Freitag, 11. November 2011
. . . schon etwas länger - doch die Zeit rennt.
Unsere Hochzeitsreise nach Fuerteventura war ein voller Erfolg - dieses Mal passte echt alles. Toller Sandstrand und tolles Pool, angenehmes Klima, schönes Zimmer sogar mit Sekt und Obst auf dem Zimmer als Begrüßung, qualitative Animation, der man sich aber auch gut entziehen konnte und nicht zuletzt ein wirklich großzügiges All-Inklusiv-Angebot. Jederzeit wieder würden wir Urlaub im Magic Life Club machen.
An dieser Stelle danke für die gute Beratung der Mitarbeiterinnen und MItarbeiter des Hapag Lloyd Reisebüros in Essen. Wir buchen dort jederzeit gerne wieder - es war jetzt die vierte Reise, die ich dort gebucht habe.
Montag, 4. April 2011
Bei dem wunderschönen Wetter am Samstag haben Patrick und ich uns auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Neben einem kleinen Stadtbummel war das Haupterlebnis Floaten im Doppeltank. Beim ersten Mal konnte ich nicht so richtig entspannen, weil alles neu und ungewohnt war. Dieses Mal wusste ich schon, was auf mich zukommt. Deshalb habe ich auch gar nichts mitbekommen. Ja gut, es gibt nicht wirklich viel zum Mitbekommen. Man liegt nebeneinander im Doppeltank schwebend auf hochkonzentriertem Salzwasser bei Meeresrauschen und in völliger Dunkelheit. Man befindet sich dann irgendwo zwischen Schlafen und Wachsein, aber weder bei dem einen noch bei dem Anderen. Man kann es schwer beschreiben, man muss es selbst ausprobieren. Wie Urlaub. . .
Anschließend haben wir noch gutes Essen genossen im Restaurant Rustico. Steak, Salat - alles super! Eine besondere Empfehlung ist das Pizzabrot, das frisch gebacken wird mit Knoblauchscheibchen und etwas Öl. Hmm.....
Das nächste Erlebnis wird dann mal Floaten im Einzeltank. Dann ist man völlig ungestört, weil es noch nicht mal die kleinsten Bewegungen und das Atmen von der zweiten Person gibt.
In Frankfurt bei der Floatbase haben sie einen Doppeltank und zwei Einzeltanks. Es lohnt sich, auszuprobieren.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Über Pfingsten war ich mit meiner Schwester von Donnerstag bis Montag in Hamburg. Bei strahlendem Sonnenschein durfte ich zum zweiten Mal die Stadt erkunden. Als ich mit Patrick 2007 dort war, war es ziemlich kalt und regnerisch. Nun war es das Gegenteil - glücklicherweise.
Da wir im Hotel letztes Mal sehr zufrieden waren, haben wir wieder das gleiche Hotel gebucht und haben uns im Europäischen Hof eingenistet. Ursprünglich wollten wir nur 3 Übernachtungen buchen. Das Angebot 4 = 3 - also 4 Übernachtungen bekommen und 3 bezahlen, hat uns bei Buchung überzeugt, eine kostenlose Nacht anzuhängen. Angereist sind wir mit der Bahn, was wirklich problemlos geklappt hat. Wir hatten reservierte Plätze im IC. Ich bin es gewohnt Regionalexpress zu fahren und war begeistert, dass wir soviel Beinfreiheit hatten. Pünktlich in Hamburg angekommen, wurde mein Erinnerungsvermögen wieder wach und wir haben sofort den richtigen Bahnhofsausgang gefunden. Einchecken war auch direkt möglich - das Zimmer war schon vorbereitet. Nicht ganz so groß wie beim letzten Mal, aber trotzdem ausreichend, wie wir fanden. Wir durften sogar aussuchen, ob wir die Betten direkt nebeneinander haben wollten oder zwei getrennt stehende Betten.
Nachdem wir die Koffer ausgepackt hatten, haben wir nicht lange überlegt und sind direkt losgezogen. Unser Ziel: Das Dungeon. Dort erlebt man Hamburgs Geschichte auf gruselige Art und Weise. Den Weg dort hin bekamen wir erklärt vom freundlichen Mitarbeiter an der Information im Hotel. Das ist wirklich klasse im Europäischen Hof. Ein Mitarbeiter sitzt dort immer, der den Weg erklärt zu Sehenswürdigkeiten, die entsprechenden Fahrpläne vorliegen hat, Empfehlungen für Restaurants oder Sehenswürdigkeiten gibt sowie Tickets verkauft, z. B. für Stadtrundfahrten. Er hat für uns im Dungeon angerufen, da wir nicht ganz sicher waren, ob wir die Eintrittskarten zum Dungeon im Hotel kaufen können, weil wir im Gutscheinbuch eine Freikarte hatten. Dadurch erfuhren wir schon, dass es nicht so voll war am Dungeon. Vor uns waren gerade mal 10 Leute. Deshalb war es in ordnung, uns dort anzustellen. Ohne Gutscheinbuch hätten wir die Karten auch im Hotel kaufen können, was uns dann erlaubt hätte, an den Wartenden an der Kasse vorbeizugehen. Das Dungeon ist wirklich empfehlenswert. Die Highlights der Hamburger Geschichte sind sehr gut dargestellt von den Schauspielern. Abends hatten wir Karten für das Tarzan-Musical, in dem leider noch nicht Alexander Klaws als Tarzan spielte. Ich hätte ihn gerne gesehen - meine Schwester wollte wohl lieber drauf verzichten. :-) Das Musical war klasse - sehr gut gemacht und eine schöne Story. Vor dem Musical waren wir im Anno 1905, das uns vom Hotelmitarbeiter empfohlen wurde. Die Einrichtung ist sehr ansprechend, die Bedienung freundlich und das Essen reichlich und lecker.
Am Freitagmorgen haben wir dann den Hamburger Michel besichtigt, der nun nach 26 Jahren Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Wirklich überwältigend. Nach der Besichtigung des Kirchenraumes haben wir den Turm erklommen, von dem man einen fabelhaften Blick über Hamburgs Dächer hat: 440 Stufen, wenn ich richtig gezählt habe. Puh - ganz schön anstrengend, aber wir haben durchgehalten. Und für den traumhaften Blick hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Anschließend noch kurz zu den Krameramtsstuben. Die Empfehlung wurde vom netten Herrn an der Information im Hotel ausgesprochen. Sonst wären wir nicht dorthin gegangen. Wir waren nicht im Restaurant, aber schon die kleinen Lädchen und die Gasse waren sehenswert. Nachmittags ging es dann zur Hafenrundfahrt, die uns auch sehr gut gefallen hat. Abends ging es dann auf die Reeperbahn mit Olivia Jones. Auf ihrer Kieztour wurde uns die eine oder andere Lokalität gezeigt. Die teilnehmenden Herren durften sogar über die Herbertstraße; der Durchgang für Frauen ist streng untersagt. Diese Tour war zwar nicht sehr spektakulär, aber ganz witzig gemacht mit den Sprüchen, die Olivia Jones, Jean Rogers und der nette Assistent "Martha" so vom Stapel lassen.
Nach einem langen ausgiebigen Frühstück, bei dem es uns an nichts fehlte, machten wir uns auf den Weg zu "Dialog im Dunkeln". Eine sehr interessante Erfahrung, in wirklich ganz dunkler Umgebung zu sein und sich anhand von Stimmen, Tasten und Hören orientieren zu müssen. Kaum vorstellbar, wenn man es nicht selbst mal erlebt hat. Der Respekt gegenüber Blinden ist eindeutig gestiegen. Traurig ist das Schicksals unseres Guides, der uns erzählt hat, dass er innerhalb von 3 Monaten so erblindet ist, dass er nur noch hell und dunkel unterscheiden kann und sonst nichts mehr sehen kann. Es ist erstaunlich, wie er damit umgeht und auch, wie er sich dort zurecht findet. Am Ende der Tour haben wir dann noch etwas in der Dunkelbar getrunken und gegessen. Interessant, wie intensiv man den Geschmack wahrnimmt, wenn man nichts sieht. Ich kann diese Tour im Dunkeln jedem empfehlen. Man nimmt danach einiges anders wahr und denkt auch über manche Selbstverständlichkeiten anders.
Nachmittags ging es dann zu unserer lang ersehnten Shoppingtour. Die meiste Zeit hielten wir uns in der Europa-Passage auf. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht beim Einkaufen. Losgegangen um 14:30 Uhr, zwischendurch kurz die Taschen zum Hotel gebracht und um 22 Uhr, als auch das letzte Geschäft geschlossen hat, die Shopping-Tour beendet. Das hat sich gelohnt.
