Artikel mit Tag ernährung
Sonntag, 10. Januar 2010
Am Freitagabend war ich bei dem Ernährungsvortrag bei Laufsport Bunert in Duisburg.
Ich habe nicht viel Neues gelernt, weil ich mich ja auch vorher schon mit Ernährungsthemen ausgiebig beschäftigt habe. Einiges war für mich dennoch neu oder hatte eine auffrischende Wirkung:
- 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag (3 x Gemüse, 2 x Obst)
- Vollkornbrot muss 80 % Vollkornmehl enthalten, das müssen Bäcker nachweisen. Oft sind das Täuschungen als Aufdruck auf Verpackungen oder in den Brotbezeichnungen, um es besser verkaufen zu können. Nachfragen lohnt sich.
- Light-Getränke sind zwar kalorienfrei, aber sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, weil der Körper denkt, es kommt etwas Süßes, das abgebaut werden muss. Solange Insulin freigesetzt ist, ist der Fettabbau gestoppt.
- mit einer eiweißreichen und kohlenhydratarmen Ernährung kann man zwar schnell abnehmen, aber eine ausgewogene Ernährung ist gesünder, um Hungerphasen zu vermeiden.
- Viel Trinken ist das A und O einer gesunden Ernährung, besonders für Sportler: 2 - 3 Liter am Tag sollten auf jeden Fall getrunken werden und bei Sportlern steigt der Bedarf auf 1 Liter pro Stunde während dem Training.
Bei dem Vortrag wurde auch darauf eingegangen, wie es mit Trinken und Essen beim Laufen aussieht:
- bei einem Lauf von mehr als einer Stunde sollte getrunken werden.
- bei einem Lauf von mehr als 1,5 Stunden sollte jede Viertelstunde etwas getrunken und nach 1 Stunde etwas gegessen werden und zwar etwas mit einem hohen glykämischen Index, das vom Körper schnell in Energie umgewandelt wird. Beispiele dafür: Banane, Energieriegel.
Je niedriger der glykämische Index ist, umso langsamer und stetiger wird es vom Körper abgebaut. So werden auch Heißhungerphasen vermieden. Beispiel:
Wenn man etwas mit hohem glykämischen Index ist, wird Insulin ausgeschüttet, um es abzubauen. Danach gibt es dann ein flaues Gefühl im Magen, man bekommt Hunger auf etwas Süßes und es geht wieder von vorne los. Bei einer Vollkornbrotscheibe wird das Brot langsam und stetig abgebaut und wenn man dann regelmäßig etwas Vollwertiges ißt, bleibt der Heißhunger aus.
Obwohl ich schon Vieles wusste, das uns dort gesagt wurde, war es eine sehr gute Zusammenfassung und eine Motivation zum Beginn der Umsetzung. Herzlichen Dank an Ernährungsberaterin Andrea Heller, die den Vortrag interessant und hilfreich gestaltet hat.
Samstag, 29. August 2009
Ich interessiere mich ja schon seit längerem für Ernährung. Beim Googlen (steht das Wort eigentlich schon in den neuen Wörterbüchern?) bin ich auf dieses Sprichwort gestoßen:
Das Frühstück schenke dir selbst! Das Mittagessen schenke dir und einem Freund! Das Abendessen schenke deinem Feind!
Das hat mich direkt angesprochen - find ich gut. Auch, weil es mich an einen Satz erinnert, den meine Oma immer gesagt hat: "Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler".
Kann ich mir gut vorstellen, dass es zu einem guten und tiefen Schlaf verhilft, wenn man sich abends den Magen nicht noch voll packt.
Ich nehme mir das schon lange vor; aber ich habe da so einen Mitbewohner. Habe noch nicht ganz geschafft, ihm zu kündigen. Nein, ich mein jetzt nicht Patrick.... :-)
Kennt Ihr ihn auch?
Mittwoch, 22. Juli 2009
Vor einigen Monaten haben wir uns eine Muffins-Backform gekauft. Wieder so einer der Artikel von Ikea, die man mal eben so im Vorbeigehen mitnimmt. Da findet man ja immer irgendwas.
Die Muffins-Backform haben wir die ganze Zeit nicht zum Einsatz gebracht, weil uns die Papierförmchen für Muffins eher in die Hände fielen.
