Montag, 23. April 2012
Vielleicht sagt Euch der Titel etwas, weil vor Kurzem ein Kinofilm mit dem Namen "Der Gott des Gemetzels" lief. Ich berichte hier von einer Theateraufführung mit dem gleichen Namen. Am Samstag hatte ich die Gelegenheit, dieses Theaterstück im TAB Theater in Essen erleben zu dürfen.
Von Erlebnis kann man wirklich sprechen, denn es war so kurzweilig und lustig, dass die Zeit wie im Flug verging. Wenn zwei Ehepaare versuchen wollen, vernünftig den Streit ihrer beiden elfjährigen Söhne zu klären, bei dem das Opfer zwei Schneidezähne verloren hat, ahnt man erstmal nichts Böses. Schnell legt sich die Vernunft bei allen Beteiligten und sie zeigen ihr wahres "Ich". Wo ist denn nur die anfängliche Disziplin geblieben? Herrliche Klischees, viel zu lachen und so unglaublich gutes Schauspiel - wirklich rundum gelungen und sehr empfehlenswert.
Jeder der Zuschauer kennt mindestens einen mit ähnlichen Verhaltensweisen oder Wesenszügen. Das macht es natürlich umso lustiger, realitätsnah und führt zum Schmunzeln oder auch herzhaftem Lachen.
Es gibt noch eine letzte Chance, dieses sehr gut gelungene Theaterstück anzuschauen: am 4. Mai um 20 Uhr im Girardet Haus in Essen. Karten gibt es für 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) im Katakomben Theater und im TAB Theater jeweils online oder an der Abendkasse.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Ich kann Euch empfehlen, "Yma" zu besuchen im Friedrichstadtpalast in Berlin. Hier findet Ihr weitere Informationen.
Als mir empfohlen wurde, mir "Yma" anzusehen, habe ich erst gedacht, dass dort ein c fehlt für Ymca. Doch es heißt tatsächlich Yma und es ist eine spektakuläre, atemberaubende, spannende Show.
Wenn Ihr Akrobatik, Spannung, Musik und gute Laune mögt, dann müsst Ihr es unbedingt sehen. Manchmal ist es zum Lachen und manchmal stockt kurz der Atem! Schwierig zu beschreiben, einfach erlebenswert.
Montag, 29. November 2010
Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr Karten für die Nokia Night of the Proms bekommen. Danke schön dafür noch einmal an dieser Stelle.
Es war grandios! Ein großes Orchester, ein Chor und verschiedene Sänger sind dort aufgetreten Besonders faszinierend fand ich Boy George. Als ich das auf der Karte gelesen habe, dass er da auftritt, dachte ich: Ok, den Namen hab ich schon mal gehört, aber was singt er? Und jetzt weiß ich es. Einfach superschöne Lieder, die ich größtenteils sogar kannte. Weiterhin waren dort Cliff Richard, Kid Creole und die Coconuts, Lichtmond, John Miles und Charlie Siam. Auch besonders gefallen hat mir Charlie Siam, der so locker flockig mit seiner Geige durch die Gegend spaziert, manchmal lächelt, manchmal konzentriert ist und trotzdem scheinbar immer genau weiß, was er spielt. Am Anfang bei seinem ersten Stück konnte ich noch nicht viel damit anfangen, aber je mehr er davon gespielt hat, umso interessanter fand ich es. Auch Cliff Richard hat Lieder gesungen, die ich mit seinem Namen nicht in Verbindung gebracht hatte. Lichtmond ist eine Gruppe, die zum ersten Mal mit der Night of the Proms auf Tour geht. Sie hat mir auch sehr gut gefallen. Sehr ruhige Lieder, die zum Nachdenken und Träumen anregen. Wunderschöne Klänge und wunderschöner Gesang. Und das Highlight des Abends war der vom Orchester gespielte Hochzeitsmarsch, bei dem es sogar einen Live-Heiratsantrag zu sehen gab. Eine Dame aus dem Chor hat einen Ring angesteckt bekommen zusammen mit einer Rose und der natürlich üblichen Frage, wobei er natürlich auf die Knie gegangen ist. Und - wie der Moderator nachher erzählte - hat sie ja gesagt. Wunderschön und romantisch - und vor so vielen Leuten. Wahnsinn.
