Mittwoch, 13. Juni 2012
Patrick hat am Wochenende gebaggert, was das Zeug hält - und das sogar mit meiner "Genehmigung". :-)
Wir waren in Straelen auf dem Gelände der BSK Rheinland.
Hier wird angeboten, mit einem Bagger zu fahren oder Sand hin- und herzuschaufeln. Patrick hatte einen Heidenspaß dabei; das Gen fehlt mir wohl, was an purem Sand von rechts nach links und zurück schaufeln Freude bereitet, aber Hauptsache er hatte Spaß.
Seine Sicht der Dinge könnt Ihr hier nachlesen.
Baggerführerscheine kann man dort übrigens auch machen - mal sehen, ob das sein nächster Traum ist.....
Donnerstag, 2. Februar 2012
dat wird prima. . .
Karneval im Herkenrathhof Leverkusen-Schlebusch - bisher kenn ich es nur von Erzählungen, dass es einmalig sein soll. Dieses Jahr werde ich mir selbst ein Bild machen. Ich freu mich riesig drauf!
Montag, 11. April 2011
All das habe ich an nur einem Tag gelernt!
Wofür so ein Ehevorbereitungskurs der besonderen Art alles gut ist. :-) Schon vor einiger Zeit haben wir einen Prospekt entdeckt, in dem Ehevorbereitungskurse angeboten werden. Einer davon hieß "Aktiv-Klettertag" für Paare vor der Hochzeit. Da haben wir uns angemeldet - es hörte sich interessant an und klingt nach etwas anderem. Einerseits habe ich mich darauf gefreut, andererseits war ich auch skeptisch.
Da ich auf hohe, um sich selbst drehende und über Kopf drehende Karussels stehe, hab ich gedacht, dass das auch nicht viel schlimmer sein kann in so einem Hochseilgarten. Da ich eher zu der Art Mensch zähle, die nicht gerne die Kontrolle aus der Hand geben, war mir jedoch klar, dass mir gerade das "sich fallen lassen" nicht besonders leicht fallen wird.
Aber ich fange mal vorne an: Begrüßt wurden wir sehr freundlich mit Kaffee und Keksen und einer kurzen Vorstellungsrunde der besonderen Art: ein gedachter Zeitstrahl von einem Jahr, auf dem wir uns nach Hochzeitsdatum, Dauer der Beziehung und nach prozentualem bereits erledigtem Anteil der Hochzeitsvorbereitung aufstellten. Interessant war, dass nicht alle Paare sich einige waren - wir im Übrigen auch nicht. Daran sieht man, dass ich eher die perfektionistische sowie auch die vorsichtigere von uns beiden bin. Meine Einschätzung lag zwischen 55 und 60 % - Patrick´s deutlich höher. Anschließend stellten wir uns noch von Norden nach Süden auf, welche Paare woher kommen. Dann wurden verschiedene Postkarten auf dem Boden ausgelegt, von denen jeder eine Karte gezogen hat und kurz beschrieben hat, was das Bild mit der Beziehung zu tun hat. Meine Karte zeigte zwei Sonnenstühle, die in eine Richtung stehen, also nicht gegenüber. Das passt deshalb zu uns, weil wir gemeinsam in die gleiche Richtung schauen. Patrick´s Karte zeigte zwei gleiche Tassen mit unterschiedlichen Löffeln. Die Tassen zeigten die Gemeinsamkeiten und die Löffel unsere Unterschiede.
Anschließend nach ein paar Sicherheitshinweisen und ein paar Trockenübungen, die auf einem Balken am Boden stattfanden ging es an´s Eingemachte. Wir mussten uns - ohne den Balken zu verlassen - in der Reihenfolge unserer Schuhgrößen und anschließend nach dem Anfangsbuchstaben des Vornamens unserer Schwiegermutter aufstellen. Und dann ging´s los: in 12 Meter Höhe über ein Drahtseil balancieren - gesichert vom eigenen Partner und 2 Backup-Personen. Zur Hilfe hatte man nur einige herunterhängende Seile, die man ein paar Schritte mitziehen konnte, bevor es dann zum nächsten Seil ging. Das letzte Seil war jedoch weiter entfernt - man musste das eine Seil loslassen, bevor man das nächste greifen konnte. Loslassen - ein schönes Stichwort! Es fällt nicht leicht, aber es geht. Beim ersten Versuch habe ich gerade mal zwei Schritte gemacht, bevor ich wieder herunterwollte. Doch die Gruppe hat mich motiviert - mitgezogen. Alle sind weiter gegangen! Also habe ich es noch einmal probiert und ich habe es geschafft, loszulassen und freihändig zu gehen. Ein wirklich geniales Erlebnis! Ich hätte heulen können, wenn es nicht so aufregend gewesen wäre. Ich war stolz!
