Freitag, 3. Mai 2013
Heute schreibe ich mal über verschiedene Kurs-Angebote, die sich vorrangig an Mamas mit ihren Babys, teilweise aber auch an Väter, richten:
- Rückbildungsgymnastik: Diese Kurse sind für die Mamas nach der Entbindung, um den Beckenboden wieder zu stabilisieren und wieder etwas für die Muskeln zu tun unabhängig vom Tragen der Babys. :-) Die Teilnahme an 10 aufeinander folgenden Trainingstagen wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Dafür wird eine Teilnahmeliste geführt. Im Flyer vom Klinikum Leverkusen sind genauere Informationen zu finden. Der Kurs findet mittwochs statt, entweder um 17 Uhr oder um 18.15 Uhr und wird von 2 Hebammen im Wechsel geleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- der Stilltreff im Klinikum Leverkusen: Hier wird unterschieden für den Mittwochs-Treff (Babys bis etwa 4 Monate) und den Donnerstags-Treff (5 -- 12 Monate), jeweils von 10 - 12 Uhr. In den Donnerstags-Treff geht man etwa dann, wenn man anfängt, zuzufüttern. Vor Ort sind eine Hebamme und eine Stillberaterin für die Beantwortung von Fragen, die Babys können dort gewogen werden und es gibt Frühstück für die Mamas gegen eine Frühstückspauschale von 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich auch nicht um einen festen Kurs, zu dem man jede Woche da sein muss, sondern wirklich um einen offenen Treff.
- Babymassage: Ebenfalls im Klinikum Leverkusen wird Babymassage angeboten. Zu diesem Kurs ist eine Anmeldung erforderlich bei Mandy Riemer. Nähere Infos sind hier im Flyer zu finden. Dieser Kurs ist dann sinnvoll, wenn die Babys noch nicht so beweglich sind und eher ruhig liegen, aber schon häufiger aufmerksam und wach sind. Das hat den Vorteil, dass sie die Massage zwar genießen, sich aber noch nicht wegdrehen können, was es für die Mamas leichter macht. Der Kurs dauert 5 Wochen und wird von Stunde zu Stunde aufgebaut, das heißt in der letzten Stunde ist man dann bei der Ganzkörpermassage angekommen. Besonders hilfreich fand ich die Fußreflexzonenmassage, da sie bei uns wirklich jedes Mal wirkt. Gerade bei Bauchschmerzen oder Verstopfung ist es wichtig, die richtigen Punkte unter dem Fuß zu massieren. Aber auch für später, wenn die Zähnchen wachsen oder eine Erkältung anfliegt haben wir gute Tipps bekommen, welche Punkte dann massiert werden sollten. Sehr empfehlenswert.
- Babyschwimmen: Babyschwimmkurse werden in Leverkusen an verschiedenen Wochentagen von Aquavital angeboten. Hier findet Ihr nähere Infos dazu. Unser Kurs fängt in 2 Wochen an, daher kann ich dazu noch nicht viel sagen. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich aber, da die Kurse sehr schnell ausgebucht sind. Unter diesem Link sind die Kontaktdaten zu finden. Wir haben sehr schnell eine Antwort bekommen und unkompliziert einen passenden Kurs für uns gefunden.
- Pekip: Für diese Kurse gibt es viele Anbieter. Es handelt sich um ein altersgerechtes Programm, bei dem man Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten lernt, um die Kinder spielerisch zu fördern. Meistens sind die Kinder dabei komplett ausgezogen, damit sie totale Bewegungsfreiheit haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Babys sehr gut gefällt, sich so frei zu bewegen. Sie lachen, glucksen, strampeln und schauen aufmerksam zu, was geschieht. Der Vorteil daran ist, dass die Kurse bei vielen Anbietern länger dauern als die anderen o. g. Kurse und sich manchmal sogar bis zu einem Jahr ziehen. Wir haben im April angefangen und der letzte Termin ist im Dezember. Es werden also erste Kontakte zwischen Eltern und Kindern geknüpft, die oft auch später noch weiter ausgebaut werden können, wenn der Kurs vorbei ist. Wir haben uns für den Pekip-Kurs beim Familienseminar der AWO entschieden. Hier wird sehr darauf geachtet, dass die Kinder ein Alter haben, die gemeinsam in einem Kurs sind. Es gibt nahezu für die jeweiligen Geburtsmonate einen eigenen Kurs. Es werden auch weitere Kurse für (werdende) Eltern angeboten. Hier ist der Link zur Übersichtsseite.
Auch die Hebammenpraxis Opladen bietet die Kurse Pekip, Babyschwimmen, Babymassage, usw. an. Hier stelle ich den Link zur Verfügung. Inhaltlich und terminlich habe ich mich damit nicht beschäftigt, weil ich bereits die Anmeldung bei anderen Anbietern abgeschickt hatte, als ich diese gefunden habe.
Im Flyer des Klinikums sind auch Pekip-Kurse zu finden, die aber über einen kürzeren Zeitraum gehen.
