Montag, 31. Dezember 2012
Dieses Mal keine lange Litanei, sondern ganz kurz und schmerzlos: Feiert gut und friedlich Silvester, kommt gut ins neue Jahr und möge es ein erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr für Euch sein!
Für uns wird 2013 ein ganz besonderes Jahr, denn unser Kind wird das Licht der Welt erblicken, worauf ich mich sehr freue! Daher wird diese Silvesterfeier für uns heute ganz besinnlich und gemütlich - das letzte Mal für sehr lange Zeit zu zweit!
Allen treuen Lesern danke ich für die zahlreichen Besuche und Kommentare. Und allen, denen ich begegnet bin und die dafür gesorgt haben, dass die Artikel mehr oder weniger sinnvollen Inhalt erhalten haben, danke ich auch.
Sonntag, 11. März 2012
Ich hab´s getan! Mein Facebook-Profil gehört der Vergangenheit an.
Vor ein paar Wochen habe ich festgestellt, dass jemand, der früher im Facebook zu meinem Freundeskreis und seit neuestem sogar zu meiner Familie gehört, nicht mehr zu finden war. Ich habe Kontakt aufgenommen - ja, es gibt auch noch andere Kanäle neben Facebook :-) und mir wurde gesagt, dass das Profil gelöscht ist ,aus freier Entscheidung heraus. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, aber mir fehlte der Mut, zu folgen. Zwar habe ich auch vorher schon genau nachgedacht, wer bei Facebook in meiner Freundesliste auftaucht und wer nicht und ich fand, dass die Definition von "Freund" durch Facebook ziemlich vermiest wird. Wer 500 Freunde hat, der hat den Bezug zu Freundschaften wohl völlig verloren. Dennoch kam ich nicht auf den Gedanken, mich abzumelden.
Jedoch ist irgendwas davon in meinem Kopf hängengeblieben, das mich bis gestern nicht losgelassen hat. Und gestern hab ich es wahr gemacht und mich abgemeldet. Nicht nur abgemeldet oder das Konto deaktiviert, sondern ich habe es gelöscht. Das bedeutet bei Facebook zwar trotzdem, dass es die nächsten zwei Wochen deaktiviert bleibt, falls ich mich entscheide zurückzukommen. Das werde ich aber nicht tun. Nach den 2 Wochen wird es dann endgültig gelöscht und ist nicht wiederherstellbar.
Es ist doch verrückt, wieviel Zeit man damit verschwendet, auf den Seiten so genannter Freunde zu lesen, Kommentare anzusehen, auf die Pinnwand zu schreiben, gefällt mir zu klicken, sinnloses Zeug zu posten, Fotos hochzuladen oder anzuschauen und das alles von Leuten, mit denen man manchmal im "richtigen Leben" nur wenige Worte gewechselt hat, wenn überhaupt, oder die man schon seit 15 oder 20 Jahren nicht gesehen hat - aus gutem Grund. Und diejenigen, die ich häufiger sehe, brauchen Facebook nicht, um sich Fotos anzusehen oder zu wissen, was ich gerne mache oder welche Interessen ich gerade habe.
Es ist so leicht, mal eben "gefällt mir" zu klicken oder einen Spruch dazu abzugeben. Aber würde ich ohne Facebook jemals Glückwünsche zum Geburtstag von dem "Freund" bekommen, oder ihm/ ihr gratulieren? Vermutlich würden wir noch nicht einmal miteinander reden und voneinander wissen, wann wir Geburtstag haben. Mir ist es lieber, wenn ich 5 ernst gemeinte Glückwünsche bekomme statt 100 gepostete Gratulationen auf meiner Pinnwand.
Mal sehen, was ich mit dieser wertvollen Zeit anstelle, die ich sonst bei Facebook verbracht habe. Da kommt ganz schön was zusammen.
Montag, 9. Januar 2012
.... so hat 2012 bei mir begonnen. Meine Vorsätze habe ich glatt mal über Bord geworfen, bzw. gar keine gehabt. Das, was ich ändern möchte, hab ich nämlich schon im alten Jahr begonnen. Warum sollte ich dafür bis Silvester warten?
Ansonsten hat das Jahr bei mir sehr ruhig begonnen, sogar ohne Alkohol. Das ist weder ein Vorsatz, noch bin ich schwanger (ich weiß, dass das sonst einige wieder denken, deshalb schließe ich es direkt aus) - es handelte sich dabei um reine Nettigkeit meiner Schwester gegenüber. Sie war in der Nähe feiern und hat bei uns übernachtet. Da hab ich sie nach ihrer Party abgeholt, da es in der Silvesternacht bekanntlich dauern kann, wenn man überhaupt ein Taxi bekommt. Ich hatte den Eindruck, dass weniger als in den letzten Jahren "geknallt" wurde - zumindest nicht so lange. Vielleicht lag es aber auch daran, dass viele "ihr Pulver" schon vor Mitternacht verschossen hatten. 'Es war ein gemütlicher Abend mit Raclette und unterhaltsamen Gesprächen mit guten Freunden.
Nachdem 2011 eher turbulent war - kirchlich geheiratet, in die Eigentumswohnung gezogen, den kleinen Artur aufgenommen, Job gewechselt - darf es 2012 gerne ruhiger werden, damit sich das alles festigen kann. Im Job lerne ich immernoch viel Neues dazu und in der Ehe auch. :-) Es kehrt zwar noch nicht der Alltag ein - aber wenn die ganze Aufregung vorbei ist rund um die Hochzeit, den Umzug, etc. ist es doch irgendwie anders, und auch schön. Den ersten Hochzeitstag der standesamtlichen Trauung durften wir ja schon feiern - der "richtige" Hochzeitstag ist für mich jedoch der kirchliche. Ich wünsche mir, dass noch gaaaanz viele Hochzeitstage folgen, die wir gerne zusammen feiern.
Allen, die diesen Blog regelmäßig und treu lesen, wünsche ich alles Gute für 2012 mit vielen erfüllten Wünschen. Schaut doch auch dieses Jahr wieder regelmäßig vorbei, hinterlasst Eure Kommentare und diskutiert fleißig.