Sonntagmorgen sind wir dann in aller Herrgottsfrühe (um 8:30 Uhr) zum Fischmarkt gefahren. Unglaublich - diese Marktschreier! Nudel-Olli war der Erste, den wir gehört haben. Eine ganze Tüte voller Nudeln - für 10 €. Wer soll das denn alles essen? Und vor allem tragen? Da wir mit der Bahn in Hamburg waren, haben wir beide entschieden, dass es keinen Sinn macht, soviele Kilos Nudeln mitzunehmen. Bei den Süßigkeiten konnten wir dann nicht mehr vorbeigehen. Der Markthändler war schon ganz heiser und hatte keine Stimme mehr. Wir haben unsere Lieblings-Süßigkeiten 2x reingehandelt und haben uns dann eine Tüte geteilt. Dann noch ein leckeres Fischbrötchen gegessen und zurück zum Hotel zum Frühstücken. Sonntags gab es im Hotel bis 12 Uhr Frühstück, und sogar mit Sekt. Im Hotel angekommen mit der Tüte haben wir die Süßigkeiten aufgeteilt und uns gefragt, was wir damit sollen. Erstens viel zu viel und zweitens Dinge, die man sonst nie kaufen würde. Das hätten wir uns sparen können. Aber das Angebot ist meist so verlockend, wenn man davor steht. Nicht schlimm, wir finden schon jemanden, der uns die Süßigkeiten wegfuttert. :-)
Am Nachmittag haben wir dann relaxt in der Euro-Therme im Hotel. Dort gibt es ein kleines Schwimmbecken, ein Whirlpool, eine lange Wasserrutsche, eine Sauna, einen Fitnessraum mit Geräten, eine Squash-Halle, einen Golf-Simulator, usw.
Montagmorgen ging es dann nach dem letzten Frühstück im Hotel zurück nach Hause. Auch dieses Mal hat die Zugfahrt hervorragend und ohne Verspätung geklappt. Zu Ende ging eine wunderschöne Hamburg-Tour. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich in Hamburg war. Es ist einfach eine tolle Stadt, in der man freundliche Menschen trifft und immer wieder wunderschöne Sehenswürdigkeiten erlebt.
Samstag, 10. Oktober 2009
... mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist hier nämlich deutlich kälter und bewölkter als in unserem Urlaubsort. Ok - das wussten wir vorher.
Ein sehr schöner Urlaub liegt hinter Patrick und mir. Wir waren auf Kreta im Hotel Creta Star, ein Hotel der Aegean-Gruppe.
Gebucht haben wir den Urlaub schon vor langer Zeit - im Februar im Reisebüro Hapag Lloyd in Essen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Inzwischen hatten wir einiges zu tun, sodass der Urlaub nicht ganz so präsent in unseren Köpfen war. Als die letzte KIausur dann geschrieben war, konnten wir uns auf den Urlaub so richtig freuen. Wir haben dann im Internet nach dem Wetter am Urlaubsort gegooglet und sahen, dass es "nur" 25 Grad werden sollen. Also war es eine Vorfreude, aber auch Skepsis, ob wir nicht frieren werden. Na gut, 25 Grad und Sonne ist besser als das Wetter hier, haben wir uns gedacht und uns letztendlich doch gefreut.
Wir sollten um 14 Uhr starten, mit der Betonung auf sollten. Um 11:30 Uhr kamen wir am Flughafen an mit der Bahn und dem Sky-Train, als wir erfahren mussten, dass der Flieger noch gar nicht von Heraklion gestartet ist und auch nicht starten kann, weil ein Reifen geplatzt ist. Erwartet wurde der Flieger um 19:30 Uhr. Wir haben zumindest Gutscheine von Tui bekommen, um uns am Flughafen in die einzelnen Cafés und Restaurants zu begeben, um dort die Zeit zu vertreiben. 8 Stunden vergehen auf der Arbeit wie im Flug, aber dort am Flughafen waren sie endlos lang. Wir kennen jetzt bestimmt jeden Meter dort; un das erste Buch, das ich mir für den Urlaub vorgenommen hatte, war auch schon fast durch, als wir dann endlich boarden konnten. Sonst hat alles problemlos geklappt, der Flug ohne Hindernisse, der Transfer und auch der Check-In im Hotel. Wir wurden um 2 Uhr (griechischer Zeit; 1 Uhr deutscher Zeit) nachts freundlich begrüßt. Dann endlich auf dem Zimmer; auf den ersten Blick sauber. Ok, dann nix wie schlafen.
Die Essenszeiten: Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 10 Uhr, Mittagessen zwischen 12 und 15 Uhr, Abendessen zwischen 19 und 21 Uhr, dazwischen noch folgende Snacks: 10 - 11 Uhr Spätfrühstück, 10 - 18 Uhr Eis, 16 - 17 Uhr Kuchen, und Getränke all inklusive. Wir hätten uns also locker von morgens um 7:30 Uhr bis abends um 21 Uhr durch die ganzen Angebote schlagen können. Aber ehrlich gesagt: Das geht überhaupt nicht; zumindest weiß ich nicht wie. Wir haben die Snacks sowieso ausfallen lassen und auch beim Mittag- bzw. Abendessen musste man schon genau überlegen, was man gerne probieren möchte und was jetzt überhaupt noch geht. Wir waren die ganze Zeit mehr als satt und das war alles so lecker!
Das Zimmer haben wir uns dann am nächsten Tag genau angesehen. Na ja, an den wichtigen Stellen war es sauber. Betten wurden jeden Tag frisch bezogen, Toilette, Waschbecken und Dusche waren immer sauber. Aber... an den Ecken und den Zwischenräumen, z. B. zwischen Tisch und Stuhl oder auch an den Türzwischenräumen und -ecken wurde in der ganzen Zeit glaube ich nicht geputzt. Einfach einmal durch die Mitte plus die Sanitärgegenstände, das sollte reichen. Das hatten wir aber vorher auch schon in anderen Bewertungen des Hotels gelesen. Aber das sind wohl die unterschiedlichen Definitionen von Sauberkeitsempfinden. Bei so vielen Zimmern und so wenigen Reinigungsdamen muss ja auch alles schnell gehen. Im Großen und Ganzen konnten wir uns nicht beschweren. Wenn wir mal was hatten (z. B. ist zweimal der Handtuchhalter von der Wand gefallen), wurde es innerhalb von 1 Stunde repariert. Und der traumhafte Meerblick vom Balkon aus, hat das alles wieder ausgeglichen.
Die Tage haben wir größtenteils am Pool und Strand verbracht. Ausflüge von Tui haben wir nicht mitgemacht und entgegen aller vorherigen Tipps und Ratschläge haben wir auch keinen Mietwagen genommen. Wir haben die Zeit einfach am Hotel verbracht, in der Sonne, im Wasser oder bei einem der zahlreichen Sportangebote. Das war Erholung pur; und unsere vorherigen Gedanken bezüglich der Temperaturen waren völlig überflüssig. Es war manchmal schon zu heiß, aber dann hatten wir ja noch die Möglichkeit der Abkühlung im Wasser. Und selbst das war gar nicht kalt, sondern zumindest für meine Vorstellung schön warm.
Ein absolutes Highlight: die Animateure. Gute Laune ohne Ende! Spaß und Witz pur! Das war nicht so ein "billiges und nerviges" Programm, wie wir es schon vorher mal erlebt hatten, sondern sie haben sich richtig Mühe gegeben. Das tägliche Programm sah so aus: 10 Uhr Stretching, 10:30 Uhr Botcha, 11:30 Uhr Water-Gym, 15 Uhr Water-Volley und gleichzeitig Bogenschießen, 16 Uhr Dart, 17 Uhr Aerobic. Abends um 21 Uhr gab es dann die Minidisco und um 21:30 Uhr dann eine abwechslungsreiche Show für Erwachsene. Highlight war die Michael Jackson-Show und das Grease-Musical. An weiteren Abenden gab es die Variety-Show, ein Quiz, Riverdance, griechischer Abend mit griechischen Musikern und Tanz, usw. Die Figuren, Schritte und Tänze, die sie dargestellt haben, stimmten von der ersten bis zur letzten Bewegung.
Man konnte natürlich nicht das volle Tagesprogramm mitmachen. Nach ein paar Tagen ergab sich dann der Rhythmus, dass ich Water-Gym mitmachte, wir dann nachmittags gemeinsam zum Darten gingen und abends zur Show. Zwischendurch.. na was wohl? Essen und in der Sonne liegen!
