Artikel mit Tag Restaurants
Samstag, 2. Februar 2013
Im Dezember hat in Leverkusen-Schlebusch ein neues italienisches Restaurant mit dem Namen "Tempi Moderni" neu eröffnet. Zu finden ist es in der Bergischen Landstraße 44 in Schlebusch´s Fußgängerzone.
Leider lassen sich im Internet die Kontaktdaten nicht finden, daher schreibe ich die Telefonnummer hier mal auf für Tischreservierungen: Tel. 0214/73 48 72 11.
Der Inhaber Luigi Falzone hat vorher viele Jahre im Restaurant "La Veccia Osteria" gearbeitet und nun sein eigenes Restaurant eröffnet.Vorher war in der Bergischen Landstraße 44 auch ein italienisches Restaurant, das jedoch nun vor der Neueröffnung und Umbenennung in "Tempi Moderni" renoviert wurde. So sind mehr Gemütlichkeit und Atmosphäre entstanden. Die Speisekarte ist zwar nicht riesengroß, aber es ist für jeden Geschmack etwas zu finden und die Menüs sind hochwertig und sehr lecker! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.
Öffnungszeitten sind mittags von 12 - 14.30 Uhr und abends von 18 - 22.30 Uhr. Dienstags ist Ruhetag.
Wir können es guten Gewissens weiterempfehlen und gehen immer wieder gerne dorthin.
Sonntag, 3. Juli 2011
Viele Personen haben dazu beigetragen, dass unsere kirchliche Trauung ein gelungener Tag wird.
Es war eine spannende, aber auch stressige Zeit der Vorbereitung. Nachdem der Termin gefunden war stand die Entscheidung an, in welcher Kirche geheiratet wird. Unser Plan war, dass wir zum Zeitpunkt der Trauung bereits umgezogen sind. Also sollte es zunächst die Kirche am neuen Wohnort sein: St. Andreas in Schlebusch. Auf den Hinweis unseres Organisten haben wir uns dann doch für die Kirche St. Franziskus in Steinbüchel entschieden, weil sie architektonisch sehr schön ist und weil sie kleiner ist. Dann fühlen sich 100 Gäste darin nicht ganz so verloren. Dann ging es so weiter: Lieder ausgesucht, Fürbitten geschrieben, Lektoren gesucht, Anzug und Hochzeitskleid ausgesucht, verschiedene Locations besichtigt inkl. Test-Essen, nahe gelegenes Hotel gebucht, DJ und Fotograph sowie Videograph gebucht, an zwei Ehevorbereitungskursen teilgenommen, Gespräche mit dem Pfarrer und dem Küster geführt, Einladungen geschrieben und verschickt, Liederhefte drucken lassen (die Erstellung hat uns unser lieber Organist abgenommen), die Sängerin hat auch der Organist fest gemacht (das hatte den Vorteil, dass die beiden unkompliziert zusammen proben konnten), Blumen bestellt, Hochzeitsauto gebucht, Ringe nochmal aufpolieren und gravieren lassen, usw. Ich könnte die Liste endlos verlängern – mir fällt schon gar nicht mehr alles ein, was wir so „nebenbei“ erledigt haben. Und dann kam die letzte Woche, die Nervosität stieg – zumindest bei mir. Patrick war „völlig tiefenentspannt“.
Pfingstmontag hat sich mein Auto verabschiedet, als wir auf dem Weg zum Restaurant waren, um die letzten Details zu besprechen. Öl im Kühlwasser führte dazu, dass es abgeschleppt werden musste. Meine Reaktion: „Na ja – irgendwas muss ja schief gehen. Solange es nichts mit der Hochzeit zu tun hat, geht´s ja noch.“ Ab Dienstag wurde es im Büro nochmal richtig stressig, sodass für die letzten Vorbereitungen nur der späte Abend in Betracht kam. Doch das Adrenalin aufgrund des bevorstehenden positiven Ereignisses machte Schlafen irgendwie überflüssig. Dienstag letztes Treffen mit dem Organisten und der Sängerin (so war es geplant). Wir trafen den Organisten allein in der Kirche an: oh nein – die Sängerin hat Fieber und ist erkältet. Das hat uns gerade noch gefehlt. Wie gut, dass es bis Samstag noch ein paar Tage sind, in denen sie wieder gesund werden kann. Mittwoch war dann letzter Anprobetermin des Kleides: „Wie schön – alles perfekt! Ich fühl mich soooo gut. Warum dauert es noch so lange bis Samstag?“. Meine Schwester und Trauzeugin hatte sich ab Mittwoch bei uns eingenistet. Donnerstag: Endlich Urlaub! Neben den letzten Vorbereitungen stand der Küchenaufbau in der neuen Wohnung an. Eine Sache allein vorzubereiten ist doch viel zu langweilig. ? Der Tag verging wie im Flug: letzte Sachen einkaufen, alles nochmal durchsprechen, Absagen entgegen nehmen (es haben tatsächlich noch einige Leute 2 Tage vorher abgesagt – unglaublich, aber wahr). Abends dann noch ein letztes Treffen im Restaurant mit dem DJ, um den optimalen Ort festzulegen. Die Wetteraussichten waren alles andere als gut. Also musste der DJ drin stehen und nicht wie ursprünglich geplant auf der Terrasse. Aber auch dafür haben wir