Freitag, 3. Mai 2013
Heute schreibe ich mal über verschiedene Kurs-Angebote, die sich vorrangig an Mamas mit ihren Babys, teilweise aber auch an Väter, richten:
- Rückbildungsgymnastik: Diese Kurse sind für die Mamas nach der Entbindung, um den Beckenboden wieder zu stabilisieren und wieder etwas für die Muskeln zu tun unabhängig vom Tragen der Babys. :-) Die Teilnahme an 10 aufeinander folgenden Trainingstagen wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Dafür wird eine Teilnahmeliste geführt. Im Flyer vom Klinikum Leverkusen sind genauere Informationen zu finden. Der Kurs findet mittwochs statt, entweder um 17 Uhr oder um 18.15 Uhr und wird von 2 Hebammen im Wechsel geleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- der Stilltreff im Klinikum Leverkusen: Hier wird unterschieden für den Mittwochs-Treff (Babys bis etwa 4 Monate) und den Donnerstags-Treff (5 -- 12 Monate), jeweils von 10 - 12 Uhr. In den Donnerstags-Treff geht man etwa dann, wenn man anfängt, zuzufüttern. Vor Ort sind eine Hebamme und eine Stillberaterin für die Beantwortung von Fragen, die Babys können dort gewogen werden und es gibt Frühstück für die Mamas gegen eine Frühstückspauschale von 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich auch nicht um einen festen Kurs, zu dem man jede Woche da sein muss, sondern wirklich um einen offenen Treff.
- Babymassage: Ebenfalls im Klinikum Leverkusen wird Babymassage angeboten. Zu diesem Kurs ist eine Anmeldung erforderlich bei Mandy Riemer. Nähere Infos sind hier im Flyer zu finden. Dieser Kurs ist dann sinnvoll, wenn die Babys noch nicht so beweglich sind und eher ruhig liegen, aber schon häufiger aufmerksam und wach sind. Das hat den Vorteil, dass sie die Massage zwar genießen, sich aber noch nicht wegdrehen können, was es für die Mamas leichter macht. Der Kurs dauert 5 Wochen und wird von Stunde zu Stunde aufgebaut, das heißt in der letzten Stunde ist man dann bei der Ganzkörpermassage angekommen. Besonders hilfreich fand ich die Fußreflexzonenmassage, da sie bei uns wirklich jedes Mal wirkt. Gerade bei Bauchschmerzen oder Verstopfung ist es wichtig, die richtigen Punkte unter dem Fuß zu massieren. Aber auch für später, wenn die Zähnchen wachsen oder eine Erkältung anfliegt haben wir gute Tipps bekommen, welche Punkte dann massiert werden sollten. Sehr empfehlenswert.
- Babyschwimmen: Babyschwimmkurse werden in Leverkusen an verschiedenen Wochentagen von Aquavital angeboten. Hier findet Ihr nähere Infos dazu. Unser Kurs fängt in 2 Wochen an, daher kann ich dazu noch nicht viel sagen. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich aber, da die Kurse sehr schnell ausgebucht sind. Unter diesem Link sind die Kontaktdaten zu finden. Wir haben sehr schnell eine Antwort bekommen und unkompliziert einen passenden Kurs für uns gefunden.
- Pekip: Für diese Kurse gibt es viele Anbieter. Es handelt sich um ein altersgerechtes Programm, bei dem man Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten lernt, um die Kinder spielerisch zu fördern. Meistens sind die Kinder dabei komplett ausgezogen, damit sie totale Bewegungsfreiheit haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Babys sehr gut gefällt, sich so frei zu bewegen. Sie lachen, glucksen, strampeln und schauen aufmerksam zu, was geschieht. Der Vorteil daran ist, dass die Kurse bei vielen Anbietern länger dauern als die anderen o. g. Kurse und sich manchmal sogar bis zu einem Jahr ziehen. Wir haben im April angefangen und der letzte Termin ist im Dezember. Es werden also erste Kontakte zwischen Eltern und Kindern geknüpft, die oft auch später noch weiter ausgebaut werden können, wenn der Kurs vorbei ist. Wir haben uns für den Pekip-Kurs beim Familienseminar der AWO entschieden. Hier wird sehr darauf geachtet, dass die Kinder ein Alter haben, die gemeinsam in einem Kurs sind. Es gibt nahezu für die jeweiligen Geburtsmonate einen eigenen Kurs. Es werden auch weitere Kurse für (werdende) Eltern angeboten. Hier ist der Link zur Übersichtsseite.