Daher haben wir die Muffins-Backform in eine Frikadellen-Backform umfunktioniert. Ne, das ist kein Scherz. Ich habe Euch doch hier das Rezept für die fettarme und schnelle Variante von Frikadellen aufgeschrieben. Und noch fettärmer gehts natürlich, wenn man nicht die Pfanne nutzt. Auch wenn ich wenig Öl genommen habe zum Braten, ganz ohne ging es nicht. Aber jetzt geht es ganz ohne. Wir haben den Frikadellenteig zu kleinen Bällchen geformt und sie in die Muffins-Backform gelegt. Dann 20 - 30 Minuten bei 150 Grad in den Backofen. Zum Schluss ganz kurz die Grillfunktion einschalten, damit sie auch schon braun und knusprig werden und fertig sind sie! Das Fett aus dem Gehackten sammelt sich dann sogar teilweise unten in der Muffinsform. Also noch mehr Fett eingespart. Ich kann´s empfehlen. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.
Montag, 26. Januar 2009
In meinem Leitspruchkalender stand letzte Woche auf der Rückseite ein interessanter Tipp. Es wird das Eintages-Fasten empfohlen, um unsere Motivation zu einer dauerhaft gesunden Ernährung aufrechtzuerhalten. Bei einer Diät für einen kurzen Zeitraum packt uns schnell der Satz "Wenn ich das hinter mir habe, kann ich mir wieder was gönnen". Das ist genau falsch. Dem können wir mit einem Erinnerungs-Tag entgegenwirken. Im Prinzip ist jeder Wochentag dafür geeignet. Wenn man einen Tag pro Woche frei hat, ist dieser Tag am Besten geeignet, ansonsten ist ein Montag ideal, weil es der Wochenbeginn ist. So kann man für den Rest der Woche Motivation schaffen und kleine "Vergehen" vom Wochenende wieder abschwächen. Es gibt verschiedene Varianten für den Fastentag: Teefasten: an diesem Tag trinkt man nur Wasser und miden Kräutertee oder speziellen Entschlackungstee. Saftfasten: beim Saftfasten sollten ein bis zwei Liter Gemüse- oder Obstsäfte (entweder frisch gepresst oder Biosäfte) getrunken werden. Zusätzlich sind Wasser und Kräutertee empfehlenswert. Reistag: an einem Reistag nimmt man ca. 250 g gekochten Naturreis über den Tag verteilt zu sich. Gewürzt wird nicht mit Salz sondern stattdessen mit Kräutern, oder auch mit Bio-Apfelsaft und Zimt. Obsttag: Ein Obsttag bedeutet, dass man 3 x an diesem Tag ca. 250 g Obst zu sich nimmt. Die letzte rohe Obstmahlzeit sollte man vor 16 Uhr zu sich nehmen. Sehr süßes Obst, z. B. Bananen, sollten vermieden werden. Kartoffeltag: An diesem Tag isst man über den Tag verteilt 750 g Kartoffeln mit gedünstetem Gemüse. Morgens kann man auch gedünstetes Obst essen. Ich wünsche allen, die es ausprobieren, viel Erfolg und Durchhaltevermögen und guten Appetit.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Ich habe mich heute spontan entschieden, das Basenfasten zu beenden. Nicht, weil es mir nicht gut getan hat. Nicht, weil ich aufgeben möchte. Nicht, weil ich der Naschsucht verfallen bin. Ich habe einfach gedacht, dass 5 Tage für den Anfang reichen. Außerdem war mein erstes Ziel dabei, bewusster zu essen und auf den Körper zu achten. Außerdem wollte ich mir selbst zeigen, dass ich nicht auf Süßigkeiten angewiesen bin. Und ich habe es geschafft, darauf bin ich stolz. Natürlich geht es nicht so wie vorher weiter. Ich werde mich nun an die 80/20-Regel halten, die ich bei Tag 1 bereits beschrieben habe. Aber vorher noch kurz mein Fazit: - ich habe 3 kg abgenommen - ich bin jetzt schneller satt und esse langsamer - ich werde es beibehalten, abends gedünstetes Gemüse zu essen. Schmeckt lecker, ist gesund und man ist nicht zu voll gefuttert danach. - ich würde es jederzeit wieder machen Die nächste Basenfastenwoche werde ich in ca. einem halben Jahr machen, also im Sommer. Dann gibt es wieder andere saisontypische Basenrezepte. Unter Anderem sind im Sommer Erdbeeren und Melonen vorgesehen. Hmm... lecker. Ich freu mich drauf. Von Zeit zu Zeit werde ich hier berichten, wie es weitergeht mit der 80/20-Methode und welche Erfolge ich habe. Falls Ihr Euch auch mal dafür entscheidet, wünsche ich Euch viel Erfolg.
