Donnerstag, 3. Januar 2013
Nun ist es soweit - heute beginnt meine Mutterschutzzeit.
Diese beginnt laut Mutterschutzgesetz 6 Wochen vor der Geburt und endet 8 Wochen nach der Geburt. Bei Frühchen oder Mehrlingen verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt um weitere 4 Wochen. Wenn das Kind vor dem errechneten Termin zur Welt kommt, wird die Anzahl der Tage, die es zu früh kam, an die 8 Wochen nach der Geburt angehängt. Das heißt, dass immer für mindestens 14 Wochen Mutterschaftsgeld gezahlt wird. Wenn das Kind nach dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt kommt, dann bleibt der Zeitraum nach der Geburt trotzdem bei 8 Wochen - auch wenn es dann vor der Geburt mehr als 6 Wochen sind.
Das Mutterschutzgeld kann frühestens 7 Wochen vor der Geburt bei der Krankenkasse beantragt werden. Der Gynäkologe stellt dann eine Bescheinigung aus, aus der der errechnete Entbindungstermin zu erkennen ist. In meinem Fall musste ich die Rückseite der Bescheinigung ausfüllen mit der Anschrift meines Arbeitgebers und meiner Bankverbindung ergänzen und bestätigen, dass ich nicht von anderen Versicherungen Leistungen für die Mutterschutzzeit zu erwarten habe. Von der Krankenkasse werden 13 Euro pro Tag gezahlt. Die Krankenkasse schreibt dann den Arbeitgeber an, damit auch dieser über die Zahlung des Mutterschutzgeldes informiert ist. Vom Arbeitgeber wird dann die Differenz zum Nettogehalt an die Arbeitnehmerin überwiesen zum Termin der normalen Gehaltszahlung. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschutzgeld für den Zeitraum vor der Geburt in einer Summe.Nach der Geburt muss man dann die Geburtsurkunde für die Krankenkasse, die vom Standesamt ausgestellt wird, bei der Krankenkasse einreichen und erhält anschließend die Zahlung des Mutterschutzgeldes für den Zeitraum nach der Geburt von der Krankenkasse.
Bei Wikipedia könnt Ihr Genaueres zur Regelung der Mutterschutzzeit nachlesen unter diesem Link.
Sonntag, 18. März 2012
In den letzten Monaten habe ich mich mit Programmierung beschäftigt und zwei Kurse an der VHS Düsseldorf besucht, zunächst "Allgemeine Grundlagen der Programmierung" (programmiersprachenübergreifend) und anschließend "Einführung Excel VBA" als Spezialisierung.
Nun wird dort ab dem 21. Mai ein Praxistraining "Excel VBA" angeboten, in dem das Basiswissen vertieft wird und das Erlernte angewandt wird. Leider haben sich aus den beiden Kursen nicht genügend Teilnehmer/-innen gefunden, die den Praxiskurs belegen möchten. Wenn jemand von Euch Grundwissen in Excel VBA hat und an einer Vertiefung interessiert ist, findet Ihr hier genauere Informationen. Die Kosten betragen 171,50 Euro für 28 Unterrichtsstunden, verteilt auf 7 Abende. Anmelden könnt Ihr Euch unter diesem Link mit der Kursnummer 359351.
Der Kursleiter hat sich in unserem Kurs vorgestellt und seine Kursinhalte beschrieben. Entweder er stellt praxisnahe Beispiele zur Verfügung, zu denen die Kursteilnehmer eine Lösung erarbeiten. Anschließend werden die Lösungsvorschläge besprochen und die Teilnehmer erhalten eine kommentierte Musterlösung. Alternativ können die Teilnehmer auch Beispiele aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag mit einbringen, die dann gemeinsam bearbeitet werden.
Ich hoffe, dass der Kurs zustande kommt und würde mich freuen, wenn auf diesem Weg noch Interessierte gefunden werden, die am Praxis-Kurs Excel VBA teilnehmen.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Habt Ihr schon von RWE SmartHome gehört oder gelesen? Das ist eine richtig gute Sache. Ich hab mich damit beschäftigt und mich informiert. Das hat mich überzeugt. Wir sichern uns nun unser persönliches Startpaket!