eine perfekte Lösung gefunden nach einer Stunde Diskussion. Jeder hat seine Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen – da ist es nicht so leicht, einen Kompromiss zu finden. Aber auch das hat dann irgendwann geklappt. Uiuiui – dann der letzte Tag vor der Hochzeit: wieder die Wohnung aufschließen für die Küchenbauer und den Hausmeister, der die Lampen in der neuen Wohnung anbringt. Anschließend Termin zur Fingernagelmodellage und Schminkberatung bei der Kosmetikerin, Brautkleid abholen und ins Hotelzimmer bringen (nein, der Bräutigam darf es doch vorher auf keinen Fall sehen!), Sitzplatzordnung festlegen, nochmal ins Restaurant, um die allerletzten Details abzusprechen, Telefonat mit dem Fotographen, vom Blumenhändler nochmal alles bestätigen lassen, damit alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt. Und dann war endlich Ruhe eingekehrt, zumindest bei uns. Wir haben uns am Abend mit meiner Schwester und ihrer Freundin im Havana getroffen, um den Abend bei einem leckeren Cocktail ausklingen zu lassen. Meine Schwester hatte noch keine Ruhe: sie führte Telefonate über Dinge, von denen wir nichts wissen durften. ;-) Abends fielen wir total übermüdet ins Bett und die Nacht war viel zu kurz. Um 6:30 Uhr ging der Wecker.
Und dann war er da – DER GROSSE TAG. 7:45 Uhr: Termin in der Kirche, um die Ringe, die Kerze und die Liederhefte abzugeben. Der Blumenhändler hat den Blumenschmuck angebracht. Es sah toll aus! Im Übrigen: es regnete in Strömen. Was für ein Wetter – so hab ich mir das aber nicht vorgestellt. ? Ach, egal – wird schon klappen. Mein Gedanke: „wenn es morgens regnet, ist es nachmittags trocken.“ Es sah aber gar nicht danach aus, dass es auch nur irgendwann aufhörte. Auf zum Friseur! In der Zwischenzeit rief meine Schwester schon an, weil ich mich um 10 Minuten verspätet hatte. „Mensch, mach doch nicht so’n Stress – die Hochzeit ist doch erst um 14 Uhr.“ Als wir beim Friseur waren, fing es noch extremer an zu regnen. Die Tür flog auf vom Sturm. „Oh je – wie sollen wir hier mit der Frisur nur heile rauskommen und wie soll die Frisur den ganzen Tag halten?“. Aber – als wir den Friseursalon verließen, hatte es aufgehört zu regnen und es schien sogar ein bisschen die Sonne. Welch ein Glück. Wir kamen auch trocken bei der Kosmetikerin an. So viel Glück. . . Geschminkt und gestylt machten wir uns auf ins Hotel. Dort wartete schon meine Cousine, die mir in geballter Zweisamkeit mit meiner Schwester ins Kleid helfen wollte. Aber es war doch noch viel zu früh. Also bezog ich schon mal unser Zimmer. Glücklicherweise war es schon bezugsbereit. Wow – so groß und schön! Kurze Zeit später wurde die Flasche Sekt geliefert zum Anstoßen. Oh – jetzt wird es aber Zeit. Kleid anziehen. Der Anruf von der Rezeption kommt, dass der Fotograph da ist. Jetzt schnell ins Kleid hüpfen. Meine Mutter war auch angekommen in der Zwischenzeit. Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Schleier festzustecken. Alles schön fotografieren. Patrick hat ja von dem ganzen Vormittag nichts mitbekommen – dann soll er nachher schön die Bilder sehen können. Dann musste der Fotograph wieder weg, um Patrick die Wartezeit zu verkürzen und ihn in seiner Ungeduld auch noch festzuhalten. Das Auto wartete schon auf uns – schön geschmückt und die Blumensträuße lagen auch schon drin für meine Schwester, meine Cousine und mich! Oh – war das ein Akt, ins Auto zu klettern mit dem Kleid. Der Fahrer kannte die Problematik aber schon und hatte gute Tipps auf Lager. Sobald wir im Auto waren, fing es in Strömen an zu regnen. Aber wirklich sehr extrem! Wie sollte ich nur trocken in die Kirche kommen? Es hörte echt nicht auf. . . bis dass wir vor der Kirche geparkt haben. Dann hörte es wie von Geisterhand auf zu regnen und ich kam trocken in die Kirche. Das war echt schon ein Wunder. Überwältigend – so viele Leute in der Kirche. Auf einen Blick konnte ich gar nicht erkennen, wer alles da war. Es waren sehr viele! Und vorne stand Patrick! Komisch, aber ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, wie ich da reinging – lief wie im Film an mir vorüber. Angekommen. . . Der Gottesdienst war wunderschön. Der Pfarrer fand genau die richtigen Worte, unsere Familienmitglieder, die die Texte gelesen haben, haben sich wirklich Mühe gegeben und die Sängerin im Zusammenspiel mit dem Organisten war wirklich klasse! Ein sehr gelungener Gottesdienst – so, wie ich ihn mir vorgestellt habe und noch viel schöner.