Auch die Hebammenpraxis Opladen bietet die Kurse Pekip, Babyschwimmen, Babymassage, usw. an. Hier stelle ich den Link zur Verfügung. Inhaltlich und terminlich habe ich mich damit nicht beschäftigt, weil ich bereits die Anmeldung bei anderen Anbietern abgeschickt hatte, als ich diese gefunden habe.
Im Flyer des Klinikums sind auch Pekip-Kurse zu finden, die aber über einen kürzeren Zeitraum gehen.
Grundsätzlich werden in den meisten Kursen oft die Mamas angesprochen, was ich nicht gut finde. Außer Rückbildungsgymnastik und Stillcafé sollte meiner Meinung nach alle Kurse neutral formuliert werden und auch Väter willkommen geheißen werden. Denn es ist nicht mehr üblich aus meiner Sicht, dass immer die Mamas mit den Kindern zu Hause sind. Die Väter haben genauso die Möglichkeit der Elternzeit und können mit den Babys zu den Kursen gehen. Diese Möglichkeit sollte ihnen nicht schon bei der Kursbeschreibung genommen werden.
Ich hoffe, dass ich damit einen kleinen Überblick geben konnte. Wenn Ihr spezielle Fragen habt, oder etwas fehlt, dann hinterlasst gerne einen Kommentar, den ich dann schnellstmöglich beantworte.
Sonntag, 7. April 2013
Im Geburtsvorbereitungskurs wurden wir informiert über das Tragen von Babys mit Tragetüchern und Tragehilfen.
Und wir wissen es jetzt wirklich zu schätzen, dieses Erlernte anzuwenden. Für das Baby gibt es nichts Schöneres, als getragen zu werden. Es erinnert sich an die Enge im Mutterleib und es wird eben getragen und liegt nicht im Bettchen oder Stubenwagen. Es ist sowohl für die Entwicklung des Kindes gut, getragen zu werden als auch für das Gefühl der Nähe und Geborgenheit. Und die Eltern können trotz dass sie das Kind tragen vieles erledigen. Ich habe mit der Kleinen im Tuch schon Staub gesaugt, gekocht, gegessen, am Computer gesessen, usw. Aber auch spazieren gehen oder zum Einschlafen bringen funktioniert sehr gut im Tragetuch oder der Tragehilfe.
Das Binden des Tragetuches ist am Anfang gewöhnungsbedürftig und dauert etwas länger, aber inzwischen habe ich es gut raus und brauche maximal 2 Minuten. Bei Hoppediz bekommt man alles rund um´s Tragen.
Um die Vorteile des Tragens und auch die Bindetechniken werdenden Eltern, Großeltern und allen Interessierten näher zu bringen, werden nun im Klinikum Leverkusen spezielle Trageabende angeboten. Hier findet Ihr den Flyer mit Informationen und Terminen der Trageabende zum Download.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare zu Euren Erfahrungen.
Donnerstag, 14. März 2013
Wenn ein Kind geboren wird, gibt es viel Schriftverkehr zu erledigen.
Hier ist der Link zum Kindergeldantrag. Für uns ist die Familienkasse Bergisch Gladbach zuständig. Vom Antrag bis zur Auszahlung des Kindergeldes hat es eine Woche gedauert. Der Antrag wird elektronisch über Internet an die Familienkasse übermittelt. So entfällt für sie die Erfassung der Daten. Zusätzlich dazu wird der Antrag ausgedruckt und dorthin geschickt, damit sie auch ein unterschriebenes Exemplar haben.
Wenn alles so schnell gehen würde wie die Bearbeitung des Kindergeldes wäre das super.
Sobald ein Kind geboren ist, füllt die Klinik eine Geburtsanzeige aus, in der Name, Geburtsdatum und -zeit des Kindes vermerkt wird.
