Sonntag, 30. November 2008
Ich habe Patrick letzte Woche, als er von seiner Dienstreise zurück kam, einen Kinderschokolade-Advents-Kalender geschenkt, weil er die ja so gerne mag. Letztes Jahr war ich etwas einfallsreicher muss ich sagen. Da habe ich ihm selbst einen Kalender befüllt mit kleinen Gutscheinen an besonderen Tagen und jeden Tag etwas Süßes. Aber dieses Jahr fehlte aufgrund des Studiums die Zeit. Er hat sich aber trotzdem gefreut. Ich habe mir heute bei uns in der Kirche einen Kalender mit Anregungen und Meditationen für die Weihnachtszeit gekauft. Er hat den Titel "Der andere Advent". Wenn es schöne Sätze gibt, werde ich hier bestimmt den Einen oder Anderen veröffentlichen oder zum Ende des Kalenders eine Gesamt-Zusammenfassung schreiben. Bis zum 6. Januar 2009 hat der Kalender für jeden Tag eine Seite mit einem Satz und einem Bild. Der Pfarrer aus unserer Steinbücheler Pfarrgemeinde sagte, dass es einer der schönsten Kalender ist, den er kennt. Heute habe ich von Patrick dann noch einen Rubbellos-Adventskalender bekommen. Danke. Auf meinen Schokoladen-Konsum möchte ich auch in der Vorweihnachtszeit achten, daher ist so ein Kalender besser für mich. Und vielleicht ist ja noch ein schöner Gewinn enthalten. ;-)
Am Freitag hat unser Chef uns eingeladen zum Kochseminar in Essen im Restaurant "La Buvette". Als ich hingefahren bin (nach Routenplaner), dachte ich, dass es ein Scherz ist. Es ging wirklich sehr lange steil bergauf, bis dass wir dann direkt auf dem Parkplatz des Restaurants landeten. Puh... gut, dass es nicht geschneit oder gefroren hat, sonst wären wir da nicht angekommen, glaube ich. Sehr nett gelegen am Waldrand und mit einem schönen Blick über einen Teil der Stadt. Auch im Restaurant sehr gemütlich mit Kamin in der Mitte des Raums und schön dekoriert. Das Kochseminar lief dann so ab, dass ein Teil der Gerichte bereits vorbereitet war, sonst wären wir ja am nächsten Morgen noch nicht fertig gewesen. Das Essen war wirklich exklusiv und etwas Besonderes. Dadurch, dass wir immer wieder Kleinigkeiten selbst zubereiten durften, war es nicht langweilig, obwohl das Ganze insgesamt 5,5 Stunden gedauert hat. Das 4-Gänge-Menü: - Amuse gueule mit Rose von gebeiztem Salm, Lotte Carpaccio in Limonenvinaigrette und Keta Kaviar - Atlantik Hummer ausgelöst und in der Karkasse mit Safranschaum gratiniert - Kalbsfilet in Pancetta mit Trüffelsauce, Shii-take-Pilzen und Gratin dauphinois - gefüllte Crêpe Suzette mit Kumquatragout, Orangenfruchtsauce und Bourbon-Vanilleeis Vor dem Menü gab es als Apperitif Prosecco und Crostini, die wir selbst belegt haben (mit Gänsepastete und Shrimps). Wir haben gesehen, wie der Hummer ausgelöst wurde und durften die Karkasse dann selbst befüllen mit Hummer-Fleisch und Safranschaum. Auch die Teller-Deko wurde uns gezeigt und wir durften nachmachen. Anschließend haben wir das Kalbsfilet mit Pancetta umlegt und mit einem Faden festgebunden. Das Gratin und die Pilze wurden durch die Köche vorbereitet, weil es sonst alles zu lange gedauert hätte. Die Crêpes wurden bereits für uns vorbereitet, wir durften sie aber selbst befüllen mit Mandarinen und Orangenmarmelade. Jeder wollte die Crêpes nach seiner eigenen Art falten. Wir wurden jedoch durch das Personal eines Besseren belehrt. Gefalten wird der Crêpe in Vierteln, alles Andere ist falsch. Da es ein französisches Restaurant ist, haben wir uns nicht nur einmal "Bon Appetit" gewünscht. Da die Kollegen aber international sind, bzw. zumindest internationale Sprachen sprechen, konnten wir uns zusätzlich dazu auch noch auf polnisch und griechisch und natürlich auf deutsch guten Appetit wünschen. Wir hätten also zu jedem Gang eine andere Sprache sprechen können. ;-) Alles