Nach dem Mittagessen ging es dann zum Team-Beam, einer Station für 2 Personen, die sich nur gegenseitig halten konnten, um weiterzuschauen. Es war deshalb so schwierig, weil man den Blick nach unten richtete und unter einem nur Luft war. Man ging dann in einer halbwegs waagerechten Haltung als Paar Schritt für Schritt über den Balken. Ich habe es zwar geschafft, das Seil ganz loszulassen und mich nur an Patrick festzuhalten, aber einen Schritt in Richtung weg von dem sicheren Halteseil zu gehen, war zu viel für mich. Obwohl ich wusste, dass garantiert nichts passieren kann, habe ich es mir nicht zugetraut, weiterzugehen - die Angst zu fallen ist zu groß.
Dann wartete noch das Highlight auf uns - der Pamper Pole! Steil einen Baumstamm hochklettern, oben freihändig ohne Halteseil auf die pizzatellergroße Fläche klettern, sich langsam herumdrehen und wie beim Free Fall herunterspringen. Natürlich wurde man auch hier von einem Sicherungsteam gehalten, jedoch durfte man vorher ein paar Meter freien Fall erleben. Ich bin immerhin bis ganz oben geklettert, habe mich dann nur nicht darauf gestellt. Ich muss mir ja auch noch etwas offen lassen für nächstes Mal! :-)
Zwischendurch haben wir von dem Leiterteam immer Feedback bekommen mit Anregungen zum Nachdenken, was das Vertrauen, das Selbstvertrauen und auch das Verlassen der eigenen Komfortzone betrifft. Ein Anstoß für mich war, dass ich erleben durfte, dass mich niemand kritisiert, nur weil ich den Weg nicht bis zum Ende gehe, sondern sage, wo meine persönliche Grenze ist. Daran konnte ich erkennen, dass die Selbstwahrnehmung völlig von der Fremdwahrnehmung abweicht. Manche sagten sogar, dass es mutig ist, zuzugeben, dass das jetzt zu viel ist. Von der Perspektive habe ich das noch nie betrachtet.
Und zum Schluss bevor wir wieder unsere eigenen Wege gingen, bekamen wir noch ein paar Bohnen mit auf den Weg, nachdem uns diese Geschichte vorgelesen wurde von den Bohnen des Glücks.
Also - es war ein toller Tag im Hochseilgarten Iserlohn bei strahlendem Sonnenschein, viel Spaß, mit netten Leuten und neuen Erkenntnissen. Organisisert wurde das Ganze vom Referat für Ehe und Familie des Erzbistums Köln. Danke besonders an Astrid, Alex und Martin.
Sonntag, 17. Oktober 2010
The more I study, the more I know
The more I know, the more I forget
The more I forget, the less I know
So why study?
Sonntag, 4. Juli 2010
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Montag, 15. Februar 2010
Wie Ihr schon gelesen habt, war ich Samstag beim Karnevalszug in Leverkusen-Schlebusch. Ich mag es nicht so groß und unpersönlich. Lieber familiär und klein. Daher war Schlebusch genau richtig.
Worüber ich mit Patrick oft gesprochen habe und auch mit anderen, die Karneval überhaupt nicht mögen, ob Karneval feiern peinlich ist. Ich finde nicht, aber das mögen Andere anders sehen.