Einen Tag haben wir einen Ausflug auf eigene Faust mit dem Bus nach Rhetymnon gemacht. Auch an diesem Tag war es sehr heiß, sodass es nicht gut auszuhalten war, großartig dort herum zu laufen. Der Venezianische Hafen dort ist traumhaft; den muss man mal gesehen haben. Das war´s dann aber auch schon, was uns dort besonders angesprochen hat und aufgrund der Hitze hat es uns dann schnell wieder zum Hotel bzw. ans Wasser gezogen.
Und nun noch etwas ganz Witziges: kennt Ihr es von früher aus dem Zeltlager, dass man einen Schlachtruf hatte? Oh je, das ist bei mir schon ziemlich lange her... Dieses Animationsteam hatte eher ein Schlachtlied, oder zwei oder drei. Eins davon war "Bomba" und eins "La Colita". Spezielle Tanzschritte und auch immer wieder "Hey, hey-Rufe" haben den Liedern ihre persönliche Note verliehen. Ich werde sicher demnächst noch das eine oder andere Video hier zur Verfüugung stellen. Bis dahin könnt Ihr ja mal bei YouTube stöbern. Wenn Ihr als Suchbegriff "Creta Star" eingebt, findet Ihr schon einige interessante Videos. Lohnt sich auf jeden Fall. Mehr folgt später von mir höchstpersönlich aufgezeichnet. Informationen zu einigen der Animateure findet Ihr auf dieser Homepage.
Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Ihr kein Fan von Animation seid, ist das überhaupt kein Problem. Es gibt am Hotel viele Rückzugsmöglichkeiten, denn durch die verwinkelten Gärten, in denen überall Liegen aufgestellt sind, kann man auch möglichst weit weg von der Animation sein und ist trotzdem nah am Strand. Da ist also für jeden etwas dabei.
Wir sind mit dem Urlaub sehr zufrieden. Ich würde auch gerne wieder dorthin. Ich finde, das zeigt, dass der Urlaub toll war. Jedoch denke ich auch, dass es so viele schöne Orte gibt, dass es schade wäre, zweimal an den gleichen Ort zu fahren. Mal sehen, ob überhaupt und wenn ja, wohin es nächstes Jahr geht.
Ausgewählte Fotos und Videos folgen. Das wird aber sicher noch ein paar Tage dauern.
An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Reisebüros, deren Beratung wirklich genau richtig war. Das Reisebüro ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie geben sich viel Mühe, suchen viele verschiedene Angebote heraus, solange bis man wirklich überzeugt ist. Sie können auch viel aus eigener Erfahrung berichten, weil sie scheinbar viele der Hotels selbst ausprobiert haben. Jedenfalls traf die Beschreibung ziemlich exakt unsere Vorstellungen. Es hat sich gelohnt, die Empfehlung anzunehmen. Das Wort, was mehrfach während der Beratung im Hinblick auf genau diesen Ort gefallen ist, war "wetterbeständig", was uns letztendlich nicht getäuscht hat. Das Wetter war viel besser als erwartet. Da kann man ohne Problem noch Ende September bis Mitte Oktober Urlaub machen.
Montag, 22. Juni 2009
Wie schon in einem vorherigen Artikel kurz erwähnt, war ich 6 Tage auf Mallorca, im schönen Urlaubsort Paguera.
Ich kann Urlaub auf Mallorca wirklich empfehlen. Der Urlaub hat meine Erwartungen übertroffen und das heißt schon was. Aber ich fange mal vorne an:
Nachdem ich zum 5. Mal überlegt habe, ob ich alles habe und ob ich keine Flüssigkeiten im Handgepäck habe, habe ich mich auf den Weg zum Dortmunder Flughafen gemacht - mit meiner Schwester. Ja - es war unser erster Schwestern-Urlaub und hoffentlich nicht der Letzte. Einchecken bei Air Berlin, völlig unproblematisch. Gepäck aufgegeben, einen kurzen hoffnungsvollen Gedanken daran verschwendet, dass das Gepäck hoffentlich auch dort ankommt, wo wir ankommen und ab ging´s zum Gate. Noch eine Stunde Zeit. . . Meine Schwester bekam dann noch einen Anruf von einer lieben Kollegin, die sich "für immer von ihr verabschieden wollte". Wie gemein, oder? Das war natürlich ein Spaß, der auf vorherige wochenlange Kommentare folgte, um sie spaßeshalber zu verunsichern. Sowas muss man sich anhören, wenn man zum ersten Mal in ein Flugzeug steigt. Sie hat es mit dem nötigen Humor genommen, so muss das sein. ;-) Dann endlich Boarding. Alles lief nach Plan. Wir sind mit Air Berlin geflogen - alles super. Kostenlose Zeitschriften, freundliches Personal, Essen war auch ok, Getränke gab´s und pünktlich waren wir auch, bei Abflug und auch bei Ankunft auf Mallorca. Wir waren erstaunt, wie riesig der Flughafen Palma ist. Da gab es sogar Rollbänder, damit man nicht den ganzen Weg laufen muss. Wie Rolltreppe, nur ohne Stufen. Gepäckausgabe - juhu, unsere Koffer waren unbeschädigt dabei. Nun kann´s losgehen. Reihenweise Stände, an denen der Flughafentransfer geregelt wurde. Wieder Hunderte von Metern laufen, bis wir am Tui-Stand angekommen waren. Ab in den Bus und los geht´s. Nach 30 Minuten Transfer waren wir schon in Paguera. Wir waren fast die Letzten, die aus dem Bus ausgestiegen sind. Von unserer Hotel-Kette (Valentin-Hotels) gab es 3 in Paguera. Die ersten sahen schon ganz gut aus. Wir hatten ein Zimmer im Valentin Reina Paguera gebucht. Von außen sah es schon gut aus. Dann eine sehr freundliche Begrüßung, Zimmerschlüsselausgabe, Safe gemietet und ab auf´s Zimmer. Begeisterung pur: angemessen großes und vor allem sauberes Bad mit Fön und sogar Rotlicht-Lampe für Verspannungen, Schlafraum mit Klimaanlage, Fernseher, großer Schrank, Kühlschrank (ebenfalls gemietet - 1 € pro Tag), usw. Wir waren auf das Schlimmste vorbereitet und hatten beide Sagrotan eingepackt. Das haben wir nicht gebraucht und direkt wieder in den Koffer gepackt. Es war sauber und gepflegt, wir haben uns sofort wohl gefühlt. Dann erstmal kurz das Fernsehen angeschaltet - pünktlich zu den Nachrichten: Hitzewelle auf Mallorca, 37 Grad, Regen und kühl in Deutschland. "Na, da sind wir ja genau richtig angekommen.", haben wir uns gedacht.
Nachdem wir die Koffer ausgepackt haben, sind wir erstmal auf Erkundungstour gegangen. Wohin? Zum Strand natürlich. Wow - feiner Sandstrand, flach abfallend ins Wasser und nur 200 Meter vom Hotel entfernt. Wir haben uns sehr gefreut. Alles super. Nochmal kurz Poolbesichtigung und dann ging es zum Abendessen. Am Pool wurde "Einen Stern, der Deinen Namen trägt" gespielt. Ich fühlte mich sofort wohl - meine Schwester konnte sich was Besseres vorstellen. ;-) Wir haben Halbpension gebucht, also Frühstück und Abendessen. Frühstück gab es von 7:45 Uhr bis 10 Uhr und zum Abendessen wurden die Hotelgäste in 2 Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1: 18:30 - 20 Uhr und Gruppe 2: 20:30 bis 22 Uhr. Wir gehörten zu Gruppe 2. So spät essen ist zwar nicht besonders gesund, aber wir waren trotzdem froh, denn so konnten wir länger am Strand bleiben. Um einen kleinen Überblick über die Speisen zu geben, hier eine kleine Zusammenfassung:
Frühstück:
Brötchen, Brot, Toastbrot, Kekse verschiedener Sorten, Rührei, gekochte Eier, Spiegeleier, Würstchen, Bacon, Wurst- und Käseplatten, Marmeladen, Nutella, Quark, geschnittenes Obst, frisches Obst, Kaffee, Tee, 6 verschiedene Säfte, und und und.... alles, was das Herz begehrt.