Anschließend gehen dann die Eltern (oder einer von beiden) zum Standesamt mit dem Familienstammbuch und den Personalausweisen beider Elternteile. Das gilt für den Fall, dass die Eltern verheiratet sind. Wenn die Eltern unverheiratet sind, muss der Vater noch die Vaterschaft anerkennen. Im Klinikum Leverkusen gibt es im Patientenmanagement eine Außenstelle des Standesamtes Leverkusen, sodass man ziemlich schnell die Geburtsurkunden beantragen kann. Per Kurier werden dann die Geburtsanzeige der Klinik, der Antrag für die Geburtsurkunden und das Familienstammbuch zum Standesamt im Rathaus Leverkusen geschickt. Bei Abgabe der Unterlagen in der Außenstelle im Klinikum wird einem ein ungefährer Zeitraum benannt, wann man mit dem Anruf der Standesamtmitarbeiter rechnen kann, dass die Geburtsurkunden fertig sind. Bei uns wurden zwei Wochen genannt. Es wurde uns jedoch auch gesagt, dass wir ja mal anrufen können und fragen, wenn ein paar Tage vergangen sind. Als ich das gemacht habe, wurde mir als Erstes gesagt, dass die Unterlagen ja am Weiberfastnacht angekommen seien. (Meine Gedanken: na und? Das ist doch ein ganz normaler Werktag. . .) Anschließend merkte sie an, dass uns doch gesagt wurde, dass es etwa zwei Wochen dauert und falls wir es schneller brauchen, sollten wir vorbeikommen mit beiden Ausweisen und dann würden die Geburtsurkunden in unserem Beisein erstellt. Direkt hinterher kam der Hinweis, dass sie das nicht so gerne hätten.Und außerdem können wir froh sein, dass wir nicht in Bergisch Gladbach wohnen, da soll es laut ihrer Aussage 6 Wochen dauern.
Da ohne Geburtsurkunden keine Anträge abgegeben werden können (Elterngeld, Krankenkasse, Kindergeld, Finanzamt), ist Patrick hingefahren trotz dass sie es nicht so gerne haben. Er bekam dann die gleichen Sätze zu hören, die mir am Telefon auch schon gesagt wurden. Dennoch bearbeitete sie dann den Antrag und innerhalb von 10 Minuten war der Vorgang beendet: Patrick hatte die Unterlagen und sie die Gebühr. Allerdings war das für sie schon ein sehr großer Aufwand, wie sie nochmals betonte durch ihren Abschiedsgruß "Der Bürger muss mal merken, dass überall gespart wird". Klar wird überall gespart, aber sie musste sich jetzt offensichtlich noch nicht so sehr abhetzen um die Unterlagen zu erstellen, dass sie außer Atem war, um nicht mehr reden zu können. :-) Und bei zurückgehender Geburtenrate können wohl auch nicht so viele Fälle auf ihrem Schreibtisch liegen, dass sie nicht mehr weiß, wo sie anfangen soll. Obwohl, dazu hatte sie auch eine Erklärung: "Dazu kommen ja noch die Sterbefälle". Ja, das ist richtig, aber auch dieser Vorgang dauert wahrscheinlich nicht länger als eine Anmeldung eines Kindes.
Man erhält vom Standesamt folgende Unterlagen:
- Bescheinigung für die Elterngeldstelle
- Bescheinigung für die Krankenkasse
- Bescheinigung für religiöse Zwecke
- 2 Geburtsurkunden (eine wird im Stammbuch abgeheftet und eine als Dokument)
- das Familienstammbuch zurück
- eine Quittung über die Gebühren.
Die erste Geburtsurkunde kostet 10 Euro und jede weitere 5 Euro. Im Normalfall kommt man mit den o. g. Unterlagen aus, da bei allen Anträgen eine Kopie der Geburtsurkunde ausreichend ist. Das Original kann man also behalten. Spätestens wenn das Kind heiratet, braucht es diese nämlich. Also gut aufbewahren. . .
Dienstag, 26. Februar 2013
Vieles wird einem vor der Mutterschutz- und Elterngeldzeit nicht gesagt, wenn man nicht danach fragt.
Hier stelle ich die Informationen mal zusammen:
Während der Mutterschutzzeit ist man kostenlos krankenversichert - das ist die gute Nachricht.
Für die Zeit danach, während man Elterngeld bezieht, gibt es
verschiedene Konstellationen. Es wird immer davon ausgegangen, dass die
Frau zu Hause bleibt und neben Elterngeld kein eigenes Einkommen hat.
1. Ehemann und Ehefrau sind gesetzlich pflichtversichert - in der gleichen gesetzlichen Krankenkasse:
Die Ehefrau und auch das Kind sind dann ab dem Beginn der
Elterngeldzahlungen bzw. das Kind auch schon ab Geburt
familienversichert in der Krankenversicherung des Mannes - ohne Zahlung
zusätzlicher Beiträge. Dafür muss dann nur bei der Krankenkasse ein
Antrag auf Familienversicherung gestellt werden.