Dienstag, 6. Januar 2009
Der heutige Tag ist nur mittelmäßig verlaufen. Frühstück: Apfel, Banane, Erdmandelflocken, Mandelblätter - soweit alles ok zwischendurch: 1 Scheibe Brot belegt mit Käse bzw. Marmelade (ich weiß, das gehört da eigentlich nicht hin), 1 Banane, 1 gepressten Fruchtsaft Mittagessen: Eisbergsalat, geraspelte Möhren, Gurken, Radieschen, Dressing aus Walnussöl und Kräutern (das erste Mal, dass ich Walnussöl probiert habe - schmeckt gut) zwischendurch: 1 Latte Macchiatto (ich weiß - das gehört hier überhaupt nicht hin) Anschließend war ich dann beim Sport. 25 Minuten Sitzbike: 267 kcal verbrannt, 31,2 km/h, 13,2 km gesamt, Maximalpuls: 158. Das Training war anstrengend, aber ok. Das werde ich demnächst im Wechsel mit Crosstrainer machen. Der Crosstrainer trainiert halt mehr Muskeln, dadurch dass die Arme mit in Bewegung sind - dafür hatte ich das Gefühl, dass das Sitzbike für die Bein-(vor allem Oberschenkel-)Muskulatur ist. Ich hatte jedenfalls nach dem Training das Gefühl, dass ich morgen Muskelkater habe. Zum Abendessen gab es dann gedünsteten Blumenkohl. Also - alles in allem ein Tag, der nicht ganz nach Plan verlaufen ist. Ein richtig schlechtes Gewissen hab ich aber nicht. Denn sowas muss auch mal sein. Wann genau ich das Basenfasten beende, weiß ich noch nicht. Vielleicht in 2 oder 3 Tagen...
Den dritten Tag Basenfasten habe ich überstanden - und es war gar nicht so schwer. Bedenken hatte ich z. B., wenn im Büro bin und an der Cafeteria vorbei gehe, wo ich mir das eine oder andere Mal vorher einen Latte Macchiato oder ein belegtes Brötchen geholt habe oder in der Kantine, dass mir statt dem Salat doch eher das Schnitzel ins Auge und auf den Teller fällt. Es fiel gar nicht so schwer (nur ein bisschen!) - trotz dass es heute eines meiner Lieblingsgerichte (Apfelpfannkuchen mit Zucker und Zimt) gab. Ich fange aber mal vorne an: Frühstück - wie gestern: Apfel, Banane, 1 TL Chufas-Nüssli, 1 TL Mandeln zwischendurch: den frisch gepressten Fruchtsaft, eine Banane und einen kleinen Obstsalat Mittagessen: einen großen Salat (Eisbergsalat, Feldsalat, Radieschen, Möhren) mit Kräutern und Olivenöl. Abendessen: Rotkohl (den Rest von gestern) mit ein paar Kartoffeln Ich gebe zu: etwas eintönig, aber da ich den ganzen Tag unterwegs war, blieb nicht viel Zeit, um kreative Gerichte auszuprobieren. Getrunken habe ich den Fruchtsaft und ca. 2,5 Liter stilles Wasser. Wie es mir geht? Offen gesprochen ganz gut und ich fühlte mich nach der Arbeit und auch nach der Uni noch gut und nicht so müde wie sonst. Das Hungergefühl lässt langsam nach. Ich habe es noch nie vorher geschafft ohne eine kleine Zwischenmahlzeit am Nachmittag und heute problemlos. Der Tag ist also gut gelaufen und ich bin selbst überrascht über meine Konsequenz. Ich habe selbst zu einem Stück Schokolade am Abend, das mir angeboten wurde, nein gesagt. Und das heißt schon was. Bei sowas werde ich normalerweise schwach.