Hier findet Ihr das Liederheft, so wie es der Organist für uns vorbereitet hatte. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Als wir dann aus der Kirche herausgingen, war es sonnig, warm und sogar der Boden war trocken. Die erste Aufgabe als kirchlich getrautes Ehepaar mussten wir bewältigen. Ein Herz aus einem Stück Stoff ausschneiden. Hehe – ich war schneller! Es waren sogar einige Überraschungsgäste in der Kirche, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Meine Freundin aus Köln war in der Kirche – sie war gerade in der Nähe. Hab mich sehr gefreut! Mein Großonkel aus Münster, den ich zwar nicht kannte, aber er mich, hat uns Glück gewünscht und war dabei, weil er ab und zu bei seiner Partnerin in Leverkusen ist. Dann die lange Schlange der Gratulanten, bevor wir dann in Kolonne und mit Hupkonzert zum Restaurant fuhren. Begrüßt mit Sektempfang gab es anschließend Hochzeitstorte! Hmmm – sehr lecker. Es zog sich sehr lange hin, bis alle ein Stück hatten. Glücklicherweise hatten wir professionelle Unterstützung beim Anschneiden – sonst wären wir bis zum Abendessen noch nicht fertig gewesen. Der Nachmittag lief sehr locker ab – alle unterhielten sich nett bei Kaffee und Kuchen. Es regnete draußen. Wann sollten wir nur die Bilder machen? Wir unterhielten uns auch sehr gut und hatten gar keine Lust auf Fotos machen. ? Die ersten Gäste, die sich nur zum Kaffeetrinken angekündigt hatten, gingen schon wieder. Nun wurde es aber Zeit, dass wir Fotos machten. Es war sonnig und trocken – also nix wie los. Schließlich war es schon 18:30 Uhr. Wie die Zeit vergeht. . . Als wir wiederkamen, kleiner Schock: ich hatte meiner Freundin, die unsere Katzen füttern wollte, den falschen Schlüssel gegeben. Schlecht, wenn man Schlüssel von zwei Wohnungen in der Tasche hat. Meine Schwester und meine Cousine mit ihrem Mann haben das Problem gelöst und haben das Füttern übernommen. Danke schön dafür! Der DJ hat in der Zwischenzeit ein Spiel moderiert (Liederraten Frauen gegen Männer), um die Gäste bei Laune zu halten. Als wir zurückkamen, wurden wir dann auf die Probe gestellt. Beim Übereinstimmungsspiel wurde getestet, wie gut wir uns kennen. 7 von 10 Übereinstimmungen sind schon ok, aber ausbaufähig. Bevor wir nun das Buffet eröffneten, hab ich Patrick noch an die Hochzeitsvorbereitungen erinnert. Wir waren einkaufen und ihm fiel eine Karte ins Auge, auf der ein Brautpaar abgebildet war: die Frau mit lachendem Gesicht und der Mann mit traurigem Gesicht. Darüber stand: „Game over“. Ich habe die Karte gekauft und ihm dazu einen Kindheitstraum erfüllt, dass er mal ganz offiziell und mit Erlaubnis „Baggern“ darf. Das Essen war klasse und zog sich ziemlich lange hin, bevor wir dann den Tanz eröffneten zu „You light up my life“. Also ich muss ehrlich sagen, dass es bei den vorherigen Tanzstunden besser lief. Ist was Anderes mit so einem umfangreichen Kleid und vor so vielen Zuschauern. Aber wir haben es überlebt und es war toll. Nach weiteren Unterhaltungen, vielen Tänzen und einer Menge Spaß wurde dann um 24 Uhr der Brautstrauß geworfen. Ich habe den echten Brautstrauß geworfen, nicht einen zweiten, wie es manche machen. Wir wollten sowieso zwei Tage später umziehen. Da kann man Blumensträuße nicht so gut gebrauchen. Und wer hat ihn gefangen? Meine Schwester! Hab mich für sie gefreut. Und falls Ihr jetzt fragt: Nein, ich wusste nicht in welcher Richtung sie steht, denn einen Brautstrauß wirft man bekanntlich rückwärts. Ich bin gespannt, ob sie wirklich die nächste ist, die heiratet? Anschließend musste Patrick das Strumpfband mit den Zähnen von meinem Bein abziehen. Den Brauch kannte ich auch noch nicht. Er hat das Strumpfband dann an alle unverheirateten Männer geworfen. Gefangen hat es unser Freund Olli. Der nächste Tanz stand also fest – meine Schwester mit Olli. Interessant! Dass Olli