Abendessen:
2 verschiedene Suppen (Tomatencreme, Rinderkraftbrühe, Kürbiscreme, Hühnersuppe, usw.) gab es täglich. Als Hauptgang waren Kartoffeln, verschiedene Nudelgerichte (Spaghetti mit Meeresfrüchten, Lasagne, Spaghetti mit Tomatensauce), Pizza, Reisgerichte, Ei, Schnitzel, Kaninchen, Spanferkel, Roastbeef, Schweineschnitzel, täglich Fisch, Kroketten, Pommes und eine Riesen-Salatauswahl im Angebot. Darin enthalten waren auch fertige Salate genau wie Blattsalate, Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln usw. zum selbst zusammenstellen. Ein überwältigendes Nachtischbuffet mit Torten (Schwarzwälderkirsch-Torte, Schoko-Torte, Erdbeer-Sahne-Torte, Stracciatellakuchen, Obstboden, usw.), Mousse au Chocolat, Tiramisu, Vanillepudding, gebackene Ananas, Bratäpfel, gebackene Banane mit Honig, Pfannkuchen mit Zimt, Obst und 6 verschiedene Sorten Eis. Das Hotel war voll und jeder Tisch war belegt. Es war aber nicht unangenehm voll und die Speisen waren auch immer ausreichend vorhanden und wurden immer wieder aufgefüllt.
Wie es unschwer zu erkennen ist, gab es eine Riesen-Auswahl, die eher auf deutsches Publikum ausgelegt ist. Pommes z. B. gab es jeden Tag. Es war einfach lecker und viel zu viel. :-) Mit Halbpension sind wir bestens bedient gewesen. Tagsüber ist es zu heiß zum Essen. Die Getränkepreise waren erschwinglich: 1,70 € für eine kleine Flasche Cola, Cocktails zwischen 3,90 und 5,90 €.Hätte schlimmer sein können. Eine Liter-Flasche Cola kostete in den Geschäften 1,50 € und eine 1,5-Liter-Flasche Wasser 0,75 €. Da kann man nicht meckern. Eine Bratwurst im Brötchen kostete 2,20 €. Die Preise für Eiskugeln schwankten sehr. Ich kaufe nie wieder ein Eis, wo der Preis pro Kugel nicht dran steht. 3 Kugeln Eis - 3,60 €. Ui, da hab ich aber große Augen bekommen. Aber lecker war´s trotzdem. Ein paar Meter weiter kostete eine Kugel Eis 0,50 € pro Kugel und war genauso lecker. ;-)
Der Rest der Woche ist relativ kurz zusammen gefasst: Strand, Sonne, Wasser, Strand, Schwimmen, .... So kann man die Woche beschreiben. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen am Strand, von morgens um 9 bis abends um 19 Uhr. In der Sonne ist es jedoch fast nicht auszuhalten. Schatten ist eindeutig der bessere Ort. Wir haben jedoch ganz viele Leute gesehen, die sich selbst mittags um 12 Uhr mitten in die knallige Sonne legen. Man konnte dabei zuschauen, wie die Haut verbrannte. Ich will nicht wissen, wie sie sich abends gefühlt haben. Dabei wird man im Schatten oder Halbschatten viel gesünder, langsamer und schonender braun. Ab und zu eine kleine Abkühlung im Wasser und dann wieder ab auf die Liege. Ach ja, zum Thema Liegen: spätestens um 11 Uhr waren alle Liegen besetzt. Pro Liege und pro Schirm zahlt man dort 3,50 €. Wir haben also für 2 Liegen und einen Sonnenschirm 10,50 € gezahlt. Dafür darf ich die Liege aber, wenn ich möchte, den ganzen Tag benutzen. Einfach Handtuch drauf liegen lassen und wiederkommen, wann ich möchte. Die Lieben waren sauber und heile, der Sand wurde regelmäßig gesäubert und man hatte auch ein bisschen das Gefühl, dass die Plätze nicht ganz außer Acht gelassen wurden. Na ja, wer wollte auch schon unsere Handtücher oder Klamotten haben? Es war nichts begehrenswertes dort, was jemand hätte gebrauchen können.
Am letzten Tag, Freitag, haben wir eine Bootstour mit dem blauen Catamaran gemacht. Dieses Schiff hat Glasfenster unter Wasser, sodass man von dort aus die Fische beobachten kann. Mit diesem Schiff wurden uns verschiedene Buchten von Mallorca gezeigt, die alle wunderschön waren. An einem Naturschutzgebiet sind wir vorbei gefahren, wo seltene Vogelarten zu sehen waren und auch an den Häusern der Reichen, wie z. B. Klitschko oder Claudia Schiffer, sind wir vorbeigekommen. Das war ein schöner Abschluss. Schade... dann war der Urlaub schon fast zu Ende. Koffer packen, Abendessen und dann brach die letzte Nacht an. Morgens um 6 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Um 5 Uhr haben wir schon Frühstück im Hotel bekommen; damit hätte ich nicht gerechnet. Dann wieder am Flughafen: Einchecken... oh, so viele Air-Berlin-Schalter, von 154 - 170 waren unsere Check-In-Schalter. Das hatte dann auch schon mal geklappt. Gepäck wieder aufgebeben, Sicherheitscheck, Duty-Free-Shops besuchen und wieder mal fragen, ob das wirklich günstiger sein soll, auf dem Weg noch ein Mc Flurry gekauft (hmmm... die sind in Spanien viel leckerer: mit Karamel- bzw. Schokosauce und nicht gerührt) und ab zum Gate. Wieder warten, bevor es dann zurück geht. Ein bisschen traurig waren wir schon. Der Urlaub hätte ruhig noch etwas länger dauern dürfen.
Die Postkarten haben wir von Mallorca aus am Dienstag, dem 16. Juni, abgeschickt. Bis heute sind sie noch nicht angekommen. Das hätte ich nicht gedacht. Sobald sie ankommen, sende ich nochmal einen kurzen Nachtrag, damit Ihr, falls Ihr mal nach Mallorca fliegt, wisst, wie viel Zeit Ihr für Karten einplanen müsst. Nachtrag vom 23. Juni: Die Postkarten sind heute angekommen - nach genau einer Woche. Wir hätten sie also auch mitbringen können, dann wären sie früher da gewesen. :-)
Der nächste Urlaub kommt bestimmt - und es darf auch gerne wieder Mallorca sein.
Ein paar hilfreiche Tipps habe ich noch: immer großzügig mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen, Kappe nicht vergessen (Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist unangenehm), Geld abholen kostet am Automaten, je nach Bank, um die 6 € (immer noch besser als zu viel Bargeld mitnehmen), Trinkgeld ab und zu sollte schon drin sein (von Putzfrauen, Rezeptionisten, Strandwärter, Kellner bis Busfahrer freuen sich alle darüber und haben es meiner Meinung nach auch verdient); man muss nicht zu viel geben, aber wenn man zufrieden ist, kann man ruhig mal nen € springen lassen. Ist ja Urlaub und all diese Menschen sorgen dafür, dass der Urlaub rundum gelungen ist.
Die Flüge waren beide etwas turbulent, was meine Schwester nicht besonders positiv gestimmt hat. Die Landungen waren beide etwas schwankend und holperig. Das war die turbulentesten Landungen, die ich mitgemacht habe und ich bin schon mindestens 6 x geflogen. Also, Schwesterherz, es kann nur besser werden. :-)
Herzlichen Dank an dieser Stelle an das Hapag Lloyd Reisebüro in Essen, die mich wirklich ehrlich und gut beraten haben. Ich konnte mich anfangs nicht richtig zwischen den Angeboten entscheiden und letztendlich wurde mir genau diese Reise empfohlen. Es hat an nichts gefehlt und wir waren rundum zufrieden. Ein traumhafter Urlaub!
Danke auch an Patrick, der in dieser Woche die Katzen so liebevoll versorgt hat und hier die Stellung gehalten hat. Diesen Urlaubsort musst Du auch unbedingt sehen; es würde Dir 100-%-ig gefallen.
Samstag, 20. Juni 2009
Heute Morgen um 11:20 Uhr bin ich wieder in Dortmund gelandet; zwar bei Sonnenschein, aber auf dem Weg zum Parkplatz fing es schon an zu regnen. Daran merkt man dann schlagartig, dass der Urlaub zu Ende ist.
Ich war in Paguera auf Mallorca. Und es ist ziemlich kalt hier, musste ich feststellen. Mindestens 16 Grad mehr sind es dort, was also mindestens 31 Grad bedeutet. Es ist wunderschön auf Mallorca, speziell in Paguera. Nicht besonders landestypisch, aber Hauptsache Strand, Palmen und viel Sonne! Traumhaft. . .
