Juhu - ich habe die Prüfung bestanden. Heute war die praktische Prüfung zur Rettungshelferin. Die schriftliche Prüfung war am Donnerstag. Die Ergebnisse haben wir heute bekommen, nachdem alle Teams die Prüfung abgelegt haben.
Mein Prüfungspartner und ich waren das erste Team. Nach der Reanimationsprüfung inkl. AED-Prüfung musste mein Prüfungspartner ein Medikament aufziehen und die Infusion und ich die Intubation vorbereiten. Anschließend wurden uns beiden noch Fragen gestellt. Mein Thema war Pseudo-Krupp-Husten und seins war Herzinfarkt und Herz. Ich hätte mir so sehr ein anderes Thema gewünscht. Zu jedem hätte ich mehr sagen können als dazu. Aber ein bisschen Glück gehört auch dazu, aber es hätte schlimmer kommen können. Anschließend noch ein paar kurze Fragen zum Bewusstsein, und wir waren fertig damit - mit einem komischen Gefühl. Ob wir es geschafft hatten, wussten wir nicht genau. Nun war Warten angesagt. Ein paar Kleinigkeiten fielen uns sofort ein, die besser laufen könnten, aber im Großen und Ganzen war unsere Zusammenarbeit aus unserer Sicht ok. 6 Teams kamen noch nach uns. Am frühen Nachmittag wurden wir dann noch mal in den Prüfungsraum gerufen - endlich.
Meine Ergebnisse: Schriftliche Prüfung - Note 3; Praktische Prüfung - Note 3; Gesamt: Note 3
Ich bin zufrieden: Bestanden ist bestanden.
Ab heute darf ich mich Sanitäterin nennen und eigenverantwortlich bei Sanitätsdiensten eingesetzt werden. Es folgen noch 80 Stunden Rettungswachenpraktikum, bei dem ich auf Rettungs- bzw. Krankenwagen als Begleiterin mitfahren werde. Damit beginnt dann erst die richtige Praxis in der Realität, denn nun fängt das Lernen erst an. Die Fallbeispiele im Kurs waren halt alle gestellt und mehr als Prüfungsvorbereitung als Vorbereitung auf die Realität zu sehen. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Rettungswachenpraktikums darf ich mich dann Rettungshelferin nennen. Ein Krankenhauspraktikum müssen wir nicht absolvieren, obwohl es unter dem Link aufgeführt ist.
Danke an alle, die mit mir für die Prüfung gelernt und Fallbeispiele geübt haben (besonders an die Rotkreuzleiter und alle anderen Beteiligten meiner Gemeinschaft); auch danke allen, die mir Glück gewünscht haben und die Daumen gedrückt haben. Hat sich gelohnt. Besonderer Dank an Patrick, der mich mental unterstützt hat, viel Geduld mit mir hatte, wenn ich mal wieder glaubte, es nicht schaffen zu können, weil ich etwas nicht verstanden habe, und dass er sich um den Rest in Wohnung und Haushalt gekümmert hat, während ich im Kurs saß.