Grundsätzlich werden in den meisten Kursen oft die Mamas angesprochen, was ich nicht gut finde. Außer Rückbildungsgymnastik und Stillcafé sollte meiner Meinung nach alle Kurse neutral formuliert werden und auch Väter willkommen geheißen werden. Denn es ist nicht mehr üblich aus meiner Sicht, dass immer die Mamas mit den Kindern zu Hause sind. Die Väter haben genauso die Möglichkeit der Elternzeit und können mit den Babys zu den Kursen gehen. Diese Möglichkeit sollte ihnen nicht schon bei der Kursbeschreibung genommen werden.
Ich hoffe, dass ich damit einen kleinen Überblick geben konnte. Wenn Ihr spezielle Fragen habt, oder etwas fehlt, dann hinterlasst gerne einen Kommentar, den ich dann schnellstmöglich beantworte.
Sonntag, 7. April 2013
Im Geburtsvorbereitungskurs wurden wir informiert über das Tragen von Babys mit Tragetüchern und Tragehilfen.
Und wir wissen es jetzt wirklich zu schätzen, dieses Erlernte anzuwenden. Für das Baby gibt es nichts Schöneres, als getragen zu werden. Es erinnert sich an die Enge im Mutterleib und es wird eben getragen und liegt nicht im Bettchen oder Stubenwagen. Es ist sowohl für die Entwicklung des Kindes gut, getragen zu werden als auch für das Gefühl der Nähe und Geborgenheit. Und die Eltern können trotz dass sie das Kind tragen vieles erledigen. Ich habe mit der Kleinen im Tuch schon Staub gesaugt, gekocht, gegessen, am Computer gesessen, usw. Aber auch spazieren gehen oder zum Einschlafen bringen funktioniert sehr gut im Tragetuch oder der Tragehilfe.
Das Binden des Tragetuches ist am Anfang gewöhnungsbedürftig und dauert etwas länger, aber inzwischen habe ich es gut raus und brauche maximal 2 Minuten. Bei Hoppediz bekommt man alles rund um´s Tragen.
Um die Vorteile des Tragens und auch die Bindetechniken werdenden Eltern, Großeltern und allen Interessierten näher zu bringen, werden nun im Klinikum Leverkusen spezielle Trageabende angeboten. Hier findet Ihr den Flyer mit Informationen und Terminen der Trageabende zum Download.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare zu Euren Erfahrungen.
Donnerstag, 14. März 2013
Wenn ein Kind geboren wird, gibt es viel Schriftverkehr zu erledigen.
Hier ist der Link zum Kindergeldantrag. Für uns ist die Familienkasse Bergisch Gladbach zuständig. Vom Antrag bis zur Auszahlung des Kindergeldes hat es eine Woche gedauert. Der Antrag wird elektronisch über Internet an die Familienkasse übermittelt. So entfällt für sie die Erfassung der Daten. Zusätzlich dazu wird der Antrag ausgedruckt und dorthin geschickt, damit sie auch ein unterschriebenes Exemplar haben.
Wenn alles so schnell gehen würde wie die Bearbeitung des Kindergeldes wäre das super.
Sobald ein Kind geboren ist, füllt die Klinik eine Geburtsanzeige aus, in der Name, Geburtsdatum und -zeit des Kindes vermerkt wird.
Anschließend gehen dann die Eltern (oder einer von beiden) zum Standesamt mit dem Familienstammbuch und den Personalausweisen beider Elternteile. Das gilt für den Fall, dass die Eltern verheiratet sind. Wenn die Eltern unverheiratet sind, muss der Vater noch die Vaterschaft anerkennen. Im Klinikum Leverkusen gibt es im Patientenmanagement eine Außenstelle des Standesamtes Leverkusen, sodass man ziemlich schnell die Geburtsurkunden beantragen kann. Per Kurier werden dann die Geburtsanzeige der Klinik, der Antrag für die Geburtsurkunden und das Familienstammbuch zum Standesamt im Rathaus Leverkusen geschickt. Bei Abgabe der Unterlagen in der Außenstelle im Klinikum wird einem ein ungefährer Zeitraum benannt, wann man mit dem Anruf der Standesamtmitarbeiter rechnen kann, dass die Geburtsurkunden fertig sind. Bei uns wurden zwei Wochen genannt. Es wurde uns jedoch auch gesagt, dass wir ja mal anrufen können und fragen, wenn ein paar Tage vergangen sind. Als ich das gemacht habe, wurde mir als Erstes gesagt, dass die Unterlagen ja am Weiberfastnacht angekommen seien. (Meine Gedanken: na und? Das ist doch ein ganz normaler Werktag. . .) Anschließend merkte sie an, dass uns doch gesagt wurde, dass es etwa zwei Wochen dauert und falls wir es schneller brauchen, sollten wir vorbeikommen mit beiden Ausweisen und dann würden die Geburtsurkunden in unserem Beisein erstellt. Direkt hinterher kam der Hinweis, dass sie das nicht so gerne hätten.Und außerdem können wir froh sein, dass wir nicht in Bergisch Gladbach wohnen, da soll es laut ihrer Aussage 6 Wochen dauern.