demnächst heiratet wissen wir ja schon. Aber ist er wirklich der Nächste oder drängt sich noch jemand vor? Die Stimmung war klasse – der Service super – es ließ nichts zu wünschen übrig. Es gab sogar eine Polonäse durch das gesamte Restaurant. Patrick vorne, dazwischen alle Gäste und ich hinten. Er musste mich dann fangen. Sehr lustig. Bis 3 Uhr getanzt – das waren mehr als 12 Stunden reine Feier – dann sind wir (der harte Kern: meine Schwester, ihre Freundin, meine Kollegin, ihr Mann, Patrick und ich) ins Hotel gegangen. Es war wunderschön. Das letzte Lied war „Ne Mann, ich will noch nicht, ich will noch nen bisschen tanzen“. Das traf auch voll und ganz auf die beiden Andrea´s zu. Aber wir waren müde und glücklich über den sehr gelungenen Tag.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben:
- Pfarrer Kern aus St. Franziskus Steinbüchel
- Der Küster aus St. Franziskus Steinbüchel
- Die Messdiener
- Unser Organist
- Die Sängerin
- Trauringladen Hubert Kierdorf
- Brautatelier Lilienthal
- Maßschneiderei Kuhn in Düsseldorf
- Mercy vom Friseursalon Brenscheid in Leverkusen
- Blumenvitrine Gierling in Leverkusen
- Tanja Wieczorek von Ringkissen Grazil
- DJ Diddi
- Fotograph Matthias Dollt
- Videograph Daniel Schneider
- Bäckerei Willecke
- Die Inhaber und das Servicepersonal vom „Haus am Park“
- Das Personal vom Lindner Hotel
- Unsere Eltern und Trauzeugen und alle Verwandten
- Alle, die uns mit Glückwünschen , Geschenken und ihrer Anwesenheit viel Freude bereitet haben
Wir können gar nicht oft genug danke sagen. Dieser Tag bleibt uns auf jeden Fall in Erinnerung - dank Euch!
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wir wollten ursprünglich in das Restaurant Sri Ganesha um mal etwas Exotisches auszuprobieren. Dazu kam es leider nicht, weil dieses geschlossen ist. Dass sie telefonisch nicht erreichbar waren (dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar) hat uns schon skeptisch gemacht. Dann sind wir einfach so hingefahren und sehen ein geschlossenes Restaurant. Na gut, dann sind wir halt zum Spanischen Restaurant El Bodegon gegangen. Das war eine gute Entscheidung. Sehr zu empfehlen ist der Tapas-Teller als Vorspeise. Allerdings sollte man sich erst danach für ein Hauptgericht entscheiden, da man danach schon ziemlich satt ist. :-) Die Einrichtung im Restaurant und auch die Hintergrund-Musik hat mir sehr gut gefallen. Sonst höre ich die Musik eigentlich nicht, aber hier ist sie mir besonders aufgefallen - positiv natürlich. Die Preise sind nicht ganz niedrig, aber erschwinglich. Wenn man den Eingang von außen sieht, erwartet man nicht so ein nettes Restaurant. Auch zu erwähnen ist, dass es bis 3 Uhr geöffnet hat am Samstag. Das finde ich unüblich. Die Zeit verging sehr schnell, sodass wir uns alle erschrocken haben, als es 24 Uhr war, als wir wieder rausgegangen sind. Das haben wir gar nicht gemerkt. Ein gutes Zeichen - wie ich finde.
Sonntag, 4. Juli 2010
Patrick und ich wollten gestern die Weltmeister nicht alleine zu Hause ansehen, wie sie die Argentinier nach Hause schicken. Deshalb sind wir zur Gaststätte Beckmann gelaufen. Und das war eine sehr gute Entscheidung! Ich habe gestern eine der besten Pizzen gegessen, die ich jemals gegessen habe. Patrick hat sich für die Pizza Diavolo entschieden (wie der Name schon sagt sehr scharf) und ich habe die Calzone genommen - mit allem gefüllt, was ich auf einer Pizza am Liebsten mag: Champignons, Thunfisch, Zwiebeln, gekochten Schinken und Käse natürlich. Der Teig war super weich und etwas dicker - so wie ich es am Liebsten mag. Und die Füllung - genial. Die Calzone war prall gefüllt - aber nicht von Luft, wie man das sonst in manchen Pizzerien kennt, sondern tatsächlich mit Füllung. Einfach nur lecker!
Und dann hat ja ganz nebenbei noch Deutschland gegen Argentinien gewonnen. 4:0 - so spielen nur Weltmeister!