Für unsere Heizung ist es noch nicht geeignet, da die Fußbodenheizungssteuerung noch nicht damit erfolgen kann, aber für Heizkörper gibt es entsprechende Zwischenventile, die schlauer sind als mancher Bewohner selbst. Durch kinderleichte Bedienung in Verbindung mit einer Programmierung kann man festlegen, wann welche Heizung sich anschalten soll und bis zu welcher Temparatur sie den Raum aufheizen soll. Das führt natürlich zu einer extremen Ersparnis, wenn die Heizung nicht den ganzen Tag läuft, sondern nur wenn man sie wirklich braucht. Es ist sogar so schlau, dass man einstellen kann, dass z. B. um 18 Uhr die Heiztemperatur erreicht sein soll und das Aufheizen fängt dann entsprechend früh genug an.
Neben den Heizkörperthermostaten gibt es Zwischenstecker für Steckdosen, sodass verschiedene Geräte wie z. B. die Kaffeemaschine um eine bestimmte Uhrzeit eingeschaltet werden. Ein Wandsender kann beliebig in der Wohnung angebracht werden, mit dem dann alle verbundenen Geräte an- und ausgeschaltet werden können.
Interessant ist dann auch die nächste Produktserie, die Rauchmelder, Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder und dimmbare Zwischenstecker beinhaltet. In Verbindung mit den Heizkörperthermostaten wäre es denkbar, dass die Heizung herunterreguliert, wenn die Fenster geöffnet werden.
Was könnte nun dagegen sprechen? Wie ich finde nichts, denn
- das Ganze läuft über Funk und ist somit mit wenig Aufwand anzubringen
- dadurch ist es auch für Mietwohnungen geeignet, weil es einfach wieder mitgenommen werden kann
- die Steuerung kann auch von unterwegs über einen sicheren Internetzugang erfolgen (kein Einhacken möglich)
- es ist datenschutzgeprüft, denn die Daten werden nur vorgehalten in einem sicheren System, auf den nur der Kunde selbst zugreifen kann, um z. B. einen Reset durchzuführen oder verschiedene Geräte wieder von der Verbindung zu trennen
- Elektro-Smog ist deutlich weniger gegeben als beim Handy, weil die Geräte nur ganz kurz senden, wenn sie betätigt werden und sich anschließend wieder "schlafen" legen
Das war das Gröbste im Überblick. Darüber könnte ich seitenweise schreiben. Aber dann liest es nachher keiner mehr. Deshalb meldet Euch gerne per Kommentar oder per E-Mail bei Fragen oder mit Euren Meinungen.
Ach ja - der Preis ist vielleicht auch noch interessant. Hier ist der Link zur Homepage, auf der die Produkte bestellt werden können und weitere Informationen zu finden sind.
Sobald wir unser Paket bekommen und installiert haben, werde ich mehr berichten.
Dienstag, 1. März 2011
Bitte zeichnet diese Petition bis zum 9. März mit - einfach hier klicken, registrieren, Link in der E-Mail bestätigen und die Petition mitzeichnen.
Hintergrund:
Matijas Derek, ein Arbeitskollege von mir im weiteren Sinne, ist an ALS, einer seltenen Nervenkrankheit, erkrankt. Ich kenne ihn persönlich, habe vor einigen Jahren mit ihm zusammen gearbeitet. Er steht mitten im Leben, ist 36 Jahre jung, hat eine Ehefrau und zwei kleine Kinder. Trotz der Krankheit hat er eine unglaubliche Kraft und lässt keine Möglichkeit aus, zu kämpfen. Er hat sich öffentlich geäußert im Fernsehen, in unserer Unternehmenszeitschrift, es gab Benefiz-Turniere und Sammelaktionen. Und warum macht er das alles? Er möchte bewirken, dass Gelder investiert werden, um Forschung zu betreiben. Er bittet Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Bekannte und deren Bekannte um Hilfe.
