Mittwoch, 16. November 2011
Schon vor einem Jahr hab ich mir Karten für das Musical Dirty Dancing gekauft.
Aber - das ist das erste Musical, von dem ich enttäuscht bin. Lieber 10mal den Film ansehen als das Musical. Es geht eben nichts über Patrick Swayze. Und es ist doch einfach toll, jeden Satz dieses Films mitsprechen zu können. Wenn dann der Wortlaut auch nur geringfügig abgewandelt wird im Musical, dann ist es doch nicht mehr Dirty Dancing. Das einzige, was ganz gut war, war das Bühnenbild und die Gestaltung.
Ich denke, dass es generell schwierig ist, ein Musical über einen Film zu spielen, der so dermaßen erfolgreich ist, dass ihn viele sogar mehrfach geschaut haben und daher schon fast auswendig kennen.
Samstag, 13. März 2010
Heute hatte ich die Gelegenheit, an einem Angebot der KFD St. Andreas Schlebusch teilzunehmen. KFD steht als Abkürzung für die Katholischen Frauen Deutschlands.
Im Angebot standen verschiedene Workshops, wie z. B. Farbberatung, zur Ruhe kommen, Einführung Yoga, Bibelgespräche, usw.
Ich hatte mich für den Workshop "Ich möchte zur Ruhe kommen" angemeldet, um Tipps und Informationen zu Entspannungstechniken zu bekommen. Nicht, dass ich mich jetzt sonderlich gestresst fühle, aber Entspannung ist in aller Munde aufgrund der immer schnelllebigeren Welt. Work-Life-Balance oder auf gut deutsch der Ausgleich zwischen Privatleben und Beruf sind Stichworte, von denen jeder spricht. Die Einen powern sich aus, um abzuschalten und die Anderen kommen zur Ruhe, meditieren, beten, usw.
Wir haben Tipps bekommen, wie man ganz leicht im Alltag zur Ruhe kommen kann, auch, wenn es rund um uns herum laut ist. Ein ganz interessanter Tipp ist, sich irgendeinen Ort in der Wohnung so einzurichten, wie es einem selbst gefällt. Das muss jetzt nicht ein ganzer Raum sein - es reicht ein kleiner Tisch, oder sogar ein kleines Stück an der Wand. Ein schönes Tuch, ein schönes Bild, eine Blume, eine Kerze oder etwas Anderes, was einem gefällt, kann dort stehen oder hängen. An diesen Ort kann man sich jeden Tag ein paar Minuten zurück ziehen. Es ist medizinisch erwiesen, dass man nach ein paar Tagen schon deutlich ruhiger wird, wenn man an diesen Platz kommt oder nur das Bild anschaut. Reduktion des Blutdrucks, weniger Rücken- oder Verspannungskopfschmerzen und viele weitere körperliche Verbesserungen sind spürbar. Wichtig dabei ist, dass dieser ganz persönliche Rückzugsort immer an der gleichen Stelle ist und nicht an verschiedenen Orten in der Wohnung.
Die Methode "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" wurde uns vorgestellt. Eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Methode ist ganz einfach: Verschiedene Muskelgruppen werden nacheinander angespannt und dann bewusst gelöst. Begonnen beim Kopf über die Arme, die Schultern, den Rücken, den Bauch und die Beine wird jede Muskelgruppe 10 Sekunden angespannt, bevor die bewusste Lösung der Muskeln erfolgt. Und die Lösung erfolgt viel stärker, wenn vorher die Muskeln angespannt wurden. Das hätte ich auch nicht gedacht, aber ich fühlte mich danach wirklich sehr leicht und entspannt. Was mir jedoch sofort einfiel, ist, dass ich ohne Ansage vermutlich alleine nicht so gut entspannen könnte. Die Leiterin des Workshops hat immer schön angesagt, wann wir anspannen und wann wir entspannen. Aber so alleine macht man das ja dann doch nicht, wenn man selbst die Ansage machen muss. Dafür gibt es jede Menge Cds, die man kaufen kann. Weiterhin ist hier auch eine ganz schnelle Entspannung möglich, indem man z. B. alle Muskeln gleichzeitig für 10 Sekunden anspannt und dann wieder entspannt. Sowas geht dann nämlich auch im Auto an der roten Ampel, an der Bushaltestelle oder an vielen anderen Orten - wo auch immer einem gerade nach Entspannung zumute ist. Das fällt kaum auf und hilft ganz schnell.