2. Ehemann und Ehefrau sind gesetzlich pflichtversichert - in verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen:
Auch hier sind dann Ehefrau und Kind ab dem Beginn der
Elterngeldzahlung bzw. das Kind auch schon ab Geburt familienversichert
in der Krankenversicherung des Mannes. Beiträge müssen für die Beiden
nicht gezahlt werden. Bei der Krankenkasse des Ehemannes muss der Antrag
auf Familienversicherung gestellt werden.
3. Ehemann und Ehefrau sind freiwillig versichert in der gesetzlichen
Krankenversicherung, egal ob gleiche oder verschiedene Krankenkassen:
Hier gilt auch wieder das Gleiche wie bei Pflichtversicherung. Frau
und Kind sind familienversichert in der Krankenkasse des Ehemannes,
indem ein Antrag auf Familienversicherung gestellt wird.
4. Ehemann ist privat krankenversichert, die Ehefrau freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung:
Nun wird es komplizierter. Während der Mutterschutzzeit ist die
Ehefrau kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Das Kind
ist ebenfalls kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bis
zum Ende der Mutterschutzzeit. Nach der Mutterschutzzeit müssen für das
Kind Beiträge gezahlt werden, weil in diesem Fall keine
Familienversicherung möglich ist. Für die Berechnung des Beitrages der
Ehefrau wird das Gehalt des Ehemannes zugrundegelegt, da dies das
Familieneinkommen ist. Dass die Ehefrau "nur" Elterngeld bekommt, bleibt
dabei unberücksichtigt. Da der Mann privat versichert ist, liegt sein
Gehalt offensichtlich über der Beitragsbemessungsgrenze. Also wird der
Höchstsatz an die Krankenkasse fällig für die Ehefrau. Da die
Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr neu festgelegt wird, ist auch der
Höchstsatz an die Krankenkasse jedes Jahr etwas unterschiedlich, höher
als im Vorjahr. Es sind ungefähr 350 Euro, die als Beitrag an die
Krankenkasse für die freiwillige Krankenversicherung der Ehefrau fällig
werden - dazu kommt dann noch der Beitrag für das Kind. Da das Kind kein
eigenes Einkommen hat, wird für das Kind ein festgelegter
Mindestbeitrag fällig, der bei etwa 150 Euro liegt. Also kostet die
Krankenversicherung für Frau und Kind 500 Euro, wenn die Frau zu Hause
bleibt und Elterngeld bezieht. Wenn man diese 500 Euro nun vom
Elterngeld abzieht (selbst wenn es als Elterngeld den Höchstsatz von
1800 Euro gibt), ist schon fast ein Drittel davon weg. Zumindest den
Beitrag für die Ehefrau kann man umgehen, indem die Ehefrau nach der
Mutterschutzzeit Teilzeit arbeiten geht und somit ein eigenes Einkommen
hat, von dem dann der Krankenkassenbeitrag berechnet wird. Zwar wird das
Einkommen dann auf das Elterngeld angerechnet, aber dennoch spart man
dann den Beitrag der Ehefrau an die Krankenkasse, für den das Gehalt des
Mannes zugrunde gelegt wird. Stattdessen ist sie wieder
pflichtversichert und ihr Beitrag wird vom Gehalt durch den Arbeitgeber
einbehalten und direkt an die Krankenkasse überwiesen. Den
Krankenkassenbeitrag des Kindes kann man in dieser Konstellation
trotzdem nicht umgehen. Pauschal kann mn sagen, dass von dem Gehalt, das
man dann verdient, 33,33 % übrig bleiben - um die verbleibenden 66,67 %
wird des Gehaltes wird das Elterngeld reduziert.
Beispiel:
Die Ehefrau hat aufgrund ihres Einkommens Anspruch auf den
Höchstsatz Elterngeld in Höhe von 1800 Euro. Um den hohen
Krankenkassenbeitrag zu umgehen, arbeitet sie Teilzeit und erhält ein
Nettogehalt von etwa 900 Euro. Dann erhält sie ein Elterngeld von 1200
Euro. Somit bekommt sie zwar 600 Euro weniger Elterngeld, aber unter dem
Strich hat sie im Monat 300 Euro mehr, als wenn sie nicht arbeiten
gehen würde. Und wenn man nun den Krankenkassenbeitrag von 350 Euro
berücksichtigt, dann hat sie 650 Euro mehr, als wenn sie nicht arbeiten
gehen würde, denn die 350 Euro würden ja vom Elterngeld noch abgezogen.
Zu
berücksichtigen ist, dass es zwar einen gesetzlichen Anspruch auf
Elternteilzeit gibt, dieser gilt jedoch erst ab 40 % Teilzeittätigkeit.