Sonntag, 4. Januar 2009
Der zweite Tag Basenfasten ist nun fast zu Ende. Morgens, als ich aufgestanden bin, hatte ich noch nicht mal Hunger. Zum Frühstück gab es dann ein basisches Müsli, etwas abgewandelt: 1 Apfel klein geschnitten, 1/2 Banane klein geschnitten, 1 EL Erdmandelflocken, 1 EL Mandeln - alles vermischen, fertig. Es war sogar lecker. Zwischendurch habe ich wenige Trockenfrüchte (Apfelscheiben und Ananasstücke) gegessen. Anschließend bin ich dann zum Sport gegangen - 1/2 Stunde Crosstrainer, 6,5 km/h durchschnittlich, 3,27 km Gesamtstrecke, 300 kcal verbraucht und mein Puls ist unter dem Wert von den letzten Malen geblieben. Ich habe mich beim Training gut gefühlt, nicht überanstrengt. Es war ein lockeres und angenehmes Training, nach dem ich zwar das Gefühl hatte, mich betätigt zu haben, aber nicht völlig ausgepowert. Zum Mittagessen gab es eine Portion Rotkohlsalat und ein paar Stücke einer frischen Ananas. mein Rezept für Rotkohlsalat: 1/2 Rotkohl klein schneiden in feine Streifen, einen Apfel in Stücke schneiden und dazu geben. Anschließend für das Dressing etwas Olivenöl und den Saft einer Zitrone vermischen, Sesamsalz dazu geben, nach Geschmack Kräuter dazu geben. Alles wird gemischt mit dem Salat. Am Besten über Nacht ziehen lassen. Am Nachmittag habe ich wieder sehr wenige Trockenfrüchte gegessen. Abends gab es dann gekochten Rotkohl mit ein paar gedünsteten Kartoffeln. Den Rotkohl habe ich so zubereitet: 1/2 Rotkohl klein schneiden, 1/2 Gemüsezwiebel würfeln und in Sonnenblumenöl anbraten. Dann den geschnittenen Rotkohl dazu geben und einen Apfel in kleinen Würfeln dazu geben. 125 ml dazu geben und alles ca. 1,5 Stunden im geschlossenen Topf kochen lassen. Anschließend mit Sesamsalz, Pfeffer und Kräutern nach Geschmack würzen. Schmeckt lecker und es ist mir gar nicht aufgefallen, dass er anders zubereitet wurde als sonst. Getrunken habe ich den Tag über 2 Liter Wasser und einen halben Liter Kräutertee. Den ganzen Tag über ging es mir gut - ich hatte zwar immer noch etwas Hungergefühl, aber das vergeht bestimmt in den nächsten Tag. Es kommt mir jedenfalls nicht vor, als ob mir etwas fehlt.
Samstag, 3. Januar 2009
Ungefähr vor einem halben Jahr wurde mir empfohlen, eine Basenfastenkur zu machen. Zuerst konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden. Dann habe ich das Buch "Basenfasten" von Sabine Wacker 3 x gelesen und habe schließlich heute damit angefangen. Wofür ist Basenfasten überhaupt gut? Hier geht es um die Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes, des Regulierungszentrums unseres Körpers. Wir ernähren uns grundsätzlich zu "sauer", das bedeutet also das wir zu viele säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen. Idealerweise sollte die Ernährung aus 20 Prozent säurebildenden Lebensmitteln und 80 Prozent basenbildenden Lebensmitteln bestehen. Grundsätzlich heißt das, dass man mehr Obst und Gemüse essen sollte. Zitat aus dem Buch "Basenfasten" von Frau Wacker: <Basenfasten entlastet den Stoffwechsel und ide Verdauungsorgane. Es regt die Säurenausscheidung an, verbessert das Hautbild und entschlackt das Bindegewebe. Nicht zuletzt verbessert es das körperliche und seelische Wohlbefinden.> Ein angenehmer Nebeneffekt ist der Gewichtverlust, der in der ersten Woche erheblich ist. Wenn man sich dann weiterhin nach der 80-20-Prozent-Regel ernährt, kann das auch noch weitergehen. Was bedeutet Übersäuerung für den Körper? Ein Beispiel für kurzzeitige Übersäuerung des Körpers ist ein "Kater", der nach der Aufnahme von säurebildendem Alkohol auftritt. Weiterhin sind Anzeichen für eine Übersäuerung Müdigkeit, schlechte Laune, Allergien, Hautunreinheiten, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, und viele mehr. Dieses sind natürlich keine sicheren Anzeichen, jedoch können es Indikatoren für eine Übersäuerung führen. Nicht umsonst heißt eine typische Aussage "Ich bin sauer". Säurebildner sind aber nicht grundsätzlich schlecht, sondern es gibt auch gute Seiten daran, z. B. Vitamine. Zucker jeglicher Art, Honig, Süßigkeiten, Fastfood, Fertigprodukte, Vollkornprodukte, Fleisch und Fisch, alle