Ich finde, dass man ohne Kostüm viel mehr auffällt, als wenn man sich verkleidet - egal wie das Kostüm aussieht. Kostüme gibt es viele und da ist für jeden was Passendes dabei. Unverkleidet fällt man sofort auf, weil man sofort zu erkennen ist und so normal aussieht. Na gut, nächste Frage: was ist schon normal? Ist normal das, was die Allgemeinheit tut? Wenn ja, dann ist es auch normal, wenn man durch die Straßen läuft mit einem Bier in der Hand. Manche mögen das peinlich finden. Ich finde, es muss einem nicht peinlich sein, denn das gehört zu Karneval dazu. Solange man sich noch benehmen kann, die leeren Flaschen in den Mülleimern entsorgt und nicht auf der Straße zertrümmert und noch einen geraden Satz herausbekommt, ist doch alles in Ordnung. Meine Devise dabei ist "Erlaubt ist, was gefällt, solange es den anderen nicht beeinträchtigt". Und wer zum Lachen gerne in den Keller gehen möchte, weil ihm das zu doof ist, kann das gerne tun, aber soll dann den Karnevalisten auch ihren Spaß lassen.
Eine weitere Überlegung ist, ob die Karnevalsmusik peinlich ist. Nein - auf gar keinen Fall. Ich habe seit Karnevalsdonnerstag bei jeder Gelegenheit das Radio an und höre liebend gerne die Karnevalsmusik. "Das rote Pferd", "Da simmer dabei", "Ich hab ne Zwiebel auf´m Kopf, ich bin ein Döner", usw.: Was ist daran peinlich? Das ist total lustig - der Text ist einfach und kann áuch nach ein paar Bierchen noch mitgesungen werden. Das ist einfach Gute-Laune-Musik, die zum Feiern dazu gehört. Ich höre die Musik gerne auch so mal, ohne dass eine Party stattfindet. Meine Lieblingsmusik besteht aus Schlagern, wie z. B. Matthias Carras, Michael Wendler, Matthias Reim, Olaf Henning, und viele mehr. Aber auch diese richtige Party-Musik gehört dazu und ich kann sie jederzeit hören, nicht nur auf Partys. Viele aus meinem Bekanntenkreis finden das unnormal und sagen, dass ich für die Art von Musik doch viel zu jung bin (äh...war, denn als sie das sagten, war ich 10 Jahre jünger). Das sind aber dann die Gleichen, die auf Partys mitgrölen "Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer". Ach - da ist das dann auf einmal in Ordnung? Die Texte kann doch jeder auswendig, egal, wie sie sonst darüber schimpfen, weil es einfach zu jeder Party dazugehört. Oder was meint Ihr?
Samstag, 10. Oktober 2009
... mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist hier nämlich deutlich kälter und bewölkter als in unserem Urlaubsort. Ok - das wussten wir vorher.
Ein sehr schöner Urlaub liegt hinter Patrick und mir. Wir waren auf Kreta im Hotel Creta Star, ein Hotel der Aegean-Gruppe.
Gebucht haben wir den Urlaub schon vor langer Zeit - im Februar im Reisebüro Hapag Lloyd in Essen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Inzwischen hatten wir einiges zu tun, sodass der Urlaub nicht ganz so präsent in unseren Köpfen war. Als die letzte KIausur dann geschrieben war, konnten wir uns auf den Urlaub so richtig freuen. Wir haben dann im Internet nach dem Wetter am Urlaubsort gegooglet und sahen, dass es "nur" 25 Grad werden sollen. Also war es eine Vorfreude, aber auch Skepsis, ob wir nicht frieren werden. Na gut, 25 Grad und Sonne ist besser als das Wetter hier, haben wir uns gedacht und uns letztendlich doch gefreut.
Wir sollten um 14 Uhr starten, mit der Betonung auf sollten. Um 11:30 Uhr kamen wir am Flughafen an mit der Bahn und dem Sky-Train, als wir erfahren mussten, dass der Flieger noch gar nicht von Heraklion gestartet ist und auch nicht starten kann, weil ein Reifen geplatzt ist. Erwartet wurde der Flieger um 19:30 Uhr. Wir haben zumindest Gutscheine von Tui bekommen, um uns am Flughafen in die einzelnen Cafés und Restaurants zu begeben, um dort die Zeit zu vertreiben. 8 Stunden vergehen auf der Arbeit wie im Flug, aber dort am Flughafen waren sie endlos lang. Wir kennen jetzt bestimmt jeden Meter dort; un das erste Buch, das ich mir für den Urlaub vorgenommen hatte, war auch schon fast durch, als wir dann endlich boarden konnten. Sonst hat alles problemlos geklappt, der Flug ohne Hindernisse, der Transfer und auch der Check-In im Hotel. Wir wurden um 2 Uhr (griechischer Zeit; 1 Uhr deutscher Zeit) nachts freundlich begrüßt. Dann endlich auf dem Zimmer; auf den ersten Blick sauber. Ok, dann nix wie schlafen.