Da ohne Geburtsurkunden keine Anträge abgegeben werden können (Elterngeld, Krankenkasse, Kindergeld, Finanzamt), ist Patrick hingefahren trotz dass sie es nicht so gerne haben. Er bekam dann die gleichen Sätze zu hören, die mir am Telefon auch schon gesagt wurden. Dennoch bearbeitete sie dann den Antrag und innerhalb von 10 Minuten war der Vorgang beendet: Patrick hatte die Unterlagen und sie die Gebühr. Allerdings war das für sie schon ein sehr großer Aufwand, wie sie nochmals betonte durch ihren Abschiedsgruß "Der Bürger muss mal merken, dass überall gespart wird". Klar wird überall gespart, aber sie musste sich jetzt offensichtlich noch nicht so sehr abhetzen um die Unterlagen zu erstellen, dass sie außer Atem war, um nicht mehr reden zu können. :-) Und bei zurückgehender Geburtenrate können wohl auch nicht so viele Fälle auf ihrem Schreibtisch liegen, dass sie nicht mehr weiß, wo sie anfangen soll. Obwohl, dazu hatte sie auch eine Erklärung: "Dazu kommen ja noch die Sterbefälle". Ja, das ist richtig, aber auch dieser Vorgang dauert wahrscheinlich nicht länger als eine Anmeldung eines Kindes.
Man erhält vom Standesamt folgende Unterlagen:
- Bescheinigung für die Elterngeldstelle
- Bescheinigung für die Krankenkasse
- Bescheinigung für religiöse Zwecke
- 2 Geburtsurkunden (eine wird im Stammbuch abgeheftet und eine als Dokument)
- das Familienstammbuch zurück
- eine Quittung über die Gebühren.
Die erste Geburtsurkunde kostet 10 Euro und jede weitere 5 Euro. Im Normalfall kommt man mit den o. g. Unterlagen aus, da bei allen Anträgen eine Kopie der Geburtsurkunde ausreichend ist. Das Original kann man also behalten. Spätestens wenn das Kind heiratet, braucht es diese nämlich. Also gut aufbewahren. . .
Donnerstag, 3. Januar 2013
Nun ist es soweit - heute beginnt meine Mutterschutzzeit.
Diese beginnt laut Mutterschutzgesetz 6 Wochen vor der Geburt und endet 8 Wochen nach der Geburt. Bei Frühchen oder Mehrlingen verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt um weitere 4 Wochen. Wenn das Kind vor dem errechneten Termin zur Welt kommt, wird die Anzahl der Tage, die es zu früh kam, an die 8 Wochen nach der Geburt angehängt. Das heißt, dass immer für mindestens 14 Wochen Mutterschaftsgeld gezahlt wird. Wenn das Kind nach dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt kommt, dann bleibt der Zeitraum nach der Geburt trotzdem bei 8 Wochen - auch wenn es dann vor der Geburt mehr als 6 Wochen sind.
Das Mutterschutzgeld kann frühestens 7 Wochen vor der Geburt bei der Krankenkasse beantragt werden. Der Gynäkologe stellt dann eine Bescheinigung aus, aus der der errechnete Entbindungstermin zu erkennen ist. In meinem Fall musste ich die Rückseite der Bescheinigung ausfüllen mit der Anschrift meines Arbeitgebers und meiner Bankverbindung ergänzen und bestätigen, dass ich nicht von anderen Versicherungen Leistungen für die Mutterschutzzeit zu erwarten habe. Von der Krankenkasse werden 13 Euro pro Tag gezahlt. Die Krankenkasse schreibt dann den Arbeitgeber an, damit auch dieser über die Zahlung des Mutterschutzgeldes informiert ist. Vom Arbeitgeber wird dann die Differenz zum Nettogehalt an die Arbeitnehmerin überwiesen zum Termin der normalen Gehaltszahlung. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschutzgeld für den Zeitraum vor der Geburt in einer Summe.Nach der Geburt muss man dann die Geburtsurkunde für die Krankenkasse, die vom Standesamt ausgestellt wird, bei der Krankenkasse einreichen und erhält anschließend die Zahlung des Mutterschutzgeldes für den Zeitraum nach der Geburt von der Krankenkasse.
Bei Wikipedia könnt Ihr Genaueres zur Regelung der Mutterschutzzeit nachlesen unter diesem Link.
Freitag, 9. November 2012
Neben uns ist nun schon seit mehreren Monaten Baustelle. Und vor unserem Haus ist eine Sperrfläche, die besagt, dass man dort nicht parken darf. Immer wieder parken dort Autos, teilweise nur ganz kurz, um in Schlebusch etwas zu kaufen - was ja noch irgendwie zu tolerieren ist.