Milchprodukte, schwarzer, grüner und Früchtetee, kohlensäurehaltige Getränke (auch Mineralwasser) und vieles mehr sind säurebildend. Es ist jedoch empfehlenswert, für eine Zeit auf diese säurebildenden Lebensmittel zu verzichten, um den Körper zu entsäuern. Basenbildner sind fast alle Obst- und Gemüsesorten. Es sollten jedoch immer Gemüse der Saison verwendet werden - bestenfalls aus heimischem Anbau. Um ein Müsli für morgens zu erstellen, sind Erdmandelflocken geeignet, die mit Obst gemischt werden können. Als Zwischenmahlzeiten sind z. B. Trockenfrüchte, Mandeln und Oliven geeignet. Zu beachten ist, dass man ab 14 Uhr keine rohen Lebensmittel und ab 18 Uhr am Besten gar nichts mehr essen sollte. Für Berufstätige ist das natürlich nur bedingt machbar. Ausreichend Bewegung ist ebenfalls wichtig genau wie genügend trinken: am Besten verdünnten Kräutertee und stilles Quellwasser, mindestens 2,5 Liter am Tag. Ich habe mir vor Beginn der Zeit einige Utensilien, z. B. ein faltbares Sieb für den Kochtopf, um Gemüse zu dünsten, einen Apfelteiler und verschiedene Lebensmittel aus dem Reformhaus wie z. B. eine Gemüsebrühe ohne Geschmacksverstärker, Chufas Nüssli (Erdmandelflocken), Sesamsalz und frisches Gemüse und Früchte. Vor der Basenfastenwoche sollte auf jeden Fall eine Darmreinigung stattfinden, entweder mit Hilfe von Bittersalz oder Glaubersalz, oder auch mit Hilfe eines Einlaufs. Das Buch "Basenfasten" von Sabine Wacker kann ich wirklich empfehlen. Es enthält Tipps für Basenfasten in jeder Jahreszeit mit den Lebensmitteln, die für jede Jahreszeit zu empfehlen sind, Rezepte und zahlreiche Tipps. Es gibt zahlreiche Informationen im Internet. Auf der Homepage von Sabine Wacker sind ebenfalls viele hilfreiche Tipps zu finden. Heute war mein erster Tag der Basenfastenkur. Ich habe zur Darmreinigung Bittersalz genommen. Es schmeckte zwar nicht besonders gut, aber mit dem Saft einer Zitrone in Wasser aufgelöst, war es erträglich. Gegessen habe ich heute 2 Teller der Gemüsebrühe und gedünsteten Blumenkohl. Ok, ein kleines Hungergefühl ist da - aber es ist auszuhalten. Der Körper muss sich erstmal daran gewöhnen an die niedrigeren Mengen. Getrunken habe ich stilles Wasser und Kräutertee, insgesamt ca. 3 Liter.
Samstag, 29. November 2008
Ich nehme es mir jeden Tag vor, mache es aber eher selten: die Mittagspause im Freien zu verbringen. Daher kam dieser Artikel in der Karrierebibel wie für mich gemacht. Vielleicht um mich daran zu erinnern, die regelmäßige Mittagspause einzuplanen und einzuhalten. Nach einem Arbeitstag, an dem ich gar nicht das Gebäude verlassen habe und manchmal sogar fast nicht das Büro, fühle ich mich viel ausgepowerter als wenn ich eine Pause fern des Schreibtischs gemacht habe. Bis jetzt habe ich aber immer wieder Phasen, an denen ich die Mittagspause im Büro verbringe und mir dann mal schnell ein Brötchen esse, während ich E-Mails lese oder andere Dinge nebenbei erledige. Wie man sieht, passe ich also sehr gut in die benannte Statistik. Auch die Tipps, die im Artikel zur Ernährung stehen, sind ja eigentlich allseits bekannt und auch gut. Bei mir scheitert es jedoch immer an der Konsequenz, diese dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Viele "Ausreden" sprechen dagegen: Brötchen kaufen geht schneller als Obst oder Gemüse zu schneiden, die warmen Gerichte in der Kantine schmecken besser als Salat und wenn schon Salat dann muss es das bereits fertige Dressing sein.... Das Dressing hat dann so viele Kalorien wie ein ganzes normales Gericht. Man bildet sich danach dann noch ein, gesund gegessen zu haben und belohnt sich mit einem Schoko-Riegel oder Cappuccino. Wer kennt das nicht? Und wer dabei noch mitspielt, ist der berühmte innere Schweinehund, den es auch gilt zu besiegen. Was wir uns dabei immer vor Augen halten müssen, ist die Gesundheit, die man gut pflegen muss. Und um lange gesund und fit zu sein, geht kein Weg daran vorbei, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Abschalten und nicht nur Arbeiten spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Ich werde den Artikel zum Anlass nehmen, die Mittagspause fest in meinen Tagesplan zu integrieren und die erwähnte gesunde Ernährung mit einzubauen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - am Besten an die frische Luft. :-)
