Freitag, 24. Februar 2012
Nach der lustigen und mit Feiern geprägte Karnevalszeit wird es ganz schnell wieder ernst. Am Aschermittwoch ist alles vorbei - wie ich finde nicht ganz richtig: Denn am Aschermittwoch fängt es doch erst an. Die Zeit der Vorbereitung auf Ostern, auf Jesu´ Auferstehung, die Zeit der Buße, der Umkehr, der Besinnlichkeit und des Verzichts.
Am Aschermittwoch war ich in Essen im Dom zum frühmorgendlichen Bußgottesdienst mit Aschenkreuzausgabe, dem Zeichen, dass der Mensch vergänglich ist. Klassisch verzichte ich an diesem Tag auf Fleisch und nehme eine sättigende Mahlzeit zu mir, genau wie am Karfreitag. Ein wahrer Verzicht für die gesamte Dauer der Fastenzeit ist für mich der Verzicht auf Süßigkeiten inklusive süßer Getränke. Es soll ja auch etwas sein, was einen richtigen Verzicht darstellt.
Ich wünsche mir, dass dieses bewusste Verzichten nicht nach der Fastenzeit wieder zu Ende ist. In der Zwischenzeit werde ich mich sicherlich daran gewöhnen und das Essen bewusster wahrnehmen. Automatisch ist man schneller satt, wenn man insgesamt weniger isst. Es ist interessant, wie viel besser man sich schon nach 3 Tagen ohne Süßigkeiten fühlt. Manchmal fehlt natürlich der Geschmack nach leckerer Schokolade, aber das geht vorbei.
Euch allen wünsche ich eine besinnliche und von Durchhaltevermögen geprägte Fastenzeit. Hier findet Ihr noch das Evangelium vom Aschermittwoch, das aus meiner Sicht auch sehr aussagekräftig ist und zum Nachdenken anregt.
Manch einer wird jetzt sagen, dass ich es ja auch "herausposaune". Unter Posaunen versteh eich etwas anderes. Dieses Blog ist dafür da, um zu informieren, Erfahrungen zu teilen und Tipps zu geben. Und dazu gehört auch diese Erfahrung. Deshalb schreibe ich darüber - nicht, um mich zur Schau zu stellen, dass ich die Fastenzeit zur Besinnlichkeit und zum Verzicht nutze.
Mittwoch, 3. August 2011
"Gott hat die Zeit geschaffen. Der Teufel den Kalender." (Erwin Chargaff)
Dienstag, 28. Dezember 2010
Zum Jahresende bzw. bevorstehenden Jahresanfang stehen wieder die Neujahrsvorsätze an, über die viele Menschen nun nachdenken. Zu Beginn dieses Artikels eine schöne Geschichte, die ich im Gedichte-Garten gefunden habe:
Die Geschichte spielt im alten Persien. Es ist an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: "Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen und die Weine sollen nur aus den besten Trauben und den erlesenen Jahrgängen bestehen." Die Mitarbeiter schwärmten Losen und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. "Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König." Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: "Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Häppchen und den billigsten Wein trinken müssen." Der König nickte stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran." So geschah es. "Warum lieben die Leute so dein Neujahrsfest?" fragte der König. Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und wir brauchen einander - mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich." (Verfasser unbekannt)
Ich habe für den Jahresbeginn dieses Mal keinen Vorsatz. Ich möchte einfach so weitermachen wie bisher, denn es war aus meiner Sicht gut und richtig, was ich im Jahr 2010 angefangen, fortgeführt oder auch bewusst nicht getan habe. Warum sollte ich es dann verändern?
Dazu habe ich noch zwei Zitate im Glücksarchiv gefunden, die es ganz gut treffen:
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Philosoph, Schriftsteller und Theologe
Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag, sondern mag, was man tut. - Sir James Matthew Barrie (1860 - 1937), Schriftsteller
Ich wünsche Euch allen noch eine schöne verbleibende Zeit im alten Jahr, einen angenehmen Übergang ins neue Jahr und dass Ihr glücklich seid oder werdet. Vorsätze sind nicht das, was man zum Jahreswechsel braucht. Besser ist es, seine persönliche Situation zu beleuchten und das Gute darin zu sehen bzw. zu suchen.
Danke, dass sich unsere Wege in diesem Jahr gekreuzt haben und dass wir ein (kurzes oder langes) Stück zusammen gegangen sind. Ich freue mich, wenn wir zukünftig auch weiterhin Begegnungen haben oder unsere Erfahrungen und Erlebnisse teilen und uns darüber austauschen.