Hier findet Ihr zwei Links zu Aufzeichnungen von Fernsehsendungen, in denen er aufgetreten ist:
- RTL West zu Gast bei Familie Derek
- WDR Aktuelle Stunde
Ich finde es erschreckend und bin gleichzeitig stolz, wie er selbst, seine Familie, seine Kolleginnen und Kollegen und das Unternehmen selbst damit umgeht. Es ist traurig, wie ein so lebensfroher und aktiver Mensch auf einmal passiv erleben muss, wie die Sprache und das Leben generell immer schwieriger wird.
ALS-Patienten haben eine Lebenserwartung von 3 - 5 Jahren. Nicht selten trifft es sportliche und ernährungsbewusste Menschen - eine Erklärung dafür gibt es nicht und leider auch keine Heilung. Unter diesem Link könnt Ihr Euch näher über die Krankheit informieren.
Diese Petition benötigt möglichst viele Mitzeichnungen bis zum 9. März. Ziel ist, dass Forschungsgelder bereit gestellt werden, um ein Medikament zu entwickeln, dass die Krankheit aufhält oder sogar heilen kann.
Es ist so einfach für jeden von uns, dauert ein paar Minuten und kann Leben retten! Ich setze auf Eure Hilfe - vielen Dank schon jetzt an Euch alle. auch im Namen von Matijas und seiner Familie.
Samstag, 22. Januar 2011
Wo sind die 3 Wochen geblieben, die das Jahr 2011 jetzt alt ist? Geht es Euch auch so, dass diese ersten 3 Wochen so schnell verflogen sind? Silvester ist doch schon wieder lange her. Je älter man wird, um so schneller vergeht die Zeit, wie ich finde. Die magische Grenze "30" hab ich jetzt überschritten, vor der mich viele "gewarnt" haben. Vor allem meine jüngeren Bekannten, Freunde und Familienmitglieder lassen dann schon mal so Kommentare fallen wie "Oh, Du bist schon 30"? Und ehrlich gesagt habe ich mit 18 genau das Gleiche gedacht: mit 30 ist man doch steinalt und das dauert noch ewig lange. Und von der heutigen Perspektive aus denke ich, dass ist noch gar nicht so lange her. 12 Jahre - was ist das schon? Ich denke, dass die nächsten 12 Jahre noch schneller vergehen. Und auf einmal ist es auch nicht mehr so schlimm, wenn man eine 10 Jahre ältere Freundin hat, mit der man etwas unternimmt. Früher mit 18 wäre das doch unmöglich gewesen, mit so einer "alten" Freundin auszugehen. Unterschiede und auch Einstellungen relativieren sich also mit der Zeit.
Mit 30 ist das Leben echt klasse - ich würde sogar sagen, dass es für mich aktuell die beste Zeit ist. Ich habe einen interessanten Job, der mir viel Spaß macht, habe einen lieben Ehemann, eine ganz tolle Schwester und liebe Mutter, gute Freunde, die ich leider etwas zu selten sehe, zwei Kätzchen, die mich zur Ruhe kommen lassen und ab und zu auch auf Trab halten - was will ich denn mehr? Es ist wirklich eine tolle Zeit und ich bin dankbar dafür. Interessant ist die Reihenfolge, wie sie mir spontan in den Kopf kam. Es entspricht aber auch der Realität - im Job verbringe ich ja die meiste Zeit.
Natürlich glaubt mir das niemand, der gerade 18 ist, bis dass sie selbst in die gleiche Situation kommen. Also liebe jüngere Leserinnen und Leser, es lohnt sich definitiv, 30 zu werden.
Samstag, 1. Januar 2011
Ich wünsche Euch allen ein frohes, neues Jahr.