Nach einer kurzen Pause kamen wir dann noch in den Genuss einer Phantasiereise. Zunächst konzentriert man sich auf den eigenen Atem - langsam und ruhig im eigenen Rhythmus. Einatmen = Kraft, ausatmen = Ruhe. Nach einer kurzen Zeit werden wir mitgenommen auf eine Phantasiereise, nämlich z. B. auf einen Weg, einen Berg, einen Ort am Meer, oder irgendwo anders hin. Heute waren wir auf einem Weg - jeder auf seinem ganz persönlichen. Diese Wege sahen alle unterschiedlich aus, einer steinig bei Sturm und Regen, andere an Wiesen und Feldern entlang bei Sonnenschein. Jemand kam uns entgegen und wir gingen ein Stück gemeinsam und setzten uns auf eine Bank. Wir bekamen ein Geschenk - jeder das Geschenk, das er jetzt am Besten gebrauchen konnte. Nach diesem kurzen Gespräch und der Annahme des Geschenks trennten sich die Wege wieder und jeder kam zurück in den Raum, in dem wir saßen. Natürlich dauerte das etwas länger, als ich es jetzt hier beschrieben habe. Ca. eine halbe Stunde befanden wir uns insgesamt auf der Phantasiereise. Was ganz erstaunlich ist, dass manche, die normalerweise sehr geräuschempfindlich sind, keine Stimmen und andere Geräusche wahrgenommen haben. Das zeigt die Stufe der Entspannung.
Den letzten Tipp, den wir noch bekamen, ist, dass wir uns einen schönen Ort, an dem wir schon mal waren, immer wieder ins Gedächtnis rufen. Das kann ein Platz am Meer, in den schneebedeckten Bergen oder auch auf Wiesen und Feldern sein - irgendwo, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben. Diesen Ort behalten wir dann in uns und rufen ihn uns in die Gegenwart, wenn wir uns gerade nicht so wohl fühlen oder wir gestresst sind. Mit dem Bild von dem traumhaften Ort kommt dann auch das Gefühl wieder, das wir an dem Ort hatten. So können wir es hinbekommen, etwas aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder gelassener an eine Sache heranzugehen.
Viele denken leider erst an Entspannung, wenn sie total verspannt und/ oder gestresst sind. Diese Übungen sind aber auch empfehlenswert zur Vorbeugung, um erst gar nicht soweit zu kommen, dass man unter Stress leidet. Ein paar Minuten am Tag oder alle paar Tage reichen schon.
Generell kann es auch in einer anstrengenden, schwierigen und aufregenden Situation helfen, sich kurz auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Das merkt keiner und geht so schnell und einfach.
Ich bin auch eher der Typ, der sich gerne auspowert nach einem langen Arbeitstag, z. B. beim Sport im Fitnessstudio. Aber ab und zu tut auch die Ruhe ganz gut und für solche Phasen kommen für mich die beiden o. g. Möglichkeiten schon mal ganz gut in Frage. Für mich kam der Tag heute genau richtig - jetzt kann ich die restlichen 1,5 Wochen nutzen, um mich auf die Klausur vorzubereiten und gehe völlig locker daran. :-) Natürlich immer noch mit dem nötigen Ernst, ganz locker gehts dann doch nicht. Aber die Tipps helfen eine Menge.
Am Nachmittag habe ich dann an dem Workshop "Erbsen auf halb sechs" teilgenommen, in dem wir den Film "Erbsen auf halb sechs" angesehen haben. Hier könnt Ihr lesen, worum es in dem Film geht. Der Fim ist sehr zu empfehlen. Er ist nicht traurig, auch wenn erst etwas so anhört. Er regt zum Nachdenken an und lässt einen auch für das dankbar sein, was man hat. Schaut ihn Euch einfach mal an - er ist wunderschön und lässt einen auch manches mit anderen Augen sehen.