Patrick ist jetzt wieder vom Strohwitwer-Dasein befreit. Es gibt jetzt einen fliegenden Wechsel im wahrsten Sinne des Wortes, denn in genau 1,5 Tagen steigt er in den Flieger, allerdings ein innerdeutscher Flug und aus beruflichen Gründen. Da hatte ich es doch viel besser, oder? ;-) Ich musste mich nicht in klimatisierten Räumen rumtreiben und vor Rechnern sitzen, sondern habe mich in die Sonne, äh - in den Schatten gelegt. Denn in der Sonne hält man es nicht länger als 15 Minuten aus. Tja - einen Sonnenbrand bekommt man auch von kurzen Sonnenphasen, z. B. auf dem Weg vom Hotel zum Strand. Und zwar an einer Stelle, wo ich mich nicht eincreme. Nein, ich habe nicht FKK gemacht ;-). Schon mal Sonnenbrand auf der Kopfhaut gehabt? Sehr unangenehm. Nächstes Mal Kappe oder Sonnenhut nicht vergessen.
Ich wäre gerne länger geblieben, aber ich habe erstmal geschaut, wie es dort so ist und ich habe nicht lange gebraucht, um Patrick zu überzeugen, dass der nächste Urlaub dahin gehen muss. Wie mir alle vorher gesagt haben, ist Mallorca einfach toll! Jederzeit gerne wieder.
Mehr werde ich in einem ausführlichen Bericht in den nächsten Tagen schreiben. Nur soviel: es war alles super, das Hotel, der Strand, das Wetter, das Essen, und und und.
Montag, 29. Dezember 2008
Ich habe nach unserem Hamburg-Aufenthalt einen Bericht über das Wochenende dort und auch speziell über das Hotel Europäischer Hof in Hamburg geschrieben. Vor Kurzem bekam ich eine E-Mail von Frau Schmollgruber der Firma Passion PR aus Österreich, in der sie mir sagte, dass sie die Internetseite des Hotels Europäischer Hof überarbeitet und gerne meine Seite verlinken möchte. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Hier ist der Link zum Artikel, der auf meine Seite verweist, im Blog des Hotels Europäischer Hof. Danke schön dafür - darüber freue ich mich sehr.
Montag, 6. Oktober 2008
Mit diesem Satz hat eine Freundin von mir reagiert, als ich ihr erzählte, dass wir nach Hamburg fahren. Und sie hatte Recht! Patrick und ich waren vom 3. - 5. Oktober in Hamburg. Übernachtet haben wir im Hotel "Europäischer Hof" , das sich gegenüber vom Hauptbahnhof und somit mitten im Zentrum von Hamburg befindet. Nach 4,5 Stunden Fahrtzeit sind wir um 13:30 Uhr angekommen und konnten auch sofort unser Zimmer beziehen. Der tolle Service des Hotel-Personals fing noch etwas früher schon an der Tiefgarage an. Ich musste einfach meinen Autoschlüssel abgeben, bekam ein Ticket mit meiner Parkplatznummer und um alles Weitere kümmerte sich der freundliche Mitarbeiter dort. Obwohl ich etwas skeptisch war, meinen Schlüssel aus der Hand zu geben, merkte ich sehr schnell, dass ich mir keine Sorgen machen musste. Mein Corsa gehörte dort zu der niedrigen Klasse - da standen schon ganz andere Autos in der Garage, von denen ich nur träumen kann. Das Zimmer war geräumig und gemütlich. Es hatte ein sehr großes Zimmer mit Sitzecke, Flachbildfernseher, Minibar, Internetanschluss, usw. Die Größe hat uns schon fasziniert. Direkt neben dem Flur fanden wir einen begehbaren Kleiderschrank, ebenfalls schön geräumig und für 2 Personen mehr als ausreichend. Das Bad war ebenfalls geräumig und schön. Badewanne mit Duschmöglichkeit, Toilette, großes Waschbecken - dahinter ein breiter Spiegel mit schöner Beleuchtung, Fön, Kosmetikspiegel und alles, was man im Bad sonst so braucht. Die Zimmerkarte für das Hotels war gleichzeitig die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn man nämlich im Hotel "Europäischer Hof" in Hamburg übernachtet, kann man mit der Zimmerkarte die ersten 3 Tage kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Nachdem wir nun unsere Sachen ausgepackt hatten, haben wir uns nochmal den Stadtplan angeschaut und uns entschieden, das Dungeon - ein gruseliges Museum in der Speicherstadt zu besichtigen. Die Eintrittskarten dafür konnten wir an der Rezeption des Hotels kaufen, was sich kurze Zeit später als Riesenvorteil herausstellte. Am Eingang konnten wir den seperaten Eingang nutzen, während diejenigen, die noch keine Eintrittskarte hatten, ca. eine Stunde in der Schlange stehen mussten. Mit interessanten, gruseligen und auch lustigen Szenen wurde ins Hamburgs Geschichte näher gebracht. Nervenkitzel war genauso zu spüren wie Spaß und Geschichte. Der Eintrittspreis von 19,50 Euro hat sich auf jeden Fall gelohnt. Danach sind wir noch durch die Speicherstadt gezogen und haben uns die Zelte der einzelnen Bundesländer angeschaut, da in Hamburg die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stattfanden. So viel Polizisten, Sanitäter und auch Sicherheitskräfte habe ich noch nie auf einmal gesehen. von den Veranstaltungen direkt haben wir nicht viel mitbekommen - jedoch waren in der Stadt überall Straßen gesperrt - es wurden Personenkontrollen durchgeführt, usw. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert, das mal zu sehen. Die Straßen waren voller Menschenmassen und überall gab es etwas zu sehen, zu trinken und zu essen. Wie das sonst in Hamburg ist, kann ich nicht beurteilen, da ich vorher nur einmal in Hamburg war auf einem Seminar - außerhalb der Innenstadt. Das werde ich aber sicherlich beim nächsten Hamburg-Besuch erfahren, denn wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort. Abends haben wir den Michel besichtigt. Wir hatten von der Aussichtsplattform einen traumhaften Blick über die Stadt. Es war jedoch sehr kalt dort oben. Es hat sich jedoch gelohnt, denn von dort oben konnten wir das Feuerwerk sehen, das aufgrund der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit gezeigt wurde. Beim Eintritt bekamen wir eine Marke für ein Getränk im Turmzimmer, das sehr gemütlich eingerichtet war. Obwohl überall kleine elektrische Kaminöfen aufgestellt waren, war es auch dort trotzdem eiskalt! Bei Kerzenlicht war es eine besondere Atmosphäre. Morgens nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück haben wir etwas für die Wirtschaft getan und sind auf Shoppingtour gegangen. Obwohl oder gerade weil wir nur in den Geschäften waren, die es auch bei uns gibt, haben wir gemütlich und stressfrei eingekauft (Nein, ich habe mir keine Schuhe gekauft - das kommt noch!). Von Patrick habe ich eine Tasche für´s Büro und die Uni geschenkt bekommen. Ich habe schon lange eine gesucht, dort haben wir eine gefunden und ich habe sie dann auch noch geschenkt bekommen. Ich freu mich sehr darüber. Nachdem wir die zahlreichen Einkäufe im Hotelzimmer deponiert haben, haben wir im Blockhouse gegessen, das direkt neben unserem Hotel war. Große Portion - superlecker! Einfach empfehlenswert. Auf dem Weg zum Musical haben wir dann das letzte Jahr nochmal im Schnelldurchlauf Revue passieren lassen und haben darüber gesprochen, wie wir uns kennen gelernt haben, usw. Es war nämlich nicht irgendein Tag, sondern unser erster Jahrestag. Abends sind wir dann zum Musical "König der Löwen" gefahren. Es war ganz gut - interessante Darsteller, schöne Kostüme - jedoch habe ich schon bessere Musicals gesehen. Gelohnt hat es sich trotzdem - wenn man schon mal da ist. Es gehört allerdings nicht zu meinen Lieblings-Musicals. Als wir gebucht haben, war mein Plan, das Musical "Dirty Dancing" zu besuchen, was jedoch nur bis zum 30. September in Hamburg lief - leider. Aber ich werde sicherlich noch die Gelegenheit bekommen, um mir das Musical "Dirty Dancing" anzusehen. Das ist einfach ein Muss für mich, nachdem ich