Sonntag, 14. August 2011
Seit dem 22. Juni versuche ich mit der Deutschen Post einen Regenschirm zu versenden. Hintergrund ist, dass er auf unserer Hochzeit vergessen wurde und meine Freundin ihn gerne zurück hätte. Da sie aus der Schweiz kommt, ist mal eben vorbeibringen nicht so einfach. Meine erste Idee war: Luftpolsterfolie, Packpapier und weg damit. Also mit dem Schirm und genau dieser Idee zur Post gefahren, um die Idee umzusetzen. Die Mitarbeiterin der Post sagte dann, dass ich lieber schauen soll, dass ich einen Karton bekomme, z. B. in Supermärkten, um den Schirm zu versenden, weil es sonst Sperrgut ist und 20 € Aufpreis kostet. Dann bin ich also mit Schirm wieder zurück gefahren und habe mich auf die Suche nach einem Karton gemacht, der ca. 1 m hoch und 15 cm breit ist. Da es solche Kartons scheinbar nicht gibt, zumindest nicht dann, wenn man sie braucht, hab ich zwei Wochen später den nächsten Versuch gestartet, in einer anderen Filiale. Ich wollte wieder den Schirm mit Luftpolsterfolie und Packpapier verpacken und ihn abschicken. Dort gab es nicht mal Luftpolsterfolie und Verpackungsmaterial. Da die Postfiliale an einen Spielwarenladen angrenzt, hab ich gefragt, ob sie vielleicht einen solchen Karton haben. Nachgeschaut hat sie, aber leider gab es keinen. Auf dem Rückweg habe ich in einem Fotogeschäft und einem Reitsportladen nach einem solchen Karton gefragt und meine Telefonnummer dort hinterlegt für den Fall, dass sie einen solchen Karton mal bekommen. Bis heute ohne Anruf. Am Samstag hab ich dann wieder versucht, bei der Deutschen Post eine Lösung zu finden, um den Schirm an meine Freundin nun endlich zurückzuschicken. Der Mitarbeiter sagte mir wieder das Gleiche: es ist Sperrgut, das kostet Aufpreis. Ich sagte: Ja, ich weiß. Kein Problem. Ich möchte den Schirm endlich wegschicken. Dann ging er aber noch weiter. Das Verpacken mit Luftpolsterfolie und Packpapier bringt gar nichts. Und der Aufpreis für die Schweiz solle ca. 60 Euro betragen, ohne Versicherung und die Schweiz kann die Einlieferung sogar ablehnen. Am Besten innerhalb Deutschland verschicken. Ok, die Alternative ist, den Schirm zu den Eltern zu schicken, die in Deutschland wohnen. Daraufhin sagte mir der Postmitarbeiter, dass das aber auch 50 Euro kostet und dass die Versendung als Sperrgut nichts versichert ist. Wenn er also nicht ankommt oder beschädigt wird, habe ich umsonst bezahlt. Er hat freundlicherweise nachgeschaut, ob dort ein Karton in der Größe vorhanden ist. Nichts außer füllmaterial konnte er mir anbieten. Er hat mich wieder weggeschickt mit dem Hinweis, einen Karton in der Größe zu suchen. Was mache ich denn wohl seit schon fast 2 Monaten?
Meine letzte Hoffnung steht nun auf unserem Raumausstatter, der unsere Gardinen angebracht hat. Er sagte mir, dass er wohl einen solchen Karton hat. Und ich habe im Tierzubehörgeschäft gefragt. Sie sagten, dass sie mittwochs und donnerstags immer viele Kartons haben. Es heißt also weitersuchen und weiterhoffen.
Wenn Ihr eine Idee habt, sagt mir bitte Bescheid.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Zum Jahresende bzw. bevorstehenden Jahresanfang stehen wieder die Neujahrsvorsätze an, über die viele Menschen nun nachdenken. Zu Beginn dieses Artikels eine schöne Geschichte, die ich im Gedichte-Garten gefunden habe:
Die Geschichte spielt im alten Persien. Es ist an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: "Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen und die Weine sollen nur aus den besten Trauben und den erlesenen Jahrgängen bestehen." Die Mitarbeiter schwärmten Losen und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. "Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König." Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: "Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Häppchen und den billigsten Wein trinken müssen." Der König nickte stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran." So geschah es. "Warum lieben die Leute so dein Neujahrsfest?" fragte der König. Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und wir brauchen einander - mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich." (Verfasser unbekannt)
Ich habe für den Jahresbeginn dieses Mal keinen Vorsatz. Ich möchte einfach so weitermachen wie bisher, denn es war aus meiner Sicht gut und richtig, was ich im Jahr 2010 angefangen, fortgeführt oder auch bewusst nicht getan habe. Warum sollte ich es dann verändern?
Dazu habe ich noch zwei Zitate im Glücksarchiv gefunden, die es ganz gut treffen:
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Philosoph, Schriftsteller und Theologe
Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag, sondern mag, was man tut. - Sir James Matthew Barrie (1860 - 1937), Schriftsteller
Ich wünsche Euch allen noch eine schöne verbleibende Zeit im alten Jahr, einen angenehmen Übergang ins neue Jahr und dass Ihr glücklich seid oder werdet. Vorsätze sind nicht das, was man zum Jahreswechsel braucht. Besser ist es, seine persönliche Situation zu beleuchten und das Gute darin zu sehen bzw. zu suchen.
Danke, dass sich unsere Wege in diesem Jahr gekreuzt haben und dass wir ein (kurzes oder langes) Stück zusammen gegangen sind. Ich freue mich, wenn wir zukünftig auch weiterhin Begegnungen haben oder unsere Erfahrungen und Erlebnisse teilen und uns darüber austauschen.
Sonntag, 5. Dezember 2010
Am Freitag, dem 3. Dezember 2010, war es soweit: Wir haben uns das Ja-Wort gegeben.
Obwohl alles gut organisiert war (Danke an alle Beteiligten), gab es kleine Hindernisse, die wohl dazu gehören:
- Aus unerklärlichen Gründen waren die Ringe beim ersten Versuch zu klein. Es war alles richtig gemessen, wir haben die Musterringe anprobiert, unsere Hände waren nicht kälter oder wärmer als beim Abholtag und die Nummer der Musterringe wurde auch richtig aufgeschrieben. Trotzdem passten sie nciht. Das wurde aber dann innerhalb eines Tages korrigiert.