in Allem sage ich: Es war wirklich ein Erlebnis und es hat sich gelohnt. So etwas Exklusives hätte ich zu Hause nie gekocht und werde ich wahrscheinlich auch nie. Wenn man also mal etwas Besonderes essen möchte, ist das Restaurant "La Buvette" empfehlenswert. Wie man von exklusivem Essen bereits weiß, sind die Teller oft so groß, dass sich das Essen darauf etwas verloren vorkommt. Trotzdem hat alles sehr lecker geschmeckt, obwohl ich vorher skeptisch war, da ich noch nie vorher Hummer gegessen habe. Und nach den 4 Gängen waren wir trotzdem satt. Ist ja häufig so, dass, wenn man über einen langen Zeitraum Kleinigkeiten isst, wird man trotzdem satt. Und Hummer schmeckt, was ich nie geglaubt hätte, wenn ich ihn nicht an diesem Abend hätte probieren "müssen". Freiwillig bestellt hätte ich ihn wahrscheinlich nie. Das einzige, was ich nicht probiert habe, war die Trüffelsauce, weil sie schon sehr streng gerochen hat. Nicht mein Fall... Wer einmal ein besonderes Event für eine Gruppe organisieren möchte und gerne kocht oder es lernen möchte, ist im Restaurant "La Buvette" in Essen sehr gut aufgehoben. Auch die Weine waren lecker, besonders der Rotwein. Sie haben die Empfehlungen passend zu den Gerichten ausgesprochen, was auch mit meinem Wein-Laien-Verständnis passend schmeckte.
Samstag, 29. November 2008
Heute habe ich an der BEC Cambridge-Prüfung "Vantage" teilgenommen, nachdem ich mich ein Jahr mit meinem Kollegen darauf vorbereitet habe. Er hat bereits im August an der Prüfung mit dem Level "Higher" teilgenommen, was bereits muttersprachliches Niveau ist. Auf diesem Wege herzlichen Glückwunsch - er hat bestanden. Mit Muttersprachlern kann ich nicht mithalten, aber ich bin nah dran. Denn die Vantage-Prüfung ist eine Stufe unter Muttersprache. Dafür dass ich noch keinen beruflichen Auslandsaufenthalt hatte, ist das aus meiner Sicht schon mehr als gut. Die Prüfung fand in Köln im Brunosaal der katholischen Kirchengemeinde am Klettenberggürtel statt. Parken war dort unmöglich, deshalb ist Patrick, der eigentlich die ganze Zeit dort bleiben wollte, mit meinem Auto wieder nach Hause gefahren. War anders geplant, aber war so die beste Variante. Hätte ich das gewusst, wäre ich mit der Bahn gefahren. Die Prüfung bestand aus 4 Teilen: - Reading: Der Reading-Teil besteht wieder aus verschiedenen Teilen. Zunächst sind 4 Abschnitte vorgegeben (manchmal auch ein langer Text), denen man dann insgesamt 7 verschiedene Aussagen zuordnen muss. Anschließend findet man einen Lückentext vor, in den ganze Sätze, die als Auswahl vorgegeben sind, sinngemäß eingesetzt werden müssen. Es müssen nicht alle Sätze eingefügt werden, einer bleibt meist übrig, der nicht verwendet wird. Das macht die Sache nicht einfacher. Darauf folgend gibt es einen Text, zu dem dann Fragen beantwortet werden müssen mit jeweils drei vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Der vierte und aus meiner Sicht schwierigste Teil überprüft die Vokabeln. Hier muss je Satz in eine Lücke ein Wort eingefügt werden. Es bestehen 4 Auswahlmöglichkeiten, wovon nur ein Wort richtig ist. Im fünften Teil sollen überflüssige Wörter ausgesucht und in Kästchen eingetragen werden. Manche Sätze können auch richtig sein, was bedeutet, dass man in die Kästchen "correct" eintragen muss. Tipps zum Bestehen des Reading-Teils sind: Oft kommen die Wörter des Textes in einem anderen Zusammenhang in den Antwortmöglichkeiten vor. Die richtige Antwort besteht aus anderen Worten, die nicht im Text vorkommen, aber den gleichen Sinn wiedergeben. Bei der Fragenbeantwortung in Teil 3 ist es hilfreich, zunächst den Text schnell zu lesen, um die richtige Textpassage herauszufinden, den man dann ausführlich liest, um die richtige