In Leverkusen hat dieses Jahr mit viel Nebel, einigermaßen viel Knallerei und Feuerwerk (aus meiner Sicht viel zu viel) und einem netten Abend begonnen. Wir haben mit Freunden im Rossini in Leverkusen à la carte gegessen, Cocktails, Bier, Wein und viele andere leckere Sachen getrunken. Ja, es gab dort sogar alkoholfreies Bier (das ist ein "Insider" für unseren Freund Thomas, der sich "freiwillig" bereit erklärt hat, zu fahren). Er bekam das Wort alkoholfrei einfach nicht über die Lippen, weil für ihn Bier und alkoholfrei ein Widerspruch ist. Wir haben ihn dann bei der Bestellung tatkräftig unterstützt und das Wort alkoholfrei für ihn ausgesprochen. :-)
Da wir um kurz nach Mitternacht bereits ein Taxi bestellt haben, ging es auch sehr zügig. Eine halbe Stunde später wäre es schon kritischer gewesen. Es war unglaublich nebelig und man konnte keine 10 Meter weit gucken. Das war ziemlich gefährlich, weil immer wieder Leute auf die Straße liefen, um irgendwelche Böller dahin zu werfen oder aufzusammeln. Im Großen und Ganzen wurde zumindest in der Umgebung nicht besonders viel in die Luft geschossen, es hielt sich in Grenzen. Oder man konnte es nicht sehen, weil es zu nebelig war. Als wir heute durch die Straßen gefahren sind, lag doch schon einiges auf der Straße. Für mich wäre Silvester auch ohne Feuerwerk und Knallerei nur mit ein paar Wunderkerzen schön. Das Geld würde lieber anderweitig sinnvoller investiert.
Ich freu mich, wenn Ihr weiterhin regelmäßig auf meiner Seite vorbeischaut. Genießt das Wochenende und lasst die ersten Tage es neuen Jahres gemütlich und stressfrei angehen. Mögen sich Eure Wünsche und Vorsätze erfüllen.
Für mich wird das Jahr 2011 vermutlich genauso oder noch spannender als 2010: im Job gibt es zumindest was mein Tätigkeitsgebiet betrifft keine Änderung, denn ich mag meinen Job und sehe keinen Grund zu wechseln; privat steht die kirchliche Hochzeit an und der Umzug in unsere Eigentumswohnung. Beides wird spannend, weil wir einiges dazu beitragen müssen und das auch gerne tun, dass alles gelingt. Nebenbei habe ich mir vorgenommen, meine neue Homepage www.sekretariat-assistenz.de mit Leben zu füllen und hier nützliche Infromationen für meine Kolleginnen, Kollegen und natürlich auch für mich bereitzustellen. Somit ist der Inhalt meines Jobs und mein Privatleben durch die zwei unterschiedlichen Websites etwas mehr getrennt. Ihr seid herzlich eingeladen, auch auf der neuen Seite vorbeizuschauen. Vielleicht schaffe ich es, Euch etwas mehr über das Berufsbild näher zu bringen, denn immernoch werde ich mit Vorurteilen konfrontiert, dass eine Sekretärin Kaffee kocht für den Chef. Soviel kann ich schon vorwegnehmen: Das stimmt nicht! Mehr dazu folgt hier.
Donnerstag, 29. April 2010
So heißt ein schönes Sprichwort. In meiner Situation kann man es etwas abändern. Ich habe es mal probiert, das Studieren - und für mich festgestellt, dass es nicht zu meinem Weg passt.
Trotzdem bereue ich es nicht uns sehe kein einziges Semester als Verschwendung an. Ich habe in der Zeit sehr viel gelernt, z. B. über Unternehmenskennzahlen, Struktogramme, Matrizen, Graphinterpretationen, jede Menge Paragraphen und vieles mehr. Ganz besonders habe ich gelernt, dass dieses nicht zu meinem Lernstil passt und auch nicht zu meiner beruflichen Entwicklungsvorstellung. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wie ich finde.