Die Essenszeiten: Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 10 Uhr, Mittagessen zwischen 12 und 15 Uhr, Abendessen zwischen 19 und 21 Uhr, dazwischen noch folgende Snacks: 10 - 11 Uhr Spätfrühstück, 10 - 18 Uhr Eis, 16 - 17 Uhr Kuchen, und Getränke all inklusive. Wir hätten uns also locker von morgens um 7:30 Uhr bis abends um 21 Uhr durch die ganzen Angebote schlagen können. Aber ehrlich gesagt: Das geht überhaupt nicht; zumindest weiß ich nicht wie. Wir haben die Snacks sowieso ausfallen lassen und auch beim Mittag- bzw. Abendessen musste man schon genau überlegen, was man gerne probieren möchte und was jetzt überhaupt noch geht. Wir waren die ganze Zeit mehr als satt und das war alles so lecker!
Das Zimmer haben wir uns dann am nächsten Tag genau angesehen. Na ja, an den wichtigen Stellen war es sauber. Betten wurden jeden Tag frisch bezogen, Toilette, Waschbecken und Dusche waren immer sauber. Aber... an den Ecken und den Zwischenräumen, z. B. zwischen Tisch und Stuhl oder auch an den Türzwischenräumen und -ecken wurde in der ganzen Zeit glaube ich nicht geputzt. Einfach einmal durch die Mitte plus die Sanitärgegenstände, das sollte reichen. Das hatten wir aber vorher auch schon in anderen Bewertungen des Hotels gelesen. Aber das sind wohl die unterschiedlichen Definitionen von Sauberkeitsempfinden. Bei so vielen Zimmern und so wenigen Reinigungsdamen muss ja auch alles schnell gehen. Im Großen und Ganzen konnten wir uns nicht beschweren. Wenn wir mal was hatten (z. B. ist zweimal der Handtuchhalter von der Wand gefallen), wurde es innerhalb von 1 Stunde repariert. Und der traumhafte Meerblick vom Balkon aus, hat das alles wieder ausgeglichen.
Die Tage haben wir größtenteils am Pool und Strand verbracht. Ausflüge von Tui haben wir nicht mitgemacht und entgegen aller vorherigen Tipps und Ratschläge haben wir auch keinen Mietwagen genommen. Wir haben die Zeit einfach am Hotel verbracht, in der Sonne, im Wasser oder bei einem der zahlreichen Sportangebote. Das war Erholung pur; und unsere vorherigen Gedanken bezüglich der Temperaturen waren völlig überflüssig. Es war manchmal schon zu heiß, aber dann hatten wir ja noch die Möglichkeit der Abkühlung im Wasser. Und selbst das war gar nicht kalt, sondern zumindest für meine Vorstellung schön warm.
Ein absolutes Highlight: die Animateure. Gute Laune ohne Ende! Spaß und Witz pur! Das war nicht so ein "billiges und nerviges" Programm, wie wir es schon vorher mal erlebt hatten, sondern sie haben sich richtig Mühe gegeben. Das tägliche Programm sah so aus: 10 Uhr Stretching, 10:30 Uhr Botcha, 11:30 Uhr Water-Gym, 15 Uhr Water-Volley und gleichzeitig Bogenschießen, 16 Uhr Dart, 17 Uhr Aerobic. Abends um 21 Uhr gab es dann die Minidisco und um 21:30 Uhr dann eine abwechslungsreiche Show für Erwachsene. Highlight war die Michael Jackson-Show und das Grease-Musical. An weiteren Abenden gab es die Variety-Show, ein Quiz, Riverdance, griechischer Abend mit griechischen Musikern und Tanz, usw. Die Figuren, Schritte und Tänze, die sie dargestellt haben, stimmten von der ersten bis zur letzten Bewegung.
Man konnte natürlich nicht das volle Tagesprogramm mitmachen. Nach ein paar Tagen ergab sich dann der Rhythmus, dass ich Water-Gym mitmachte, wir dann nachmittags gemeinsam zum Darten gingen und abends zur Show. Zwischendurch.. na was wohl? Essen und in der Sonne liegen!