Antwort zu markieren. Um die überflüssigen Wörter zu finden, sollte man sich auf kleine Grammatik-Fehler wie überflüssige Artikel, Fürwörter und Präpositionen konzentrieren. Meine Erfahrung ist, dass dieser Teil der Prüfung der schwierigste ist, weil er wirklich viel Sprachverständnis und vor Allem Vokabeln voraussetzt. Es kommt immer auf das Thema der Texte an. Wenn es ein Thema ist, das meinen Job relativ nah betrifft, konnte ich die Fragen und Texte gut verstehen, während ich bei eher technischem Inhalt nicht viel verstehen konnte. Heute handelten meine Texte u. A. von Investitionen in Geschäftsideen, Beschreibung von 4 Firmen, usw. - Writing: Der Writing-Teil besteht aus 2 Teilen. In Teil 1 muss man eine E-Mail oder eine kurze Notiz schreiben, zu der vorab eine kurze schriftliche Einleitung bzw. Beschreibung der Situation erfolgt. Wichtig ist, dass man die vorgegebene Wörterzahl genau einhält. In unserem Fall sollte eine E-Mail an den Marketing-Leiter geschrieben werden, der ein Produkt zusammen mit einem Kunden getestet hat. Wir als Produktionsleiter sollten ihn bitten, einen Bericht zu erstellen, ihm erklären, warum wir den Bericht haben wollen und ihm mitteilen, bis wann wir ihn brauchen - das Ganze sollte zwischen 40 und 50 Wörter enthalten. Teil 2 ist entweder ein Brief, ein Bericht oder ein Vorschlag, der nicht länger als 120 - 140 Wörter sein soll. Oft ist bereits ein Schriftstück als Grundlage gegeben, z. B. eine Werbeanzeige oder eine Tabelle, an der Notizen vermerkt sind, die in unserem Schreiben vorkommen sollen. In unserem Fall mussten wir auf eine Anzeige reagieren, die ein Training anbietet zur Verbesserung der Präsentationstechniken. Als Punkte waren angegeben, dass wir die Preise erfragen sollen, die Dauer des Trainings entscheiden mit Begründung und sagen, welche Gruppe aus unserem Unternehmen das Training absolvieren soll. Gesamtzeit für den Writing-Test beträgt 45 Minuten. Zu beachten ist, dass der längere Bericht oder Brief doppelt so viele Punkte gibt als die kurze Notiz oder E-Mail. Daher sollte man auch seine Konzentration bei Zeitmangel auf den längeren Teil setzen. Hier wird besonders auf die Vielfältigkeit der Sprache und die richtige und formale Schreibweise geachtet. Der Inhalt ist dabei nebensächlich, vorausgesetzt, die notierten Punkte werden berücksichtigt. Es sollten auch Aufzählungen wie then, furthermore, finally, usw. genutzt werden und nicht immer das gleiche. Zu beachten ist, dass in Geschäftsbriefen niemals die Abkürzung verwendet wird wie z. B. We´re, sondern es wird immer ausgeschrieben: We are.... - Listening: Der Listening-Teil besteht aus 3 Teilen. Zuerst werden 3 verschiedene Unterhaltungen oder Telefongespräche vorgespielt, zu denen man in vorgegebene Formulare, z. B. Telefonnotizen, 1 oder 2 Wörter oder eine Zahl eintragen muss. Jeder Text wird einmal wiederholt. Anschließend folgt Teil 2, in dem 5 Monologe vorgetragen werden, zu denen jeweils ein kurzer Satz, ein Ort oder eine Funktion zugeordnet werden muss. Auch hier folgt eine Wiederholung, bei der man die Antworten noch prüfen und ggf. korrigieren kann. Last but not least wird eine lange Unterhaltung vorgetragen, zu der Verständnisfragen beantwortet werden müssen. In unserem Fall wurde die Gruppe geteilt, da wir (ca. 80 Prüflinge) in einem sehr großen Raum geprüft wurden, in dem es sehr hallte. Es war schon schwierig, von der Cd zu verstehen, auch wenn man wie ich vorne saß. Darüber war ich auch ganz froh. 2 Wörter habe ich nicht richtig verstanden, sonst bin ich mir bei diesem Teil relativ sicher. In den kurzen Notizen, in denen wir Lücken füllen mussten, ging es u. A. um die Vorbereitung einer Präsentation, um eine Personalentwicklungsmaßnahme