Natürlich gab es darauf ganz unterschiedliche Reaktionen in meinem Umfeld: "Wie? Du hörst auf - Warum denn?", "Kann ich sehr gut verstehen, mir wär das auch zu viel". "Du musst selbst wissen, was für Dich das Beste ist". "Es ist auch gut, zu wissen, was man nicht möchte." All diese Reaktionen kann ich nachvollziehen. Jeder reagiert aus seiner Sichtweise. Für mich steht die Entscheidung fest, egal wieviele unterschiedliche Reaktionen noch kommen. Das ist das Wichtigste. Die Entscheidung hat lange gedauert und ich merke, dass es die richtige ist. Es war mir eine Freude, die ganzen Uni-Unterlagen in den Keller zu bringen. Das ist eine Befreiung für mich, denn es gibt jetzt kein zwanghaftes Lernen mehr, nur weil der nächste Klausurtermin oder Termin der Einsendearbeit vor der Tür steht.
Sicherlich werde ich irgend etwas immer wieder lernen und mich weiterbilden. In welche Richtung es geht, das werde ich mal sehen. Nun mache ich mir ganz in Ruhe Gedanken, wo ich mal hin möchte, was mein Weg und mein Ziel ist. In der Zwischenzeit genieße ich die gewonnene Freizeit und gehe meinen Hobbys nach. Es hilft mir sehr, jetzt eine "Baustelle" weniger zu haben. So kann ich mich noch gelassener auf meinen Job konzentrieren und habe gleichzeitig mehr Zeit für Dinge, die mir Freude machen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Mir ging es immer so, dass ich bei jeder Freizeitbeschäftigung mein "schlechtes Gewissen" mit mir herum getragen habe - eine kleine Stimme, die sagt: "Eigentlich müsstest Du jetzt lernen". Diese Stimme ist jetzt ganz ruhig geworden und ich kann tatsächlich das machen, was ich möchte - ohne schlechtes Gewissen.
Donnerstag, 22. April 2010
Ich frage mich in der letzten Zeit öfter mal, ob wir dank der neuesten Technik-Standards zu oft auf unpersönliche Art und Weise kommunizieren.
Wie oft schreibt Ihr eine E-Mail, obwohl es schneller gehen würde, mal eben anzurufen oder sogar persönlich vorbeizugehen? Ich meine jetzt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch privat. Ist es nicht viel schöner, wenn man sich unkompliziert unterhalten kann - persönlich oder am Telefon? Nicht nur, dass man sich oft viel schneller das Neueste erzählen kann sondern es gibt auch bei telefonischen Gesprächen nicht so viele Missverständnisse. Außerdem kann man am Telefon gemeinsam lachen oder auch Mitgefühl äußern, wo hingegen man sich in der E-Mail-Kommunikation nur mit Smilies weiterhelfen kann, die auch nicht besonders aussagekräftig sind.
Und ist nicht jemand von Euch schon mal auf die Idee gekommen, der Kollegin im Nachbar-Büro oder sogar im gleichen Büro kurz eine E-Mail zu schicken? Klar sind wir von Natur aus bequem, aber macht das wirklich einen Sinn? Ich schließe mich davon nicht aus, denn es passiert mir auch schon mal. Ich möchte es mir jedoch bewusster machen und wann immer es möglich ist, darauf verzichten.
Was oft ein Argument für die E-Mail-Kommunikation ist, ist die Dokumentation. Aber ganz ehrlich: wieviele unserer täglich verfassten E-Mails müssen wirklich dokumentiert werden? Ich denke, dass es ein minimaler Anteil ist. Eine weitere beliebte Angewohnheit ist, die Information der E-Mail im CC-Feld an viele andere zu senden. Es ist unglaublich, wieviele E-Mail-Empfänger in dem CC-Feld stehen? Ob sie das wirklich alle wissen müssen und wollen? Und vor allem, ob sie alle wirklich Zeit haben, das zu lesen? Ich finde, es ist eine Überlegung wert, weil immer mehr E-Mails in den Postfächern ankommen. Wir sollten darüber nachdenken, ob wirklich so viele Kopieempfänger nötig sind und ob "an alle antworten" einen Mehrwert liefert.