- Wir kamen fast zu spät zur eigenen Hochzeit, obwohl die Friseurin, die Kosmetikerin, der Florist und auch wir rechtzeitig fertig waren. Die Waschanlagenbetreiber haben ihren Teil zur Verspätung beigetragen. Angeblich seien es unter - 5 Grad und dann dürften die Waschanlagen nicht angeschaltet werden. Unser Autothermometer stand nicht unter -5 Grad. Mit einem dreckigen Hochzeitsauto wollten wir auch nicht fahren. Also auf zur nächsten Waschanlage, die dann glücklicherweise geöffnet hatte. So verzögerte sich dann das eigene Ankleiden etwas. Und wenn es schnell gehen muss, verfliegt die Zeit noch schneller und natürlich fahren alle langsam.
Herzlichen Dank
- an die Standesbeamtin der Stadt Leverkusen. Es war eine wunderschöne Ansprache, bei der mir sogar fast die Tränen kamen. Die Trauansprache wird verständlicherweise nicht herausgegeben. Jedoch wurde in die Ansprache das folgende Zitat von Johannes Branschen eingebaut, das ich sehr rührend und schön finde:
Wenn ich auch nicht weiß, wer Du morgen sein wirst,
ja nicht einmal so genau weiß,wer Du heute bist,
ich hab' Dich gern, so wie Du bist,
und ich bin entschlossen, mit Dir den Weg durch's Leben zu gehen.
- an Brautmoden Holuschia in Leverkusen-Lützenkirchen, wo ich auf Anhieb ein Kleid gefunden habe, das nicht geändert werden musste und noch dazu eine sehr nette Beratung bekommen habe.
- an Frau und Herrn Kierdorf von "Trauringe und mehr" in Leverkusen, wo wir in sehr gemütlicher Atmosphäre unsere Trau(m)ringe aussuchen durften. Ein Termin zu späterer Uhrzeit war problemlos möglich. Auch herzlichen Dank für das gravierte Schloss, das unsere Liebe (be)festigt und nie mehr lösen wird sowie die Eintrittskarten zum Frauen-Handballspiel der 1. Bundesliga.
- an Mercy vom Friseursalon Brenscheid in Leverkusen-Steinbüchel, die früh morgens aufgestanden ist, um mir und meiner Schwester eine traumhafte Frisur zu zaubern.
- an Frau Schopen vom Kosmetik-/ Nagel- und Fußpflegestudio in Leverkusen auf der Kolberger Straße. Auch sie ist in aller Frühe aufgestanden, um mich zu schminken für unseren großen Tag. Es ist super geworden. Vielen Dank!
- an die Blumenvitrine in Leverkusen-Alkenrath für den traumhaften Hochzeitsstrauß, den Anstecker für den Bräutigam, die Tischgestecke und die Schleifen für die Fahrzeuge.
- an die Leiterin und das Servicepersonal des Restaurants Schloss Morsbroich, die sich professionell um den Sektempfang im Jagdraum des Schlosses gekümmert haben.
- an den Inhaber und die Mitarbeiter (Küche, Servicepersonal) im Herkenrathhof Leverkusen für die schön dekorierten Räumlichkeiten, das hervorragende Essen sowie die gute und professionelle Bedienung.
- nicht zuletzt an unserern Fotographen Matthias Dollt, der durch seine zahlreichen Ideen, seine professionelle Ausstattung, seine Erfahrung und durch einen witzigen Spruch im richtigen Moment uns zum Lachen gebracht hat und somit für sehr schöne Aufnahmen gesorgt hat. Durch die verschiedenen Aufnahmen an unterschiedlichen Stellen im Schlossgarten ist uns nicht langweilig und auch nicht kalt geworden. Die 45 Minuten vergingen wie im Flug. Danke auch an alle Anwesenden, dass sie trotz der kalten Temperaturen so gut mitgemacht haben und damit dazu beigetragen haben, dass wir schöne Erinnerungen an diesen Tag haben.
- und natürlich an alle Gratulanten, Freunde, Familienmitglieder, besonders unsere Eltern und Trauzeugen, für die Glückwünsche, die Geschenke und dafür, dass es für uns ein toller und unvergessener Tag war.
Sonntag, 4. Juli 2010
Es ist vollbracht: Ich bin 30 geworden. Dazu bin sehr reich beschenkt worden. Ist jetzt die Frage, ob das aus Mitleid oder aus geteilter Freude ist :-)
Nein, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Es ist natürlich schon komisch, wenn jetzt eine 3 vorne steht. Aber das Beste ist doch, dass ich jetzt auf Ü30-Partys gehen darf. Da wollte ich am Liebsten schon vor 10 Jahren hin, weil da genau meine Musik gespielt wird.
Aber nun zurück zu den Geschenken: Anti-Falten-Creme, "ein bisschen Ewigkeit" (das Geheimnis lüfte ich vielleicht später mal), einer Schatzkiste mit schönen Schätzen dekoriert mit Muscheln, Sand auf einem Tablett, Geschenk-Band-Kette in einem Karton mit 30 verpackten Geschenken, selbstgemachte Marmelade, Likör, Champagner, 2 Karten für Nokia Night of the Proms, zwei Blumensträuße, verschiedene Produkte für die Körperpflege, WM-Kerzen, verschiedenen Bücher wie "Zum Geburtstag Glück und Segen", "Was ich Dir wünsche", "Was ich Dir zum Geburtstag wünsche", "Was Frau mit 30 nicht mehr tun muss", "Überdie Kunst, nicht mehr ganz so jung zu sein und doch nie alt zu werden", Hörbücher "Shakespeare über Nacht" und "Jesus liebt mich", Gutscheinen von Esprit, der Rathausgalerie in Leverkusen, Street One, Thalia, Douglas, Draculadinner, Buchhandlung Hagena in Kamen, Ikea und Bares.