Wir hatten Sitzplätze im bestuhlten Innenraum. Zuerst habe ich gedacht, dass man nicht viel sehen kann, weil wir entweder zu weit weg sitzen oder dass vor uns so große Menschen sitzen, dass wir nichts sehen können. Dadurch dass die Bühne stufenförmig angeordnet war und ein Großteil auch auf Leinwände projeziert wurde, konnten wir alles sehr gut sehen.
Ich werde mir schon bald für nächstes Jahr wieder Tickets sichern. Das möchte ich auf jeden Fall noch einmal erleben. Die Stimmung war klasse und die Musik war genial. Kann ich sehr empfehlen!
Das war ein schönes Geschenk. Vielen Dank.
Sonntag, 4. Juli 2010
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. :-) Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Samstag, 13. März 2010
Heute hatte ich die Gelegenheit, an einem Angebot der KFD St. Andreas Schlebusch teilzunehmen. KFD steht als Abkürzung für die Katholischen Frauen Deutschlands.
Im Angebot standen verschiedene Workshops, wie z. B. Farbberatung, zur Ruhe kommen, Einführung Yoga, Bibelgespräche, usw.
Ich hatte mich für den Workshop "Ich möchte zur Ruhe kommen" angemeldet, um Tipps und Informationen zu Entspannungstechniken zu bekommen. Nicht, dass ich mich jetzt sonderlich gestresst fühle, aber Entspannung ist in aller Munde aufgrund der immer schnelllebigeren Welt. Work-Life-Balance oder auf gut deutsch der Ausgleich zwischen Privatleben und Beruf sind Stichworte, von denen jeder spricht. Die Einen powern sich aus, um abzuschalten und die Anderen kommen zur Ruhe, meditieren, beten, usw.
Wir haben Tipps bekommen, wie man ganz leicht im Alltag zur Ruhe kommen kann, auch, wenn es rund um uns herum laut ist. Ein ganz interessanter Tipp ist, sich irgendeinen Ort in der Wohnung so einzurichten, wie es einem selbst gefällt. Das muss jetzt nicht ein ganzer Raum sein - es reicht ein kleiner Tisch, oder sogar ein kleines Stück an der Wand. Ein schönes Tuch, ein schönes Bild, eine Blume, eine Kerze oder etwas Anderes, was einem gefällt, kann dort stehen oder hängen. An diesen Ort kann man sich jeden Tag ein paar Minuten zurück ziehen. Es ist medizinisch erwiesen, dass man nach ein paar Tagen schon deutlich ruhiger wird, wenn man an diesen Platz kommt oder nur das Bild anschaut. Reduktion des Blutdrucks, weniger Rücken- oder Verspannungskopfschmerzen und viele weitere körperliche Verbesserungen sind spürbar. Wichtig dabei ist, dass dieser ganz persönliche Rückzugsort immer an der gleichen Stelle ist und nicht an verschiedenen Orten in der Wohnung.