Ich habe mir angewöhnt, die E-Mails teilweise nur noch zu überfliegen und abzulegen, wenn sie mich nicht direkt betreffen. Und da sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Müssen alle E-Mails abgelegt werden und nach welchem Muster? In den letzten Monaten habe ich selten eine E-Mail noch einmal gebraucht. Wenn ich Dokumente verschicken musste, habe ich diese sowieso an einem Speicherort abgelegt. Wofür also die E-Mails auch noch alle ablegen? Man könnte sie ja noch einmal brauchen. Ja, kann sein - aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?
Unter meinem E-Mail-Postfach befinden sich einige Unterordner, die nach Schlagworten sortiert sind. Da werden einige E-Mails abgelegt, aber Vorgänge, die für mich abgeschlossen sind, werden dann auch wieder gelöscht. Sicher könnte ich noch viel mehr löschen, aber irgendwie sind die Gedanken "brauch ich es vielleicht doch nochmal" manchmal zu stark.
Für meinen Privatbereich möchte ich gerne viel lieber mal telefonieren, statt Abende damit zu verbringen, E-Mails zu versenden oder beantworten. Das kann natürlich dazu führen, dass wir nicht mehrmals pro Woche in Kontakt stehen, was manchmal per E-Mail so ist. Jedoch finde ich es am Telefon oder persönlich viel effektiver, dass wir uns austauschen können. Auf Fragen kann sofort geantwortet werden, Termine können leichter abgestimmt werden und auch der Austausch ist angenehmer und persönlicher. Ich denke, dass ein Anruf in 2 Wochen oder einem Monat mehr bringt als 10 E-Mails. Lasst es uns ausprobieren.
Ich freue mich auf Eure Kommentare, welche Erfahrungen Ihr mit der E-Mail-Kommunikation habt und wie Ihr damit umgeht. Und ich freue mich auf Eure Anrufe, die Ihr sonst auf die Idee kommen würdet, mir kurz eine E-Mail zu schicken. :-)
Donnerstag, 4. März 2010
Nein, antwortet jetzt bitte nicht mit "meine Mutter". :-)
Es geht hier nicht um die beste Köchin, sondern um die beste Sekretärin oder den besten Sekretär Deutschlands. Leitz schreibt wieder - wie in den letzten 5 Jahren auch - einen Wettbewerb aus für die beste Sekretärin Deutschlands.
Hier könnt Ihr Genaueres dazu lesen und auch den Bewerbungsbogen herunterladen.
Allen, die teilnehmen, viel Erfolg!
Mittwoch, 26. August 2009
I am really happy that I got my first comment in English. It is in the article about the parking situation in Leverkusen at the station.
My blogroll was upgraded. There is a new blog, the trainblog. The owner of this blog started to write about his experiences with the trains. Great that it is in English because I like reading and speaking in English. It has the advantage to get used to English more and more. That is important for my job and for my personal interest.
I invite you to write comments in English; aber natürlich gerne auch weiterhin auf Deutsch. Die Artikel werde ich weiterhin auf Deutsch schreiben; es sei denn, ich bekomme mehr internationale Leser, die die englische Sprache bevorzugen. Mal sehen, was die Zeit bringt.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Kennt Ihr das auch - Aufschieberitis - oder auf Englisch Procrastination?
Schaut Euch das hier an, echt lustig. Ich habe es mir schon zweimal angesehen und werde es bestimmt auch noch öfter tun. Ihr wisst schon "to get my staff done". :-)
Danke an den Jobblog. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Sonntag, 29. März 2009
Dieses Zitat kam für mich wie gerufen, weil ich mich selbst schon viel damit beschäftigt habe. Ich habe es in einem Newsletter von Nuno Assis bekommen, dessen Motto es ist "Die Qualität unserer Fragen bestimmt die Qualität unseres Lebens". Es wird jede Woche eine Frage per E-Mail geschickt, die dann mit speziellen Erläuterungen und Tipps ausgeschmückt wird. Dieses Zitat kommt aus der E-Mail mit der Frage "Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Welt neu erschaffen?".