Ich lasse die ganzen Erfahrungen jetzt erstmal auf mich wirken. Demnächst werde ich dann mal berichten, wie es so läuft bei mir und ob ich mich noch mehr damit beschäftigt habe.
Ein rundum gelungener Tag - herzlichen Dank an alle, die den Tag organisiert haben.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Heute habe ich den Film "Zweiohrküken" angesehen. Nachdem mir "Keinohrhasen" schon super gefallen hat, musste ich diesen Film auch unbedingt sehen. Und es hat sich gelohnt!
Witzig dargestellt sind gute Tipps, die das Zusammenleben sicher vereinfachen (Äh, wieso? das Handy ist mir beim Putzen runtergefallen und dann hat sich die SMS geöffnet - ah ja.....) sowie Tücken des Alltags, die vermutlich in jeder guten Beziehung vorkommen - oder wie erklärt sich, dass gerade bei diesen Szenen der ganze Kinosaal am Lachen ist? ;-)
Und wer den Unterschied zwischen "unglaublich" und "super" wissen will, na der muss schon selbst den Film ansehen. :-) Werdet Ihr sicher nicht bereuen!
Sonntag, 25. Oktober 2009
Heute haben wir im Kino den Film "Die Päpstin" angesehen.
Der Film dauert ziemlich lange, was ich aber erst nachher beim Blick auf die Uhr gemerkt habe. Das ist also schon mal ein gutes Zeichen, dass man nicht gemerkt hat, wie die Zeit vergeht. Der Film ist sehr gut verständlich, obwohl ich von der Zeit, in der der Film spielt, nicht besonders viel weiß. Von Mitleid, Unverständis, Verständnis, Freude und Traurigkeit erlebt man alles einmal durch, wenn man sich ein bisschen in den Film hineinversetzt. Es wird ein bisschen Mitdenken verlangt und Aufmerksamkeit, was Zusammenhänge betrifft. Auch kleine Gesten verlangen, dass man sich später an sie erinnert, sonst versteht man manches nicht. Es ist aber gut nachzuvollziehen und diese kleinen Gesten werden so hervorgehoben, dass die Erinnerung daran nicht schwer fällt, wenn sie später wichtig werden.
Mir hat der Film gefallen und ich kann ihn empfehlen.
Sonntag, 13. September 2009
Ein unglaublich schöner und herzzerreißender Film. Die Beschreibung von Wikipedia findet Ihr hier. Ich habe noch nie so viele Leute schluchzen hören bei einem Film.
Der Film ist sehr empfehlenswert. Nachdem ich vor etwas längerer Zeit das Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt. Er hat alle Erwartungen übertroffen.
Ein sehr trauriges Thema, das auch sehr traurig, aber immer wieder mit Lichtblicken dargestellt wird. Regt zum Nachdenken an.
Ihr könnt Euch hier noch den Trailer ansehen, der einen guten Vorgeschmack auf den Film gibt.
Der Film hat gute Chancen, mein Lieblingsfilm zu werden und ich werde ihn sicherlich nochmal ansehen.
Sonntag, 5. Juli 2009
Bis jetzt hatte ich mir den Film "Keinohrhasen" nicht angesehen - doch als wir ihn dann aus der Videothek ausgeliehen hatten, hab ich mich gefragt, warum wir ihn nicht schon eher angesehen haben.
Zum Lachen - und doch romantisch, einfach wunderschön!
Einer der besten Filme, den ich in den letzten Jahren so gesehen habe. Ok, Dirty Dancing find´ ich natürlich besser. Den wird bei mir kein Film schlagen, aber dieser kommt schon ziemlich nah dran.