Die Methode "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" wurde uns vorgestellt. Eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Methode ist ganz einfach: Verschiedene Muskelgruppen werden nacheinander angespannt und dann bewusst gelöst. Begonnen beim Kopf über die Arme, die Schultern, den Rücken, den Bauch und die Beine wird jede Muskelgruppe 10 Sekunden angespannt, bevor die bewusste Lösung der Muskeln erfolgt. Und die Lösung erfolgt viel stärker, wenn vorher die Muskeln angespannt wurden. Das hätte ich auch nicht gedacht, aber ich fühlte mich danach wirklich sehr leicht und entspannt. Was mir jedoch sofort einfiel, ist, dass ich ohne Ansage vermutlich alleine nicht so gut entspannen könnte. Die Leiterin des Workshops hat immer schön angesagt, wann wir anspannen und wann wir entspannen. Aber so alleine macht man das ja dann doch nicht, wenn man selbst die Ansage machen muss. Dafür gibt es jede Menge Cds, die man kaufen kann. Weiterhin ist hier auch eine ganz schnelle Entspannung möglich, indem man z. B. alle Muskeln gleichzeitig für 10 Sekunden anspannt und dann wieder entspannt. Sowas geht dann nämlich auch im Auto an der roten Ampel, an der Bushaltestelle oder an vielen anderen Orten - wo auch immer einem gerade nach Entspannung zumute ist. Das fällt kaum auf und hilft ganz schnell.
Nach einer kurzen Pause kamen wir dann noch in den Genuss einer Phantasiereise. Zunächst konzentriert man sich auf den eigenen Atem - langsam und ruhig im eigenen Rhythmus. Einatmen = Kraft, ausatmen = Ruhe. Nach einer kurzen Zeit werden wir mitgenommen auf eine Phantasiereise, nämlich z. B. auf einen Weg, einen Berg, einen Ort am Meer, oder irgendwo anders hin. Heute waren wir auf einem Weg - jeder auf seinem ganz persönlichen. Diese Wege sahen alle unterschiedlich aus, einer steinig bei Sturm und Regen, andere an Wiesen und Feldern entlang bei Sonnenschein. Jemand kam uns entgegen und wir gingen ein Stück gemeinsam und setzten uns auf eine Bank. Wir bekamen ein Geschenk - jeder das Geschenk, das er jetzt am Besten gebrauchen konnte. Nach diesem kurzen Gespräch und der Annahme des Geschenks trennten sich die Wege wieder und jeder kam zurück in den Raum, in dem wir saßen. Natürlich dauerte das etwas länger, als ich es jetzt hier beschrieben habe. Ca. eine halbe Stunde befanden wir uns insgesamt auf der Phantasiereise. Was ganz erstaunlich ist, dass manche, die normalerweise sehr geräuschempfindlich sind, keine Stimmen und andere Geräusche wahrgenommen haben. Das zeigt die Stufe der Entspannung.
Den letzten Tipp, den wir noch bekamen, ist, dass wir uns einen schönen Ort, an dem wir schon mal waren, immer wieder ins Gedächtnis rufen. Das kann ein Platz am Meer, in den schneebedeckten Bergen oder auch auf Wiesen und Feldern sein - irgendwo, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben. Diesen Ort behalten wir dann in uns und rufen ihn uns in die Gegenwart, wenn wir uns gerade nicht so wohl fühlen oder wir gestresst sind. Mit dem Bild von dem traumhaften Ort kommt dann auch das Gefühl wieder, das wir an dem Ort hatten. So können wir es hinbekommen, etwas aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder gelassener an eine Sache heranzugehen.
Viele denken leider erst an Entspannung, wenn sie total verspannt und/ oder gestresst sind. Diese Übungen sind aber auch empfehlenswert zur Vorbeugung, um erst gar nicht soweit zu kommen, dass man unter Stress leidet. Ein paar Minuten am Tag oder alle paar Tage reichen schon.
Generell kann es auch in einer anstrengenden, schwierigen und aufregenden Situation helfen, sich kurz auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Das merkt keiner und geht so schnell und einfach.
Ich bin auch eher der Typ, der sich gerne auspowert nach einem langen Arbeitstag, z. B. beim Sport im Fitnessstudio. Aber ab und zu tut auch die Ruhe ganz gut und für solche Phasen kommen für mich die beiden o. g. Möglichkeiten schon mal ganz gut in Frage. Für mich kam der Tag heute genau richtig - jetzt kann ich die restlichen 1,5 Wochen nutzen, um mich auf die Klausur vorzubereiten und gehe völlig locker daran. :-) Natürlich immer noch mit dem nötigen Ernst, ganz locker gehts dann doch nicht. Aber die Tipps helfen eine Menge.