und eine Anfrage an eine Zeitarbeitsfirma, in der kurzfristig 6 Zeitarbeitskräfte angefragt wurden. Die lange Unterhaltung handelte von einem Manager, der die Firma gewechselt hat und über seine Erfolge sprach. Nach dem Listening-Test hatte ich eine Pause von 1,5 Stunden, bevor ich dann im Englischen Institut in Köln den Speaking-Test absolvierte. Glücklicherweise hatte ich meine Prüfungspartnerin bereits morgens vor der Prüfung kennen gelernt, weil ich sie angesprochen habe. Schöner Zufall. Wir haben uns dann vor der mündlichen Prüfung noch etwas unterhalten, bevor wir in den Prüfungsraum gerufen wurden. Es ist hilfreich, vorher schon ein paar Worte auf Englisch gewechselt zu haben, um drin zu sein. War aus unserer Sicht sehr hilfreich. - Speaking: Die mündliche Prüfung besteht aus 3 Teilen. Zunächst fragt der Prüfer belanglose alltägliche Dinge, z. B. wo wir arbeiten, wo wir wohnen, ob wir es mögen, dort zu wohnen, wo wir mal wohnen möchten, usw. Einfacher Smalltalk. Anschließend bekommt dann jeder der beiden (oder 3) Prüflinge einen Zettel mit 3 Themen, zu denen dann ein kurzer Monolog geführt werden muss. Für die Vorbereitung hat jeder eine Minute Zeit. Anschließend muss dann eine Minute über das gewählte Thema gesprochen werden. Einige Punkte sind vorgegeben, gut ist, wenn man noch 2 weitere Punkte hinzufügen kann. Mein Thema war, wie man ein Teamevent organisiert. Gegebene Punkte waren: Art der Aktivität und Kosten. Hinzugefügt habe ich die Punkte Zusammenstellung des Teams und Ort. Die Minute habe ich gut voll bekommen und sie ging schneller rum, als ich dachte. Im Anschluss an die Rede des Prüfungspartners wird man aufgefordert, eine Frage zu stellen. Das hat bei uns beiden gut funktioniert. Der dritte und letzte Teil beinhaltet eine Diskussion zusammen. Unser Thema war, Lösungen zu finden, um Kosten für Dienstreisen einzusparen. Wie gut, dass wir uns genau dieses Thema vorher noch angesehen haben. Es hat super funktioniert und wir hätten noch länger reden können, als der Prüfer sagte, dass die 3 Minuten vorbei sind. Punkte, die wir diskutiert haben, war die Verhandlung von günstigen Hotelraten, Billigflieger nutzen, Videokonferenzen statt persönlichen Meetings und, wenn sich die Gesprächspartner gut kennen, auch Telefonkonferenzen. Es war ausgeglichen und jeder von uns hat in gleichem Maße gesprochen. Es ist hilfreich, wenn die Chemie zwischen den Prüflingen, die sich unterhalten, stimmt. Wichtig bei der mündlichen Prüfung ist, dass man auf Fragen des Prüfers nicht nur mit Yes oder No antwortet sondern immer in ganzen Sätzen. Bei der kurzen Rede sollte eine Struktur erkennbar sein, was mit Wörtern wie "First", "Than", "The most important thing is" und "Finally" möglich ist. Während der Diskussion wird besonders darauf geachtet, dass man zustimmen kann, aber auch eine andere Meinung äußern kann und man sollte den Gesprächspartner zum Reden animieren mit Fragen wie "What do you think about it" oder "Would you add something". Alles in allem habe ich ein ganz gutes Gefühl und hoffe, dass es mich nicht täuscht. Meine Ergebnisse bekomme ich Ende Januar 2009. Natürlich werde ich dann auch hier schreiben, welches Ergebnis dabei heraus gekommen ist. Der Vorbereitungskurs war wirklich klasse. Gebucht habe ich den Kurs über die RWE Academy und durchgeführt wurde er von Stevens English Training aus Dortmund. Natürlich werde ich weiterhin einen Englischkurs zu belegen. Das ist wichtig, um das Sprachniveau zu halten. Danke an alle, die daran beteiligt waren, mich auf diese Prüfung vorzubereiten. Ich hoffe, dass ich durch diesen langen Bericht viele Informationen zur BEC Prüfung geben kann. Wenn noch Fragen offen sind, können Sie sich gerne an mich wenden.