Die Firma Ludwig Krämer aus Bergisch Gladbach ist eine der Firmen, die täglich vor Ort sind. Am Bauzaun hatte ich mit Zustimmung des Bauträgers Höller Wohnungsbau ein Schild angebracht, das auf Büroservice Terlisten hinweist. Darauf habe ich auch dei Mitarbeiter von der Firma Ludwig Krämer hingewiesen, als sie die Baustelle eröffnet haben. Vor einigen Wochen, als es so windig war, war mein Plakat auf einmal verschwunden. Ich dachte zuerst, dass es gestohlen wurde, aber wer will das schon haben. Bei näherem Hinsehen lagen unten die zerschnittenen Kabelbinder - also habe ich versucht, telefonisch etwas zu klären. Am nächsten Tag bin ich dann persönlich zu den Bauarbeitern gegangen und habe gefragt. Patzige Antwort war, dass der Zaun fast umgefallen wäre, wegen den Plakaten. Nach weiterem Nachfragen, wo mein Plakat denn sei, stellte sich heraus, dass sie es in ihren Bulli geworfen haben. Es wurde zugesagt, es am nächsten Tag wieder aufzuhängen. Das geschah auch - jedenfalls so verschmutzt, dass es nichts mehr mit ordentlich zu tun hat. Scheinbar wurde es erst in den Dreck geworfen und dann aufgehängt. Es wurde auch nicht wieder mit Kabelbinder, sondern mit einfachem Draht befestigt, dazu noch nicht einmal gerade. Ich habe es dann mühevoll gesäubert, befestigt und Firma Krämer angeschrieben und gebeten, mich beim nächsten Mal zu informieren, wenn sie es abhängen. Daraufhin erhielt ich eine Antwort vom Chef der Firma Krämer, dass er nichts davon wusste, dass es genehmigt war und er seine Leute angewiesen hat, es abzuhängen. Weiterhin empfiehlt er mir, das Plakat abzunehmen, da bald ein neuer Bauzaun aufgestellt wird durch die Firma Peters Bau. Was ich nicht verstehe ist erstens, warum jede Firma ihren eigenen Bauzaun aufstellen muss und nicht der eine solange stehen bleibt bis die Baustelle fertig ist und Firma Nr. 1 dann zurückkommt und ihn abbaut. Was mich allerdings noch mehr ärgert, ist, dass ich den Herrn Krämer dann gefragt habe, ob er mir freundlicherweise Bescheid geben kann, wenn der neue Bauzaun steht. Hierauf erhielt ich keine Antwort.
Wenige Tage später stand ein Anhänger sowie immer wieder der Bulli von Firma Krämer auf der Sperrfläche vor unserem Haus - auch über mehrere Tage hintereinander. Ich habe also noch einmal Herrn Krämer angeschrieben, mit der Bitte, den Bulli und den Anhänger auf die Baustellenfläche zu ziehen, da uns durch die Fahrzeuge die Sicht auf Straße und Gegenverkehr versperrt wird, wenn wir aus unserer Ausfahrt herausfahren möchten. Deshalb ist die Sperrfläche dort wohl eingerichtet worden. Weiterhin habe ich ihn freundlich gefragt, ob er mich bitte informiert, wenn der Zaun getauscht ist, damit ich mein Plakat wieder aufhängen darf. Auch nach zwei weiteren E-Mails, später auch mit Lesebestätigung, erhielt ich keine Antwort.
Wie ich finde, ein sehr unprofessionelles Verhalten von einem Firmenchef. Ich könnte ja auch mal sein Kunde werden, aber vielleicht hat er es nicht nötig und kann sich die Kunden aussuchen, was ich mir in der heutigen Zeit nicht vorstellen kann. Eine einfache Antwort wie "Es war an dem Tag nicht möglich, den Bulli auf der Baustelle zu parken und wir werden in Zukunft schauen, eine Lösung für alle Beteiligten zu finden", hätte ja schon gereicht. Aber gar nicht mehr zu reagieren, ist einfach nur daneben.
Tolle Werbung für Firma Krämer. Wenn so mit Anfragen auch umgegangen wird, dann lohnt es sich vielleicht auch erst gar nicht, die Internetseite fertig zu stellen.
Montag, 23. April 2012
Vielleicht sagt Euch der Titel etwas, weil vor Kurzem ein Kinofilm mit dem Namen "Der Gott des Gemetzels" lief. Ich berichte hier von einer Theateraufführung mit dem gleichen Namen. Am Samstag hatte ich die Gelegenheit, dieses Theaterstück im TAB Theater in Essen erleben zu dürfen.
Von Erlebnis kann man wirklich sprechen, denn es war so kurzweilig und lustig, dass die Zeit wie im Flug verging. Wenn zwei Ehepaare versuchen wollen, vernünftig den Streit ihrer beiden elfjährigen Söhne zu klären, bei dem das Opfer zwei Schneidezähne verloren hat, ahnt man erstmal nichts Böses. Schnell legt sich die Vernunft bei allen Beteiligten und sie zeigen ihr wahres "Ich". Wo ist denn nur die anfängliche Disziplin geblieben? Herrliche Klischees, viel zu lachen und so unglaublich gutes Schauspiel - wirklich rundum gelungen und sehr empfehlenswert.
Jeder der Zuschauer kennt mindestens einen mit ähnlichen Verhaltensweisen oder Wesenszügen. Das macht es natürlich umso lustiger, realitätsnah und führt zum Schmunzeln oder auch herzhaftem Lachen.
Es gibt noch eine letzte Chance, dieses sehr gut gelungene Theaterstück anzuschauen: am 4. Mai um 20 Uhr im Girardet Haus in Essen. Karten gibt es für 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) im Katakomben Theater und im TAB Theater jeweils online oder an der Abendkasse.
Sonntag, 3. Juli 2011
Viele Personen haben dazu beigetragen, dass unsere kirchliche Trauung ein gelungener Tag wird.
