort.
Wie ich finde, ein sehr unprofessionelles Verhalten von einem Firmenchef. Ich könnte ja auch mal sein Kunde werden, aber vielleicht hat er es nicht nötig und kann sich die Kunden aussuchen, was ich mir in der heutigen Zeit nicht vorstellen kann. Eine einfache Antwort wie "Es war an dem Tag nicht möglich, den Bulli auf der Baustelle zu parken und wir werden in Zukunft schauen, eine Lösung für alle Beteiligten zu finden", hätte ja schon gereicht. Aber gar nicht mehr zu reagieren, ist einfach nur daneben.
Tolle Werbung für Firma Krämer. Wenn so mit Anfragen auch umgegangen wird, dann lohnt es sich vielleicht auch erst gar nicht, die Internetseite fertig zu stellen.
Sonntag, 16. September 2012
Vor ein paar Wochen hat ein Indisches Restaurant in Leverkusen-Opladen eröffnet: ROYAL PUNJAB.
Das gibt es schon in Köln - und nun auch in Leverkusen. Eine Internetseite haben sie (noch nicht). Adresse ist Kölner Str. 52 in
Leverkusen-Opladen. Reservierungen sind besonders für´s Wochenende
empfehlenswert unter 02171/3667727. In der Woche könnte es auch so klappen - das haben wir noch nicht ausprobiert, kommt aber bestimmt noch.
Am Samstag haben wir es ausprobiert und es ist wirklich gut: gemütlich eingerichtet, freundliche Bedienungen - wenn sie auch noch etwas Übung brauchen, was den Service betrifft, leckeres und preislich angemessenes Essen, sehr leckere nicht-alkoholische Joghurt- und Milchshake-Getränke.
Als Vorspeise ist unbedingt empfehlenswert das typisch indische Nan (eine Brotform, die auf verschiedene Weise bestellt werden kann, z. B. mit Knoblauch oder gefüllt mit Gehacktem, aber auch natur und in vielen weiteren Variationen). Als Hauptgericht gibt es sowohl Fleischgerichte (Lamm, Hühnchen), vegetarische Gerichte, Salate, Fischgerichte - alles mit typisch indischen Gewürzen und Saucen, entweder mild oder scharf. Dazu gibt es dann das eben schon erwähnte Nan sowie Reis. Jeder bekommt ein kleines Warmhalte-Kerzen-Gestell, auf das das Hauptgericht gestellt wird, um sich daran zu bedienen. Als Nachtisch habe ich dann indischen Milchreis probiert - ganz andere Konsistenz als bei uns aber auch sehr lecker. Weitere Dessert-Angebote sind indisches Eis und fritierte Milchbällchen. Das Angebot hält sich zugegebenermaßen in Grenzen, aber wenn man ehrlich ist, passt nach der Vorspeise und dem Hauptgericht kein Nachtisch mehr rein.
Nun noch zur Bedienung: es hat nicht geklappt, dass wir alle gleichzeitig das Essen bekommen haben, was aber nicht ganz so schlimm war. Wir haben es mal darauf geschoben, dass die Bedienungen und die Küchenmitarbeiter noch nicht so viel Erfahrung haben, weil es gerade erst eröffnet hat. Und das Restaurant war bis auf den letzten Platz voll - und wenn alle gleichzeitig das Essen haben wollen, dann ist es klar, dass es etwas länger dauert. Da ist also noch etwas Übung notwendig - es war allerdings aufgrund der Freundlichkeit und dem leckeren Essen gar nicht so schlimm, dass wir nicht ganz gleichzeitig beident wurden.
Besonders lecker sind die fruchtigen Lassi-Getränke (indisches Joghurt-Getränk) sowie auch die Milchshakes mit verschiedenen Fruchtsorten. Im Robal Punjab darf (noch) kein Alkohol ausgeschenkt werden, da die Ausschank-Genehmigung noch fehlt, aber die kommt bestimmt bald. Zusätzlich zu diesen beiden hervorgehobenen Getränken gibt es auch Mix-Getränke mit indischen Gewürzen, die sich auch zu testen lohnen. Man muss dann allerdings diesen würzigen Geschmack mögen. Mein Geschmack war es jedenfalls nicht - im Lime-Wasser schwammen irgendwelche komisch schmeckenden Gewürzstückchen, die mich zu keinem weiteren Schluck als dem ersten probieren lassen haben. Merkwürdiger, weil unbekannter Geschmack - aber ich war die einzige, der es nicht schmeckte. Das Getränk hat also noch einen Interessenten gefunden, der es gerne getrunken hat.