den Film schon auswendig mitsprechen kann. Weitere Musicals, die in Hamburg bereits durch Prospekte angekündigt wurden, sind "Ich will Spaß" in Essen und "Tanz der Vampire" in Oberhausen. Wir werden sie auf jeden Fall beide besuchen. Beide Musicals klingen sehr vielversprechend. Um 23:30 Uhr waren wir wieder im Hotel und fielen auch direkt ins Bett. Die City Hamburg´s mit den verschiedenen Fußgängerzonen ist groß, vor allem für mich, die als Hochsauerländerin die Fußgängerzone im schönen Arnsberg kennt, die man locker in einer Stunde durchqueren kann. :-) Ja, ich bin Hochsauerländerin und bin stolz darauf. Das ist ein Hinweis an all diejenigen, die mir sagen, dass sie vor kurzem im Sauerland waren und damit Lüdenscheid und Umgebung meinen. Ich komme aus dem Hochsauerland - nicht zu verwechseln mit dem Sauerland, das an der Sauerlandlinie (A45) im Märkischen Kreis liegt. Das musste ich an dieser Stelle einfach mal loswerden, woll?!? Der nächste Morgen begann dann wieder mit einem ausgiebigen und leckeren Frühstück. Nach dem Auschecken aus dem Hotel haben wir das Speicherstadtmuseum besichtigt, das uns viele interessante Informationen zur Lagerung, zum Transport und auch zur Herstellung von Kaffee und Tee zeigte. Da das Speicherstadtmuseum erst um 10 Uhr öffnete, wir aber schon um 9:45 Uhr dort waren, haben wir vorher noch einen Latte Macchiato im Restaurant "Schönes Leben" getrunken. Das hat sich wirklich gelohnt. Wir haben in der Sofa-Sitzecke gesessen, neben einem riesigen Flachbildschirm, auf dem ein Aquarium mit Süßwasserfischen dargestellt war. Direkt darunter ein Kamin, dessen Feuer täuschend echt aussah. Sowas möchte ich auch haben. Es war wirklich sehr gemütlich dort und wir hätten etwas verpasst, wenn wir hier nicht herein gegangen wären. Die Einrichtung entsprach genau unserem Geschmack. Es ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Shop und Café, in dem man viele schöne Accessoires (Steine, Glaskugeln, Kerzen, Bilder, uvm.) kaufen kann. Bei unserem nächsten Hamburg-Besuch werden wir hier zum Brunch gehen, das haben wir uns fest vorgenommen. Um 12 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg nach Hause. Dauer: 6,5 Stunden Fahrtzeit - oder besser gesagt Stop and Go. Aufgrund des Rückreiseverkehrs aus der ersten Ferienwoche hatten wir 35 km stockenden Verkehr und zwischendurch mehrere kleinere Staus. So etwas habe ich noch nie erlebt. Dadurch ließen wir uns das Wochenende nicht vermiesen. Es war rundum gelungen und hat uns super gefallen. Sogar das Wetter hat mitgespielt. Samstag hat es nachmittags kurz geregnet und Sonntag gab es zwischendurch Schauer. Sonst war es kalt, aber trocken. Was will man mehr? Wir werden auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit wieder nach Hamburg fahren, denn es sind noch viele Ausflugsziele offen geblieben, z. B. der Fischmarkt, der Zoo und vieles mehr. Wirklich eine tolle Stadt - sehr empfehlenswert! Und Patrick hat dazu auch etwas geschrieben - hier findet Ihr den Eintrag. Wie Ihr seht, sind wir einer Meinung - ausnahmsweise ;-)
Montag, 30. Juni 2008
Mein ehemaliger Kollege ist in Kanada unterwegs - mit Abstecher in die USA. Da er ein Reisetagebuch online führt, findet Ihr in meiner Blogroll zu Norbert´s Reisetagebuch und hier einen Link. Viel Spaß beim Lesen!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Nach genau 2 Wochen habe ich heute die Info erhalten, dass eine unserer Urlaubskarten angekommen ist. Deshalb gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Anderen auch in den nächsten Tagen ankommen. Ist schon Wahnsinn, dass die Karten 2 Wochen brauchen, bis sie in Deutschland ankommen. Besser spät als nie...
Freitag, 23. Mai 2008
Gerade sind wir zu Hause angekommen aus dem Türkeiurlaub. Ich habe jetzt natürlich viel zu erzählen: Am 12. Mai haben wir die letzten Sachen in unsere Koffer gepackt und haben uns von unseren beiden Katzen verabschiedet. Wir sind dann mit allem, was wir benötigen, zum Flughafen Dortmund gefahren, wo wir unser Auto auf Höhe des Parkplatzes 9 abgestellt haben. Die Strecke bis zum Flughafengebäude haben wir zu Fuß zurück gelegt getreu dem Motto "Jeder Gang macht schlank". Beim Einchecken wurden wir zweimal darauf hingewiesen, dass Patrick´s Ausweis in einem Monat abläuft. Natürlich wissen wir das gut genug; wir haben den neuen Ausweis auch rechtzeitig abgeholt, aber er ist nicht rechtzeitig fertig geworden. Die Bundesdruckerei kam wohl nicht so schnell damit nach. Auch nach unserer Rückkehr ist er noch nicht angekommen - aber hat ja noch 3 Wochen Zeit, bis der Ausweis tatsächlich abläuft. Beim Einchecken und der Kofferaufgabe wurden wir gefragt, ob wir am Fenster sitzen möchten und es wurden uns die Plätze 1 A und 1 B zugeordnet. Super - ganz vorne! Da habe ich noch nie gesessen. Dann haben wir am Flughafen eine luxuriöse Cola getrunken (zumindest der Preis war luxuriös), aber man fährt ja nicht jeden Tag in Urlaub, da kann man sich das schon mal erlauben. Als wir das Handgepäck dann durchleuchten lassen mussten, gab es eine sehr interessante Situation. Wir waren ja vorher bestens informiert worden, dass man im Handgepäck nur verschlossene Behälter mit Flüssigkeit bis max. 100 ml mitnehmen darf. Ich habe also Labello und Handcreme in einen verschlossenen Gefrierbeutel gepackt und das war auch ok so. Vor uns war eine türkische Familie, die im Handgepäck mehrere 1,5 Liter-Flaschen Mineralwasser hatten. Das war ja schon verboten - das weiß doch mittlerweile jedes Kind. Sie haben dann einen Familienangehörigen gerufen, der diese Flaschen nimmt, damit sie nicht weggeworfen werden. Als dieser Angehörige dann noch hinter die Absperrung ging, waren die Mitarbeiter dort nicht mehr so freundlich und haben ihn sofort von dort verwiesen. Verständlicherweise.... Am Flughafen habe ich dann noch meinen Arbeitskollegen gesehen, der gerade mit dem Flugzeug aus seinem Türkei-Urlaub zurückkam, mit dem wir 30 Minuten später wieder losfliegen sollten. Er hat mir dann noch per SMS geschrieben, dass er in seinem Urlaub schlechtes Wetter hatte, aber dass es ab sofort besser werden sollte. Unser Glück, denn bei Regen ist ein Strandurlaub auch nicht so interessant. Der Flug war super und problemlos und auch die Landung war angenehm. Wir waren scheinbar die letzten, die am Flughafen Antalya ankamen - es war 19:20 Uhr Ortszeit (wir mussten unsere Uhren eine Stunde vorstellen). Um 20 Uhr hatten wir unsere Koffer und auch schon die Busnummer für den Fahrservice zum Hotel, wo wir um 21:30 Uhr ankamen. Das Hotel Rheme Beach war für den Fahrer allerdings nicht so leicht zu finden, da es vor gar nicht langer Zeit noch Capitol Beach Club hieß. Daher musste der Busfahrer oft fragen und keiner konnte ihm so richtig helfen, weil er immer nach Rheme Beach gefragt hat. Glücklich und müde sind wir dann trotzdem noch angekommen. An der Rezeption haben wir dann sofort die Schlüssel für Zimmer und Safe (gegen Gebühr) bekommen. Unsere Koffer wurden auch getragen, glücklicherweise. Sehr guter Service. Auf den ersten Blick gefiel uns das Hotel auch gut, einziger Nachteil, dass unsere Betten trotz Doppelzimmerbuchung getrennt durch ein Nachtschränkchen standen. Sauber und ordentlich war aber alles und wir bekamen sogar noch etwas zu essen, das sie uns vom Abendesssen aufbewahrt hatten. Nicht das beste Essen, aber besser als nichts. Draußen war, während wir aßen, eine Fakir- und Feuerspuckershow, die wir aber nur beiläufig mitbekommen haben, da wir dann erstmal Koffer ausgepackt haben und dann auch direkt schlafen gegangen sind. Vorher haben wir natürlich noch das erste Bier probiert und aus den Lautsprechern kam deutsche Partymusik und andere Lieder wie Sierra Madre, Life is life, usw. Da hab ich mich schon wieder total wie zu Hause gefühlt. Wir haben von der Rezeption einen Zettel bekommen, auf dem alle Mahlzeiten vermerkt waren. Wir hätten den ganzen Tag essen können. 