Es war eine spannende, aber auch stressige Zeit der Vorbereitung. Nachdem der Termin gefunden war stand die Entscheidung an, in welcher Kirche geheiratet wird. Unser Plan war, dass wir zum Zeitpunkt der Trauung bereits umgezogen sind. Also sollte es zunächst die Kirche am neuen Wohnort sein: St. Andreas in Schlebusch. Auf den Hinweis unseres Organisten haben wir uns dann doch für die Kirche St. Franziskus in Steinbüchel entschieden, weil sie architektonisch sehr schön ist und weil sie kleiner ist. Dann fühlen sich 100 Gäste darin nicht ganz so verloren. Dann ging es so weiter: Lieder ausgesucht, Fürbitten geschrieben, Lektoren gesucht, Anzug und Hochzeitskleid ausgesucht, verschiedene Locations besichtigt inkl. Test-Essen, nahe gelegenes Hotel gebucht, DJ und Fotograph sowie Videograph gebucht, an zwei Ehevorbereitungskursen teilgenommen, Gespräche mit dem Pfarrer und dem Küster geführt, Einladungen geschrieben und verschickt, Liederhefte drucken lassen (die Erstellung hat uns unser lieber Organist abgenommen), die Sängerin hat auch der Organist fest gemacht (das hatte den Vorteil, dass die beiden unkompliziert zusammen proben konnten), Blumen bestellt, Hochzeitsauto gebucht, Ringe nochmal aufpolieren und gravieren lassen, usw. Ich könnte die Liste endlos verlängern – mir fällt schon gar nicht mehr alles ein, was wir so „nebenbei“ erledigt haben. Und dann kam die letzte Woche, die Nervosität stieg – zumindest bei mir. Patrick war „völlig tiefenentspannt“.
Pfingstmontag hat sich mein Auto verabschiedet, als wir auf dem Weg zum Restaurant waren, um die letzten Details zu besprechen. Öl im Kühlwasser führte dazu, dass es abgeschleppt werden musste. Meine Reaktion: „Na ja – irgendwas muss ja schief gehen. Solange es nichts mit der Hochzeit zu tun hat, geht´s ja noch.“ Ab Dienstag wurde es im Büro nochmal richtig stressig, sodass für die letzten Vorbereitungen nur der späte Abend in Betracht kam. Doch das Adrenalin aufgrund des bevorstehenden positiven Ereignisses machte Schlafen irgendwie überflüssig. Dienstag letztes Treffen mit dem Organisten und der Sängerin (so war es geplant). Wir trafen den Organisten allein in der Kirche an: oh nein – die Sängerin hat Fieber und ist erkältet. Das hat uns gerade noch gefehlt. Wie gut, dass es bis Samstag noch ein paar Tage sind, in denen sie wieder gesund werden kann. Mittwoch war dann letzter Anprobetermin des Kleides: „Wie schön – alles perfekt! Ich fühl mich soooo gut. Warum dauert es noch so lange bis Samstag?“. Meine Schwester und Trauzeugin hatte sich ab Mittwoch bei uns eingenistet. Donnerstag: Endlich Urlaub! Neben den letzten Vorbereitungen stand der Küchenaufbau in der neuen Wohnung an. Eine Sache allein vorzubereiten ist doch viel zu langweilig. ? Der Tag verging wie im Flug: letzte Sachen einkaufen, alles nochmal durchsprechen, Absagen entgegen nehmen (es haben tatsächlich noch einige Leute 2 Tage vorher abgesagt – unglaublich, aber wahr). Abends dann noch ein letztes Treffen im Restaurant mit dem DJ, um den optimalen Ort festzulegen. Die Wetteraussichten waren alles andere als gut. Also musste der DJ drin stehen und nicht wie ursprünglich geplant auf der Terrasse. Aber auch dafür haben wir eine perfekte Lösung gefunden nach einer Stunde Diskussion. Jeder hat seine Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen – da ist es nicht so leicht, einen Kompromiss zu finden. Aber auch das hat dann irgendwann geklappt. Uiuiui – dann der letzte Tag vor der Hochzeit: wieder die Wohnung aufschließen für die Küchenbauer und den Hausmeister, der die Lampen in der neuen Wohnung anbringt. Anschließend Termin zur Fingernagelmodellage und Schminkberatung bei der Kosmetikerin, Brautkleid abholen und ins Hotelzimmer bringen (nein, der Bräutigam darf es doch vorher auf keinen Fall sehen!), Sitzplatzordnung festlegen, nochmal ins Restaurant, um die allerletzten Details abzusprechen, Telefonat mit dem Fotographen, vom Blumenhändler nochmal alles bestätigen lassen, damit alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt. Und dann war endlich Ruhe eingekehrt, zumindest bei uns. Wir haben uns am Abend mit meiner Schwester und ihrer Freundin im Havana getroffen, um den Abend bei einem leckeren Cocktail ausklingen zu lassen. Meine Schwester hatte noch keine Ruhe: sie führte Telefonate über Dinge, von denen wir nichts wissen durften. ;-) Abends fielen wir total übermüdet ins Bett und die Nacht war viel zu kurz. Um 6:30 Uhr ging der Wecker.