Dienstag, 18. November 2008
Gestern war ich das erste Mal seit ungefähr 6 Wochen wieder im Aktiv Fitness Club zum Trainieren. Mit 30 Minuten Crosstrainer hab ich erstmal angefangen - das hat mir ehrlich gesagt auch gereicht. Ich hätte es nicht gedacht, aber ich hatte heute Morgen Muskelkater. :-) Und nach so langer Zeit konnte ich einige Neuigkeiten feststellen. Es gibt neue Kurse, die auf einer Tafel angeschrieben waren und die Sonntags-Öffnungszeiten sind verlängert worden. Nun kann man sonntags von 10 - 18 Uhr statt 10 - 15 Uhr trainieren, zumindest in der Zeit von November bis Januar. Mal sehen, ob das dann ab Februar auch weiter gilt - hängt wahrscheinlich davon ab, wie gut es genutzt wird. Vor Kurzem hat auch wieder ein Programm von Boris Kren begonnen, das sich "Fester und straffer in 5 Wochen" nennt. Strategie dabei soll unter Anderem eine spezielle Trainingshose (Waste-Shaper-Hose) sein, die man unter der Sportkleidung trägt und die eine höhere Kompression bewirkt. Dazu bekommt man natürlich Trainings- und Ernährungstipps, wahrscheinlich nach dem üblichen Programm von Boris Kren. Da mich sein letztes Konzept schon nicht überzeugen konnte, bin ich auch hier skeptisch. Ich bin gespannt, von welchen Erfolgen ich im Fitnessstudio auf unserer "Erfolgswand" lesen kann. Dort werde ich wahrscheinlich nie stehen - aber mir reicht es auch, wenn ich für mich persönlich Erfolg erziele. Wenn ich etwas höre, halte ich Euch hier gerne auf dem Laufenden. Ansonsten würd ich mich auch freuen, wenn sich die Leser äußern, die dieses Programm mitmachen oder selbst etwas darüber wissen. Ich versuche es auf meine Art und Weise, meine Ernährung auf gesund umzustellen und entsprechend zu trainieren. Über meine Erfahrungen, Erfolgserlebnisse und (falls es sie geben wird) auch Rückschritte, werde ich hier von Zeit zu Zeit berichten.
Samstag, 1. November 2008
Nachdem ich nun mit meinem Ernährungsprogramm von Boris Kren im Fitnessstudio aufgehört habe, habe ich ein Buch von Boris Kren abzugeben inkl. Trainings-DVD. Titel: Fettverbrennungs-Bibel von Powerbars-Fettverbrennungsprofi Boris Kren Enthalten ist zunächst ein kurzes Vorwort von Boris Kren, in dem er sich vorstellt und seine Ziele erklärt. Auf den folgenden Seiten erklärt er den Trainingsplan, der 2 - 3 x pro Woche 30 Minuten dauert. Diese Informationen sind in 10 Seiten abgehandelt, während er auf den nächsten 35 Seiten den Ernährungsplan und Rezepte für Frühstück, Zwischenmahlzeit 1, Mittagessen, Zwischenmahlzeit 2 und Abendessen vorstellt getreu seinem Motto "Fett verbrennen, trotzdem schlemmen". Eine Steigerung der Fettverbrennung kann durch die Aufnahme von L-Carnitin nach dem Training erzielt werden, auch davon schreibt Boris Kren in seinem Buch. Ich habe von diesem L-Carnitin ebenfalls 20 Ampullen zu Hause und gebe sie gerne zum Buch dazu, wenn Interese besteht. Das Buch ist bereits abgegeben.
Sonntag, 19. Oktober 2008
Nachdem ich nun über eine Woche mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, habe ich mit meinem Ernährungsprogramm im Fitnessstudio endgültig aufgehört und fange auch nie wieder damit an. Es war mein 2. Versuch, mithilfe dieser Methode abzunehmen - und ich kann nun sagen: Gesund ist es scheinbar nicht, zumindest nicht für mich. Und um gleich allen Gegenargumenten vorzugreifen: Nach zweimaliger ärztlicher Untersuchung war es kein Virus, der ja momentan überall im Umlauf ist, also keine klassische Magen-Darm-Grippe. Im Internet habe ich dann nachgelesen, nachdem mir meine Mutter als erfahrene Krankenschwester sagte, dass der Körper nur eine gewisse Menge an Eiweiß verarbeiten kann. Und siehe da, viele Internetseiten sagen es - z. B. hier oder hier von der Vereinigten IKK. Nun kann man sich im Nachhinein sehr ärgern, was ich auch tue, denn mein Hausarzt hat mir von der Methode ebenfalls abgeraten. Stattdessen hat er mir eine langfristige Ernährungsumstellung in Verbindung mit Ausdauersport empfohlen. Tja, meine Oma hätte