Einen Tag haben wir einen Ausflug auf eigene Faust mit dem Bus nach Rhetymnon gemacht. Auch an diesem Tag war es sehr heiß, sodass es nicht gut auszuhalten war, großartig dort herum zu laufen. Der Venezianische Hafen dort ist traumhaft; den muss man mal gesehen haben. Das war´s dann aber auch schon, was uns dort besonders angesprochen hat und aufgrund der Hitze hat es uns dann schnell wieder zum Hotel bzw. ans Wasser gezogen.
Und nun noch etwas ganz Witziges: kennt Ihr es von früher aus dem Zeltlager, dass man einen Schlachtruf hatte? Oh je, das ist bei mir schon ziemlich lange her... Dieses Animationsteam hatte eher ein Schlachtlied, oder zwei oder drei. Eins davon war "Bomba" und eins "La Colita". Spezielle Tanzschritte und auch immer wieder "Hey, hey-Rufe" haben den Liedern ihre persönliche Note verliehen. Ich werde sicher demnächst noch das eine oder andere Video hier zur Verfüugung stellen. Bis dahin könnt Ihr ja mal bei YouTube stöbern. Wenn Ihr als Suchbegriff "Creta Star" eingebt, findet Ihr schon einige interessante Videos. Lohnt sich auf jeden Fall. Mehr folgt später von mir höchstpersönlich aufgezeichnet. Informationen zu einigen der Animateure findet Ihr auf dieser Homepage.
Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Ihr kein Fan von Animation seid, ist das überhaupt kein Problem. Es gibt am Hotel viele Rückzugsmöglichkeiten, denn durch die verwinkelten Gärten, in denen überall Liegen aufgestellt sind, kann man auch möglichst weit weg von der Animation sein und ist trotzdem nah am Strand. Da ist also für jeden etwas dabei.
Wir sind mit dem Urlaub sehr zufrieden. Ich würde auch gerne wieder dorthin. Ich finde, das zeigt, dass der Urlaub toll war. Jedoch denke ich auch, dass es so viele schöne Orte gibt, dass es schade wäre, zweimal an den gleichen Ort zu fahren. Mal sehen, ob überhaupt und wenn ja, wohin es nächstes Jahr geht.
Ausgewählte Fotos und Videos folgen. Das wird aber sicher noch ein paar Tage dauern.
An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Reisebüros, deren Beratung wirklich genau richtig war. Das Reisebüro ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie geben sich viel Mühe, suchen viele verschiedene Angebote heraus, solange bis man wirklich überzeugt ist. Sie können auch viel aus eigener Erfahrung berichten, weil sie scheinbar viele der Hotels selbst ausprobiert haben. Jedenfalls traf die Beschreibung ziemlich exakt unsere Vorstellungen. Es hat sich gelohnt, die Empfehlung anzunehmen. Das Wort, was mehrfach während der Beratung im Hinblick auf genau diesen Ort gefallen ist, war "wetterbeständig", was uns letztendlich nicht getäuscht hat. Das Wetter war viel besser als erwartet. Da kann man ohne Problem noch Ende September bis Mitte Oktober Urlaub machen.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Kennt Ihr das auch - Aufschieberitis - oder auf Englisch Procrastination?
Schaut Euch das hier an, echt lustig. Ich habe es mir schon zweimal angesehen und werde es bestimmt auch noch öfter tun. Ihr wisst schon "to get my staff done". :-)
Danke an den Jobblog. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Dass das auch für Lebenspartner gilt, habe ich gestern herausgefunden. Ich habe einen ferngesteuerten Minihubschrauber bei einem Gewinnspiel gewonnen. Ich hab mich gefreut, aber Patrick freut sich darüber noch viel mehr. Er hat gestern und heute insgesamt ca. eine Stunde damit gespielt, bis dass die Batterien zum zweiten Mal leer waren. Auch unser Kater Kasimir hat seinen Spaß daran. Dazu muss ich sagen, dass er gerne Fliegen fängt - und das ganz gut, meist ist er schneller als die Fliege. Als er dann den Hubschrauber gesehen hat, glaubte er auch, dass es eine Fliege ist und versuchte, sich darauf zu stürzen. Echt zum Schieflachen: Ein Mann, der mit dem Hubschrauber spielt und der Kater, der ständig versucht, den Hubschrauber zu fangen. Na ja, ich bin ja froh, wenn sie beide gesund sind. Ich kann also den Satz erweitern: Wenn Männer spielen, sind sie gesund. . . ;-)
Sonntag, 3. August 2008
The more I study the more I know. The more I know, the more I forget. The more I forget, the less I know. So why study?