Das ist echt Wahnsinn - ich bin überwältigt und freue mich über jedes Geschenk gleichermaßen. Es hat etwas länger gedauert, bis ich alle Geschenke ausgepackt hatte (heute habe ich mir das letzte Geschenk ausführlich angesehen) und mich damit beschäftigen konnte. Ich freue mich riesig, dass Ihr Euch alle so viel Mühe gegeben habt, um ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Ihr habt es alle geschafft. Vielen Dank dafür. Wenn Ihr die nächsten Wochen nichts von mir hört, dann wundert Euch bitte nicht. Ich bin damit beschäftigt, die Bücher zu lesen, die Gutscheine einzulösen, die Hörbücher zu hören und auch immer wieder in den Büchern zu blättern und zu lesen, wenn ich nicht gerade am Essen (die ganzen Süßigkeiten) oder am Trinken (die leckeren Köstlichkeiten) bin. Ist jetzt nur die Frage, ob ich erst shoppen gehen soll oder erst die Süßigkeiten und Getränke verzehren. Vielleicht hängt davon die Größe der Kleidung ab, die ich mir kaufen sollte. :-)
Herzlichen Dank an alle, die an mich gedacht haben, mir gratuliert haben, mir mit Glückwünschen und Geschenken Freude gemacht haben und die bei meiner Party dabei waren. Ich bedaure, dass nicht alle dabei sein konnten - ich habe an Euch gedacht und hoffe, dass wir uns bald sehen und dann vielleicht noch in kleinem Rahmen nachfeiern können.
Nachtrag: ein weiterer Douglas-Gutschein, ein interessantes Buch über Achtsamkeit mit Tipps und Informationen für den Alltag und eine Karte mit einem wunderschönen Text, der mein Leben Revue passieren lässt, wurde mir geschenkt, weil wir uns früher nicht gesehen haben. Ich freue mich sehr darüber. Danke!
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Montag, 29. Juni 2009
An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die mich mit Glückwünschen, Geschenken, SMS, E-Mails, Gästebuch-Einträgen und sonstigen lieben Worten zu meinem Geburtstag überrascht haben. Ich habe mich über alles sehr gefreut.
Montag, 29. Dezember 2008
Das Jahresende möchte ich zum Anlass nehmen, um noch einmal zurück zu blicken, was dieses Jahr alles so gewesen ist: 11. Januar 2008: - mein Blog ist ins Leben gerufen worden. Danke, Patrick! Februar 2008: - der Auszugstermin kam so plötzlich, obwohl es ja drei Monate vorher feststand :-). Einige Möbel wollten noch untergebracht werden. Glücklicherweise waren meine Geschwister gerade auf der Suche nach neuen Möbeln. Da meine Möbel nicht so alt waren (ich wohnte ja erst etwas über ein Jahr in der Wohnung und habe zum Einzug alles neu gekauft) haben sich Abnehmer gefunden, die die Möbel auch abgebaut haben. Ein herzlicher Dank gilt auch meinem Vermieter, der sich bereit erklärt hat, den Käufern die Tür zu öffnen, da ich zu der Zeit keinen Urlaub nehmen konnte. März 2008: - Endlich... Die Wohnungsschlüssel habe ich Ende Februar abgegeben und im März habe ich mich dann offiziell bei der Stadt Leverkusen angemeldet. Ein schönes Gefühl, endlich mit Patrick zusammen zu wohnen. Es war - obwohl es nur eine kurze Zeit war - nicht immer einfach, mit gepackter Tasche von der eigenen zu Patrick´s Wohnung zu fahren und alles unter einen Hut zu bekommen. Schließlich wollten seine Katzen regelmäßig versorgt werden und meine Blumen wollten gegossen werden, usw. So ist es doch schöner, zusammen in einer Wohnung zu wohnen und zu wissen, wo man hingehört statt immer zu überlegen, für welchen Zeitraum man jetzt Sachen mitnimmt. Da meine Arbeitsstelle in Dortmund war, war es nicht so problematisch, mal eben da vorbei zu fahren. Für Patrick war es hingegen noch komplizierter, wenn er mal bei mir in Dortmund übernachtet hat. Wer die Strecke von Dortmund nach Köln kennt, weiß, dass es mehr Stau als freie Fahrt ist. So kann man schon mal locker von Dortmund nach Köln 3 Stunden brauchen. Da hab´ich es mit einer Stunde Fahrtzeit für 74 km deutlich angenehmer. Das ist planbar und mit einer Stunde komme ich immer aus. Außerdem hat mich über XING eine Studienkollegin angeschrieben im März, die ich ebenfalls heute als Freundin bezeichne. Wir treffen uns mehr oder weniger regelmäßig und sind oft in Kontakt. Danke an dieser Stelle, dass Du mich angeschrieben hast. Das war echt ein Glückstreffer. Hoffentlich bleibt die Freundschaft lange bestehen. April 2008: Im April habe ich den Rettungshelfer-Lehrgang abgeschlossen und die Sanitäter-Prüfung bestanden. Da fiel mir ein Stein vom Herzen, dass ich das geschafft habe. Ich war 2 - 3 mal pro Woche in der DRK-Schule in Dortmund, um mir die Prüfungsinhalte anzueignen. Auf diesem Wege danke an alle, die mich dabei unterstützt haben und mir beim Lernen geholfen haben. Nicht zuletzt an meinen Prüfungspartner, mit dem alles reibungslos geklappt hat. Wir waren ein gutes Team! Ebenfalls im April habe ich angefangen, Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni Hagen zu studieren. Ja, ich weiß, was ich mir da vorgenommen habe. Freizeit ist seit dem Zeitpunkt praktisch Geschichte, aber irgendwie muss man ja die Karriereplanung in Angriff nehmen. Und ein Studium wird in vielen Stellenausschreibungen gefragt, sogar im Assistenzbereich in höheren Ebenen. Damit stehen mir dann sicherlich ein paar Wege offen - so stelle ich mir das zumindest vor. Mai 2008: Einen Monat nach Studienbeginn haben wir uns erstmal 10 Tage Urlaub gegönnt - Türkei, Alanya. Es war zwar schön, aber nächstes Mal fliegen wir woanders hin. Wenn man jetzt - nach 7 Monaten - daran zurück denkt, kann man nur sagen: es war schön, aber es gibt bestimmt auch noch andere schönere Urlaubsziele. Außerdem haben unsere Freunde aus dem DRK geheiratet - gerade, als wir aus dem Urlaub kamen. Das hatten wir so geplant, dass wir zur Hochzeit zurück sind. Der