Sonntag, 21. November 2010
Heute ist Totensonntag: Die Weihnachtsmärkte haben trotz der Eröffnung in der letzten Woche heute noch einmal geschlossen als Gedenken an die Verstorbenen. Und passend zum Totensonntag habe ich im Radio folgendes Zitat gehört: "Ich habe kein Angst vorm Sterben, ich möchte nur nicht dabei sein." (Woody Allen)
Es ging in der Radiosendung darum, dass man auch mit Kindern schon über den Tod reden sollte und sie darauf vorbereiten sollte, dass der Tod irgendwann eintreten kann. Das muss natürlich auf eine kindliche Art und Weise geschehn, damit sie es auch verstehen. Dabei hilft es immer, ihnen zu sagen, dass Oma oder Opa oder der/ die Verstorbene jetzt im Himmel ist und zwar nicht mehr zu sehen ist, aber auf uns aufpasst. Bei einer Beerdigung, an der ich teilgenommen habe, wurde den Kindern es erklärt mit dem Beispiel von Raupe und Schmetterling. Die Raupe muss ihr Leben als Raupe verlassen, um als Schmetterling weiterleben zu können. Das finde ich für Kinder eine sehr passende Erklärung, die sie sicher auch gut nachvollziehen können. Welche Fragen ich mir da gestellt habe: Ist unser jetziges Leben hier auf Erden wie das einer Raupe? Und ist das Leben nach dem Tod wie das eines Schmetterlings? Was den Schmetterling betrifft, kann ich mir das noch vorstellen, weil ich mit einem Schmetterling folgende Worte verbinde: frei, dem Himmel näher, bunt, unbeschwert, fröhlich, ohne Grenzen, usw. Aber ist es wirklich so? Ist das Leben nach dem Tod ohne Sorgen, ohne Probleme, frei, unbeschwert, bunt und ohne Grenzen? Klar glaube ich irgendwie daran und hoffe darauf. Aber dass mein Leben hier auf der Erde wie das einer Raupe ist, möchte ich auch nicht so ganz wahrhaben. Kriechend, eintönig, langsam, usw. Wir haben die Möglichkeit, unser Leben zu beeinflussen und es so zu leben, wie wir möchten. Und das sollten wir auch tun - so, dass wir später nichts bereuen oder im Sessel sitzen mit den Worten "Hätte ich früher besser mal....". Dann ist es meistens zu spät. Und wenn das Leben nach dem Tod noch schöner wird, haben wir Glück. Und wenn nicht, dann haben wir wenigstens zu Lebzeiten das erlebt, was wir erleben wollten. Besser kann es immer werden, aber nachholen können wir nichts.
Sonntag, 17. Oktober 2010
The more I study, the more I know
The more I know, the more I forget
The more I forget, the less I know
So why study?
Dienstag, 4. Mai 2010
Im Newsletter von Lothar Seiwert fand ich heute ein passendes Zitat:
"Wer alles perfekt haben und stets perfekt sein will, wird perfekt unglücklich." (Walter Ludin)
Samstag, 2. Januar 2010
"Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten." (Peter Amendt)
Quelle: Newsletter von Lothar Seiwert.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Übergang in das neue Jahr, das Eure Wünsche erfüllt und Euch Euren Zielen zumindest ein Stück näher bringt oder dass Ihr sie bestenfalls erreicht.
Da ich in den letzten Tagen oft gehört habe, dass 2010 alles besser wird. Dazu kann ich nur sagen, dass wir darauf auch gewissermaßen Einfluss haben und nicht alles von alleine kommt. Wir müssen dafür natürlich auch etwas tun. Und ein schönes Zitat dazu habe ich auch noch:
Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Chr. Lichtenberg)
In dem Sinne: Feiert schön Silvester und verbringt einen schönen Abend.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Gott wird als Mensch Kind, damit die Menschen Gottes Kinder werden.
Ich wünsche allen Blog-Lesern ein frohes und gemütliches Weihnachtsfest, Gottes Segen, friedvolle Zeiten und schöne Momente.
Besonders wünsche ich Euch, dass unter dem ganzen Stress der Familienbesuche, des guten Essens und der Geschenke die Besinnlichkeit an das eigentliche große Ereignis, das wir Weihnachten feiern, nicht verloren geht.
Freitag, 18. September 2009
"Ob eine Sache gelingt, erfährst Du nicht, indem Du darüber nachdenkst, sondern wenn Du sie ausprobierst." (Unbekannt)
Na ja, ich studiere natürlich trotzdem, aber ich probiere Dienstag aus, die Klausur zu bestehen trotz gewissen Lücken.Ich werde mich jetzt in den Endspurt zum Lernen begeben (juhu, ich habe ab heute Urlaub) und die Klausur "Externes Rechnungswesen" am Dienstag schreiben. Auch wenn ich denke, dass ich hätte mehr lernen können (denkt man das nicht immer, egal, wieviel man gelernt hat?). Es ist noch nicht zu spät. Ich habe noch genau 4,5 Tage zum Lernen. Und dann wird´s ernst. Bis dahin werde ich mich hier sicher nicht mehr melden. Ihr wisst schon.. Prioritäten. :-)
Also - drückt mir am Dienstag die Daumen. Danach werde ich berichten, wie es gelaufen ist.
Sonntag, 23. August 2009
"Wie jeden Menschen erfreut mich Anerkennung nicht nur, sondern betärkt mich." Heinrich Böll
"Gott segnet nicht durch Ruhe und Wohlsein, sondern durch Aufgaben." David Friedrich Strauss
"Das Leben, ob glücklich oder unglücklich, ob erfolgreich oder erfolglos, ist ungewöhnlich interessant." Gerorg Bernard Shaw
Quelle: Leitspruchkalender
Samstag, 15. August 2009
"Ja sagen verlangt mitunter Courage, Nein sagen immer Stärke." (Kurt Haberstich)
Quelle: Newsletter von Lothar Seiwert
Sonntag, 2. August 2009
"Viele verderben sich den Urlaub, weil sie zuviel tun, während sie nichts tun." Konrad Klein
Quelle: Impuls-Kalender
Dienstag, 28. Juli 2009
"Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die dich zum Wunder für andere machen." (Elmar Kupke)
Quelle: Newsletter von Lothar Seiwert
Montag, 29. Juni 2009
Der Mensch ist an drei Proben zu erkennen: Erzürne ihn! Berausche ihn! Teile mit ihm ein Erbe! (Johann Peter Hebel).
Quelle: Leitspruchkalender
Einerseits ist es ja bestimmt richtig, dass man so die meisten Menschen richtig kennen lernt. Jedoch hilft auch ein gewisses Quäntchen Menschenkenntnis, um diese drei Fälle nicht ausprobieren zu müssen.
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