Am Nachmittag habe ich dann an dem Workshop "Erbsen auf halb sechs" teilgenommen, in dem wir den Film "Erbsen auf halb sechs" angesehen haben. Hier könnt Ihr lesen, worum es in dem Film geht. Der Fim ist sehr zu empfehlen. Er ist nicht traurig, auch wenn erst etwas so anhört. Er regt zum Nachdenken an und lässt einen auch für das dankbar sein, was man hat. Schaut ihn Euch einfach mal an - er ist wunderschön und lässt einen auch manches mit anderen Augen sehen.
Ich lasse die ganzen Erfahrungen jetzt erstmal auf mich wirken. Demnächst werde ich dann mal berichten, wie es so läuft bei mir und ob ich mich noch mehr damit beschäftigt habe.
Ein rundum gelungener Tag - herzlichen Dank an alle, die den Tag organisiert haben.
Samstag, 12. Dezember 2009
Anfang diesen Jahres habe ich mir Karten für das Pur-Konzert live in Dortmund am 11. Dezember gekauft. Es schien noch sehr lang zu sein, aber die Zeit verging dann doch sehr schnell, bis es gestern soweit war. Zusammen mit meiner Schwester habe ich mich auf den Weg zur Westfalenhalle nach Dortmund gemacht. Parken - absolut kein Problem. Wir waren eine Stunde vor Konzertbeginn da, sodass eine stressfreie Parkplatzsuche möglich war - 4 Euro Parkgebühr sind auch noch in dem Rahmen, den ich mir vorgestellt hatte.
Blick auf die Karten - Block 300, Reihe 2, Plätze 12 und 13. Wir sind dann direkt zu unseren Plätzen gegangen, die echt optimal waren. Nur eine Reihe vor uns und freie Sicht. Die Plätze waren am Gang, was wir auch gut fanden. Nervig daran ist natürlich, alle anderen Leute raus zu lassen, die später kommen, sich zwischendurch was zu trinken holen oder auf Toilette gehen - oder auch früher wieder gehen, bevor das Konzert zu Ende ist. Vor uns die Plätze (also in Reihe 1 unseres Blocks) waren die erste halbe Stunde noch frei. Schade - wären sie noch länger frei gewesen, hätten wir uns nach vorne gesetzt. Es ist mir nicht ganz klar, wie man zu einem Konzert, das ca. 2 Stunden dauert, eine halbe Stunde zu spät kommen kann. 25 % schon verpasst, sehr ärgerlich!
Nach 3 Jahren Pause hat sich PUR wieder auf die Bühne begeben. Sie haben viel durchgemacht (besonders Hartmut Engler) und es hat sich viel getan, leider nicht nur Positives. Trennung, Depression, Alkoholabhängigkeit..... aber das Gute daran: er hat es überstanden und ist wieder aus diesem "Loch" herausgeklettert. Er hat es geschafft, was sich auch in dem neuen Album widerspiegelt. Der Titel "Gesund" fällt mir da als Erstes ein, den er sehr gefühlvoll gesungen hat. Man merkt, dass es nicht nur so daher gesungen ist, sondern wirklich etwas selbst Erlebtes ist. Das ist in allen Songs zu spüren. Winter 59 - ein weiterer Song, der schwierige Zeiten beschreibt. Eingeleitet wurde der Titel, indem er sagte, dass wenn man etwas an sich selbst verändern möchte, auch mal genauer in die eigene Vergangenheit schauen sollte, was einen da so geprägt hat. Wie Recht er doch hat - die Kindheit und die Vergangenheit prägt uns mehr, als viele wirklich wahrhaben wollen. Es wurden aber nicht nur traurige Lieder gespielt, sondern auch fetzige Lieder und Gute-Laune-Lieder wie "Frau Schneider" und "Wiedersehen". Die alten Lieder spielten aber auch eine nicht unbeträchtliche Rolle: "Lena", "Prinzessin" und "Seiltänzertraum" sowie natürlich nicht zu vergessen "Freunde" - einfach genial! Alle haben jedes Wort mitgesungen! Stimmung PUR - unglaublich, einfach Wahnsinn! Das kann man einfach nicht beschreiben, sondern man muss es erleben. Auch die Licht-Effekte waren toll: Beim Lied "Herbst" wurden fallende Blätter auf die Bühne projeziert und bei "Frau Schneider" ein Halmabrett. Farbspiele verursachten, dass die Fans im Innenraum aussahen, als ständen sie auf 2 Ebenen. Sowas konnte man von oben natürlich am Besten sehen. Klasse war auch das Lied "Die Beste", ein Liebeslied an die Musik, das Hartmut Engler als Duett mit Jini von Luxuslärm gesungen hat- traumhaft. Und die Band-Mitglieder waren selbst auch noch zu erkennen, wurden aber auch zumindest zeitweise auf große Bildschirmen vergrößert gezeigt.