Ich nehme es mir jeden Tag vor, mache es aber eher selten: die Mittagspause im Freien zu verbringen. Daher kam dieser Artikel in der Karrierebibel wie für mich gemacht. Vielleicht um mich daran zu erinnern, die regelmäßige Mittagspause einzuplanen und einzuhalten. Nach einem Arbeitstag, an dem ich gar nicht das Gebäude verlassen habe und manchmal sogar fast nicht das Büro, fühle ich mich viel ausgepowerter als wenn ich eine Pause fern des Schreibtischs gemacht habe. Bis jetzt habe ich aber immer wieder Phasen, an denen ich die Mittagspause im Büro verbringe und mir dann mal schnell ein Brötchen esse, während ich E-Mails lese oder andere Dinge nebenbei erledige. Wie man sieht, passe ich also sehr gut in die benannte Statistik. Auch die Tipps, die im Artikel zur Ernährung stehen, sind ja eigentlich allseits bekannt und auch gut. Bei mir scheitert es jedoch immer an der Konsequenz, diese dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Viele "Ausreden" sprechen dagegen: Brötchen kaufen geht schneller als Obst oder Gemüse zu schneiden, die warmen Gerichte in der Kantine schmecken besser als Salat und wenn schon Salat dann muss es das bereits fertige Dressing sein.... Das Dressing hat dann so viele Kalorien wie ein ganzes normales Gericht. Man bildet sich danach dann noch ein, gesund gegessen zu haben und belohnt sich mit einem Schoko-Riegel oder Cappuccino. Wer kennt das nicht? Und wer dabei noch mitspielt, ist der berühmte innere Schweinehund, den es auch gilt zu besiegen. Was wir uns dabei immer vor Augen halten müssen, ist die Gesundheit, die man gut pflegen muss. Und um lange gesund und fit zu sein, geht kein Weg daran vorbei, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Abschalten und nicht nur Arbeiten spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Ich werde den Artikel zum Anlass nehmen, die Mittagspause fest in meinen Tagesplan zu integrieren und die erwähnte gesunde Ernährung mit einzubauen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - am Besten an die frische Luft. :-)
"Erfahrungen sind Maßarbeit. Sie passen nur dem, der sie macht." Carlo Levi, eigentlich Graziadio Carlo Levi War ein italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker. geboren 29.11.1902 in Turin (Provinz Turin), Italien gestorben 04.01.1975 in Rom, Italien Quelle
Freitag, 28. November 2008
Gestern war ich mit meinen Kollegen im Steakhouse Rodizio in Dortmund. Es ist direkt an der Wittekindstraße, also relativ zentral und gut zu erreichen. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir einen Parkplatz gefunden haben. Da ich ein Mensch bin, der sich abgewöhnt hat, im Parkverbot zu parken (aus Erfahrung wird man klug), habe ich am Signal-Iduna-Park geparkt und bin dann zu Fuß zum Restaurant gegangen. Die Atmosphäre und Dekoration ist wunderschön dort. Es gab einen kleinen Teich, über den eine Brücke ging. Gestern Abend war es sehr voll dort, aber trotzdem nicht ungemütlich. Die Hintergrundmusik, von der in der Karte geschrieben war, war jedoch aufgrund des Geräuschpegels der Unterhaltungen nicht möglich. Der Service war sehr gut aus meiner Sicht. Wir mussten nicht lange auf die Getränke warten und kein Glas blieb länger als 3 Minuten leer, bis dass wieder einer der Servicekräfte gefragt hat, was wir noch trinken möchten. Neben Steak- und auch anderen Gerichten à la carte gab es das Rodizio, was so viel wie "All you can eat" bedeutet. Es fing an mit einem Salat vom Buffet, das eine große Auswahl an Salaten und anderen Leckereien bot. Anschließend kamen die Kellner regelmäßig an unseren Tisch mit Beilagen (Kartoffeln, Gemüse, fritierten Zwiebelringen, gebackenen Bananen, gegrillte Ananas), verschiedenen Fleischgerichten am Spieß (u. A. Pute, Lamm, Schwein, usw.). Das war wirklich beeindruckend, wie schnell die Gänge hintereinander serviert wurden. Nach dem 3. Gang wurde es mir schon langsam zu viel und ich habe nur noch das genommen, was ich unbedingt mal probieren wollte. Es war viel Auswahl und auch reichlich. Nach ca. 1 Stunde, in der durchweg eine neue Fleischsorte mit entsprechenden Beilagen angeboten wurde, durften diejenigen, die noch nicht satt waren, frei wählen, was sie noch möchten. Ich hatte aber vorher schon aufgegeben. Das Konzept finde ich super und das Rodizio ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das nächste Mal würde ich mal aus der Karte wählen, um zu vergleichen. Die Gerichte, die an die anderen Tische gebracht wurden, sahen ebenfalls gut und auch großzügig aus. Den einzigen Nachteil, den ich feststellen konnte, war, dass alle Gänge auf den gleichen Teller gelegt wurden. Auch wenn auf dem Teller noch Sauce oder Sauerrahm war, wurde die Banane oder die Ananas darauf gelegt. Klingt nicht ganz appetitlich, war aber erträglich. Also - probiert es doch mal aus. Ich kann es empfehlen, gerade für die Weihnachtsfeier.