Und dann war er da – DER GROSSE TAG. 7:45 Uhr: Termin in der Kirche, um die Ringe, die Kerze und die Liederhefte abzugeben. Der Blumenhändler hat den Blumenschmuck angebracht. Es sah toll aus! Im Übrigen: es regnete in Strömen. Was für ein Wetter – so hab ich mir das aber nicht vorgestellt. ? Ach, egal – wird schon klappen. Mein Gedanke: „wenn es morgens regnet, ist es nachmittags trocken.“ Es sah aber gar nicht danach aus, dass es auch nur irgendwann aufhörte. Auf zum Friseur! In der Zwischenzeit rief meine Schwester schon an, weil ich mich um 10 Minuten verspätet hatte. „Mensch, mach doch nicht so’n Stress – die Hochzeit ist doch erst um 14 Uhr.“ Als wir beim Friseur waren, fing es noch extremer an zu regnen. Die Tür flog auf vom Sturm. „Oh je – wie sollen wir hier mit der Frisur nur heile rauskommen und wie soll die Frisur den ganzen Tag halten?“. Aber – als wir den Friseursalon verließen, hatte es aufgehört zu regnen und es schien sogar ein bisschen die Sonne. Welch ein Glück. Wir kamen auch trocken bei der Kosmetikerin an. So viel Glück. . . Geschminkt und gestylt machten wir uns auf ins Hotel. Dort wartete schon meine Cousine, die mir in geballter Zweisamkeit mit meiner Schwester ins Kleid helfen wollte. Aber es war doch noch viel zu früh. Also bezog ich schon mal unser Zimmer. Glücklicherweise war es schon bezugsbereit. Wow – so groß und schön! Kurze Zeit später wurde die Flasche Sekt geliefert zum Anstoßen. Oh – jetzt wird es aber Zeit. Kleid anziehen. Der Anruf von der Rezeption kommt, dass der Fotograph da ist. Jetzt schnell ins Kleid hüpfen. Meine Mutter war auch angekommen in der Zwischenzeit. Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Schleier festzustecken. Alles schön fotografieren. Patrick hat ja von dem ganzen Vormittag nichts mitbekommen – dann soll er nachher schön die Bilder sehen können. Dann musste der Fotograph wieder weg, um Patrick die Wartezeit zu verkürzen und ihn in seiner Ungeduld auch noch festzuhalten. Das Auto wartete schon auf uns – schön geschmückt und die Blumensträuße lagen auch schon drin für meine Schwester, meine Cousine und mich! Oh – war das ein Akt, ins Auto zu klettern mit dem Kleid. Der Fahrer kannte die Problematik aber schon und hatte gute Tipps auf Lager. Sobald wir im Auto waren, fing es in Strömen an zu regnen. Aber wirklich sehr extrem! Wie sollte ich nur trocken in die Kirche kommen? Es hörte echt nicht auf. . . bis dass wir vor der Kirche geparkt haben. Dann hörte es wie von Geisterhand auf zu regnen und ich kam trocken in die Kirche. Das war echt schon ein Wunder. Überwältigend – so viele Leute in der Kirche. Auf einen Blick konnte ich gar nicht erkennen, wer alles da war. Es waren sehr viele! Und vorne stand Patrick! Komisch, aber ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, wie ich da reinging – lief wie im Film an mir vorüber. Angekommen. . . Der Gottesdienst war wunderschön. Der Pfarrer fand genau die richtigen Worte, unsere Familienmitglieder, die die Texte gelesen haben, haben sich wirklich Mühe gegeben und die Sängerin im Zusammenspiel mit dem Organisten war wirklich klasse! Ein sehr gelungener Gottesdienst – so, wie ich ihn mir vorgestellt habe und noch viel schöner.
Hier findet Ihr das Liederheft, so wie es der Organist für uns vorbereitet hatte. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Als wir dann aus der Kirche herausgingen, war es sonnig, warm und sogar der Boden war trocken. Die erste Aufgabe als kirchlich getrautes Ehepaar mussten wir bewältigen. Ein Herz aus einem Stück Stoff ausschneiden. Hehe – ich war schneller! Es waren sogar einige Überraschungsgäste in der Kirche, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Meine Freundin aus Köln war in der Kirche – sie war gerade in der Nähe. Hab mich sehr gefreut! Mein Großonkel aus Münster, den ich zwar nicht kannte, aber er mich, hat uns Glück gewünscht und war dabei, weil er ab und zu bei seiner Partnerin in Leverkusen ist. Dann die lange Schlange der Gratulanten, bevor wir dann in Kolonne und mit Hupkonzert zum Restaurant fuhren. Begrüßt mit Sektempfang gab es anschließend Hochzeitstorte! Hmmm – sehr lecker. Es zog sich sehr lange hin, bis alle ein Stück hatten. Glücklicherweise hatten wir professionelle Unterstützung beim Anschneiden – sonst wären wir bis zum Abendessen noch nicht fertig gewesen. Der Nachmittag lief sehr locker ab – alle unterhielten sich nett bei Kaffee und Kuchen. Es regnete draußen. Wann sollten wir nur die Bilder machen? Wir unterhielten uns auch sehr gut und hatten gar keine Lust auf Fotos machen. ? Die ersten Gäste, die sich nur zum Kaffeetrinken angekündigt hatten, gingen