Ein Profi ist ein Mensch, der selbst dann in der Lage ist seine beste Leistung zu erbringen, wenn er sich nicht danach fühlt oder es ihm nicht gut geht. (Quelle)
Ich habe schon immer Kolleginnen und Kollegen bewundert, denen man nicht anmerkt, wie sie sich fühlen und trotzdem täglich mit gleichem Ehrgeiz und gleicher Kompetenz die Arbeit erledigen. Mir sagt man so etwas auch nach, dass ich meine Arbeit gut erledige und man mir nicht anmerkt, ob ich heute "einen schlechten Tag" habe. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das direkte Umfeld (die direkten Kolleginnen bzw. Kollegen, der Chef, falls man nah mit ihm zusammen arbeitet, aber natürlich auch die Familie) wissen sollte, wenn es einem nicht so gut geht. Den Grund muss man ja nicht immer nennen, wenn es zu persönlich ist. Sie sollten es aus dem einfachen Grund wissen, dass nicht alle Worte auf die Goldwaage gelegt werden, sondern ein nicht ganz angebrachter Tonfall nicht böse aufgefasst wird. Jeder darf sich meiner Meinung nach einen schlechten Tag erlauben, was aber im Umkehrschluss auch bedeutet, dass man Verständnis für die schlechten Tage Anderer hat. Es darf nur nicht zur Ungewohnheit werden: Ein schlechter Tag pro Woche ist definitiv zu viel. ;-) Ich wünsche Euch allen wenig schlechte und viele gute Tage und gleichzeitig das Verständnis für schlechte Tage der Mitmenschen.
Samstag, 21. März 2009
Ich habe die Zeitschrift working@office abonniert. Ab und zu gibt es dort Gewinnspiele, genau wie vor einigen Wochen. Letzte Woche bekam ich dann eine E-Mail, dass ich eine compactInfo für Windows XP gewonnen habe. Darüber hab ich mich sehr gefreut und war gespannt, was ich bekomme. Gewinnen ist ja immer schön. Es ist eine Karte zum Aufstellen neben dem Rechner, auf dem wichtige Tipps und Tricks für Windows XP aufgedruckt sind. Bestimmt interessant und hilfreich.
Zusätzlich habe ich ein "Handbuch Sekretariat und Office Management" gewonnen. Es lag dabei, ohne dass ich davon vorher wusste. Darüber freue ich mich sehr. Es enthält Beschreibungen zu Büro- und Arbeitsplatzorganisation, Geschäfsbriefe und Protokollführung nach Din 5008, Chefentlastung von Terminmanagement und Entscheidungsvorbereitung, Kommunikation und Konfliktmanagement, Assistenz im Management, Projektmanagement und Führungswissen, Selbstmanagement, Zeit- und Prioritätenmanagement und Selbstmotivation. Kurzum gesagt alles Wichtige für den Job der Sekretärin/ Assistentin. Wenn ich das Buch gelesen habe, werde ich gerne berichten.