7:30 Uhr - 10 Uhr Frühstück, 10 - 11 Uhr Spätfrühstück, 12:30 Uhr - 14 Uhr Mittagessen, 14 - 16 Uhr Snack (meistens Hamburger) an der Poolbar, 16 - 17 Uhr Kaffee und Kuchen, 19:30 Uhr - 21 Uhr Abendessen und 22:30 - 23 Uhr Suppe. Am nächsten Tag, 13. Mai, haben wir dann erstmal ein bisschen die Gegend erkundet und festgestellt, dass es in der Gegend des Hotels nicht viel gibt, außer ein paar kleinen Geschäften, wo man aber alles bekommt, was man als Urlauber und All-Inclusiv-Gast so benötigt. Anschließend haben wir uns den Strand angesehen, der aus einem Sand- und Stein-Gemisch besteht. Der Vorteil war allerdings, dass wir nur eine Minute laufen mussten. Ein paar Meter weiter war ein Felsen und wenn man darüber kletterte, war dort ein toller Stand mit reinem Sand und total klarem Wasser. Nach dem Mittagessen sind wir sofort zum Stand gegangen und haben auch erstmal das Wasser getestet. Es war kalt, aber angenehm bei dem Sonnenschein. 30 Grad waren es bestimmt. Wir haben an diesem Nachmittag viel gelesen und ích hatte das erste von 3 Büchern bereits durchgelesen. Abends haben wir noch etwas am Pool gesessen und etwas getrunken. Dort haben wir eine polnische Familie getroffen, mit deren Tochter ich mich etwas unterhalten habe. Sie konnte Deutsch sprechen und ein bisschen polnisch spreche ich ja auch. Der 14. Mai begann um 8:30 Uhr mit Frühstück. Das war eine sehr große Auswahl. Es gab zwar keine typischen deutschen Brötchen, aber das Brot war sehr lecker und es gab auch kleine Sesam- und Olivenbrötchen. Das Wetter war leicht bewölkt, was für meinen ersten Sonnenbrand auch nicht gerade schlecht war. Am frühen Nachmittag gab es ein kurzes Gewitter, währen dem ich dann die Karten geschrieben habe. Bietet sich ja bei so einer Gelegenheit dann an. Anschließend haben wir einen ausgiebigen Standspaziergang gemacht. Den Snack und den Kuchen haben wir ausfallen lassen, sonst wird das auf jeden Fall zu viel. So viel wie dort angeboten wurde, konnte man gar nicht essen. Abends nach dem Abendessen gab es nach der Kinderdisco, die jeden Tag um 21 Uhr stattfand, Bingo-Spiel. Wir haben 3 Bingo-Lose gekauft und es hätte uns nur noch eine Zahl gefehlt. Die Gewinnerin musste Bauchtanz machen und bekam anschließend einen Gutschein für Massage und Friseur sowie ein Foto am Stand von der Fotografin. Am 15. Mai haben wir die Info von Marina (unserer Katenersatzmama) bekommen, dass alles in Ordnung ist mit den Katzen, aber dass sie uns scheinbar schon vermissen. Na ja - wenn es nicht so wäre, wäre das auch schade. Marina hat an dem Tag erzählt, dass sie 4 kleine schwarze Kater bekommen haben, die genauso aussehen wie kleine Ebenbilder von Kasimir. Ich habe an diesem Tag festgestellt, dass der Tisch in unserem Hotelzimmer wackelt. Also irgendwie werden Patrick und ich von wackelnden Tischen verfolgt. Schon bei unserem ersten Treffen und auch bei vielen weiteren hat immer wieder der Tisch, an dem wir saßen, gewackelt. Daran werden wir auch immer wieder erinnert - wenn irgendwo der Tisch, an dem wir sitzen, wackelt. Nachdem wir wieder einen langen Strandaufenthalt hinter uns hatten, waren wir zwar nicht hungrig, aber gingen trotzdem zum Essen. Abends gab es dann ein Musikquiz, bei dem Lieder gespielt wurden, und wir mussten Interpret und Titel auf einen Zettel schreiben. Wir hatten 12 von 17 Antworten richtig. aber Andere hatten 2 richtige Antworten mehr. Wir haben andere Gäste kennen gelernt und mit ihnen getanzt. Wir haben festgestellt, dass der türkische Rotwein viele Prozente haben muss. Es war der einzige Abend, an dem wir nach 23 Uhr noch draußen saßen und deshalb die Getränke bezahlen mussten. Als wir ins Zimmer gingen, war es 00:30 Uhr. Die folgenden Tage sahen ziemlich gleich aus: morgens Frühstück, danach Spaziergang und nach dem Mittagessen zum Strand. Die Animation abends haben wir nur noch selten mitgemacht, weil es dann einfach zu viel war und jeden Tag die gleiche Musik kann man sich auch nicht anhören. Am 17. Mai gab es noch etwas Interessantes: ich habe Türkisch Bad gemacht, während Patrick die Zeit mit Lesen am Pool verbracht hat. Das war im benachbarten Hotel und lief wie folgt: Zuerst sollte ich mich auf einen heißen Stein legen, wo ich mit warmem Wasser übergossen wurde, damit sich die Poren öffnen. Nach ein paar Minuten wurde dann ein Peeling mit einem Peeling-Handschuh gemacht. Ich hatte schon Angst, dass die Bräune, die ich bis jetzt bekommen hatte, wieder weg geht. War aber noch alles da. Anschließend kam das Spannendste vom Türkischen Bad. Mit einem Leinenbeutel wurde Schaum ohne Ende erzeugt und ich bekam eine Schaummassage, die schon sehr entspannend war. Auf einer Ruheliege hatte ich eine Auszeit von ca. 10 Minuten und bekam einen Tee, bevor die Maske aufgetragen wurde. Es war eine Algenmaske, die straffend wirken sollte. Nach wenigen Minuten merkte ich das auch schon, dass sie die Gesichtshaut straffte, denn ich konnte nicht mal mehr lächeln. Nachdem ich das abgewaschen hatte, als es mir gesagt wurde, kam dann die eigentliche Ganzkörpermassage mit Aromaöl. Es war total schön, entspannend und ich wollte gar nicht mehr da weg. Obwohl ich wusste, dass Patrick auf sowas gar nicht steht, musste ich ihn irgendwie überreden, das mal mitzumachen. Ich glaubte fest, dass es auch ihm gefallen würde. Aber er hatte nichts für Massagen über, weil er mal in Ägypten eine Massage am Strand gebucht hat, die ihm gar nicht gefallen hat. Ich habe ihm viel davon vorgeschwärmt, aber er wollte einfach nicht. Aber aufgegeben hab ich noch nicht. Abends haben wir dann das sehnlich erwartete Finale von DSDS geguckt. Thomas Godoj hat gewonnen, was ja eigentlich schon vorher abzusehen war. Meiner Meinung nach war Fady genauso gut, sodass sie beide der Sieger werden könnten. Die nächsten Tage liefen wieder ziemlich gleich ab: Essen, Spazieren gehen, Stand, Essen.... Am 19. Mai sind wir mit einem Bus, der direkt vor dem Hotel hielt, nach Alanya gefahren und hatten dort 2,5 Stunden Aufenthalt. Wir haben türkischen Apfeltee gekauft (eine echte Spezialität) und eine Hose für Patrick. Die Zeit war für uns viel zu lang. Es ist einfach nervig, wie man vor jedem Geschäft angesprochen wird in allen möglichen Sprachen. In Alanya haben wir dann bei Mc Donalds unser Lieblingseis gegessen: Mc Flurry. Eine Spur Erinnerung an zu Hause. :-) Abends war wieder Fakir- und Feuerspuckershow. Wirklich faszinierend, dass der Fakir in Scherben springt ohne Wunden an den Füßen. Das Ganze wurde dann noch gesteigert, in dem er sich auf die Scherben legte und 2 Mädels auf seinem Rücken standen. Unglaublich! Ich hab immer gedacht, dass er gleich einen Verband benötigt. Was sich dazu allerdings sagen lässt, ist, dass Urlauber teilweise echt rücksichtslos sind. Wir saßen ganz hinten an einem Tisch und hätten aber auch von dort noch gut sehen können. Vorausgesetzt, dass nicht vor uns alle meinten, nach