Wenn Ihr ihn noch nicht gesehen habt, habt Ihr echt was verpasst. Es lohnt sich. Übrigens kein typischer Frauenfilm, auch Patrick hat bestätigt, dass er die Bezeichnung "einer der besten Filme" echt verdient hat.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Patrick und ich haben uns überlegt, mal wieder ins Kino zu gehen. Als wir uns das Kinoprogramm angesehen haben, waren wir uns beide einig, dass wir den Film "Drag me to hell" sehen möchten.
Filmbeschreibung
Bislang wurde Christine Brown (Alison Lohmann) vom Leben geküsst. Sie hat einen coolen Job in einer Bank, ihr Freund Clay (Justin Long) ist ein echt toller Typ und sie könnte schon bald befördert werden. Doch Christine ist vor allem ein Mensch, was es ihr schwer macht, Kreditanträge ohne Rücksicht auf Verluste abzulehnen. Das sieht ihr Chef Mr. Jacks (David Paymer) nicht gerne und überlegt daher, stattdessen Stu (Reggie Lee) die Karriereleiter aufsteigen zu lassen, weil dieser keine Skrupel hat hart durchzugreifen. Dann bietet sich aber für Christine die Gelegenheit, endlich zu beweisen, dass ein wahrer Kerl in ihr steckt. Mrs. Ganush (Lorna Raver) war öfter säumig mit ihren Zahlungen. Christine möchte der Alten helfen, doch Mr. Jacks macht ihr unmissverständlich klar, dass sie endlich handeln muss. Wider besseren Wissens lehnt sie den Kreditantrag ab. Ein folgenschwerer Fehler. Mrs. Ganush bespuckt Christine nicht nur, nein, sie belegt sie auch noch mit einem Fluch. Fortan wird sie von einem Dämon, der Lamia, verfolgt, der nur einen Wunsch hat: sie quälen und dann mit in die Hölle hinab ziehen. Während Clay nach vernünftigen Erklärungen für Christines Alpträume und Erscheinungen sucht, findet sie Hilfe bei dem Seher Jas (Dileep Rao), der nur einen Ausweg für sie sieht. Aber ist der es wert, ihn zu gehen?...
Der Film war total super. Ok - der Film war nicht gerade realistisch, aber es gab jede Menge Schreck-Momente, Ekeliges und auch ein bisschen zum Lachen. Und man glaubt sogar, dass es ein Happy-End gibt. Es könnte alles so schön sein, bis.... ne, ich verrate nichts. ;-) Seht selbst - es lohnt sich. Das ist mal ein total genialer Film, den ich Euch empfehlen kann, wenn Euch Horrorfilme interessieren. Ich bin gespannt auf Eure Meinung.
Montag, 23. Februar 2009
Patrick und ich waren heute im Kino. Da wir beide keine Karnevalsfans sind, bot es sich an, heute ins Kino zu gehen. Im Kinopolis Leverkusen war es relativ leer - in diesem Film waren ungefähr 15 Leute. Das war ganz angenehm - für uns. Aber für das Kino natürlich nicht sehr umsatzfördernd. Ich wollte gerne den Film "Er steht einfach nicht auf dich" sehen und Patrick ist mitgekommen. Man erfährt wirklich die ganze Wahrheit, was Männer sagen und was sie meinen. Und natürlich auch über die Macken der Frauen, einfach 1000 Gründe zu finden, warum ER sich jetzt nicht meldet. Er hat bestimmt die Nummer verloren, verlegt oder hatte gar einen Unfall, oder oder... Nein, es kann ja gar nicht sein, dass ER nichts von uns wissen will. Bestimmt sollten wir uns melden - klar... in Zeiten von Emanzipation. Er lässt uns bestimmt zappeln? Oder vielleicht sollten wir ihn zappeln lassen? Es ist wirklich interessant, sich selbst ab und zu mal wieder zu erkennen und auch die Bestätigung zu bekommen, dass es teilweise stimmt, was Männer sagen und damit meinen, so wie es in diesem Film gezeigt wird. Empfehlenswerter Film - zum Lachen und Schmunzeln, wenn es mal wieder so verdammt ähnlich zum eigenen Leben wird. Nein, ich sage jetzt nicht, in welchen Situationen ich mich wieder erkannt habe. ;-)
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