Gottesdienst und auch die Feier war schön und hat uns sehr gefallen. Außerdem habe ich im Mai einen Fitnessstudiovertrag abgeschlossen, was ich zugegebenermaßen schon oft bereut habe, weil mir einfach die Konsequenz fehlt. Aber ich arbeite daran und nehme mir für´s neue Jahr vor, mindestens zweimal pro Woche hinzugehen. Ziele müssen ja messbar sein, wie ich in meinen zahlreichen Seminaren, aber auch von erfahrenen Leuten, gelernt habe. Juni 2008: Ja, im Juni - tolle Zeit! Die WM-Erinnerungen kommen zurück. Jeder Zweite fuhr mit Deutschland-Fahne am Auto durch die Gegend. Patrick und ich natürlich auch. Schade, dass wir dann doch nicht Europameister geworden sind. Na ja, dafür werden wir bestimmt Weltmeister beim nächsten Mal. Außerdem war im Juni noch mein Geburtstag - ich bin "schon" 28 geworden. Patrick hat mir einen wunderschönen Tag bereitet - erst Frühstücken, dann Minigolf und am Abend zur Blueman Group nach Oberhausen. Es war ein toller Tag. Danke schön, Patrick, für die tolle Idee und auch an alle Anderen, die mir den Tag mit Überraschungen, Glückwünschen und Geschenken zu einem unvergesslichen Tag gemacht haben. Juli 2008: Der Juli ist der Geburtstags-Monat meiner Familie und gleichzeitig mit meiner Patentante hat auch Patrick´s Schwester Geburtstag. Ansonsten ist nichts Besonderes gewesen im Juli. Ich habe mir das DRK Leverkusen beim Tag der offenen Tür angesehen und mir vorgenommen, mir auch mal den Dienstabend anzusehen. Bis jetzt hat es nicht geklappt. Danke an den stellvertretenden Bereitschaftsleiter Jan Beine, der mir alle meine Fragen (ich gebe zu: es waren nicht wenige) beantwortet hat, und auch die Geduld aufgebracht hat, immer noch mit Verständnis zu reagieren, dass ich noch nicht dort war. Aber der Vorsatz für nächstes Jahr steht. Am 6. Januar ist der erste Dienstabend dort und ich habe mir fest vorgenommen, dabei zu sein. August 2008: Im August haben wir an einem Seminar "Wissenschaftliches Arbeiten" an der Fernuni teilgenommen - in Hagen. Hier habe ich eine ganz liebe Mitstudentin kennen gelernt, von der ich viel gelernt habe, Tipps bekommen habe und die ich gerne wieder sehen möchte. Leider wohnt sie etwas weiter weg. Aber nichts ist unerreichbar ;-) Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und sind auch heute noch in Kontakt. An dieser Stelle liebe Grüße, falls Du es liest. Manchmal muss man einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und trifft einen wichtigen Menschen. Im August habe ich die Mitgliedschaft im DRK Dortmund beendet. Dafür sprachen viele Argumente - Wohnort in Leverkusen, Aussicht auf Arbeitsplatz in Essen, usw. Die Entfernung war einfach auf Dauer nicht machbar und außerdem musste ich mir auch erstmal klar machen, ob es das Richtige für mich ist. Und das geht nur mit Abstand. September 2008: Im September haben wir an der Dartclub-Tour meines ehemaligen Dart-Clubs aus Meschede-Berge teilgenommen. Wenn sie schon mal in der Nähe sind (die Tour ging nach Köln) nutze ich natürlich gerne die Gelegenheit, um sie mal wieder zu sehen. Eine Woche später haben Patrick und ich an den Minigolf-Stadtmeisterschaften teilgenommen. Auch wenn wir nicht unter die ersten 3 Plätze gekommen sind, hat es Spaß gemacht. Die nächsten Meisterschaften kommen bestimmt und vielleicht klappt´s dann. Semesterende - und eigentlich auch Klausurphase. Aufgrund des derzeitigen Wissensstandes in Mathe haben wir entschieden, die Klausur auf das nächste Semester zu verschieben. Die Klausurzulassung hatten wir zu dem Zeitpunkt bereits und die kann uns auch keiner mehr nehmen. Und diese Entscheidung war auf jeden Fall richtig. Im zweiten Anlauf bei einem anderen Dozenten hab ich nun auch Analysis weitestgehend verstanden. Mal sehen, was die Klausur Ende März bringt. Oktober 2008: Das erste Oktober-Wochenende haben wir in Hamburg verbracht. Hintergrund ist, dass ich kurz bevor ich Patrick kennen gelernt habe, eine Reise gebucht hatte für 2 Wochen. Dazu hatte ich natürlich keine Lust, als ich dann in festen Händen war. Alleine in Urlaub fliegen macht mir keinen Spaß. Das Reisebüro war sehr kooperativ und wir konnten für den Preis der Anzahlung etwas anderes buchen. Also ist die Wahl auf Hamburg gefallen. Zum Zeitpunkt der Buchung wussten wir zwar nicht, dass dort die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit stattfinden, aber schlimm war das nicht. Das Wochenende war toll und das Hamburg-Fieber hat uns gepackt. Das nächste Mal kommt bestimmt. Außerdem hatte diesen Monat mein Kollege und sein Zwillingsbruder Geburtstag. Da sie aus Polen kommen und beide mittlerweile wieder dort sind, konnte ich ihnen nicht persönlich gratulieren. Dank der modernen Kommunikationstechnik heutzutage ist es möglich, relativ kostengünstig auch mit Freunden in Polen Kontakt zu halten. Und das ist auch gut so! November 2008: Meine Cousine hat geheiratet am 1. November. Wirklich ein tolles Paar. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und einen tollen Jahreswechsel für Euch - der erste als Ehepaar! Ich wünsche Euch immer das nötige Verständnis füreinander, vor Allem wenn es mal nicht gerade Höhen gibt, und eine tolle Zeit zusammen. Möge Euer Zusammenleben aus vielen Höhen und wenig Tiefen bestehen. Ich habe im November meinen ersten James-Bond-Film gesehen. Ja, tatsächlich - ich habe noch nie vorher das Verlangen gehabt, James-Bond-Filme zu sehen. Und ich kann jetzt sagen: ich hatte vorher nichts verpasst. Der Film hat mir nicht gefallen. Im November hat Patrick Geburtstag und ich habe den Tag geplant. Zuerst waren wir frühstücken, dann in Elspe zur Dinnershow. anschließend dort übernachtet und am nächsten Tag haben wir die Atta-Höhle besichtigt. Es waren 2 tolle Tage, die auch Patrick gefallen haben. Ich habe selten vorher so viel Schnee gesehen. Es war das erste Wochenende mit richtig viel Schnee in diesem Winter. Aber Patrick hat die Fahrt wirklich super gemeistert. Ich hätte aufgegeben und wäre zurück gefahren, glaube ich. Und zum guten Schluss am 29. November habe ich an der BEC Vantage Prüfung in Köln teilgenommen. Wieder ein Teilziel erreicht, auf das ich mich fast ein Jahr vorbereitet habe. Die Ergebnisse bekomme ich Ende Januar. Mein Gefühl sagt mir, dass ich bestanden habe - hoffentlich! Danke an meine Prüfungspartnerin von der mündlichen Prüfung. Wir haben uns sofort gut verstanden und sind seit der Prüfung in Kontakt geblieben. Wir haben das super zusammen hinbekommen. Schöner Zufall, dass wir uns begegnet sind. Ich freu mich, Dich wiederzusehen. Danke auch an den Englischtrainer, der mir von der RWE Academy vermittelt wurde. Die Vorbereitung hat Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Dezember 2008: Wahnsinn, das Jahr ging echt schnell vorbei. Wie üblich vor Weihnachten: Weihnachtsmarktbesuche und Weihnachtsfeiern und nochmal eben schnell den einen oder anderen Bekannten/ die eine oder andere Bekannte treffen, die man lange nicht gesehen hat. Leider sind es immer so wenige Tage vor Weihnachten, an denen man noch Zeit hat. Aber das nächste Jahr kommt bestimmt mit 365 neuen Tagen. Mitte Dezember waren wir mit Patrick´s Eltern Gans essen. Das erste Mal, dass ich Gans gegessen habe. Und es war so lecker, dass ich sie direkt wieder essen möchte. An dieser Stelle danke für die Einladung, es war eine tolle Idee. Kurz vor Weihnachten habe ich mich dann nochmal mit meiner lieben Freundin getroffen, die gerade hochschwanger ist. Ich wünsche Dir einen schönen Jahreswechsel und eine tolle Zeit der Vorfreude. Halt durch - und freu Dich drauf. Danke für die Einladung zum Frühstücken. Es war ein toller Vormittag und ich habe mal wieder gemerkt, dass wir uns viel zu selten treffen. Die Zeit verging wie im Fluge. Fazit: Es war ein sehr turbulentes Jahr mit vielen neuen Entscheidungen, neuen Wegen und neuen Menschen, die meinen Weg gekreuzt haben und mich hoffenltich noch lange begleiten. Danke an alle, die mich das Jahr über begleitet haben. Auch musste ich mich von einigen Leuten verabschieden, die entweder aufgrund der Entfernung oder auch aufgrund des Jobs oder sonstigen Gründen keinen oder nur ganz sporadischen Kontakt mit mir halten wollten/ konnten. Auch Euch danke ich für die Zeit, die Ihr mich auf meinem Weg begleitet habt. Ich würde mich freuen, wenn wir uns wieder sehen und auch in Kontakt bleiben. Ganz besonders danke ich denjenigen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen, wenn ich Fragen hatte, die ich mir selbst nicht beantworten konnte. Besonderer Dank gilt an erster Stelle Patrick, der an meiner Seite ist, ob in guten oder schlechten Zeiten. Er hält zu mir und ist für mich da, wenn es nötig ist. Er schafft es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen, egal wie aussichtslos es scheint. Das klingt jetzt vielleicht schlimm - nein, nein, es war nie richtig aussichtslos; aber es kam schon oft vor, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sah. Und er blickte dann objektiv auf die Sache und hatte das richtige Wort zur richtigen Zeit (wenn er denn mal was sagt - er ist ja sonst eher schweigsam ;-) Hier passt der Satz: Ein Mann, ein Wort; eine Frau, ein Wörterbuch! :-) Als nächstes danke ich meiner Mutter. Sie beantwortet meine SMS zu jeder Tages- und Nachtzeit. An dieser Stelle danke dafür. Ich bin ja eher ungeduldig - daher brauche ich manchmal sofort eine Antwort auf meine Frage. Und wenn mir irgendwas nicht einfällt, was ich aber jetzt wissen will, ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie alles weiß und sich an alles erinnert. Zumindest an das, was ich wissen will. ;-) Meinen Geschwistern, besonders meiner Schwester, die ich dieses Jahr viel zu oft vernachlässigt habe. 2009 werde ich mir mehr Zeit nehmen! Patrick´s Eltern gilt der Dank - dass Ihr für uns da seid, Verständnis habt, wenn wir wieder mal "nur kurz" vorbeikommen können und auch so selten bei Euch waren im vergangen Jahr. Und nicht zuletzt: Danke für die tollen Rezepte und die Gastfreundschaft! Ich hab´ mich von Anfang an gut aufgenommen gefühlt bei Euch. Ein besonderer Dank gilt Marina und Melanie, die es ermöglichen, dass wir in Urlaub fahren können und sich dann liebevoll um unsere Katzen kümmern. Vielen Dank dafür. Meinen Freunden, denen ich ebenfalls zu wenig Zeit gewidmet habe, weil ich viel zu oft mit anderen Dingen beschäftigt war, die natürlich auch wichtig sind (z. B. Job, Studium), aber die nicht alleine zum Glück verhelfen. Manchmal habe ich auch die falschen Prioritäten gesetzt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Das habe ich durch Euch erst richtig kapiert. Es geht nichts über gute Freunde. Ich freu´ mich, dass der Kontakt weiter besteht. Bis bald! Namentlich erwähnen möchte ich hier Jens, Janina und Sascha, denen ich dafür danken kann, dass die Freundschaft noch nicht zerbrochen ist, obwohl eine zeitlang Funkstille herrschte. Danke, dass Ihr Euch immer noch bei mir meldet und den Kontakt nicht abbrechen lasst. Dank Euch hatte ich eine echt tolle Zeit in Dortmund! Torsten - dem ich einfach so danke sagen möchte; für die hilfreichen Tipps und einfach nur so! Renata und Kristof - danke für den schönen Abend im Pfannkuchenhaus in Witten und danke für die türkischen Lira. Schade, dass wir uns so selten getroffen haben - wir freuen uns schon auf nächstes