jetzt gesagt: Wer nicht hören will, muss fühlen. Angefangen hat alles, nachdem mir im Fitnessstudio gesagt wurde: Du isst zu wenig Eiweiß, deswegen hast Du so wenig abgenommen. Ich habe mich wirklich 100-%-ig an die Methode gehalten und ab mittags keine Kohlenhydrate mehr gegessen. Ich konnte es einfach nicht, jeden Abend Fleisch zu essen und mein Eiweißpulver hab ich auch nicht immer dabei gehabt. Tja, laut Aussagen der Trainer war das der Fehler. Was ich mir vor dem Programm gewünscht hätte, wäre diese Information, dass Eiweiß nicht nur gut für den Körper ist, sondern auch gewisse Risiken birgt. Die fehlte leider jedoch, was ich aber auch irgendwo verstehen kann, denn es sollen natürlich so viele Leute wie möglich an dem Programm teilnehmen und wenn man die Risiken nennt, werden manche vielleicht ängstlich und machen einen Rückzieher. Wie auch immer: ich konnte in den Berichten im Internet lesen, dass man nicht mehr als 3 x pro Woche Fleisch, Fisch und Ei essen sollte. Ganz entgegen der Inhalte meines Ernährungsplans, der mir sagt, dass ich ca. 10 Eier pro Woche und dazu eine große Auswahl an Fleisch, wie z. B. Steak, Hähnchenbrust, usw. essen soll. Ich kann es alles nicht mehr sehen! Und ich habe dann in der einen Woche, die ich mich jetzt nicht mehr daran halte, jemanden beim Einkaufen getroffen, die mir ebenfalls sagte, dass sie das ganze Eiweiß nicht verträgt. Dann bin ich wohl nicht die Einzige?! Aber ich habe im Fitnessstudio natürlich auch viele Leute gesehen, die Erfolg haben mit dieser Methode und schon in den ersten 2 Wochen viele cm Bauchumfang, einige Prozente Körperfett und auch Gewicht verloren haben. All denjenigen wünsche ich weiterhin viel Erfolg und bleibt gesund! Allen anderen, die sich ähnlich fühlen wie ich, kann ich nur sagen: Wir schaffen das auch - und zwar auf unsere Art und Weise! Und zuletzt möchte ich mich noch bei denjenigen bedanken und gleichzeitig entschuldigen, die mir vorher sagten: "Pass auf mit solchen Ernährungsprogrammen, das kann doch nicht gesund sein" oder die mir sogar mit Argumenten davon abgeraten haben, weil sie scheinbar ernährungswissenschaftlich mehr Ahnung haben als ich. Ich habe auf Euch alle nicht gehört und noch versucht, diese Methode in Schutz zu nehmen. Und jetzt kann ich nur sagen: Ihr hattet Recht - danke für Eure Infos im Vorhinein und sorry, dass ich nicht auf Euch gehört habe. Na ja - jetzt hab ich es am eigenen Leib erfahren und bin daraus schlau geworden! Ich halte Euch gerne weiter auf dem Laufenden, wie es mit meiner gesunden Ernährungsumstellung in Verbindung mit Ausdauersport vorwärts geht. Zum guten Schluss möchte ich noch sagen: Ich bin in dem Fitnessstudio trotzdem noch zufrieden - vorausgesetzt, sie akzeptieren meine Entscheidung! Ich werde dort weiter trainieren, finde das Angebot sehr gut, besonders die Kurse. Auch die Trainer sind nett genauso wie die Leute, die da auch trainieren. Ich gönne jedem seinen Erfolg - und schaffe mir meinen eigenen.
Samstag, 23. August 2008
Am Donnerstag hatte ich einen Termin in meinem Fitnessstudio, um nochmal über Ernährung und Trainingsplan zu sprechen. Wie ich ja schon beschrieben habe, hat der vorgeschlagene Trainingsplan bei mir nicht funktioniert aufgrund fehlender Motivation. Ich habe offen gesagt, dass mir Gerätetraining überhaupt keinen Spaß macht - und siehe da, ich bin gar nicht so festgelegt auf Geräte. Er hat mir jetzt einen Trainingsplan gegeben, der zeitlich flexibel ist, weil ich jeden Tag einen Kurs mitmachen kann. Montags mache ich den Rückenkurs mit, dienstags und donnerstags wird SpinBike angeboten, mittwochs Bauchtraining, danach kann ich dann noch auf den Crosstrainer gehen, freitags Power Dumbel (ein intensives Langhanteltraining für alle Muskelgruppen). Und für den Notfall, falls ich es zeitlich nicht zum Kurs schaffe, hab ich einen Geräteplan, der mir als sehr sinnvoll vorkommt und auch Spaß macht. Darin enthalten sind Bauchmuskeltraining, Rücken- und Oberschenkeltraining, sowie natürlich Ausdauertraining, z. B. auf dem Crosstrainer. Wichtig bei Gerätetraining ist mir, dass es schnell geht und auf meine "Problemzonen" abzielt, an