schon wieder. Nun wurde es aber Zeit, dass wir Fotos machten. Es war sonnig und trocken – also nix wie los. Schließlich war es schon 18:30 Uhr. Wie die Zeit vergeht. . . Als wir wiederkamen, kleiner Schock: ich hatte meiner Freundin, die unsere Katzen füttern wollte, den falschen Schlüssel gegeben. Schlecht, wenn man Schlüssel von zwei Wohnungen in der Tasche hat. Meine Schwester und meine Cousine mit ihrem Mann haben das Problem gelöst und haben das Füttern übernommen. Danke schön dafür! Der DJ hat in der Zwischenzeit ein Spiel moderiert (Liederraten Frauen gegen Männer), um die Gäste bei Laune zu halten. Als wir zurückkamen, wurden wir dann auf die Probe gestellt. Beim Übereinstimmungsspiel wurde getestet, wie gut wir uns kennen. 7 von 10 Übereinstimmungen sind schon ok, aber ausbaufähig. Bevor wir nun das Buffet eröffneten, hab ich Patrick noch an die Hochzeitsvorbereitungen erinnert. Wir waren einkaufen und ihm fiel eine Karte ins Auge, auf der ein Brautpaar abgebildet war: die Frau mit lachendem Gesicht und der Mann mit traurigem Gesicht. Darüber stand: „Game over“. Ich habe die Karte gekauft und ihm dazu einen Kindheitstraum erfüllt, dass er mal ganz offiziell und mit Erlaubnis „Baggern“ darf. Das Essen war klasse und zog sich ziemlich lange hin, bevor wir dann den Tanz eröffneten zu „You light up my life“. Also ich muss ehrlich sagen, dass es bei den vorherigen Tanzstunden besser lief. Ist was Anderes mit so einem umfangreichen Kleid und vor so vielen Zuschauern. Aber wir haben es überlebt und es war toll. Nach weiteren Unterhaltungen, vielen Tänzen und einer Menge Spaß wurde dann um 24 Uhr der Brautstrauß geworfen. Ich habe den echten Brautstrauß geworfen, nicht einen zweiten, wie es manche machen. Wir wollten sowieso zwei Tage später umziehen. Da kann man Blumensträuße nicht so gut gebrauchen. Und wer hat ihn gefangen? Meine Schwester! Hab mich für sie gefreut. Und falls Ihr jetzt fragt: Nein, ich wusste nicht in welcher Richtung sie steht, denn einen Brautstrauß wirft man bekanntlich rückwärts. Ich bin gespannt, ob sie wirklich die nächste ist, die heiratet? Anschließend musste Patrick das Strumpfband mit den Zähnen von meinem Bein abziehen. Den Brauch kannte ich auch noch nicht. Er hat das Strumpfband dann an alle unverheirateten Männer geworfen. Gefangen hat es unser Freund Olli. Der nächste Tanz stand also fest – meine Schwester mit Olli. Interessant! Dass Olli demnächst heiratet wissen wir ja schon. Aber ist er wirklich der Nächste oder drängt sich noch jemand vor? Die Stimmung war klasse – der Service super – es ließ nichts zu wünschen übrig. Es gab sogar eine Polonäse durch das gesamte Restaurant. Patrick vorne, dazwischen alle Gäste und ich hinten. Er musste mich dann fangen. Sehr lustig. Bis 3 Uhr getanzt – das waren mehr als 12 Stunden reine Feier – dann sind wir (der harte Kern: meine Schwester, ihre Freundin, meine Kollegin, ihr Mann, Patrick und ich) ins Hotel gegangen. Es war wunderschön. Das letzte Lied war „Ne Mann, ich will noch nicht, ich will noch nen bisschen tanzen“. Das traf auch voll und ganz auf die beiden Andrea´s zu. Aber wir waren müde und glücklich über den sehr gelungenen Tag.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben:
- Pfarrer Kern aus St. Franziskus Steinbüchel
- Der Küster aus St. Franziskus Steinbüchel
- Die Messdiener
- Unser Organist
- Die Sängerin
- Trauringladen Hubert Kierdorf
- Brautatelier Lilienthal
- Maßschneiderei Kuhn in Düsseldorf
- Mercy vom Friseursalon Brenscheid in Leverkusen
- Blumenvitrine Gierling in Leverkusen
- Tanja Wieczorek von Ringkissen Grazil
- DJ Diddi
- Fotograph Matthias Dollt
- Videograph Daniel Schneider
- Bäckerei Willecke
- Die Inhaber und das Servicepersonal vom „Haus am Park“
- Das Personal vom Lindner Hotel
- Unsere Eltern und Trauzeugen und alle Verwandten
- Alle, die uns mit Glückwünschen , Geschenken und ihrer Anwesenheit viel Freude bereitet haben
Wir können gar nicht oft genug danke sagen. Dieser Tag bleibt uns auf jeden Fall in Erinnerung - dank Euch!
Sonntag, 17. Oktober 2010
Ich mag gerne italienisches Essen. Wir haben mal ein bisher uns nicht bekanntes italienisches Restaurant ausprobiert: Ristorante Carrettino. Es ist klein und gemütlich eingerichtet. Daher empfiehlt es sich, einen Tisch zu reservieren. Das Essen ist lecker, guter Service und die Preise sind in Ordnung. Da waren wir sicher nicht das letzte Mal. Als Pizza Calzone-Fan bin ich dort sogar sehr gut aufgehoben. Es gibt sogar zwei verschiedene Sorten Calzone. Bisher habe ich nur eine davon ausprobiert. Daher lässt der zweite Besuch dort nicht lange auf sich warten - da bin ich sicher.