Unter 40 % Teilzeittätigkeit muss der Arbeitgeber nicht zustimmen. Es
ist also genau zu überlegen, ob es einem das Wert ist, das Kind 2 Tage
pro Woche in Betreuung zu geben, um diese Ersparnis zu haben. Wenn nicht
gerade Großeltern des Kindes in der Nähe wohnen, die die Betreuung
übernehmen, muss ja auch bedacht werden, dass die Betreuung ebenfalls zu
bezahlen ist. Hier muss also genau kalkuliert werden, welche
Variante für jeden persönlich die günstigste ist und ob es nicht
trotzdem etwas gibt, das hochwertiger ist als die Euros. Die Zeit mit
dem Kind kann einem keiner zurückgeben und diese vergeht wirklich sehr
schnell. Daher ist jeder Tag kostbar, weil die Zeit wirklich schnell
vergeht.
Samstag, 2. Februar 2013
Im Dezember hat in Leverkusen-Schlebusch ein neues italienisches Restaurant mit dem Namen "Tempi Moderni" neu eröffnet. Zu finden ist es in der Bergischen Landstraße 44 in Schlebusch´s Fußgängerzone.
Leider lassen sich im Internet die Kontaktdaten nicht finden, daher schreibe ich die Telefonnummer hier mal auf für Tischreservierungen: Tel. 0214/73 48 72 11.
Der Inhaber Luigi Falzone hat vorher viele Jahre im Restaurant "La Veccia Osteria" gearbeitet und nun sein eigenes Restaurant eröffnet.Vorher war in der Bergischen Landstraße 44 auch ein italienisches Restaurant, das jedoch nun vor der Neueröffnung und Umbenennung in "Tempi Moderni" renoviert wurde. So sind mehr Gemütlichkeit und Atmosphäre entstanden. Die Speisekarte ist zwar nicht riesengroß, aber es ist für jeden Geschmack etwas zu finden und die Menüs sind hochwertig und sehr lecker! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.
Öffnungszeitten sind mittags von 12 - 14.30 Uhr und abends von 18 - 22.30 Uhr. Dienstags ist Ruhetag.
Wir können es guten Gewissens weiterempfehlen und gehen immer wieder gerne dorthin.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Nun ist es soweit - heute beginnt meine Mutterschutzzeit.
Diese beginnt laut Mutterschutzgesetz 6 Wochen vor der Geburt und endet 8 Wochen nach der Geburt. Bei Frühchen oder Mehrlingen verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt um weitere 4 Wochen. Wenn das Kind vor dem errechneten Termin zur Welt kommt, wird die Anzahl der Tage, die es zu früh kam, an die 8 Wochen nach der Geburt angehängt. Das heißt, dass immer für mindestens 14 Wochen Mutterschaftsgeld gezahlt wird. Wenn das Kind nach dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt kommt, dann bleibt der Zeitraum nach der Geburt trotzdem bei 8 Wochen - auch wenn es dann vor der Geburt mehr als 6 Wochen sind.
Das Mutterschutzgeld kann frühestens 7 Wochen vor der Geburt bei der Krankenkasse beantragt werden. Der Gynäkologe stellt dann eine Bescheinigung aus, aus der der errechnete Entbindungstermin zu erkennen ist. In meinem Fall musste ich die Rückseite der Bescheinigung ausfüllen mit der Anschrift meines Arbeitgebers und meiner Bankverbindung ergänzen und bestätigen, dass ich nicht von anderen Versicherungen Leistungen für die Mutterschutzzeit zu erwarten habe. Von der Krankenkasse werden 13 Euro pro Tag gezahlt. Die Krankenkasse schreibt dann den Arbeitgeber an, damit auch dieser über die Zahlung des Mutterschutzgeldes informiert ist. Vom Arbeitgeber wird dann die Differenz zum Nettogehalt an die Arbeitnehmerin überwiesen zum Termin der normalen Gehaltszahlung. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschutzgeld für den Zeitraum vor der Geburt in einer Summe.Nach der Geburt muss man dann die Geburtsurkunde für die Krankenkasse, die vom Standesamt ausgestellt wird, bei der Krankenkasse einreichen und erhält anschließend die Zahlung des Mutterschutzgeldes für den Zeitraum nach der Geburt von der Krankenkasse.
Bei Wikipedia könnt Ihr Genaueres zur Regelung der Mutterschutzzeit nachlesen unter diesem Link.