Für zwei Personen haben wir mit Vor-, Haupt- und Nachspeise 56 Euro gezahlt inkl. Getränke. Hauptgerichte liegen zwischen 9 und 15 Euro - also durchaus im normalen Bereich.
Ich würde jederzeit wieder hingehen. Es war ein netter gelungener gemütlicher Abend mit gutem Essen und leckeren Getränken. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Sonntag, 26. August 2012
. . . all das hab ich in den letzten Wochen öfter gehört, als ich Fotos gezeigt habe. Die Phantasie ist also auch bei Erwachsenen noch nicht ganz verloren. :-)
Ihr habt Euch bestimmt gewundert, warum in den letzten Wochen, ja sogar Monaten, wenig von mir zu lesen war. Ich hatte ganz andere Dinge, mit denen ich mich beschäftigt habe und habe mich um eine Prioritätenneuorientierung gekümmert.
WIR SIND SCHWANGER!
WIR - das sind Patrick und ich. Wir werden Eltern im Februar 2013 und wir freuen uns sehr auf die neue Lebenssituation - obwohl wir wissen, dass unsere Geduld und Belastbarkeit dann auf eine unglaubliche Probe gestellt wird.
Stimmen von erfahrenen Eltern sagen alles von "Einfach nur schön" über "Es wird ganz anders, als Ihr Euch vorstellt", "Es wird eine Herausforderung, in die man hineinwächst", "Genießt die Zeit", usw.
Natürlich ist die Vorfreude da und ich spüre eine extreme Veränderung meines Körpers, die allerdings nicht immer nach Genießen schreit. Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und Magenprobleme begleiten mich regelmäßig und ich hoffe täglich, dass das bald vorbei ist. Aber da ist auch noch eine andere Seite, die mich glücklich macht - trotz allen Wehwechen: in mir wächst ein neues Leben und dem oder der Kleinen geht es gut, sagt der Arzt und spüre ich auch irgendwie. Positiv denken und auf den eigenen Körper hören ist das einzige, was man sinnvolles tun kann, um zu spüren, was gut ist und was nicht. Und die Intuition ist dabei oft genau richtig. Nicht verrückt machen lassen, was man von oft unerfahrenen Bekannten so hört oder gar im Internet liest. Vieles davon ist echt Quatsch! Eine gesunde Gelassenheit ist das Beste - man kann doch eh nicht mehr machen als es auf sich zukommen lassen. Das wächst schon von ganz alleine und irgendwann will es auch raus - das ist bei allen so, ob man sich Sorgen macht oder nicht.
So wird sich der Inhalt dieser Seite nun etwas ändern in der nächsten Zeit und Ihr werdet wahrscheinlich nicht mehr so viel über Seminare, Kurse und tolle Erlebnisse lesen, sondern mehr über meine Erfahrungen, Veränderungen und Gedanken. Hoffentlich lest Ihr trotzdem fleißig weiter und kommentiert, wenn Ihr etwas zum Thema zu sagen habt.
Mittwoch, 13. Juni 2012
Patrick hat am Wochenende gebaggert, was das Zeug hält - und das sogar mit meiner "Genehmigung". :-)
Wir waren in Straelen auf dem Gelände der BSK Rheinland.
Hier wird angeboten, mit einem Bagger zu fahren oder Sand hin- und herzuschaufeln. Patrick hatte einen Heidenspaß dabei; das Gen fehlt mir wohl, was an purem Sand von rechts nach links und zurück schaufeln Freude bereitet, aber Hauptsache er hatte Spaß.
Seine Sicht der Dinge könnt Ihr hier nachlesen.
Baggerführerscheine kann man dort übrigens auch machen - mal sehen, ob das sein nächster Traum ist.....
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