Samstag, 6. März 2010
Wir bekommen unseren kleinen Kater, Ludger. Ich freu mich schon.
Wenn Ihr auch eine kleine Katze sucht, dann schaut doch mal bei der Katzenfreiheit Köln. Hier ist der Link zum Flyer.
Donnerstag, 4. März 2010
Nein, antwortet jetzt bitte nicht mit "meine Mutter". :-)
Es geht hier nicht um die beste Köchin, sondern um die beste Sekretärin oder den besten Sekretär Deutschlands. Leitz schreibt wieder - wie in den letzten 5 Jahren auch - einen Wettbewerb aus für die beste Sekretärin Deutschlands.
Hier könnt Ihr Genaueres dazu lesen und auch den Bewerbungsbogen herunterladen.
Allen, die teilnehmen, viel Erfolg!
Sonntag, 13. September 2009
Wie Ihr ja sicher wisst, beschäftige ich mich zurzeit mit dem Modul "Externes Rechnungswesen" beim Fernstudium an der Fernuni Hagen. Ich bin am Lernen und habe dafür in Excel eine Vorlage für die Staffelrechnung der Gewinn-und Verlust-Rechnung erstellt nach § 275 Absatz 3 HGB (Umsatzkostenverfahren). Sie enthält auch die Erweiterung, um den Bilanzgewinn zu errechnen nach §158 Absatz 1 Aktiengesetz.
Ihr könnt in die Vorlage Eure Zahlen eingeben und erhaltet dann die benötigten Ergebnisse Rohergebnis, Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, außerordentliches Ergebnis, Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag und/ oder Bilanzgewinn.
Hier könnt Ihr die Vorlage herunterladen. Viel Erfolg bei der Klausurvorbereitung. Ich freue mich auf Eure Anregungen und Kommentare dazu.
Mittwoch, 26. August 2009
I am really happy that I got my first comment in English. It is in the article about the parking situation in Leverkusen at the station.
My blogroll was upgraded. There is a new blog, the trainblog. The owner of this blog started to write about his experiences with the trains. Great that it is in English because I like reading and speaking in English. It has the advantage to get used to English more and more. That is important for my job and for my personal interest.
I invite you to write comments in English; aber natürlich gerne auch weiterhin auf Deutsch. Die Artikel werde ich weiterhin auf Deutsch schreiben; es sei denn, ich bekomme mehr internationale Leser, die die englische Sprache bevorzugen. Mal sehen, was die Zeit bringt.
Sonntag, 5. Juli 2009
Ne, nicht was Ihr jetzt denkt. :-)
Das ist ein Spruch auf einer Postkarte, die vom Verein "Deutsches Atomforum e. V." herausgegeben wurden.
Danke, ...für die letzte Nacht
... und danke für die knusprige Steinofenpizza, für den kühlen Weißwein und den packenden Film. Vielen Dank Backofen, vielen Dank Kühlschrank, vielen Dank Fernseher!
Vielen Dank, Kernenergie!
Weiter beschrieben wird auf der Karte, wieviele Backöfen, Kühlschränke und Fernseher am Laufen gehalten werden (nämlich insgesamt 28 Mio. Backöfen und 50 Mio. Kühlschränke oder Fernseher) und dass 150 Millionen CO2 dadurch eingespart werden. Und nun soll damit Schluss sein?
Es gibt dazu noch weitere Karten:
Willst Du wirklich mit mir Schluss machen?
Wir hatten doch so eine schöne Zeit...
HIer ist dann beschrieben, dass durch ein deutsches Kernkraftwerk jährlich genug Strom erzeugt, um 2,5 Mio. Haushalte oder 4500 Krankenhäuser oder 22000 Hallenbäder mit Strom zu versorgen. Und nun soll damit Schluss sein?
Die dritte Variante sieht so aus:
32 ist doch kein Alter!
Mit 32 geht man doch nicht in die Rente!
Dort wird darüber geschrieben, dass die Kernkraftwerke gerade erst Anfang 30 sind und schon in den Ruhestand geschickt werden sollen. Obwohl sie doch die gleiche Menge CO2 einsparen, die der gesamte deutsche Straßenverkehr verursacht, nämlich 150 Mio. Tonnen CO2. Überall auf der Welt laufen Kernkraftwerke länger, teilweise bis zu 60 Jahre.
Wie ich finde, eine sehr ansprechendes Marketinginstrument, diese Karten. Sie sind in den Farben rot und pink auch sehr ansprechend gestaltet. Die Sprüche auf der Vorderseite fallen auch direkt ins Auge und man wundert sich, was da wohl auf der Rückseite steht. Sie machen also neugierig und wenn man dann die Rückseite gelesen hat, regen sie zum Nachdenken an.
Auf allen 3 Postkarten ist die Internetadresse von einem Forum angegeben, wo man mitreden und mitdiskutieren kann. Hier ist der Link dazu.
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