Natürlich ließ sich Hartmut Engler auf seine eigene Art und Weise ausgiebig feiern, beklatschen und ließ die Fans Teile der Lieder allein singen, während er staunte und sich sichtlich freute. Es war wie immer eine klasse Stimmung, was uns PUR auch mit 3 Zugaben, die jeweils mehrere Lieder beinhalteten, dankte.
Die letzten 3 Wochen habe ich nichts Anderes außer die neue Pur-CD "Wünsche" gehört, um die neuen Lieder auswendig zu lernen. Jetzt, wo ich mit den Liedern auch noch persönliche Eindrücke vom Konzert verbinden kann, höre ich sie noch lieber.
Nächstes Jahr gibt es das MEGA-Event auf Schalke, als Abschlusskonzert einer großen Open-Air-Tour. Ich bin auf jeden Fall dabei!
Freitag, 11. Dezember 2009
Gestern waren Patrick und ich in Hagen-Rummenohl im Hotel Dresel und haben uns die Show Magic Christmas angesehen.
Magic Christmas - eindeutig zweideutig, denn der Darsteller nennt sich Magic Chris. Kurz zusammengefasst war es spektakulär, spannend und lustig.
Zusammen mit seiner Assistentin stellt Chris zauberhafte Tricks vor. Er bindet das Publikum mit ein, lässt Dinge verschwinden und sie tauchen an ganz anderen Stellen wieder auf, lässt Dinge und sogar Menschen schweben.
Diese Show gab es in Verbindung mit einem 4-Gänge-Menü mit kulinarischen Hochgenüssen. Das komplette Menü gibt es hier. Es war alles sehr lecker und auch reichlich. Besonders beim Hauptgang wurde immer nochmal nachgereicht. Das Roastbeef war super zubereitet und sehr zart. Beim Dessert kamen "Kindheitserinnerungen" zurück, denn in den Espresso-Pudding wurde Fizz-Brause untergemischt und es knisterte im Mund. Ich kenne es noch von früher vom Eis "Calippo Fizz". Alle Speisen waren einmalig. Begeistert sind wir auch von den Bedienungen im Hotel Dresel. Sie haben immer darauf geachtet, ob noch alle zu trinken haben, waren sehr freundlich und professionell. Das Ganze war super organisiert. Und besonders lecker ist der Sekt mit Hibiskus, von dem ich zum Schluss noch ein Gläschen von Chris ausgegeben bekam, dafür, dass ich so gut mitgemacht habe. Ja, mit mir hat er auch einen Zaubertrick durchgeführt: Nein, er hat mich nicht verschwinden lassen. :-) Er hat mir ein Kartenspiel gezeigt und irgendwann sollte ich Stop sagen, während er es durchgeblättert hat. Diese Karte sollte ich behalten, sodass sie niemand sieht, außer ich. Er hat dann mit Asche auf seiner Hand genau diese Karte abgebildet. Unglaublich!