Freitag, 9. November 2012
Am 4. November hatte ich die Gelegenheit, an der Großen Nacht der Lichter teilzunehmen. Hier ist der Link zur Beschreibung.
Es war eine so tolle Erfahrung, mit so vielen Menschen zu singen in verschiedenen Sprachen, zu beten, zu schweigen, das Kreuz zu verehren und das Ganze in einer Kirche ohne Bänke, in der wir auf dem Boden saßen und die Atmosphäre der vielen schönen Beleuchtungen durch Kerzen zu genießen. Das Highlight war, dass jeder eine Kerze hatte und das Licht von vorne nach hinten weitergegeben wurde. Sehr interessant, wie schnell so etwas geht, dass jeder mit dem Licht versorgt ist. Einmalig.
Es ist wirklich sehr besonders und schwierig zu beschreiben. Jedes Jahr findet diese Nacht der Lichter einmal statt. Es lohnt sich, dabei zu sein.
Sonntag, 16. September 2012
Vor ein paar Wochen hat ein Indisches Restaurant in Leverkusen-Opladen eröffnet: ROYAL PUNJAB.
Das gibt es schon in Köln - und nun auch in Leverkusen. Eine Internetseite haben sie (noch nicht). Adresse ist Kölner Str. 52 in
Leverkusen-Opladen. Reservierungen sind besonders für´s Wochenende
empfehlenswert unter 02171/3667727. In der Woche könnte es auch so klappen - das haben wir noch nicht ausprobiert, kommt aber bestimmt noch.
Am Samstag haben wir es ausprobiert und es ist wirklich gut: gemütlich eingerichtet, freundliche Bedienungen - wenn sie auch noch etwas Übung brauchen, was den Service betrifft, leckeres und preislich angemessenes Essen, sehr leckere nicht-alkoholische Joghurt- und Milchshake-Getränke.
Als Vorspeise ist unbedingt empfehlenswert das typisch indische Nan (eine Brotform, die auf verschiedene Weise bestellt werden kann, z. B. mit Knoblauch oder gefüllt mit Gehacktem, aber auch natur und in vielen weiteren Variationen). Als Hauptgericht gibt es sowohl Fleischgerichte (Lamm, Hühnchen), vegetarische Gerichte, Salate, Fischgerichte - alles mit typisch indischen Gewürzen und Saucen, entweder mild oder scharf. Dazu gibt es dann das eben schon erwähnte Nan sowie Reis. Jeder bekommt ein kleines Warmhalte-Kerzen-Gestell, auf das das Hauptgericht gestellt wird, um sich daran zu bedienen. Als Nachtisch habe ich dann indischen Milchreis probiert - ganz andere Konsistenz als bei uns aber auch sehr lecker. Weitere Dessert-Angebote sind indisches Eis und fritierte Milchbällchen. Das Angebot hält sich zugegebenermaßen in Grenzen, aber wenn man ehrlich ist, passt nach der Vorspeise und dem Hauptgericht kein Nachtisch mehr rein.
Nun noch zur Bedienung: es hat nicht geklappt, dass wir alle gleichzeitig das Essen bekommen haben, was aber nicht ganz so schlimm war. Wir haben es mal darauf geschoben, dass die Bedienungen und die Küchenmitarbeiter noch nicht so viel Erfahrung haben, weil es gerade erst eröffnet hat. Und das Restaurant war bis auf den letzten Platz voll - und wenn alle gleichzeitig das Essen haben wollen, dann ist es klar, dass es etwas länger dauert. Da ist also noch etwas Übung notwendig - es war allerdings aufgrund der Freundlichkeit und dem leckeren Essen gar nicht so schlimm, dass wir nicht ganz gleichzeitig beident wurden.
Besonders lecker sind die fruchtigen Lassi-Getränke (indisches Joghurt-Getränk) sowie auch die Milchshakes mit verschiedenen Fruchtsorten. Im Robal Punjab darf (noch) kein Alkohol ausgeschenkt werden, da die Ausschank-Genehmigung noch fehlt, aber die kommt bestimmt bald. Zusätzlich zu diesen beiden hervorgehobenen Getränken gibt es auch Mix-Getränke mit indischen Gewürzen, die sich auch zu testen lohnen. Man muss dann allerdings diesen würzigen Geschmack mögen. Mein Geschmack war es jedenfalls nicht - im Lime-Wasser schwammen irgendwelche komisch schmeckenden Gewürzstückchen, die mich zu keinem weiteren Schluck als dem ersten probieren lassen haben. Merkwürdiger, weil unbekannter Geschmack - aber ich war die einzige, der es nicht schmeckte. Das Getränk hat also noch einen Interessenten gefunden, der es gerne getrunken hat.