vorne stürmen zu müssen, weil man da ja einen Meter näher dran ist und trotzdem nicht mehr gesehen hat. Langsam kam schon Wehmut auf, da der Urlaub sich wieder dem Ende zuneigte. Wir waren viel spazieren und haben uns noch das Dorf Konakli genauer angeschaut, z. B. den Konakli Park, wo es einen kleinen Springbrunnen und einen Wasserfall sowie viele Pflanzen und Bäume gab - zu vergleichen mit einem Kurpark in Deutschland. Patrick wollte sich einen Koffer kaufen, damit wir nicht auf dem Rückweg die Tasche wieder schleppen müssen. Bestimmt keine schlechte Investition, da wir ja nicht das letzte Mal in Urlaub waren zusammen. Das Koffer kaufen war aber auch wieder ein Erlebnis. Wir haben den Verkäufer von 40 auf 35 Euro herunter gehandelt. Er sagte, weil wir die ersten Kunden sind und hat dann das Geld auf den Boden geworfen. Etwas irritierend, aber er hat es dann auch wieder aufgehoben. Vielleicht bringt das in der Türkei Glück, wenn man die ersten Einnahmen auf den Boden wirft. Im Hotel gab es das Angebot einer Fotografin, Fotos bei Sonnenuntergang zu machen. Das hätte ich sehr gerne gemacht, da solche Fotos immer sehr romantisch und schön sind. Ich habe schon mal solche Fotos in der Türkei gemacht. Allerdings habe ich die Fotografin gefragt, ob wir eine Cd mit allen Bildern bekommen, die sie gemacht hat, wenn wir dafür bezahlen. Sie hat uns absolut nicht verstanden; doch das war meine Voraussetzung. Aus diesem Grund haben wir keine gemacht. Nachher kann man sich nämlich nicht entscheiden, welche man nehmen soll. Wenn sie uns einen Sonderpreis für alle Fotos mit Negativen gemacht hätte, dann hätten wir die Fotos machen lassen. Aber diese Verständigungsschwierigkeiten über die Rahmenbedingungen hat uns unsicher gemacht.Wie sollen wir dann verstehen, wie wir uns hinsetzen, hinstellen oder hinlegen sollen auf den Fotos, wenn sie kein Deutsch spricht. Deshalb haben wir uns vorgenommen, dass wir in Deutschland mal Fotos machen lassen, wenn ich abgenommen habe und bei einem Fotografen, der uns versteht. Auch, wenn es dann etwas teurer wird. Die Fotos lassen wir dann in Arnsberg auf dem Schlossberg machen - das ist mein Lieblingsausflugsziel. Am 22. Mai hat Patrick´s Papa Geburtstag und wir haben nach dem Frühstück angerufen, das war so gegen 9:30 Uhr türkischer Zeit, also 8:30 Uhr deutscher Zeit. Wir waren die Ersten, die ihm gratuliert haben, außer natürlich Patrick´s Mama, die schneller war als wir. Den Geburtstag von ihm kann ich mir sehr gut merken, weil es gleichzeitig mein Namenstag ist. Auch, wenn Namenstage immer mehr an Bedeutung verlieren, denke ich immer wieder daran, dass es der Gedenktag der heiligen Renate ist, die ja meine Schutzpatronin ist. Ein weiteres Highlight gab es am 22. Mai, unserem letzten Urlaubstag. Patrick hat mit mir zusammen Türkisch Bad gemacht und es hat ihm gefallen. Der Leiter des Bereichs in dem Hotel hat von uns Fotos unter dem Schaum gemacht, die sehr lustig geworden sind. Am Witzigsten war, als er sagte: So, jetzt einmal küssen. Das haben wir dann auch brav gemacht, während er das Foto machte. Dann sagte er: nochmal küssen und wir haben das wieder gemacht und haben die ganze Zeit auf den Blitz gemacht. Als ich ihn dann fragend anguckte, sagte er: Spaß muss sein. Darauf Patrick: Wenn jeder Spaß so schön ist, dann ist das ok. Wir haben vorher den Masseuren gesagt, dass sie bitte den Rücken am Meisten massieren sollen und es schien, als ob sie dann für uns die besten Masseure genommen haben. Die haben das wirklich total super gemacht. Und als der Masseur meine Schultermuskeln massiert hat, sagte er: Oohh.... was so viel hieß, wie: Total verspannt. Und bei Patrick genau das Gleiche. Dann bin ich nach der Massage aus dem Raum rausgegangen und wollte gucken, wo Patrick ist. Dann kam sein Masseur zu mir und sagte: Ihr Mann schläft da hinten. Ich habe ihn dann geweckt und tatsächlich: Er hat geschlafen. Es war so schön für ihn. Also hat sich sein vorheriger Satz: Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung nicht bestätigt. Denn er war ja trotz meiner Überredenskünste noch skeptisch und wusste nicht, ob es ihm gefallen wird. Jetzt werden wir uns regelmäßig massieren lassen, zumindest den Rücken. Schade, dass es Türkisch Bad nicht in Deutschland gibt. Dafür würde ich auch mehr bezahlen und auch eine weitere Fahrtstrecke in Kauf nehmen, denn das ist echt toll. Abends sind wir dann nochmal zum Strand gegangen und haben Fotos gemacht. Endlich haben wir auch jemanden gefunden, die uns fotografiert haben zusammen. Das war das einzige Foto, das wir gemeinsam von unserem Türkei-Urlaub haben. Auf allen anderen Bildern sind wir nur getrennt. Fazit: Der Urlaub war ruhig, erholsam und wirklich schön. Die Leute in der Türkei sind sehr gastfreundlich und auch das Hotel Rheme Beach ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man Kinder hat, die Wasserrutschen und Tanzen mögen und wenn man selber Spaß an täglicher Animation hat. Es gab keine Gelegenheit, dem auszuweichen, was wir als kleinen Nachteil empfunden haben. Denn man hat ja nicht jeden Tag Lust auf laute Musik und Animation ohne Ende. Wir hätten gerne auch mal unser Getränk ohne Animation einfach am Wasser zu uns genommen. Die Umgebung um das Hotel ist sehr ruhig und das Hotel liegt direkt am Strand. Wer also reinen Strandurlaub machen möchte, ist dort goldrichtig. Es gibt aber auch viele Ausflugsangebote in die Umgebung, wie Schifffahrten, Safari, Ausflüge zu Märkten, in Höhlen, usw. Langweilig wird es bestimmt nicht. Das Essensangebot im Hotel war wirklich abwechslungsreich. Mittags und abends gab es riesiges Salatbuffet und ein täglich wechselndes warmes Buffet. Abends gab es zusätzlich noch ein Special vom Grill oder aus der Pfanne, z. B. gegrillten Fisch, gegrilltes Hähnchen, fritierten Blumenkohl, Kebap, usw. Getränke sind im All-Inclusiv-Angebot enthalten (Softdrinks, Bier, Wein, einheimischer Wodka und Whiskey). Alle importierten Getränke müssen bezahlt werden - sowie alle anderen Getränke nach 23 Uhr. Es gab zweimal in den 10 Tagen Cocktailnight, in der man jeden Cocktail für 4 Euro bekam. Eis war nicht im Preis enthalten, was aber bei dem Nachtischangebot und Gebäckangebot wirklich nicht erforderlich ist, denn irgendwann kann man einfach gar nichts mehr essen. Für nächstes Jahr möchten wir entweder wieder in die Türkei oder nach Mallorca (nein - auf keinen Fall Ballermann!!!).
Gut erholt aus dem 10-tägigen sonnigen Türkei-Urlaub (besser gesagt: aus Konakli bei Alanya) bin ich nun wieder zurück. Genauere Infos folgen in den nächsten Tagen. Ich denke, für Euch die wichtigste Info: Ja, ich lebe noch... :-) Nachdem ich vor dem Urlaub fast täglich geschrieben habe, ist Euch bestimmt aufgefallen, dass es jetzt längere Zeit nichts Neues auf meiner Seite gab. Und jetzt wisst Ihr auch warum. Kurzum: Das Wetter war genau richtig (jeden Tag Strandwetter), das Hotel inkl. Essen und Personal war gut und der Strand - na ja, hätte besser sein können, aber er war 1 Minute vom Hotel entfernt und somit beschwere ich mich nicht. Es gab keine wilden Tiere und man konnte es da echt den ganzen Tag aushalten. Aber Sonnenschein pur - besser geht´s doch gar nicht, auch wenn der Weg zum Wasser mehr steinig als sandig war. Wir haben es uns gut gehen lassen, neue Leute kennen gelernt und einfach nur die Sonne genossen.
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