Dienstag, 25. November 2008
....nein, ich habe nicht gewonnen (Schön wär´s) sondern 150000 km hat mein Opel Corsa jetzt auf dem Tacho. Erstanmeldung war im Oktober 2004, gekauft habe ich ihn als Opel-Mietwagen, der nie vermietet wurde ein halbes Jahr später im April 2005. Das bedeutet, dass ich ihn im April 2009 genau 4 Jahre fahre. Als ich den Wagen gekauft habe, habe ich geplant, dass er in den 4 Jahren 200000 km auf dem Tacho hat. Grund dafür war, dass ich 100 km zur Arbeit gefahren bin (einfache Strecke) von Arnsberg nach Essen. Das wären dann in Summe ca. 50000 km/ Jahr. Das knappe Jahr in Dortmund, in dem ich nur 5 km zur Arbeit hatte und die nun reduzierte Fahrtstrecke von Leverkusen nach Dortmund (im Vergleich zu der Strecke von Arnsberg nach Essen) haben sich vorteilhaft auf die Gesamtkilometerzahl ausgewirkt. Daher kann ich sagen, dass ich "erst" 150000 km gefahren bin in den knapp vier Jahren. Tja - und jetzt steht die Entscheidung an: Wagen zurück geben und einen neuen kaufen oder diesen weiter fahren. Einige Dinge sprechen dafür, ihn zu behalten - andere wiederum sprechen dagegen. Bei Opel kann man momentan bestimmt gute Preise rausholen. Patrick und ich haben da heute diskutiert. Er meint, dass sie die Autos jetzt nicht günstiger verkaufen, weil sie ja Geld brauchen. Ich sehe das etwas anders: Sie brauchen Cash, also werden sie den Wagen sicherlich mit weniger Gewinn verkaufen, um überhaupt Cash zu haben. Ich kann das immer ganz gut mit einigen Beispielen verknüpfen. Wenn ich kein Geld hätte, um mir Brot zu kaufen, würde ich meine Stereoanlage unter Wert verkaufen, um überhaupt Bargeld zu haben. So könnte ich es mir bei Opel auch vorstellen. Dass ich mir wieder einen Opel kaufen würde, steht für mich fest, wenn ich nicht den Corsa weiterfahre. Ich bin 2x den neuen Corsa gefahren und das ist schon irgendwie schön. Er ist übersichtlich, sparsam, leise und sieht schön aus. Bei mir kann man schon fast sagen: Einmal Opel immer Opel. Der Tigra gefällt mir auch, ist aber für meine Fahrtstrecke zur Arbeit nicht angebracht. Und sowieso war der alte Tigra viel schöner. Wenn es den noch geben würde, hätte ich glaub ich nicht lange überlegt. Na ja - aber Autos sind ein Gebrauchsgegenstand und müssen sparsam und effektiv sein. Das ist die Hauptsache. Wenn sie dann noch schön aussehen, ist das ein angenehmer Nebeneffekt. Anders herum hatte ich mit meinem Corsa überhaupt keine Schwierigkeiten während der gesamten Zeit. Zweimal war das Abgasrückführventil kaputt, wodurch die Werkstattlampe leuchtet. Das wurde aber ohne große Diskussionen als Garantiefall abgewickelt inkl. Ersatzwagen. Ansonsten nur Bremsen und regelmäßige Inspektionen inkl. eventueller Ersatzteile. Nach einer Überprüfung beim letzten Werkstattbesuch wurde mir gesagt, dass der Wagen super in Schuss ist und keine Mängel erkennbar sind. Ein paar Wochen hab ich ja noch Zeit, mir das zu überlegen. Sollte ich ihn behalten, brauche ich neue Winterreifen - noch diese Saison. Nein, nein - nicht denken, dass ich noch keine drauf habe. Aber den ganzen Winter kann ich damit nicht fahren. Ich werde mal abwarten, wie sich das mit Opel entwickelt. Tendenz geht allerdings dazu, den Wagen zu behalten - es sei denn, ich bekomme ein unschlagbares Angebot!