denen ich abnehmen möchte. Den Ernährungsplan haben wir geringfügig angepasst - ich bin jetzt nicht mehr "gezwungen", diese 5 Mahlzeiten zu mir zu nehmen, sondern 3 am Tag, die aber auch wirklich. Wichtig dabei ist, keinen Hunger zu haben, sonst muss halt doch eine Zwischenmahlzeit her. Damit hab ichkeine Schwierigkeiten, denn ich mag es nicht, Hunger zu haben. Angepasst haben wir, dass ich nicht unbedingt abends Fleisch essen muss, denn das hing mir schon mit der Zeit aus den Ohren heraus. Ich konnte es nicht mehr sehen, denn ich bin gar nicht so der Fleischfan. Joghurt mit Obst am Abend gefällt mir viel besser und macht auch satt. Was geblieben ist, ist, dass ich ab mittags keine Kohlenhydrate mehr esse. Aber wenn´s hilft und wenn´s trotzdem schmeckt, bin ich bereit, mich daran zu halten. Denn ich will ja abnehmen und dafür muss man halt auch gewissen Sachen bewusst vermeiden. Wir haben also einen guten Kompromiss gefunden, haben auch nochmal Maße wie BMI, Gewicht, Umfang aufgenommen. Die werden jetzt regelmäßig 14-tägig kontrolliert. Und der Trainer sagte, wenn ich mich an "unseren" Ernährungsplan halte und 3 x pro Woche trainiere (mehr ist immer erlaubt), dann kann ich trotzdem das Ziel erreichen. Mir ist es nicht so wichtig, dass eine Trainingseinheit möglichst kurz ist, sondern dass sie Spaß macht. Ich bin gespannt, voller neuer Motivation und werde regelmäßig berichten, ob das auch so funktioniert. Ich glaube dran und mein Trainer auch - und das ist das Wichtigste und wird somit schon klappen.
Montag, 14. Juli 2008
...ist besser als gar kein Anfang. :-) Nachdem ich nun heute meinen Fazit-Termin im Fitnessstudio bei meinem Trainer hatte, kann ich keine großen, aber trotzdem Erfolge berichten: 1 cm Bauchumfang verloren, 0,5 kg abgenommen und 1 % Fett reduziert. Ja, Ihr sagt jetzt bestimmt: Könnte besser sein! Stimmt. Das war mir aber vorher klar, dass es nicht gerade große Sprünge waren, die ich gemacht habe. Aber ich hatte immerhin in der Zwischenzeit Geburtstag und habe mich knapp eine Woche von Kuchen ernährt. Und da nützt auch das beste Sportprogramm nix. Aber nicht über die Vergangenheit ärgern, sondern nach vorne schauen. Heute ist Stichtag und ich fange nochmal von vorne an. Wieder 6 Wochen: 3x pro Woche 30 Minuten trainieren und das Ernährungsprogramm für den gesamten Zeitraum durchhalten. Außerdem liegen die Termine für Messen und Wiegen jetzt näher aneinander. Einmal pro Woche `muss`ich jetzt antreten, um die Erfolge zu verzeichnen. Da ist doch die gewünschte Motivation durch meinen Trainer, die ich mir gewünscht habe. So steigt zwar der Druck, aber so steigt auch die Kontrolle und somit die Motivation. Denn ich möchte ja mein Ziel erreichen. Und nach dem Neubeginn und dem kurzen Gespräch mit meinem Trainer hat auch das Training wieder Spaß gemacht. Hoffentlich bleibt das so. Ich war trotz dass ich diesen Trainingsplan schon 6 Wochen mache, so kaputt wie nach dem ersten Training. Aber es kann nur besser werden - und jetzt ist durchhalten gefragt. Die Kohlenhydrate, die Patrick dann abends zu sich nimmt, müssen mir mal eben 6 Wochen egal sein. Wird hart, das weiß ich jetzt schon. Für nächstes Wochenende hab ich ihm einen Kuchen versprochen, den wir gemeinsam backen werden. Nur darf ich davon kein Stück essen - äh doch, ich darf: aber nicht nachmittags, sondern nur morgens. :-) Aber dann lieber gar nicht. Denn wer mag schon Kuchen zum Frühstück? Ich nicht.... Wobei manche Zusammenstellungen führen Patrick jedes Mal wieder zur Verwunderung: Marmelade und Käse auf einer Brötchenhälfte, oder die Steigerung davon: Nutella und Käse oder Honig und Frischkäse. Hmmm.... lecker! Und morgens darf ich ja. Ach so: falls Euch das auch ungewöhnlich vorkommt: Nein, ich bin nicht schwanger. Sicher? Ja, ganz sicher! Also: ich bin immer noch froh, im Aktiv Fitness Club in Leverkusen zu trainieren und freue mich schon auf das Ziel in 6 Wochen. Jeden Tag ein Schrittchen näher. Ich werde von Zeit zu Zeit mal über meine Erfolge berichten. Dieses Mal erwarte ich wirklich Erfolge. Irgendwann muss es ja klappen.
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