Als wir dann nach Hause kamen, haben wir im Fernsehen gesehen, wie manche Fans befragt wurden. Einer sagte "Ich bestelle jetzt Pizza Maradonna - die hat nichts drauf". :-)
Wir haben uns gestern schon dort angekündigt für die nächsten Spiele. Wie gut, dass Italien schon rausgeflogen ist, dann muss man das mit den Inhabern der Gaststätten wo wir die Spiele sehen nicht mehr diskutieren: Deutschland wird Weltmeister.
Patrick und ich waren am Montag "Kamine gucken" bei Engel in Leverkusen-Hitdorf. Da gibt es schon schöne Kamine, aber im Moment ist es doch viel zu warm, um daran zu denken, den Kamin anzuzünden, oder?
Ich wusste ja gar nicht, dass Leverkusen so schöne Ecken hat. Dass Leverkusen schön ist, wusste ich, aber dass es so schön ist, wusste ich nun wieder nicht. Direkt am Rhein mit Blick auf den Rhein gibt es die Schnitzel-Lounge, wo wir dann spontan essen gegangen sind. Wahnsinn! Schnitzel in verschiedenen Variationen von Wiener über Champignon-Schnitzel bis Hawaii-Schnitzel alles dabei, mit einem Salat, Pommes, Bratkartoffeln oder Potato-Wedges - alles zu haben.
Patrick hat sich für das Paprika-Schnitzel entschieden und ich für das Schnitzel Bombay mit Früchten und Currysauce. Die ganze Portion haben wir beide nicht geschafft - es gab nämlich pro Portion nicht ein Schnitzel, sondern zwei. Bei mir war dann noch eine frittierte Ananas-Scheibe dabei. Superlecker und sehr empfehlenswert. Der Kellner war auch sehr gut gelaunt und scheinbar auch überrascht, dass wir nicht alles aufgegessen haben.
Also - wer von Euch großen Hunger hat und leckere Schnitzel essen möchte, kann den Versuch gerne wagen, alles zu schaffen. Und wer es letztendlich wirklich geschafft hat, darf sich gerne outen mit einem Kommentar. :-)
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. :-) Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Montag, 3. Mai 2010
Patrick und ich hatten uns für den 1. Mai vorgenommen, mal wieder ein Restaurant aus dem Gutscheinbuch auszuprobieren. Wir haben gedacht, dass die Leute nach der Maiwanderung (die ich als guten alten Brauch aus dem Sauerland kenne) in die Gaststätten und Restaurants einkehren und den Tag dort ausklingen lassen. Da lagen wir allerdings falsch. Wir hatten uns das Restaurant "Altes Zollhaus" in Leverkusen-Fettehenne ausgesucht. Als wir hinkamen, mussten wir feststellen, dass es geschlossen war. Also haben wir uns das Gutscheinbuch weiter angesehen und uns für das Rodeo entschieden. Das kannten wir schon, weil wir letztes Jahr auch mit dem Gutscheinbuch dort essen waren. Vom Ambiente war es zwar nicht gleich, aber die Burger sind superlecker dort. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, das Gutscheinbuch auf den Tisch gelegt und haben Getränke bestellt. Dann sagte uns die Bedienung, dass das Gutscheinbuch samstags nicht gültig ist im Rodeo. Na toll.... aber wieder rausgehen wollten wir dann auch nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es stand sogar auf dem Gutschein aufgedruckt. Also haben wir Cheeseburger bzw. Spare Ribs zu normalen Preisen gegessen. Wir wurden bei Bestellung darauf hingewiesen, dass die Spare Ribs etwas länger dauern, weil sie frisch gemacht werden. Das fanden wir nicht schlimm, weil frisch besser klingt. Dass das Zeit in Anspruch nimmt ist natürlich klar. Als Vorspeise gab es noch gebackene Zwiebelringe mit Sour Cream - ebenfalls sehr lecker. Und alles zusammen hat uns 35 € gekostet inkl. Getränken. Da kann man nicht meckern.
Was mich allerdings etwas gestört hat, dass zwar seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes dort, wo Speisen angeboten werden nicht geraucht werden darf, dieses aber nur so halb beherzigt wird. Es ist zwar offiziell als Nichtraucherraum gekennzeichnet und es gibt einen offiziellen Raucherraum, für den man ein paar Stufen heruntergehen muss. In diesem Raum stehen auch die Dartautomaten. Aus meiner Sicht ist dies eine gute Lösung. Der Nichtraucherbereich lässt sich sogar vom Raucherbereich trennen durch eine Tür, die geöffnet war. Solange in dem Raum nicht geraucht wird, ist das ja auch in Ordnung. Dann ging jedoch die Bedienung mit einer Kundin zu dieser Tür und rauchte sich genüsslich eine Zigarette - vor der Tür zum Raucherraum im Nichtraucherbereich. Da frag ich mich dann ernsthaft, was der Sinn dieser Tür ist, auf der eine qualmende Zigarette aufgezeichnet ist sowie ein Hinweis, der ungefähr lautet "Sie entscheiden, ob Sie im Nichtraucher- oder Raucherbereich sein möchten." Nur schade, dass sich daran scheinbar nicht mal das Personal hält.