Für zwei Personen haben wir mit Vor-, Haupt- und Nachspeise 56 Euro gezahlt inkl. Getränke. Hauptgerichte liegen zwischen 9 und 15 Euro - also durchaus im normalen Bereich.
Ich würde jederzeit wieder hingehen. Es war ein netter gelungener gemütlicher Abend mit gutem Essen und leckeren Getränken. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Mittwoch, 13. Juni 2012
Patrick hat am Wochenende gebaggert, was das Zeug hält - und das sogar mit meiner "Genehmigung". :-)
Wir waren in Straelen auf dem Gelände der BSK Rheinland.
Hier wird angeboten, mit einem Bagger zu fahren oder Sand hin- und herzuschaufeln. Patrick hatte einen Heidenspaß dabei; das Gen fehlt mir wohl, was an purem Sand von rechts nach links und zurück schaufeln Freude bereitet, aber Hauptsache er hatte Spaß.
Seine Sicht der Dinge könnt Ihr hier nachlesen.
Baggerführerscheine kann man dort übrigens auch machen - mal sehen, ob das sein nächster Traum ist.....
Dienstag, 8. Mai 2012
Vor Kurzem wurde mir durch einen netten Kontakt wieder das Schnelllesetraining in Erinnerung gerufen, das ich damals belegt habe und das mich wirklich weiter gebracht hat.
Aus aktuellem Anlass findet Ihr hier noch einmal die Links, unter denen es mehr Informationen und das Bestellformular gibt:
- Selbstlernkurs (Lesetemposteigerung und Lerntechniken, z. B. wie finde ich die für mich wichtigen Infos in einem Fachbuch?)
- SpeedReadingTrainer (Augenübungen am Bildschirm zur Lesetemposteigerung)
- SpeedLearningService (zum Erlernen von Fakten): Kostenlose Test-Möglichkeit.
- SpeedLearningMachine (speziell für Vokabel-Training, um diese schneller zu lernen und zu behalten)
- NeuroCd (mit Hilfe von Tiefenentspannung schneller neues Wissen aneignen)
- Lesemanifest (kostenloser Bericht zu Schnelllesetechniken zum sofortigen Download)
Ich habe alle Angebote ausprobiert und kann sagen, dass es wirklich hilft. Sowohl meine Lesegeschwindigkeit als auch das Erlernen von Fakten ist deutlich schneller geworden.
Wenn Ihr Fragen habt, dann schreibt gerne einen Kommentar, den ich dann umgehend beantworte.
Montag, 23. April 2012
Vielleicht sagt Euch der Titel etwas, weil vor Kurzem ein Kinofilm mit dem Namen "Der Gott des Gemetzels" lief. Ich berichte hier von einer Theateraufführung mit dem gleichen Namen. Am Samstag hatte ich die Gelegenheit, dieses Theaterstück im TAB Theater in Essen erleben zu dürfen.
Von Erlebnis kann man wirklich sprechen, denn es war so kurzweilig und lustig, dass die Zeit wie im Flug verging. Wenn zwei Ehepaare versuchen wollen, vernünftig den Streit ihrer beiden elfjährigen Söhne zu klären, bei dem das Opfer zwei Schneidezähne verloren hat, ahnt man erstmal nichts Böses. Schnell legt sich die Vernunft bei allen Beteiligten und sie zeigen ihr wahres "Ich". Wo ist denn nur die anfängliche Disziplin geblieben? Herrliche Klischees, viel zu lachen und so unglaublich gutes Schauspiel - wirklich rundum gelungen und sehr empfehlenswert.
Jeder der Zuschauer kennt mindestens einen mit ähnlichen Verhaltensweisen oder Wesenszügen. Das macht es natürlich umso lustiger, realitätsnah und führt zum Schmunzeln oder auch herzhaftem Lachen.
Es gibt noch eine letzte Chance, dieses sehr gut gelungene Theaterstück anzuschauen: am 4. Mai um 20 Uhr im Girardet Haus in Essen. Karten gibt es für 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) im Katakomben Theater und im TAB Theater jeweils online oder an der Abendkasse.
Freitag, 30. März 2012
Durch Empfehlung bin ich auf einen perfekten Service zur Begleitung meines Studiums aufmerksam geworden: Fernstudium-Guide.