Freitag, 16. Januar 2009
Jetzt erscheinen sie wieder in vielen Terminkalendern: Jahresgespräche, Feedbackgespräche, Mitarbeitergespräche oder Zielvereinbarungsgespräche - verschiedene Bezeichnungen und doch inhaltlich ziemlich ähnlich. Es geht um den Rückblick auf das vergangene Jahr und natürlich besonders um die Planung für das neue Jahr. Es wird die Teilnahme an Seminaren vereinbart, die Ziele gesteckt und nicht zuletzt ein Feedback gegeben - am Besten gegenseitig. Das sollte natürlich ehrlich und konstruktiv ablaufen. Eine gute Vorbereitung zu diesem Gespräch ist sehr wichtig. Man sollte das vergangene Jahr Revue passieren lassen und sich Fragen stellen wie: - Was habe ich besonders gut erledigt? Wo war ich erfolgreich? - Was hätte besser laufen können? Wo habe ich Verbesserungspotenzial? - Welche Seminare möchte ich gerne besuchen (bestenfalls sollte es auch mit dem Punkt Verbesserungspotenzial in Verbindung gebracht werden)? - Welchen Nutzen haben die Seminare für die Firma/ den Chef/ für mich und meinen Job? - Welche Ziele könnte ich mir vorstellen? Einige Vorschläge dafür kommen sicherlich gut an. Die Ziele sollten aber nicht zu einfach sein, sondern schon eine gewisse Herausforderung darstellen. Wichtig ist dabei die Messbarkeit und die konkrete Definition. Es ist hilfreich, über die Seminare, die man besuchen möchte, Unterlagen mitzubringen, in denen das Datum, der Titel, die Inhalte, die Ziele und der Preis zu erkennen sind. Die Argumente sollten sachlich sein. Überlegungen zu möglichen Gegenargumenten und ein Kompromissvorschlag sollten ebenfalls vorhanden sein. In diesen Gespräche kann sehr gut ein Fremd- und Selbstabgleich erfolgen. Der Chef kann eine Einschätzung geben, wie die Mitarbeiterin/ der Mitarbeiter wirkt und wie die Aufgaben erledigt werden. Dabei sollte man für jede Aussage des Chefs dankbar sein, auch wenn er manche Dinge hervorhebt, die wir besser machen können. Gerade daraus können wir lernen. Klar hört man Lob lieber als Kritik; die gute Mischung macht´s. Mithilfe von konstruktiver Kritik können wir viel lernen und mit verschiedenen Situationen besser umgehen. Lob motiviert und bestärkt den Mitarbeiter. Wenn es speziell um Zielvereinbarungen geht, habe ich vor einiger Zeit mal einen Artikel über "Zielvereinbarungen für Sekretärinnen" geschrieben. Hier ist er zum Nachlesen. Viel Erfolg bei den Gesprächen, wie auch immer sie genannt werden! Nicht die Bezeichnung, sondern der Inhalt zählt.
Montag, 1. Dezember 2008
Jeden Tag lese ich viele E-Mails und auch einige Briefe mit mehr oder weniger passenden Grußformeln. Da kommt dieser Artikel in der Karrierebibel wie gerufen. Mails mit MFG oder LG nerven mich in der letzten Zeit schon extrem, weil es auch immer mehr wird. Jeder meint, Zeit sparen zu können, durch solche Abkürzungen. Dabei wirkt es aus meiner Sicht eher eilig und wenig wertgeschätzt. Ich bin der Meinung: "So viel Zeit muss sein", sonst sollte ich lieber schnell anrufen oder gar nicht erst schreiben. Die freundliche Begrüßung/Anrede mit Benennung des Namens gehört für mich genauso dazu wie eine kurze Einleitung wie "Hoffentlich hatten Sie ein schönes Wochenende" oder "Ich hoffe, es geht Ihnen gut". Diese beiden Sätze sind allerdings nur angebracht, wenn man sich kennt oder schon mal persönlich begegnet ist. Vorausgesetzt, dass man es ernst meint - sonst sollte man es sich sparen. Was bei mir auch nicht so gut ankommt ist die Anrede "Liebe(r) Frau oder Herr xxx". Das hat aus meiner Sicht im geschäftlichen Schriftverkehr nichts zu suchen. Es hat aus meiner Sicht immer einen leicht unterschwelligen Ton - vor Allem wenn in der E-Mail eine nicht eingehaltene Frist kritisiert wird, die dann mit einer Anrede "Lieber ...." beginnt - passt irgendwie nicht zusammen. Ich denke oft darüber nach, wie die Formulierung auf den Empfänger wirkt - auch wenn es etwas länger dauert. Im Gegenzug dazu bin ich wirklich verwundert, wie schnell und unbedacht manche Leute ihre E-Mails verfassen und ohne sie durchzulesen, den Senden-Knopf betätigen. Wie soll das nur weiter gehen? Zukünftig lassen wir wahrscheinlich auch noch die Satzzeichen weg, nutzen keine Großbuchstaben mehr und kürzen noch mehr Worte ab - in der Hoffnung, dass unser Gegenüber uns versteht.
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