Das Essen war lecker, die Bedienung war freundlich und aufmerksam - also (fast) alles paletti. Das mit dem Rauchen hat mich etwas gestört, aber es wäre kein Grund, nicht wieder dorthin zu gehen. Und wir haben ja noch den Gutschein aus dem Gutscheinbuch, also werden wir auf jeden Fall nochmal dahin gehen. ;-)
Sonntag, 14. Februar 2010
Die Bergische Kaffeetafel - ein regionaler Brauch in Leverkusen, den ich zwar von dem Angebot her kannte, aber nicht unter dem Namen.
Wenn Ihr mehr dazu wissen möchtet, dann schaut doch mal im Wikipedia-Eintrag. Diesen Brauch haben wir mit unserer Studi-Vz-Gruppe "Neu in Leverkusen" zweimal ausprobiert. Einmal in der voll umfänglichen Serie mit Waffeln, heißen Kirschen, Sahne, Milchreis, Rosinenstuten, Brot, Käse, Rübenkraut, Honig, Schinken, usw, und einmal nur den süßen Teil mit Waffeln, heißen Kirschen, Sahne und Milchreis.
In Leverkusen wird die Bergische Kaffeetafel u. A. im La Villa in der Stadthalle Opladen angeboten. Das Angebot ist reichlich und gut - besser jedoch, wenn man reserviert hat und auch die Personenzahl genau angegeben hat. Ansonsten muss man auf den Milchreis schon mal etwas länger warten.
Sollte jeder, der in Leverkusen und Umgebung wohnt, mal ausprobiert haben.
Und wer auch in Leverkusen zugezogen ist, ist herzlich willkommen, unserer Gruppe "Neu in Leverkusen" im Studi-Vz beizutreten. Wir unternehmen regelmäßig etwas und freuen uns immer, neue Leute kennenzulernen.
Sonntag, 7. Februar 2010
Am Sonntag hat Patrick mich ins La Villa, das Restaurant der Stadthalle Opladen, eingeladen. Mit 19,50 Euro finde ich es ziemlich teuer, aber das Angebot ist auch dementsprechend umfangreich.
Brötchen, verschiedene Käse- und Wurstsorten, Müslisorten, russische Eier, frisches Rührei auf Bestellung, Lachs, Tomate-Mozzarella stellen das Frühstücksangebot da. Für alle, die es gerne süß mögen, gab es Mousse au Chocolat, Wackelpudding mit Sahne (als Bier im Kölsch-Glas dekoriert), Milchreis mit heißen Kirschen und ganz ansehnlich und super-leckeres frisches Obst mit heißer Schokolade aus dem Schoko-Brunnen.
Auch an warmen Hauptgerichten gab es reichlich Auswahl, z. B. Nudeln mit Spinat, kleine Haxen, Braten, usw. Ich kann nicht alles aufzählen, weil ich schon total satt war, nachdem ich mich am Frühstücksbuffet bedient hatte. Da war kein Platz mehr für etwas Warmes.
Der Live-Koch, mit dem geworben wird, hat allerdings nur darauf geachtet, dass die Speisen warm bleiben und hat, wenn nötig aufgefüllt. Unter der Werbung "mit Live-Koch" hätte ich mir etwas mehr vorgestellt.
Trotzdem kann ich das Ganze ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Schaut doch selbst mal dort vorbei. Lasst Euch aber immer die Reservierung, die auf jeden Fall gemacht werden sollte, bestätigen, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass Reservierungen nicht immer notiert werden. Einmal standen wir dort und bekamen keinen Tisch, weil die Reservierung nicht eingetragen war. Das Team hat dann aber ganz spontan improvisiert und nach ca. 30 Minuten Wartezeit, die uns mit einem Sekt verkürzt wurden, hatten wir einen frisch eingedeckten Tisch.
Freitag, 11. Dezember 2009
Gestern waren Patrick und ich in Hagen-Rummenohl im Hotel Dresel und haben uns die Show Magic Christmas angesehen.
Magic Christmas - eindeutig zweideutig, denn der Darsteller nennt sich Magic Chris. Kurz zusammengefasst war es spektakulär, spannend und lustig.
Zusammen mit seiner Assistentin stellt Chris zauberhafte Tricks vor. Er bindet das Publikum mit ein, lässt Dinge verschwinden und sie tauchen an ganz anderen Stellen wieder auf, lässt Dinge und sogar Menschen schweben.