Mal. Meinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, die im Laufe des Jahres zwar andere geworden sind, denen ich allen dankbar bin - den neuen und den vorherigen. Ich habe von allen etwas gelernt und blicke gerne auf die Zeit zurück - und auch gerne in die Zukunft. In einem so großen Konzern trifft man sich immer wieder, davon bin ich überzeugt. Ich hoffe, dass ich mit denen, die nicht mehr in diesem Konzern arbeiten, den Kontakt halten kann und dass wir uns wieder sehen - irgendwann und irgendwo bestimmt. Besonders gefallen hat mir die Zeit in der Abteilung Strukturierung (die Arbeit in dem Team hat mir wirklich Spaß gemacht und das habe ich Euch zu verdanken). So ein Team noch einmal zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Auch wenn wir jetzt in verschiedenen Abteilungen arbeiten, bin ich sicher, dass der Kontakt aufrecht erhalten bleibt. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten. Ihr seid klasse! Auch danke ich meinen zahlreichen Familienangehörigen und wünsche mir, dass es mal ein großes Familientreffen gibt, bei dem wir uns alle sehen. Wahrscheinlich bleibt es bei diesem Wunsch - aber die Hoffnung sollte ja nie aufgegeben werden. Allen Bekannten und Verwandten, die ich hier nicht besonders erwähnt habe und allen, die mein Leben bereichert haben - dazu zählen meine Chefs, meine Mentoren im Studium, besonders Herrn Dr. Teschke und Herrn Mahr, meinen Mitstudenten, usw. Danke! Danke an Mara Hages von Mara Luna Leverkusen, bei der ich meine Massage gerne genieße. Nicht zuletzt bedanke ich mich bei meinen Blog-Lesern, die dafür sorgen, dass meine Seite bei manchen Themen so hoch oben in der Google-Suche steht. Das wäre ohne Euch nicht möglich gewesen. Allen, die dies lesen, wünsche ich einen tollen Jahreswechsel. Mögen die eigenen Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen. Auf ein neues Jahr! Mal sehen, was es bringen wird. Optimismus und Gesundheit ist das Wichtigste.
Samstag, 19. Juli 2008
"Diene deinen Freunden, ohne zu rechnen." Gottfried Keller War ein Schweizer Schriftsteller und Dichter. geboren 19.07.1819 in Zürich (Kanton Zürich), Schweiz gestorben 15.07.1890 in Zürich (Kanton Zürich), Schweiz Quelle
Freitag, 4. Juli 2008
Es hat etwas bewirkt: mein Eintrag "Glückwünsche und keine Glückwünsche" hat mir etwas gebracht. Ich habe den Leuten, die in dem Text mit "keine Glückwünsche" gemeint waren, eine E-Mail mit dem Link zum Eintrag zugeschickt , da ich nicht wusste, ob sie die Internetseite regelmäßig lesen. 2 haben sich nicht gemeldet und nicht darauf reagiert - trotz Lesebestätigung. Ich weiß, was ich davon zu halten habe. Meine Freundin hat sich allerdings entschuldigt, keine großen Ausreden gesucht, sondern hat ihren Fehler eingesehen. Es tut gut zu hören, dass ihr die Freundschaft noch wichtig ist. Gestern haben wir nach langer Zeit telefoniert und es ist aus der Welt geschaffen. Mein Freundeskreis ist zwar dadurch kleiner geworden, aber dafür intensiver. Wenn aus 3 einseitigen Freundschaften eine beidseitige überbleibt, ist das ein gutes Ergebnis. Was nützt es, wenn ich Aufwand in 3 angebliche Freundschaften stecke, die von meiner Seite Freundschaften waren, von deren Seite aber nicht? Dann lieber eine, die beiden wichtig ist. Ich freu mich, dass nun Klarheit herrscht. Es lohnt sich auch manchmal, im Bekanntenkreis aufzuräumen und sich auf die wesentlichen Freundschaften zu konzentrieren. Lieber wenige wahre Freunde als viele oberflächliche Kontakte. .
Freitag, 27. Juni 2008
Viele meiner Bekannten und Freunde haben an meinen Geburtstag gedacht. Ich bekam Glückwünsche aus dem Sauerland, aus Iserlohn, Dortmund, Witten, Essen, Köln, Seattle, Abu Dhabi und anderen Orten. Das ist sehr erfreulich - ich freu mich über jeden einzelnen Glückwunsch. Auch meine Familie hat teilweise an mich gedacht, zumindest meine engste Familie (meine Mutter, meine Schwester,...) mein Opa wahrscheinlich auch, aber ich denke, er hat mich telefonisch nicht erreicht. Ich hatte 2 Anrufe in Abwesenheit zu Hause. Auf diesem Wege danke an alle. Na ja, ich bin auch traurig, dass einige, von denen ich glaubte, dass sie echte Freunde sind, nicht an mich gedacht haben. Letztes Jahr habe ich an meinem Geburtstag ca. 15 Leute direkt an meinem Geburtstag in den Irish Pub mitgenommen, um an meinem Geburtstag nicht alleine zu sein. Das hat auch funktioniert - viele meiner Arbeitskollegen und "Freunde" sind mitgekommen. Am Wochenende darauf habe ich dann eine große Feier mit ca. 35 Leuten in meiner damaligen DRK-Gemeinschaft OV 1 gefeiert - mit Getränken, Musik und Buffet. Und da waren sie auch alle dabei. Und jetzt - ein Jahr später, vergessen sie sogar, mir zu gratulieren. Passt da das Sprichwort "Aus den Augen - aus dem Sinn" oder muss man immer eine Party schmeißen, um Glückwünsche zu bekommen? Aber so erfährt man, wem man wirklich wichtig ist. Das tut zwar weh - aber ist gut so! So weiß ich dann wenigstens, wo ich dran bin. Und zufällig vergesse ich dann auch deren Geburtstag (bis jetzt habe ich keinen vergessen, mein Outlook-Kalender ist da ganz gut gefüllt) oder verlege die Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder vergesse sogar deren Namen. Oder braucht man solche Freunde? Ich nicht! Ist nur interessant, dass das die gleichen Leute sind, die zwar, als ich in Dortmund wohnte, immer für ein Treffen da waren und wir oft zusammen etwas unternommen haben, oder auch den Vorteil gerne in Anspruch genommen haben, dass ich ein Auto habe, sie nach Hause bringen kann und nie "Nein" sage. Und sobald sie 70 km fahren müssen, damit wir uns sehen, bin ich auf einmal nicht mehr so wichtig. Ok - ich weiß, was ich davon halten soll.