Der ganze Abend war eine Abwechslung aus Essen und Show. Nach der Vorspeise trat Chris das erste Mal auf die Bühne und wurde begrüßt mit einem zauberhaften Applaus, der natürlich auch seiner Assistentin Nina galt. Die beiden zusammen harmonieren sehr gut und zeigen romantische Dinge genauso wie Großillusionen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die Show durch Kamera auf Leinwand übertragen wurde. Denn wahrscheinlich konnte nicht jeder vorne auf der Bühne auch die Kleinigkeiten sehen. Dafür wurde mit der Kamera ganz nah herangezoomt, um es auf die Leinwand zu übertragen. Dumm war, dass die Kamera direkt vor meiner Nase stand. Na ja - ich konnte trotzdem (fast) alles sehen. Der Beamer stand hinter der Leinwand; in den Pausen sind sie dann öfter mal vor dem Beamer hergelaufen, was ein bisschen komisch aussah. Das sollten sie vielleicht beim nächsten Mal etwas anders organisieren. Sonst war aber alles super - wir würden die Show weiterempfehlen und sind auch beim nächsten Mal gerne wieder dabei.
Im Hotel Dresel finden auch andere Shows statt, die immer sehr gut besucht sind. Im persönlichen Gespräch haben sowohl die Mitarbeiter des Hotels als auch Chris selbst Feedback und Verbesserungsvorschläge abgefragt.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind: Im Januar und Februar gibt es die Magic-Dinner-Show auch nochmal im Hotel Dresel. Schaut doch einfach mal vorbei auf der Homepage. Karten kann man direkt dort bestellen. Und wie wir gestern erfahren haben, soll es bei den beiden Shows dann auch noch ein Highlight geben, das zusätzlich vorgeführt wird. Nach jeder Show wird gemeinsam mit der Crew und den Hotel-Mitarbeitern das Programm optimiert und Verbesserungen direkt fürs nächste Mal mit eingebaut. Das heißt, das nächste Mal wird bestimmt noch besser.
Fazit: Magic Chris ist einfach zauberhaft und die Durchführung im Hotel Dresel ist optimal! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es hoffentlich wieder "Magic Christmas" heißt.
Mittwoch, 18. Februar 2009
auf keiner geringeren Autobahn als der A40, über die sich viele meiner Kollegen ab und zu bzw. immer mal wieder aufregen, weil sie dort Tag für Tag "Stop and go" erleben. Mehr Stop als Go, um genau zu sein. Die A40, der größte Parkplatz der Welt oder der größte Gebrauchtwagenmarkt, wie böse Zungen behaupten. Ich selbst bin diese Strecke auch 1,5 Jahre gefahren - morgens hin, abends zurück. Nein, nicht nur von Dortmund nach Essen, sondern noch vieeeel weiter - von Arnsberg bis nach Essen. Aber das schlimmste Stück war die A40, zwar weniger Kilometer als von Arnsberg bis Dortmund, aber trotzdem das zeitlich längere Stück, für das definitiv mehr Geduld gefordert war. Lange Rede, kurzer Sinn. Am 18. Juli 2010 steht die A40 für einen Tag still. Na ja - still ist wahrscheinlich etwas Anderes, aber zumindest ohne Autos. Es werden 30000 Tische aufgestellt - für eine Strecke von 60 km. Eine Mischung aus Schulen, Kindergärten, Ravern, Pfadfindern, Chören und Blasorchestern wird für das größte Straßenfest Europas sorgen. Mehr dazu gibt es auf der Internetseite RUHR 2010. Ob man schon einen Tisch reservieren kann? ;-)
Sonntag, 15. Februar 2009
Am 4. April startet in Leverkusen-Opladen eine große Mallorca- und Discofox-Party in den Partyräumen Kächele. Mit dabei sind Markus Becker und Matthias Carras und viele mehr. Karten gibt´s im Vorverkauf für 9 Euro. Weitere Infos sind hier zu finden.
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