Diese Show gab es in Verbindung mit einem 4-Gänge-Menü mit kulinarischen Hochgenüssen. Das komplette Menü gibt es hier. Es war alles sehr lecker und auch reichlich. Besonders beim Hauptgang wurde immer nochmal nachgereicht. Das Roastbeef war super zubereitet und sehr zart. Beim Dessert kamen "Kindheitserinnerungen" zurück, denn in den Espresso-Pudding wurde Fizz-Brause untergemischt und es knisterte im Mund. Ich kenne es noch von früher vom Eis "Calippo Fizz". Alle Speisen waren einmalig. Begeistert sind wir auch von den Bedienungen im Hotel Dresel. Sie haben immer darauf geachtet, ob noch alle zu trinken haben, waren sehr freundlich und professionell. Das Ganze war super organisiert. Und besonders lecker ist der Sekt mit Hibiskus, von dem ich zum Schluss noch ein Gläschen von Chris ausgegeben bekam, dafür, dass ich so gut mitgemacht habe. Ja, mit mir hat er auch einen Zaubertrick durchgeführt: Nein, er hat mich nicht verschwinden lassen. :-) Er hat mir ein Kartenspiel gezeigt und irgendwann sollte ich Stop sagen, während er es durchgeblättert hat. Diese Karte sollte ich behalten, sodass sie niemand sieht, außer ich. Er hat dann mit Asche auf seiner Hand genau diese Karte abgebildet. Unglaublich!
Der ganze Abend war eine Abwechslung aus Essen und Show. Nach der Vorspeise trat Chris das erste Mal auf die Bühne und wurde begrüßt mit einem zauberhaften Applaus, der natürlich auch seiner Assistentin Nina galt. Die beiden zusammen harmonieren sehr gut und zeigen romantische Dinge genauso wie Großillusionen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die Show durch Kamera auf Leinwand übertragen wurde. Denn wahrscheinlich konnte nicht jeder vorne auf der Bühne auch die Kleinigkeiten sehen. Dafür wurde mit der Kamera ganz nah herangezoomt, um es auf die Leinwand zu übertragen. Dumm war, dass die Kamera direkt vor meiner Nase stand. Na ja - ich konnte trotzdem (fast) alles sehen. Der Beamer stand hinter der Leinwand; in den Pausen sind sie dann öfter mal vor dem Beamer hergelaufen, was ein bisschen komisch aussah. Das sollten sie vielleicht beim nächsten Mal etwas anders organisieren. Sonst war aber alles super - wir würden die Show weiterempfehlen und sind auch beim nächsten Mal gerne wieder dabei.
Im Hotel Dresel finden auch andere Shows statt, die immer sehr gut besucht sind. Im persönlichen Gespräch haben sowohl die Mitarbeiter des Hotels als auch Chris selbst Feedback und Verbesserungsvorschläge abgefragt.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind: Im Januar und Februar gibt es die Magic-Dinner-Show auch nochmal im Hotel Dresel. Schaut doch einfach mal vorbei auf der Homepage. Karten kann man direkt dort bestellen. Und wie wir gestern erfahren haben, soll es bei den beiden Shows dann auch noch ein Highlight geben, das zusätzlich vorgeführt wird. Nach jeder Show wird gemeinsam mit der Crew und den Hotel-Mitarbeitern das Programm optimiert und Verbesserungen direkt fürs nächste Mal mit eingebaut. Das heißt, das nächste Mal wird bestimmt noch besser.
Fazit: Magic Chris ist einfach zauberhaft und die Durchführung im Hotel Dresel ist optimal! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es hoffentlich wieder "Magic Christmas" heißt.
Samstag, 27. Juni 2009
Durch Zufall haben Patrick und ich beim Spazieren gehen das Restaurant "La Vecchia" in Leverkusen entdeckt. Von außen ist das Gebäude sehr unscheinbar, dafür von innen umso schöner.
Gestern Abend wurde ich dorthin eingeladen und es war total super:
Die Tomaten-Creme-Suppe ist super und einfach empfehlenswert. 6 € für die Suppe ist durchaus ok. Klingt auf den ersten Moment teuer, aber dafür, dass sie so lecker schmeckt kann man das ruhig zahlen. Als Hauptgericht hatte ich Gnocchi mit Tomatensauce und Patrick Spaghetti mit Gambas. Beide zufrieden und mehr als satt geworden. Zum Essen haben wir uns einen trockenen Weißwein bestellt (Chardonnay). Normal trinken wir nur lieblich oder halbtrocken, aber dieser war echt klasse. Wir haben nicht gemerkt, dass er trocken war. Die Karaffe wurde in einem großen Eimer voll Eis geliefert und es wurde auch immer von den Bedienungen nachgeschenkt. Sehr aufmerksamer und guter Service. Natürlich durften wir uns als Nachtisch das Tiramisu nicht entgehen lassen. Es war göttlich - schön mit Früchten und Schokosauce dekoriert. Um das ganze Programm abzurunden, haben wir uns zum Schluss noch einen Kaffee bzw. Cappuccino gegönnt, die wir mit den Worten "der beste Kaffee von Lützenkirchen" serviert bekamen. Und das war nicht zu hoch gegriffen. Auch der Kaffee war genau wie das Essen einfach genial.