"Reich ist, wer viel hat, reicher ist, wer wenig braucht, am reichsten ist, wer viel gibt." Gerhard TersteegenWar ein deutscher Theologe, Prediger, Seelsorger, Schriftsteller und Mystiker. geboren 25.11.1697 in Moers (Nordrhein-Westfalen), Deutschland gestorben 03.04.1769 in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen), Deutschland Quelle |
Montag, 24. November 2008
"Vergessen Sie nicht, dass das liebste Wort eines jeden Menschen sein eigener Name ist." Dale Carnegie War ein US-amerikanischer Schriftsteller und Motivationstrainer im Bereich des Positiven Denkens. geboren 24.11.1888 in Maryville (Missouri), USA gestorben 01.11.1955 in Forest Hills (New York), USA Quelle
Sonntag, 23. November 2008
Letzte Woche sind wir nach Patrick´s Mama gefahren - sie hatte Geburtstag. Dort gab es sehr leckeren Apfelkuchen, von dem ich mir erstmal das Rezept besorgt habe: ZUTATEN FÜR 1 BACKBLECH 1 kg Backäpfel (Cox Orange, Ingrid Marie) 250 g Butter oder Margarine 250 g Zucker 350 g Mehl 1 Päckchen Vanillezucker 1 Päckchen Backpulver 5 Eier 200 g Mandelblätter Zubereitung Den Vanillezucker unter den Zucker mischen und mit der Butter schaumig rühren. Nun die Eier zugeben und weiterrühren bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die schaumige Masse sieben. (Wichtig: Das Mehl noch nicht unterheben!) Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Apfelstücke nun auf die Teigmasse geben und erst jetzt mit dem Mehl unter den Teig heben. Den Teig auf ein Backblech geben und mit den Mandelblättern und ein wenig Zucker bestreuen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für ca. 25-30 Minuten backen. Spezialtipp: Noch warm und mit nicht komplett steif geschlagener Sahne schmeckt der Kuchennoch besser.
Wer es mag, kann noch in Rum eingelegt Rosinen untermischen.
"Die Antworten zu unseren Problemen kommen aus der Zukunft und nicht von gestern." Frederic Vester War ein deutscher Biochemiker, Umweltexperte und populärwissenschaftlicher Autor. geboren 23.11.1925 in Saarbrücken (Saarland), Deutschland gestorben 02.11.2003 in München (Bayern), Deutschland Quelle
Im Newsletter von Frag-Mutti habe ich heute ein Rezept bekommen. Klingt lecker und scheint schnell zu gehen. Zwei Packungen Kartoffelpüree wie auf der Packung zubereiten und in eine Auflaufform geben.
Eine halbe Zwiebel würfeln und mit einer Dose abgetropften Champignons und 1 Dose gewürfelten Tomaten (oder Dosentomaten selbst zerkleinern) auf den
Brei geben.
Italienische Kräuter und Käse drüberstreuen und solange in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist.
Guten Appetit!
Ein paar Gedanken hab ich mir ja schon gemacht, ob es ihm gefallen wird - aber ich bin froh, dass es so ist. Bei meinen Kollegen hab´ ich mich Donnerstag verabschiedet mit den Worten "wir werden in das verschneite Sauerland" fahren. Es wurde zwar gewarnt vor Schneefällen, aber sicher weiß man ja nie, ob es dann wirklich so eintritt und dann auch noch an den Orten, wo man ist. Ich habe Patrick gestern, wie schon erwähnt, gesagt, er solle die Tasche packen für eine Übernachtung. Mehr wusste er nicht, außer dass er als Hinweis einen Sombrero und ein paar Handschuhe bekommen hat. Auf dem Weg dahin hat er oft überlegt, wohin es gehen könnte. Zuerst auf die A3, dann auf die A4 und dann auf die A45. Als wir dann kurz vor Elspe waren, fiel ihm ein, dass ja die Fiesta Mexicana in Elspe ist. Als wir im Sommer bei den Karl-May-Festspielen waren, haben wir im Programm gesehen, dass auf Patrick´s Geburtstag die Dinnershow Premiere hat. Zum Glück hat er das mit der Zeit wieder vergessen. Und erst gestern ist es ihm eingefallen. Auf den Straßen war noch alles frei, bis dass wir in Elspe ankamen. Als wir dann 2 Berge hochfahren mussten, die ziemlich steil waren, hab ich irgendwann aufgegeben. Patrick hat dann alles perfekt gemeistert und ist die Berge hochgefahren, bzw. teilweise auch gerutscht. Ich hatte Bedenken, ob wir überhaupt ankommen. Witzig war das nicht. Trotzdem Respekt, Patrick, dass wir dort sicher und gut angekommen sind. Im Hotel angekommen, erfuhren wir dann, dass wir gar nicht diese Berge hätten fahren müssen, sondern die ganze Zeit auf der B55 hätten bleiben können. Oh Mann..... Die Internetbeschreibung wählt halt immer den kürzesten Weg, und wenn man sich nicht auskennt, glaubt man