Ich nehme es mir jeden Tag vor, mache es aber eher selten: die Mittagspause im Freien zu verbringen.
Daher kam dieser Artikel in der Karrierebibel wie für mich gemacht. Vielleicht um mich daran zu erinnern, die regelmäßige Mittagspause einzuplanen und einzuhalten. Nach einem Arbeitstag, an dem ich gar nicht das Gebäude verlassen habe und manchmal sogar fast nicht das Büro, fühle ich mich viel ausgepowerter als wenn ich eine Pause fern des Schreibtischs gemacht habe.
Bis jetzt habe ich aber immer wieder Phasen, an denen ich die Mittagspause im Büro verbringe und mir dann mal schnell ein Brötchen esse, während ich E-Mails lese oder andere Dinge nebenbei erledige. Wie man sieht, passe ich also sehr gut in die benannte Statistik.
Auch die Tipps, die im Artikel zur Ernährung stehen, sind ja eigentlich allseits bekannt und auch gut. Bei mir scheitert es jedoch immer an der Konsequenz, diese dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Viele "Ausreden" sprechen dagegen: Brötchen kaufen geht schneller als Obst oder Gemüse zu schneiden, die warmen Gerichte in der Kantine schmecken besser als Salat und wenn schon Salat dann muss es das bereits fertige Dressing sein.... Das Dressing hat dann so viele Kalorien wie ein ganzes normales Gericht. Man bildet sich danach dann noch ein, gesund gegessen zu haben und belohnt sich mit einem Schoko-Riegel oder Cappuccino. Wer kennt das nicht? Und wer dabei noch mitspielt, ist der berühmte innere Schweinehund, den es auch gilt zu besiegen. Was wir uns dabei immer vor Augen halten müssen, ist die Gesundheit, die man gut pflegen muss. Und um lange gesund und fit zu sein, geht kein Weg daran vorbei, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Abschalten und nicht nur Arbeiten spielt dabei auch eine wichtige Rolle.
Ich werde den Artikel zum Anlass nehmen, die Mittagspause fest in meinen Tagesplan zu integrieren und die erwähnte gesunde Ernährung mit einzubauen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - am Besten an die frische Luft. :-)