Die Speisekarte besteht aus verschiedenen Vorspeisen, wenigen, aber gut sortierten Hauptgerichten (Fisch, Steak, Pasta - für jeden Geschmack etwas dabei), einer umfangreichen Dessertkarte und einer Tageskarte. Preis-Leistungs-Verhältnis ist super und das Ambiente ist etwas Besonderes. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort und können es auch Euch auf jeden Fall empfehlen. Empfehlenswert ist eine Tischreservierung, da das Restaurant nicht besonders groß ist. Es gibt für den Sommer auch eine Terrasse, die sich für angenehme Sommerabende eignet, an denen man einen leckeren Wein oder auch ein Bierchen genießen möchte.
Vorher haben wir gegooglet, um Meinungen darüber zu finden. Unter Anderem haben wir hier gelesen, dass die Küche von Zeit zu Zeit etwas schwankt. Das können wir natürlich durch unseren ersten Besuch nicht beurteilen. Wenn es aber immer so schmeckt wie gestern, das gibt es von uns volle 5 von 5 Punkten.
Sonntag, 5. April 2009
Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder am Möhnesee - zum Familienessen. Wieder schön mal dort zu sein, wo ich früher nicht weit von entfernt gewohnt habe. Ja ja, die alten Erinnerungen. ;-)
Wir waren im China-Restaurant Asia Garten direkt gegenüber der Sperrmauer. Es ist sehr empfehlenswert dort. Es gibt ein mongolisches Buffet, bei dem man die Zutaten roh auswählen darf und die dann in der ausgewählten Sauce gebraten werden. Aber auch die Auswahl am chinesischen Buffet ist sehr groß: Hähnchen, Ente, Rindfleisch - gebacken oder gebraten, fritiertes Gemüse, gebackenes Obst mit Honig, Nudeln, Reis, und vieles mehr. Das Nachtischbuffet besteht aus vielen Eissorten, aus frischem Obst sowie Wackelpudding. Alles war immer reichlich vorhanden und die Auswahl war viel größer als ich es hier beschreiben kann. Der Preis von 13, 90 Euro pro Person ist für diese Auswahl auf jeden Fall sehr gut. Die Plätze im Restaurant sind sehr großräumig und nicht zu eng. Die Bedienung hätte etwas öfter kommen können, um zu fragen, ob wir noch etwas trinken möchten. Es war aber noch ok. Verdurstet sind wir nicht. Rundum war es ein schöner Abend mit leckerem und reichlichem Essen. Ich würde wieder dorthin gehen und kann es auch empfehlen.
Dienstag, 24. März 2009
Nein, nicht "After-Job", sondern "After-Exam" :-)
Nach der Klausur waren wir bei Uncle Sam in Leverkusen - schönes Radler trinken und lecker American Burger essen. Das Essen war sehr gut und auch mehr als genug, wie man es von Amerikanern so kennt. ;-) Ich habe es nicht geschafft, es komplett aufzuessen (und wenn ich das nicht schaffe, das heißt schon was). Die Bedienung war freundlich und auch schnell. Und es ist riesengroß da: viele Billardtische, Unterhaltungsgeräte und Dart-Automaten. Heute war es dort vergleichsweise leer, aber ich kann mir vorstellen, dass am Wochenende dort schon was los ist. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wir waren nicht das letzte Mal dort. Das nächste Mal dann auch zum Darten und am Wochenende.
Sonntag, 18. Januar 2009
Heute Morgen waren Patrick und ich mit Freunden Brunchen. Die Wacht am Rhein bietet sonn- und feiertags von 10 - 14 Uhr Brunch an mit verschiedenen Frühstücksangeboten (Brötchen, Croissants, Müsli) sowie kalte und warme Speisen und verschiedene Desserts. Zum Preis von 12,90 Euro pro Person ist alles inbegriffen. Warme Getränke werden extra gezahlt, Apfel- und Orangensaft ist im Preis enthalten. Die Auswahl ist wirklich groß: Verschiedene Salate, Wurstplatten, Fisch, Frikadellen, Röstis, Nudeln, Würstchen, Rührei, Spiegelei, Lachs, Käseplatten und zum Nachtisch verschiedene Sorten Mousse au Chocolat, Obst, usw. Es ist ein sehr gemütliches Ambiente und man kann sich wirklich Zeit lassen. Mit Blick auf den Rhein ist es etwas ganz Besonderes! Klar, bei schönem Wetter ist es noch besser und im Sommer kann man auch von der Terrasse aus auf den Rhein blicken.
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