der Beschreibung ja häufig. Wir wurden freundlich begrüßt in dem familiär geführten Hotel Hanfland. Das Zimmer war sehr geräumig mit einem riesengroßen Bett. Insgesamt im Landhaus-Stil eingerichtet, war es sehr gemütlich. Vor dem Fenster befand sich ein kleiner Fluss und ansonsten nur Bäume, die mit Schnee bedeckt waren. Einfach idyllisch. Wir haben uns einen Latte Macchiato und ein Stück Tiramisukuchen schmecken lassen, bevor wir mit dem Taxi zum Elspe-Festival gefahren sind. Auf der Fahrt haben wir entdeckt, dass der Weg zum Hotel wirklich einfach und nur gerade hätte sein können. :-/ Wir kamen in der Festhalle an und zur Begrüßung spielten zwei Gitarristen mexikanische Musik. Langsam kamen wir in Mexiko-Stimmung. Die Story der Dinnershow war interessant, kurzweilig und durch die vier Menü-Gänge war es genau die richtige Mischung aus Essen und Show. Ich fand´s klasse. Der Kellner fragte mich, als ich das erste Bier bekam: Das ist für Dich, woll? Mein erster Gedanke: Oh, heimische Sprache. Das "woll" ist typisch für Sauerländer. Ich bin stolz darauf, obwohl Patrick immer über mich lacht. Auch die Musik, die gesungen wurde, war genau mein Fall. Patrick hat da einen etwas anderen Musikgeschmack, bzw. ist etwas anspruchsvoller, aber auch er fand es gut. Mehr sage ich zur Show nicht. Schaut am Besten selbst. Das Programm läuft noch bis Weihnachten. Es ist wirklich empfehlenswert. Im Anschluss an die Dinnershow haben wir Plätze reserviert im Saloon, wo man zu Live-Musik tanzen oder einfach das Bier genießen konnte. Da es die ganze Zeit am Schneien war, sind wir um 22:30 Uhr Richtung Hotel gefahren - bzw. wir haben uns fahren lassen, dank Taxi. Dort haben wir dann noch einen Absacker getrunken in der Bierstube, bevor wir müde ins Bett gefallen sind. Das Frühstücksbuffet war aus meiner Sicht sehr gut und alles hat gut geschmeckt. Um 10:30 Uhr sind wir aus dem Hotel ausgescheckt und haben uns auf den Weg zur Atta-Höhle gemacht. Die Tropfsteinhöhle in Attendorn ist wirklich sehenswert. Der Eintritt von 6,50 Euro pro Person ist zwar relativ hoch, aber es lohnt sich. Die Führung ging auch direkt los, als wir dort ankamen. Wir haben viel über Tropfsteine und die verschiedenen Variationen in der Tropfsteinhöhle erfahren. Wie die Steine entstehen, usw. Kurz bevor wir die Höhle wieder verließen, kamen wir durch den Diätengang. Was hat das wohl zu bedeuten? Wer dort nicht durchpasst, muss so lange in der Höhle bleiben, bis er durchpasst. ;-) Anschließend haben wir uns aus dem schönen verschneiten Elspe wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Schade - hier liegt überhaupt kein Schnee, nicht auf den Bäumen, nicht auf den Häusern, aber das hat auch ein Gutes, denn die Straßen sind auch frei. Ich freu mich, dass die Organisation geklappt hat und dass es Patrick gefallen hat. Er hat hier auch etwas dazu geschrieben, nur in etwas kürzerer Ausführung. Ich bin ja eher für lange Texte und kurz fassen fällt mir schwer. An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere Katzenersatzmutter, die unsere Katzen während unserer Abwesenheit gefüttert hat. Ohne sie hätte das alles nicht geklappt. Danke!
Samstag, 22. November 2008
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird." Charles de Gaulle War französischer General, Politiker und Staatspräsident der 5. Republik (1959 - 1969). geboren 22.11.1890 in Lille (Nord), Frankreich gestorben 09.11.1970 in Colombey-les-Deux-Églises (Haute-Marne), Frankreich Quelle
Freitag, 21. November 2008
Bevor wir losgefahren sind, haben wir es uns schmecken lassen im Thomashof Burscheid. Das Frühstücksbuffet war gut und die Auswahl ausreichend. Sie haben sogar meinen Wunsch erfüllt, dass sie für Patrick eine Grußkarte auf den Tisch stellen mit einer weißen Rose. Das hat mich sehr überrascht, wie flexibel sie sind. Das Frühstück war klasse, der Service angenehm und es hat uns beiden gefallen. Außerdem gibt es im Thomashof Burscheid auch eine gute Speisekarte und ein Angebot an Kuchen für nachmittags. Also - wir waren nicht das letzte Mal dort. Das steht jetzt schon fest. Es wird dort auch Wein verkauft. Wir werden also gute Kunden dort, könnte ich mir vorstellen. Besonders in´s Auge gefallen ist uns beiden ein Kirsch-Likör, der dort verkauft wird. Den müssen wir auf jeden Fall probieren.
|
 |
 |
 |
|