Dienstag, 3. Juni 2008
Ganz passend zu meinem Eintrag von Sonntag zu dem starken Fundament passt auch dieses Zitat: "Es ist besser, einen Freund haben, der viel wert ist, als viele haben, die nichts wert sind." Julius Wilhelm Zincgref, oder auch Julius Wilhelm ZengraviusWar ein deutscher Spruchdichter, Lyriker und Herausgeber. geboren 03.06.1591 in Heidelberg (Baden-Württemberg), Deutschland gestorben 12.11.1635 in St. Goar (Rheinland-Pfalz), Deutschland
Sonntag, 25. Mai 2008
....geht nicht, hat mein Opa immer gesagt. Und deshalb musste ich mich entscheiden. Gestern hat ein Kollege aus meiner Abteilung bei RWE sowie unsere Freunde Yvonne und Tobias vom DRK Dortmund aus meiner Gemeinschaft geheiratet. Von Yvonne und Tobias die Einladung hatten Patrick und ich schon sehr lange und haben auch schon Anfang April dort zugesagt. Unseren Urlaub haben wir so geplant, dass wir rechtzeitig einen Tag vor der Hochzeit zurück sind. Die Hochzeit meines Arbeitskollegen wäre auch interessant gewesen, da hier ein katholischer und ein griechisch-orthodoxer Pfarrer die Trauung durchgeführt haben. Da man sich aber leider nicht teilen kann, war es nicht möglich, an beiden Trauungen teilzunehmen. Ich hoffe, dass ich nach meinem Urlaub erzählt und gezeigt bekomme, wie es war und dass meine Kollegen Fotos gemacht haben. Die Hochzeit, auf der wir waren, war aber auch sehr interessant, da es eine konfessionsverbindende Eheschließung (wie der evangelische Pfarrer sich ausdrückte) war. Der Pfarrer hat ein paar sehr interessante Denkanstöße gegeben. Er hat z. B. die Frage gestellt, warum es Brautpaar heißt. Tja wirklich interessante Frage. Warum nicht Bräutigampaar? Der Trauspruch aus dem ersten Korintherbrief von den Beiden war auch wirklich schön: "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen." Dazu sprach der Pfarrer nicht nur von der Liebe zwischen einem Ehepaar sondern auch von der Nächstenliebe. Er hat die anwesenden Gäste aufgerufen, dem Ehepaar auch mit der Nächstenliebe zur Seite zu stehen, wenn sie mal nicht mehr weiter wissen. Weiterhin hat er darauf angesprochen, dass es ja in der modernen Zeit kein "Vergehen" mehr ist, wenn sich zwei Menschen mit verschiedenen Konfessionen (evangelisch und katholisch) für das gemeinsame Leben entscheiden. Die Kirche muss sich meiner Meinung nach auch ein bisschen öffnen und konfessionsübergreifend oder wie der Pfarrer es so schön ausdrückte konfessionsverbindend aufgeschlossen sein. In manchen Kirchen hat man das schon daran gemerkt, dass nicht nur die alten Lieder aus dem Gesangbuch gesungen werden, sondern dass in immer mehr Kirchen das Buch "Singt dem Herrn" ausliegt und regelmäßig Lieder aus diesem moderneren Buch gesungen werden. Ich mag diese Lieder sehr und habe mir nach gestern vorgenommen, wieder öfter in die Kirche zu gehen. Wie viel oder wenig die Gläubigen glauben, bleibt doch jedem selbst überlassen und kann auch nicht nachgewiesen werden. Ich weiß nicht, wer Gott ist und wo er ist. Allerdings habe ich schon oft gespürt, dass ich nicht da bin, denn in manchen Situation, in der ich nicht mehr weiter wusste, hat sich wie von selbst aufgelöst und mir einen Weg gezeigt. Es muss eine Kraft geben, die mir weiterhilft, wenn ich nicht weiß. Woher sie kommt und wann genau sie bei mir ist, weiß ich nicht. Es ist nur interessant, dass manche Dinge wie von selbst und ohne mein Zutun geschehen. Wochenlang zergrübele ich mir den Kopf, wie ich mich für was entscheiden soll und eines Tages liegt die Entscheidung direkt vor mir. Ich glaube an diese scheinbar übersinnliche Kraft. Ein weiterer sehr schöner Abschnitt ist mir in der Erinnerung geblieben. Und zwar hat der Pfarrer gefragt: "Ist Euer Standesbeamer hier"? Nachdem es von beiden verneint wurde, hat er gesagt, dass es bei der Eheschließung ein "Außen" und ein "Innen" gibt. "Außen" war vor mehr als einem Jahr beim Standesamt. Das zeigt nach außen hin, dass sie jetzt verheiratet sind und die gesetzlichen und steuerlichen (falls es die noch gibt) Vorteile nutzen können. Das "Innen" dagegen ist das "Ja-Wort" zueinander, immer zusammen zu halten und für den Anderen da zu sein. Das bedeutet ja bei Weitem mehr, aber das Formale gehört auch dazu. In Polen z. B. gibt es keine standesamtliche Hochzeit. Da ist die kirchliche Hochzeit auch gleichzeitig die formelle Eheschließung. Für mich bedeutet die kirchliche Hochzeit viel mehr als die standesamtliche, denn wenn ich mal heirate, möchte ich auch diese übersinnliche Kraft namens Gott mit in den Ehebund aufnehmen. Noch dazu ist die kirchliche Hochzeit viel feierlicher als die standesamtliche. Daher trifft es die Beschreibung "Außen" und "Innen" aus meiner Sicht auf den Punkt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wünsche allen Paaren, die gestern geheiratet haben, besonders denen, die ich kenne, dass ihr gemeinsamer Lebensweg genauso schön wird wie der gestrige - hoffentlich unvergessene - Tag. Möge Euch dieser Tag immer wieder verbinden und mögt Ihr das Versprechen, dass Ihr Euch gestern gegeben habt, immer aufrecht erhalten wird. "Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss, am Besten von beiden Seiten."
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