Hier gibt es Komplettpakete oder auch Einzelkurse, die speziell in der Kursangebot der Fernuni Hagen passen. Diese Pakete und Kurse beinhalten Audio-Kurse sowie begleitende Foliensätze. In diesen Audio-Kursen werden die Folien besprochen, detailliert erläutert und um hilfreiche Tipps ergänzt. Zu bestimmten Terminen finden sogar Live-Vorlesungen statt, in denen man dann entsprechende Fragen direkt beantwortet bekommt.
Bestellt habe ich mir das Komplettpaket Einführung Wirtschaftswissenschaften und die Einzelkurse Lineare Algebra, Analysis und Grundlagen Wirtschaftsmathematik, weil diese für alle weiiteren Kurse wichtig sind. Die Klausuren habe ich zwar schon bestanden, aber das ist nun auch schon wieder lange her. Deshalb ist das Auffrischen der Grundlagen nie verkehrt. Außerdem habe ich mich in Wirtschaftsmathematik nur auf die Klausur vorbereitet und mir über Hintergründe und weitere Inhalte nicht viele Gedanken gemacht - Hauptsache bestehen. Da mich Mathe aber immer wieder einholt und inzwischen auch in meinem beruflichen Umfeld Einkehr erhalten hat, sehe ich es als wichtig an, es spätestens jetzt zu verstehen und mich intensiver damit zu beschäftigen. Das Erlernte selbst anwenden zu können, auch über die Klausur hinaus, ist mein Ziel.
Der Vortragsstil in den Audiobooks ist interessant und nicht monoton. Man kann gut folgen und es sehr gut verstehen, weil es einfach und mit Beispielen erklärt wird.
Sehr empfehlenswert: die Abwicklung ist schnell, bei Fragen bekommt man immer zügig eine Antwort und die Preise sind auch erschwinglich.
Freitag, 24. Februar 2012
Nach der lustigen und mit Feiern geprägte Karnevalszeit wird es ganz schnell wieder ernst. Am Aschermittwoch ist alles vorbei - wie ich finde nicht ganz richtig: Denn am Aschermittwoch fängt es doch erst an. Die Zeit der Vorbereitung auf Ostern, auf Jesu´ Auferstehung, die Zeit der Buße, der Umkehr, der Besinnlichkeit und des Verzichts.
Am Aschermittwoch war ich in Essen im Dom zum frühmorgendlichen Bußgottesdienst mit Aschenkreuzausgabe, dem Zeichen, dass der Mensch vergänglich ist. Klassisch verzichte ich an diesem Tag auf Fleisch und nehme eine sättigende Mahlzeit zu mir, genau wie am Karfreitag. Ein wahrer Verzicht für die gesamte Dauer der Fastenzeit ist für mich der Verzicht auf Süßigkeiten inklusive süßer Getränke. Es soll ja auch etwas sein, was einen richtigen Verzicht darstellt.
Ich wünsche mir, dass dieses bewusste Verzichten nicht nach der Fastenzeit wieder zu Ende ist. In der Zwischenzeit werde ich mich sicherlich daran gewöhnen und das Essen bewusster wahrnehmen. Automatisch ist man schneller satt, wenn man insgesamt weniger isst. Es ist interessant, wie viel besser man sich schon nach 3 Tagen ohne Süßigkeiten fühlt. Manchmal fehlt natürlich der Geschmack nach leckerer Schokolade, aber das geht vorbei.
Euch allen wünsche ich eine besinnliche und von Durchhaltevermögen geprägte Fastenzeit. Hier findet Ihr noch das Evangelium vom Aschermittwoch, das aus meiner Sicht auch sehr aussagekräftig ist und zum Nachdenken anregt.
Manch einer wird jetzt sagen, dass ich es ja auch "herausposaune". Unter Posaunen versteh eich etwas anderes. Dieses Blog ist dafür da, um zu informieren, Erfahrungen zu teilen und Tipps zu geben. Und dazu gehört auch diese Erfahrung. Deshalb schreibe ich darüber - nicht, um mich zur Schau zu stellen, dass ich die Fastenzeit zur Besinnlichkeit und zum Verzicht nutze.
Donnerstag, 2. Februar 2012
dat wird prima. . .
Karneval im Herkenrathhof Leverkusen-Schlebusch - bisher kenn ich es nur von Erzählungen, dass es einmalig sein soll. Dieses Jahr werde ich mir selbst ein Bild machen. Ich freu mich riesig drauf!
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