Mittwoch, 2. Juli 2008
....braucht für den Spott nicht zu sorgen. Wollt Ihr mal lachen? Dann einfach hier weiterlesen. Ich sage dazu nur soviel: Ich habe mal den Wohnungsschlüssel in der Wohnung vergessen und gleichzeitig war der Herd an. Mit einem relativ sportlichen und nicht ganz ungefährlichen Akt über den Balkon der Nachbarin bin ich dann wieder in unsere Wohnung gekommen, da glücklicherweise die Balkontür auf war. Dafür habe ich mir von Patrick ein paar Kommentare angehört. Aber er hat das Ganze jetzt noch getoppt. Denn dümmer geht immer. :-)
Samstag, 21. Juni 2008
Ich bin zwar kein BVB-Fan, aber trotzdem find ich das Lied total schön. Ich stelle mir vor, im Stadion zu stehen und alle singen das Lied. Ist doch toll, oder?
Dienstag, 10. Juni 2008
Wer von Euch ist auch genervt von den ganzen Abkürzungen wie "lol", "hdl", usw.? Schaut Euch das mal an und Ihr seid bestimmt schlauer.
Samstag, 7. Juni 2008
Gib mir das Gedächtnis eines Elefanten, oder zumindest ein unfehlbares Dreijahresgedächtnis. Lass das Wunder geschehen, dass ich alles zur selben Zeit tun kann. Zum Beispiel alle Telefone gleichzeitig bedienen und dazu noch einen Brief schreiben, der "unbedingt noch heute heraus muss" obwohl ich weiß, dass er erst morgen unterschrieben wird. Statte mich mit der Geduld eines Engels aus, wenn der Chef mich stundenlang eine Akte suchen lässt, die ich schließlich auf seinem Schreibtisch finde. Vergiss bitte, dass ich als Schulabschluss Mittlere Reife oder Fachhochschulreife angeben muss und fülle meine Gehirnwindungen mit dem Wissen eines Universitätsprofessors. Hilf mir, alles zu verstehen, auch wenn die Informationen unverständlich sind. Hilf mir, alles richtig zu machen, auch wenn die Anweisungen falsch sind. Erleuchte mich, so dass ich allezeit weiß, wo der Chef ist, was er tut und wann er zurück kommt, auch wenn er verschwand, ohne ein Wort zu sagen. Lass mich am Jahresende, wenn ich "weisungsgemäß" alte Akten vernichte, ahnen, welches Stück davon in den nächsten Tagen "unter allen Umständen" gebraucht wird. Gib mir die Nerven wie Drahtseile, damit ich unerschütterlich lächle, wenn Chefs daran zerren. Und belohne die Chefs und Chefinnen, die bei solchem Zerren nicht mitmachen, sondern wissen, dass eine Sekretärin ein Mensch ist und danach handeln. Zum Glück arbeite ich in einer Abteilung, wo man als Sekretärin nicht zaubern können muss und wo ein "Weiß ich nicht" akzeptiert und nicht negativ gewertet wird. Trotzdem spricht dieses Gebet bestimmt vielen Sekretärinnen und Sekretären aus der Seele, oder?
Mittwoch, 23. April 2008
Geboren ist er 1858, somit kann man sich ausrechnen, dass er nicht mehr lebt. 150 Jahre wäre auch ein stolzes Alter. Als Physiker und Erfinder der Quantenphysik hat er Einiges vollbracht. Welchen Zusammenhang das wohl hat, dass Patrick´s Büro in der Max-Planck-Straße ist? Zufall oder steht das irgendwie im Zusammenhang? Mindestens finde ich, dass Patrick´s Aussage "Wenn ich noch mal die Zeit zurück drehen würde, hätte ich Physik studiert" irgendwie dazu passt und einen gewissen Zusammenhang darstellt. Oder hat er etwa den Job nach dem Firmensitz ausgewählt? :-) Mal sehen, ob er nach seinem Studium auch sowas Tolles wie der Namensgeber der Straße, in dem sein Arbeitgeber den Firmensitz hat? Ist natürlich ein hoher Maßstab, oder? ;-) Mehr zu Max Planck gibt es hier
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